Beiträge von Beamter06

    Mit einem Beleg belege ich doch etwas, das ich in der Erklärung angegeben habe.

    Wenn es in der Erklärung nicht drin ist, hat der Beleg keinen Bezug.


    Ich übertreibe mal kurz: warum überhaupt eine Erklärung abgeben und nicht einfach nur alle Unterlagen abgeben?

    Es ging ja darum Belege zu Kosten nachzureichen die vergessen wurden in der Erklärung anzugeben.
    Da bin ich davon ausgegangen, dass es selbstverständlich ist diesen Sachverhalt in ein oder zwei Sätzen kurz darzulegen und darum zu bitten die Kosten noch zu ergänzen.
    Das Vorgehen funktioniert bei uns problemlos. Eine aktualisierte Erklärung kann man natürlich auch einfach nachreichen.

    Hier kann man sich nicht nur beschweren sondern sollte es definitiv tun.
    Das Vorgehen entbehrt jeglicher Logik.
    Vor allem die Sache mit den Kopien und der Papiererklärung. Auch in Niedersachsen werden Belege und Steuererklärungen gescannt und dann elektronisch in der e-Akte bereit gestellt.

    Da würde ich mal eine Stellungnahme des Bearbeiters fordern die vom zuständigen Sachgebietsleiter unterschrieben ist.
    Alternativ direkt eine Beschwerde über die Amtsleitung einreichen.

    Aber geänderte Sachverhalte erfordern schon ein neues Absenden des Formulars?

    Das kommt darauf an ob bereits ein Bescheid ergangen ist.

    Wenn noch kein Bescheid ergangen ist kann man die Belege oder eine Erläuterung einfach nachreichen. Da ist es normalerweise nicht nötig die gesamte Erklärung nochmal zu übermitteln. Verkehrt ist es aber nicht.

    Wenn der Bescheid bereits ergangen ist dann einfach Einspruch einlegen oder Antrag auf Änderung stellen. Im gleichen Zug würde ich dann immer direkt die Belege mitschicken.

    In diesem Fall hier sollte ja aber bereits alles vorliegen. Da würde ich den Bescheid einfach schon direkt während des Telefonats ändern sofern da rechtlich keinerlei Bedenken sind.

    Hallo,


    Wenn der Arbeitnehmer Pauschbetrag nicht berücksichtigt wurde fehlen aber auch die Einkünfte aus der nichtselbstständigen Arbeit. Eine manuelle Aussteuerung des Arbeitnehmerpauschbetrages ist unmöglich sobald Einkünfte auf der Anlage N erfasst wurden.

    Belege kann man normal jederzeit ohne gesonderten Antrag nachreichen.
    Da ist wohl einiges schief gelaufen von Seiten der Finanzverwaltung was definitiv nur durch sehr große Unachtsamkeit schief laufen kann.

    Eventuell könntest du den Bescheid ja mal anonym hoch laden?

    Viele Grüße

    Wird an der PKV liegen.
    Bisher wurde die Pauschale in Höhe von rund 160€ im Rahmen des Lohnsteuerabzugs berücksichtigt. Seit Januar gelten die tatsächlichen PKV-Beiträge.
    Bei mir hat das nur im Januar nicht funktioniert und wurde dann mit der Abrechnung für den Februar korrigiert.
    Bei manchen Arbeitskollegen waren die Beiträge bisher aber noch bei keinem Monat in 2026 berücksichtigt.

    Glückwunsch zum Aufstieg!

    Aber verstehe ich das richtig? Du übst bereits die Funktion des Amtsleiters in der Praxis aus, musst aber die theoretische Qualifikation noch nachweisen, um auch wie einer bezahlt zu werden?

    Herzlich willkommen im Öffentlichen Dienst ^^.

    Also ich die Stelle bekommen habe welche mit A9 besoldet wird wurde ich noch nach Besoldungsstufe A7 bezahlt. Dann kam erstmal die Beförderung auf A8 ein halbes Jahr später und weil das Land Hessen damals kein Geld hatte bekam ich und andere Kollegen die Beförderung und Bezahlung nach A9 erst weitere 2 Jahre später.

    Wenn ich das Bekannten erzählt habe haben die sich schlapp gelacht. Aber jammern hilft nix. Das wusste man ja mehr oder weniger vorher :).

    Da spricht eine gewisse Ahnungslosigkeit was reale Zuzahlungskosten betrifft. Wenn man ein günstiges Heim sucht, kostet das im ersten Jahr ca. 4.200 € und im 2. Jahr 3900 €. 3. Jahr 3.400 € und ab dem 4. Jahr bis Auszug 2.800 Euro.
    Preise ab Pflegegrad 2 sind gleich.

    Ich spreche vom Großraum Stuttgart.

    Wichtig ist auch zu wissen, dass diese Preise jährlich überproportional ansteigen.
    Sie werden mit den Pflegekassen in einer Kommission verhandelt. Ich habe Fälle gesehen, in denen 2025 um 6 % erhöht wurde und gleich 2026 schon wieder um 8 %.

    Schön teuer bei euch.

    Bei uns in der Kurstadt in der Nähe von Frankfurt/Main kostet das gute Pflegeheim ( in dem auch meine Großeltern waren) aktuell 2.800€ ab Pflegegrad 2. Da wären dann die Regelmäßigen Renteneinkünfte ausreichend.
    Alles wie immer also höchst individuell.

    Wenn du an nahe Angehörige vermietest kannst du 100% der Kosten geltend machen wenn du zu mindestens 50% der ortsüblichen Miete vermietest. Dann musst du allerdings eine Gesamtüberschussprognose einreichen. Diese ist üblicherweise auf 25 oder 30 Jahre zu berechnen. Wenn hier ein positives Ergebnis raus kommt können auch 100% der Kosten geltend gemacht werden. Ob die Prognose anerkannt wird ist aber vom Einzelfall abhängig und sie ist realistisch zu erstellen. Also dort sind auch Instandhaltungskosten etc. zu schätzen.

    Mit 10€ pro Quadratmeter in der München Gegend ist es sehr unwahrscheinlich, dass die dauerhaften Verluste ohne genaue Prüfung anerkannt werden.

    Die Pauschale steht jedem Arbeitnehmer in voller Höhe zu auch wenn er lediglich einen Tag oder einen Monat im Jahr beschäftigt war.
    Die Pauschale wird automatisch von deinem Arbeitgeber im Lohnsteuerabzugsverfahren bereits berücksichtigt. Im Rahmen der Einkommensteuererklärung wirkt sich diese also nicht mehr aus

    Noch bezüglich der Angabe der Gewinne in der Steuererklärung bis zum Grundfreibetrag.

    Der Minijob wird in der Steuererklärung so behandelt als würde es ihn nicht geben und ist daher auch nirgends einzutragen.
    Deine gezahlten Krankenversicherungsbeiträge mindern dein zu versteuerndes Einkommen. Der Sparer Pauschbetrag kommt noch oben drauf. Insgesamt kannst du damit Gewinne von 13.096€ plus die Höhe der Krankenversicherungsbeiträge realisieren ohne Einkommensteuer/Kapitalertragsteuer oder SoliZ zahlen zu müssen.

    Der "Fall 2" hat nichts mit dem Szenario "Arbeitnehmer" zu tun.

    Fall 1 schon eher. Bei 900 € Kosten sprechen wir über eine Erstattung im niedrigen 2-stelligen Bereich. Da kann man ausrechnen, welche Arbeitszeit er dafür aufwenden darf, damit es für die Gesamtheit der Steuerzahler kein Verlustgeschäft wird.

    Die Kosten waren 900€ je Kind. Von den 1.800€ wirken sich 1.200€ auf das zu versteuernde Einkommen aus. In diesem konkreten Fall lag die steuerliche Auswirkung bei exakt 496€.
    Das ganze hat mich als Bearbeiter 5 Minuten gekostet um es zu ändern und zu erläutern.
    Ich denke das war wirtschaftlich dann schon in Ordnung.


    Die absoluten 0815 Fälle ohne jegliches Risiko werden schon seit Jahren voll maschinell bearbeitet.

    Mal als Beispiel von 2 Fällen bei denen ich heute Änderungen durchführen musste.

    1. Fall

    Die Steuerpflichtigen wollten den privaten Musikunterricht der Kinder als Betreuungskosten absetzen. Das waren je Kind über 900€.

    2. Fall

    Der Steuerpflichtige hat auf der Anlage V AfA in Höhe von über 4.800€ angesetzt. Tatsächlich lag die AfA aber bei lediglich 200€. Zusätzlich hat er neben der Home Office Pauschale noch die Pauschale für ein Arbeitszimmer angegeben.

    Beide Fälle zusammen haben zu einem Mehrergebnis von rund 3.000€ geführt

    In der Finanzverwaltung bearbeiten wir im Rahmen der Steuererklärung ja die Vergangenheit.
    Wenn es in deinem Fall um das Jahr 2025 geht dann gibst du deine Steuererklärung in der Regel eher frühestens April/Mai 2026 ab. In der Anlage V werden bei der vermieteten Wohnung geringere Einnahmen angeben und gleichzeitig Erhaltungsaufwendungen. Normalerweise sollte eine Nachfrage erfolgen weshalb die Einnahmen geringer sind.
    Wenn du die Vermietungsabsicht glaubhaft nachweisen kannst sind die Kosten tatsächlich abzugsfähig. Hierfür genügen in der Regel Inserate in Zeitung oder Onlineportalen oder wenn man einen Makler beauftragt hat.
    Kannst du das nicht nachweisen und die Wohnung wurde dann auch noch verkauft können nurnoch die Kosten bis 30.09. berücksichtigt werden. Das betrifft dann auch die AfA und die Schuldzinsen.
    Über jeden Kauf/Verkauf von Grundstücken/Wohnungen/Äcker ergeht durch die Grunderwerbsteuerstelle eine Zusammenfassung des notariellen Vertrages an die Wohnsitzfinanzämter der betroffenen Steuerpflichtigen.

    Hallo,


    Seit den Kindern arbeiten meine Frau und ich beide Teilzeit mit rund 75%. Für uns war es keine Option, dass nur einer Teilzeit arbeitet aber unsere Jobs geben es eben auch her. Das ist ja längst nicht überall möglich oder finanziell sinnvoll.
    Das Gehalt und Kindergeld geht auf ein Konto und von dort aus wird auch alles bezahlt. Da wir früh mit der Ausbildung angefangen haben hat die Teilzeit keine Auswirkung auf die spätere Pension (laut aktuellem Recht) selbst wenn wir die Arbeitszeit bis 67 nicht mehr erhöhen würden.
    Da wir uns aber sicherlich nicht auf die Pension, so wie der heutige Stand ist, verlassen haben wir noch beide einen ETF Sparplan über jeweils 300€.

    Bei Freunden die das 3-Konten-Modell haben wurde es folgendermaßen gelöst.
    Alles Geld ging auf Das Gemeinschaftskonto und von dort wurden dann alle Fixkosten plus laufende Kosten für Essen, Ausflüge etc. bezahlt. Das verbliebene Geld wurde dann 50/50 auf die Einzelkonten umgebucht.
    Ob ein Rentenausgleich gezahlt wurde weiß ich allerdings nicht.

    Auch sollten Renten nicht versteuert werden, würde tausende Finanzbeamte einsparen.

    Hier muss ich dich leider enttäuschen.
    Sofern es Steuererklärungen sind die nur aus Renteneinkünften bestehen laufen die in fast 100% der Fälle automatisch durch. Da spart man mit dem ganzen drumherum vielleicht 2 bis 3 Beamte pro Finanzamt ein aber mehr nicht.
    Im folgenden kann ich nur für Hessen sprechen aber in dem aktuellen Amt in dem ich bin werden rund 30.000 Arbeitnehmererklärungen jährlich bearbeitet. Und das von lediglich ca. 20 Mitarbeitern bei denen die Hälfte noch Teilzeit arbeitet. Sachbearbeiter die hauptsächlich das erste Anschreiben im Einspruchsverfahren bearbeiten sind hier schon eingerechnet.

    Generell müssten die Steuergesetze allgemein deutlich vereinfacht werden.
    Wenn ein Paragraf im Gesetz eine Seite hat bestehen die 20 Seiten danach aus allen möglichen Ausnahmen und Sonderregelungen :rolleyes:

    Viele Grüße