Lieber McProfit, ich finde Dein Beitrag geht ziemlich unter die Gürtellinie. Vielleicht überdenkst Du diesen nochmal.
Vielleicht bin ich dafür auch einfach zu "woke".
Lieber McProfit, ich finde Dein Beitrag geht ziemlich unter die Gürtellinie. Vielleicht überdenkst Du diesen nochmal.
Vielleicht bin ich dafür auch einfach zu "woke".
Ich tue mich etwas schwer die ganze Rechnung nachzuvollziehen. Wenn ich das richtig verstehe, kriegst Du Immobilien mit jährlichen Mieteinnahmen von 32k€ geschenkt. Abzüglich eines offenen Kredits von 100k€ und Auszahlung an den Bruder von 100k€.
Bei 32k€ Jahresmiete müssten die Immobilien über 600k€ wert sein. Das erscheint mir gegenüber Deinem Bruder nicht sehr fair und vermutlich unter oder nahe an dem gesetzlichen Pflichtanteil beim Erbe - aber gut, das ist eure Sache.
Ich würde fairerweise den Bruder direkt auszahlen. Mit 32k€ Mieteinnahmen sollten 100 bis 200k€ Kredit easy in 10 Jahren zu stemmen sein.
Hallo Newb,
hier gilt Poes Gesetz. In der online- Welt ist Ironie zu kennzeichnen, sonst wird die Aussage ernst genommen. Und bei der taz nehme ich das ernst.
Gruß Pumphut
Dann macht eine Diskussion mit Dir auch einfach keinen Sinn.
Wie nennen Sie die hier vorgeschlagenen „Maßnahmen“?
Ironie?
Das war eine Beispiel und kein konkreter Fall.
Hinzu kommt, dass die beispielhaften 1.000€ ja nicht nur aus gesparten Stromkosten, sondern auch aus der Einspeisevergütung bestehen.
Das ist auch nicht ganz unrealistisch. 10 kWp liefern ungefähr 10.000 kWh. Würde man sich für eine Volleinspeisung entscheiden, wären das knapp 1.200€/Jahr. Alles mit Eigennutzung sollte besser sein, sonst würde man ja einfach die Volleinspeisung wählen.
Alles anzeigenMoin zusammen,
da wir gerade grundsätzlich überlegen eine PV Anlage installieren zu lassen, würde mich mal interessieren, ob ich der einzige bin, der die Renditeberechnungen (um die 5% p.a.) bei PV Anlagen (auch die von Finanztip) für falsch / Augenwischerei hält.
Ich stell mich anscheinend zu blöd an, wenn ich nicht ignoriere, dass meine Investition im Gegensatz zu einer Anlage am Kapitalmarkt ja dann "weg" ist.
Einfaches Beispiel:
die PV Anlage soll 10.000 € kosten und würde jährlich 1.000€ Stromkosten einsparen. Sie amortisiert sich also nach 10 Jahren.
Effektiv habe ich doch aber nach 10 Jahren damit gerade mal +/- 0€.
Also eigentlich eine Rendite von 0%.
Die Angaben im Internet scheinen hier aber eher zu rechnen, dass es 10% sind, da man ja 1.000€ aus 10.000€ Anlage erhält.
Mein Punkt: die 10.000€ sind ja aber gar nicht mehr da.Weite ich das Beispiel mal auf 20 Jahre aus, habe ich dann nach 20 Jahren weitere Stromkosten von 10.000€ eingespart.
Ich bin nach 20 Jahren also 10.000€ im Plus.Auf eine Anlage in FG oder TG gerechnet wäre das vergleichbar mit ca. 3,5%.
Nicht wirklich berauschend. Zumal Mehrkosten für Wartung und Austausch von Komponenten noch gar nicht berücksichtigt sind. Also aus rein wirtschaftlicher Sicht, bin ich irgendwie nicht wirklich überzeugt.Versteht ihr meinen Punkt? Seht ihr das ähnlich?
Vielleicht nochmal zurück zur Ursprungsfrage. Du hast in Deiner Rechnung nach meiner Sicht 2 Denkfehler.
1. In dem Festgeldvergleich hast Du beim Festgeld den Zinseszins einkalkuliert, bei Deiner PV Anlage nicht. Du könntest ja die 1000€ Ersparnis auch wieder anlegen.
2. Deine PV Anlage hat nach 20 Jahren ja noch einen Restwert.
Gehen wir mal von folgenden Ausgangsbedingungen aus.
-Du legst Deine Ersparnis zu 2% an.
-Restwert PV Anlage nach 20 Jahren 2.000 €.
Dann hast Du nach 20 Jahren insgesamt ca. 26.000€.
Das entspricht einer Festgeldanlage von ca. 5% pro Jahr.
Nur exemplarisch, weil es mir um den Rechenweg geht. Jetzt kann man noch Betriebskosten abziehen und landet dann vermutlich bei 4,5% am Ende.
Mir erscheint noch ein weiterer Baustein möglich in der Ausgestaltung einer besseren Altersvorsorge.
Nicht ans Lebensalter, sondern an die Jahre der Beitragsbezahlung sollte der Eintritt in die gesetzliche Rente gekoppelt sein. Wenn dann eine Zahl von 45 Beitragsjahren, wie bisher dabei herauskommt, kann der Handwerker, der mit 16 seine Ausbildung begonnen hat, halt auch mit 61 ohne Abzüge in Rente gehen.
KANN nicht MUSS!
Wer allerdings erst mit 30 sein Studium beendet hat und Mitglied der GKV kraft ausgeübten Beruf bzw. Anstellung ist, kann dann halt erst mit 75 ohne Abschläge in die gesetzliche Rente gehen.
Das ist ja eine super Idee, um Investitionen ins Humankapital zu sanktionieren. Durch die progressive Einkommensbesteuerung dauert es eh schon Jahrzehnte, bis sich ein Studium finanziell rechnet. Das sollte man nicht noch unattraktiver gestalten.
Ganz unabhängig davon, verstehe ich auch nicht, warum man immer Gruppen gegeneinander ausspielen muss.
Leider ja.
Vom Yoga?
Also ich bin bei der C24 sehr zufrieden. Alles war extrem unkompliziert. Zu den Rahmenbedingungen ist fast alles gesagt.
Was ich persönlich noch sehr gut finde und nutze ist die Möglichkeit das Konto oder Unterkonten anderen C24 Nutzern freizugeben.
Und C24 kommt neben einer MasterCard auch noch mit einer Girocard. Das finde ich einen sehr starken Vorteil, da es immernoch, insbesondere kleiner Läden gibt, die keine Kreditkarte akzeptieren.
Wenn der ETF den Hebel tatsächlich nur durch einen Kredit umsetzt: Wäre es nicht effizienter, das selbst umzusetzen?
Scalable Capital wirbt mit einem Kreditzins von 3,24%. D.h. mit einer Hypothek auf das Haus wäre man wahrscheinlich noch günstiger.
Was sind die Nachteile gegenüber dem ETF, wenn man das selbst umsetzt?
Beim ETF liegt das Verlustrisiko bei Deinem eingesetzten Kapitals. Wenn Du selber einen Kredit aufnimmst, geht das Risiko auch auf den Teil, für den Du den Kredit aufgenommen hast. Wenn Du das selbst abbildest, müsstest Du nach meinem Verständnis nicht so hohe Verluste bei volatilen Seitwärtsbewegungen des Marktes haben.
Gibt es vielleicht eine Bonuszinsregelung wenn das Darlehen nicht genutzt wird? Wenn ja, gibt es hier ggf. was zu beachten.
Der Gedanke war auch da, allerdings darf das Darlehen maximal 10 Jahre laufen, was eine hohe monatliche Rate bedeutet. Daher wurde dieser auch nicht bei der baufinanzierung berücksichtigt.
Diese Argumentation erscheint mir bei dem Betrag über den wir reden nicht ganz schlüssig. Aber da die Baufinanzierung durch ist, lohnt eine Diskussion nicht.
Ja, wenn Du es machst, dann muss es ja sinnvoll sein.
Wenn es Dich interessiert, dann mach doch nen Thread auf, wo das diskutiert wird. Ich halte das hier für falsch und gehe da nicht näher drauf ein.
Ansonsten danke für Deine sehr gehaltsvollen Beiträge.
Sparen bei gleichzeitiger Verschuldung für die Immobilie ist nicht immens wichtig, sondern immens verrückt.
Das hab ich so auch nicht geschrieben.
Unabhängig davon mache ich das und das ist bestimmt nicht immens verrückt.
Immer wenn ein Student kommt und nach Anlage-Tipps fragt, scheiden sich hier die Geister und es werden Empfehlungen gegeben, das Geld doch besser in das Humankapital zu investieren. Und das ist auch nicht ganz falsch, weil ehrlicherweise Deine anvisierte Jahressparrate später mal eben Freitags abends spontan beim Italiener ausgegeben wird.
Aber, es kommt auf längere Sicht nie der richtige Zeitpunkt zum sparen. Nach den Studium kommt die erste Wohnungseinrichtung, ein Auto, die Hochzeit usw... Dann sind Kinder da und hier stellt sich wieder die Frage der Prioritätensetzung. Und wenn man dann noch ohne elterliche Finanzspritze ein Haus kaufen will, ist das Zeitfenster für den Eigenkapitalaufbau verschwindend gering. Daher halte die Kontinuität beim Sparen für immens wichtig. Und wenn man das im Studium mit einem sehr kleinen Betrag anfängt, ist das mit Sicherheit nicht falsch. Und ich denke der Sparbetrag ist auch so überschaubar, dass das Studentenleben nicht darunter leiden sollte.
Jedenfalls nicht mit mehr Wohlstandszerstörung, mehr Gendergaga und mehr Massenmigration.
Und jedenfalls noch viel weniger, wenn man einfach solchen populistischen Unfug unreflektiert nachplappert.
Wenn ich nur für einen bestimmten ETF einen Sparplan von 3.000 Euro aufsetzen möchte, dann kann ich das für ein Depot tun oder benötige ich dann 3 Depots?
Bei der ING kannst Du einfach 3 mit je 1.000€ aufsetzen. Das geht in einem Depot.
Ich vermute, dass du mich missverstanden hast.
Die Ungerechtigkeit besteht m.E. bei den Handwerkerrechnungen darin, dass derjenige die geltend macht, der im Eigenheim lebt, was eine gewisse Finanzkraft erfordert und dann noch das Geld hat, Handwerker zu beauftragen. Der reduziert damit seine Steuerlast.
Der Kleinverdiener, der in seiner Mietwohnung nicht mal einen Hausmeister hat, zahlt den Steuersatz gemäß Tabelle und hat wenig Möglichkeiten, den zu reduzieren.
Naja, der der mehr verdient, gibt logischerweise mehr aus und hat dadurch auch mehr abzusetzen. Um eine Reinigungskraft zu beschäftigen, braucht man auch kein Eigenheim.
Ich zahle den Maximalbetrag für den Kindergarten und kann alleine dadurch den jährlichen Maximalsatz für Kinderbetreuung absetzen. Glaub mir, ich hätte hier lieber weniger zum Absetzen.
Alles anzeigenDas ist nur die halbe Wahrheit. Hauptgrund ist die Inflation und unser FIAT-Geldsystem. Für ein Haus brauchte man bspw. 1950 rund 8–10 Jahresgehälter, heute eher 20-30. Ein Urlaub für 4 Personen ist mittlerweile für viele Familien absoluter Luxus.
Durchschnittliches Einkommen:
1950: ~300 DM
2024: ~5.200 brutto (2.300 netto)
Durchschnittlicher Preis Einfamilienhaus:
1950: ~25.000 - 30.000 DM (8 bis 10 Jahresgehälter)
2024: ~600.000 - 700.000 Euro (20 bis 30 Jahresgehälter)
Wo hast Du die Daten her? Und ohne Betrachtung des Zinsniveaus ist der Vergleich ziemlich sinnlos.
Das ist zum Teil über unterschiedliche Sparraten gedeckt. Außerdem überlegen wir noch, ob wir für meine Frau Rentenpunkten nachkaufen. Da ist die Entscheidungsfindung aber noch nicht komplett abgeschlossen und ein paar Jahre haben wir bis dahin im Zweifel noch.
Es geht ja hier um den theoretischen Fall Scheidung oder? In dem Fall wäre das ja im Rahmen des Zugewinnausgleichs auch wieder hinfällig.
Ich denke da jetzt tatsächlich auch drüber nach, weil das bei uns auch nicht fair ist, ob man Rentenansprüche irgendwie ausgleichen müsste. Hmmm