Beiträge von Nordisch

    Hat Dir Dein Arbeitgeber über die Reisekostenabrechnung die Pauschalen nicht erstattet?

    Wenn er Dir sowohl die Übernachtung als auch Anreise und Verpflegungsmehraufwand gezahlt hat, brauchst Du eigentlich gar nichts in der Steuererklärung angeben, bzw. Nur das, was auch in der Lohnsteuerbescheinigung steht.

    Hm, klingt merkwürdig.

    Hat sie ihre Jahressteuerbescheinigungen der letzten Jahre? Da steht die Steuerklasse ja normalerweise drauf.

    Wenn da tatsächlich plötzlich ein Wechsel von 2 auf ein 1 auftaucht, würde ich ggfs. mal das zuständige Finanzamt kontaktieren und fragen, warum die Lohnsteuerklasse geändert wurde.

    Hat sie nie Steuererklärungen abgegeben?

    Von der ESt-Pflicht habe ich nichts gewusst. In keinem der damaligen vielen Schreiben von KK und AG (ÖD) stand etwas dazu drin, eine Aufforderung vom FA habe ich ebenfalls nicht erhalten (meine Bescheide lasse ich mir zur Sicherheit über ELSTER und per Papierpost übermitteln).

    Nun weiß ich ja, dass Nichtwissen in vielen gesetzlichen Bereichen nicht vor Strafe schützt. Aber hätte ich das allen Ernstes selber wissen müssen, oder hat das FA versäumt, mir die ESt-Pflicht zu bescheiden?

    Eigentlich ist es ganz einfach:

    (Fast) Immer, wenn man steuerfreie Lohnersatzeistungen vom Staat bezieht (Elterngeld, Krankengeld, Arbeitslosengeld, Insolvenzgeld, etc.) ergibt sich die Pflicht zur Abgabe einer Steuererklärung, da diese Zahlungen dem Progressionsvorbehalt unterliegen.

    Wenn man sich informieren kann, wie man an entsprechende Leistungen kommt sprich, welche Rechte man hat, darf man vielleicht auch erwarten, dass der Empfänger sich im Gegenzug um seine, sich aus dem Leistungsempfang ergebenden Pflichten informiert.

    Ich bin gerade in der Umsetzung für meine Kinder.

    Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie kompliziert es werden kann, wenn man in der Pubertät erst mal ein paar Wehwehchen aktenkundig hat. Da freue ich mich, wenn die Kinder problemlos die Versicherungssumme später ohne neue Gesundheitsprüfung erhöhen können.

    Das Thema Berufswahl ist auch nicht außer Acht zu lassen.

    Ich wurde sehr nett vom Team bei Dr. Schlemann beraten.

    Verstanden! Danke für die wertvollen Tipps. Habe ihm gegenüber ähnlich argumentiert.

    Ich selbst will an meiner BU festhalten.

    Bei meiner Frau würde ich tatsächlich drüber nachdenken die versicherte Rente bzw die Beiträge nun von 100% Vollzeit auf 50% Teilzeit reduzieren. Oder ist das keine gute Idee?

    Blöde Frage: hätte ich während der 4 Jahre Elternzeit die BU meiner Frau freistellen können? Während dieses Zeitraums sind die Beiträge ja eigentlich für nichts bezahlt worden oder?

    Nie nie nie würde ich meinen Mann meine BU anpassen lassen!

    Um ein paar Euro zu sparen? Wird sie auf immer und ewig in Teilzeit bleiben? Ich bin auch nach der Elternzeit mit 50% eingestiegen, inzwischen aber wieder bei 75%.

    Was macht sie, wenn ihr Euch in 5 Jahren trennt und sie in 10 Jahren BU wird? Dann guckt sie in die Röhre, weil sie keine BU mehr hat? Und keinen Mann, der das finanziell auffängt?

    Oder hat dann gerade mal eine BU von 800€?

    Die Frage ist ja, wie hoch ist ihr Einkommen TZ. Soweit ich weiß, darf man nicht dauerhaft “überversichert“ sein, dass weiß Dr. Schlemann sicher genauer. Aber 1.600 € sind ja nun auch keine riesen Beträge.

    Statt bei ihr zu sparen, “weil es sich nicht lohnt“, habt Ihr hoffentlich darüber nachgedacht, wie Du ihr die TZ aufgrund der Kinderbetreuung finanziell ausgleichst, etwa durch eine zusätzliche Altersvorsorge.

    Mertinho Ich hoffe, es wurde noch nicht genannt:

    Du kannst die Einmalzahlung bei der ING auch als Sparplan machen, dann kostet sie dort auch nichts.

    Also einfach einen Sparplan anlegen mit 2000 Eur und nach der ersten Rate reduzieren auf die gewünschten 50 Eur.

    Also auch bei der ING spricht nichts gegen Einmalzahlung. ;)

    Nur der Vollständigkeit halber: bei der ING gehen Sparpläne nur bis maximal 1000€. Also entweder über zwei Monate laufen lassen und dann reduzieren, oder zwei Pläne anlegen und den einen nach Ausführung direkt wieder stoppen.

    Du musst dir glaube ich erstmal über deine tatsächliche Einnahmen und Ausgaben Situation bewusst werden. Hier mal ein paar Vorschläge, wie ich es machen würde (und bei allen größeren Veränderungen der letzten Jahre gemacht habe).

    • Man öffne Excel oder ein vergleichbares Tabellenprogramm
    • Man schreibe zunächst alle regelmäßigen monatlichen Netto-Einnahmen auf
    • Danach kommen Einmalzahlung und sonstige Zugänge (natürlich auch Netto)
    • Jetzt weißt du genau, was du jährlich auf der Haben-Seite hast
    • In einer neuen Spalte schreibst du dir laufenden Kosten auf (Miete, Lebensmittel, Versicherungen)
    • Anschließend schreibst du dir die geplanten Sonderausgaben auf (Urlaub)
    • Den monatlichen Rückstellungsbetrag für die geplanten Sonderausgaben (Jahreswert / 12) schiebst du jeden Monat auf ein entsprechendes Tagesgeldkonto.

    Jetzt hast du eine erste Ausgangsbasis und kannst beurteilen, wieviel Geld im Jahr übrig bleibt. Dies ist die Basis für deine Sparrate.

    Als nächstes musst du die Größe deines Notgroschen festlegen. Dieser ist für die absolute Notfälle (z.B. Einkommensverlust, ungeplante größere Investitionen) und wird nur im Ausnahmefall angefasst. Psychologisch macht es Sinn, diesen Betrag auf einem separaten Tagesgeld zu parken, Zinsertrag ist zweitrangig.

    So lange dieser Notgroschen nicht voll ist, würde ich kein Geld in ETF oder sonst etwas stecken. Sobald du den Mindestbetrag für den Notgroschen erreicht hast, kannst du deine verbleibende Sparrate neu verteilen. Ob du alles in einen ETF stecken willst oder 80% ETF und 20% sichere Anlage / Erhöhung Notgroschen ist ganz alleine deine persönliche Entscheidung.

    Soweit meine ganz persönliche Meinung. Das mögen hier manche anders sehen, aber einige werden mir bestimmt auch zustimmen.

    Danke, genauso!

    Ich frag mich ja, was für eine Antwort zu jetzt hören wolltest.

    Du stellt eine Idee vor, fragst nach Meinungen zu selbiger.

    Keiner sagt, mach es nicht, sondern alle weisen auf Fallstricke hin, die in einer solchen Konstellation zu beachten sind.

    Du beschimpfst anschließend alle pauschal als typisch deutsch.

    Hätten jetzt alle nicken sollen, sagen, was für eine innovative Idee das doch ist und wie toll Du bist?

    Finde das keine Art - sich hier anzumelden, einen Beitrag zu verfassen und dann herumzubölken.

    Da bin ich leider auch typisch deutsch. Anstand, Höflichkeit und eine gewisse Nettikette im Internet halte ich durchaus für wichtige Tugenden. 🤷🏼‍♀️

    Die ING bietet monatliche, zweimonatliche und vierteljährliche Intervalle. Somit ist nach erfolgter Sparplanausführung eine Änderung immer nur für den folgenden Monat möglich.

    Wieso willst du das tun?

    Ich wollte einfach meine Sparpläne zwei Mal monatlich ausführen lassen, ohne weitere anzulegen. Ich bin gerade dabei, eine größere Summe in den ETF einzuzahlen, möchte das aber nicht über zu lange Zeit strecken.

    Wenn der volljährige Nachwuchs das Geld, das er vor 17 Jahren von den Eltern bekommen hat, und die Erträge daraus nach eigenem Ermessen verwendet und damit anders als man als Elternteil es sich gewünscht hätte, ist es dann ein "Fehler" des Nachwuchses, eine persönliche Niederlage als Elternteil oder eine übergriffige Erwartungshaltung seitens des Elternteils?

    Ich persönlich habe noch einige Jahre, um mir da eine Meinung zu zu bilden, aber irgendwann holt mich diese Frage ein und dann hätte ich gerne eine Antwort parat.

    Bei der Diskussion bin ich dann in 6-10 Jahren dabei 😉

    Ich hoffe einfach mal das Beste. Meine Eltern haben für mich damals klassisch Bundesschatzbriefe gekauft und eine Ausbildungsversicherung abgeschlossen. Die BSB hab ich bei Fälligkeit bekommen, da war ich vermutlich noch nicht volljährig, die Versicherungssumme gab es zum 25. Geburtstag und ist aufs Konto gewandert. War immer mein Notgroschen, ohne dass ich den jemals bewusst angefasst hätte.

    Ob meine Kinder das auch so handhaben? Hoffentlich investieren sie schlauer - mein Geld lag jahrelang nur los auf dem Girokonto rum. 🤷🏼‍♀️

    Ich hab einfach für jedes Kind einen Sparplan in meinem Depot angelegt.

    Das es ein Thesaurierer ist, nimmt er jetzt noch nicht soooo viel von meinem Freibetrag in Anspruch (ich glaube, die Vorabpauschale waren dieses Jahr 36€/ 10.000€ Depotwert - da sind wir noch weit von entfernt, so lange laufen die Sparpläne noch nicht. 😉)

    Ich möchte schon etwas die Kontrolle darüber haben, was mit dem Geld später passiert. Ob Studium, Wohnungseinrichtung, etc. Oder ob sie es doch einfach als Starthilfe bekommen, wer weiß das jetzt schon…

    Darüber hinaus haben die Kinder aber auch noch weitere Fonds-Sparpläne, die auf ihren Namen laufen (leider keine ETFs, aber das ist ein anderes Thema 🙄), diese werden hauptsächlich aus Geldgeschenken gefüttert und mit dem Geld können sie später machen, was sie wollen.

    Ok, wow, Du stellst hier Deinen ETF vor, den Du seit einem Jahr besparst, bekommst von allen Seiten zu hören, dass Du eine gute Wahl getroffen hast.

    Du willst diesen sogar auch für Deine Kinder besparen. Also alles chic.

    Und dann - zack - nur wenige Stunden später verkündest Du plötzlich einen Wechsel auf den FTSE AWI? Warum? Und das jetzt “aber wirklich” für die nächsten 10 Jahre?

    Oder nur bis zu dem Zeitpunkt, wo die Kurse mal eine andere Richtung einschlagen, statt der 25% Plus des letzten Jahres?

    Wurde der Fonds in den letzten Jahren aktiv bespart oder “liegt” das Geld seit Jahren da? Wenn ja, wie lange?

    Aufgrund der Investmentsteuergesetz Reform muss nur der Gewinn ab 2018 versteuert werden. Den „Einstandpreis” sollte in der Depotübersicht zu finden sein.

    Beim Verkauf von Fonds von vor 2009 gibt es meines Wissens sogar einen Freibetrag bis zu 100.000€.

    Investmentsteuerreformgesetz
    So musst Du Deine Aktienfonds und ETFs versteuern
    www.finanztip.de

    Ich hab kürzlich meine „Altlasten” von vor über 20 Jahren weitestgehend eliminiert und das Geld in meinen MSCI World investiert.

    Alle Aktien standen deutlich im Minus, die Entwicklung seit dem ist ebenfalls negativ.

    Einzig der Dekafonds ist seitdem gestiegen (und wird das wohl auch weiterhin gemächlich tun), der war mir aber zu teuer.

    Der MSCI World ist seit dem weiter gestiegen - mein Investment hat sich also gegenüber der Variante Hold & Hope deutlich verbessert.

    Da ich nur auf den Fonds Steuern zahle, die Transaktionskosten minimal waren, war das für mich eine gute Entscheidung.

    Guten Abend,

    Ich bin verwirrt! Ich war der Meinung, dass ich meine Sparpläne nach der ersten Ausführung zum Monatsersten ändern konnte, so dass sie erneut am 15. des Monats ausgeführt werden.

    Wenn ich heute das Datum auf den 15. ändere, zeigt er als nächstes Datum den 15.5. an, nicht den 15.4.

    Trügt mich meine Erinnerung oder haben die was geändert? Es gibt ja auch seit kurzem vier Ausführungsdaten, vielleicht hängt das damit zusammen?

    Guten Abend!

    Ich bespare exakt den gleichen ETF aus gleichen Gründen und hab den auch für meine Kinder ausgewählt. Warum auch nicht? Die Performance steht den „Großen“ in nichts nach und wenn ich jetzt drei zur Auswahl habe, die sonst annähernd gleich sind, schaue ich halt auf die TER.

    Bin bisher zufrieden mit meiner Wahl und bisher reicht mir der auch völlig aus für meine Altersvorsorge.

    Ich schließe mich an. Depot und Giro bei der ING. Dort läuft auch mein ETF Sparplan und jeweils ein Depot (auf meinen Namen) mit ETF für meine Kinder.

    Bei TR hab ich seit kurzem ein Depot, da ich ein paar Altlasten verkaufen wollte und das über TR deutlich günstiger war, als über die ING.

    Grundsätzlich liegen da nur noch Einzelaktien eines Unternehmens, die ich noch nicht verkauft habe, ansonsten nutze ich nur die 4% auf dem Verrechnungskonto, da das TG bei der Ing für Bestandskunden leider nicht so attraktiv ist.