Während die Trump-Administration neue Maßstäbe für die Bitcoin- und Krypto-Industrie setzt, möchte Pakistan nicht länger nur zusehen. Das Land plant, klare Rahmenbedingungen für den Handel mit digitalen Vermögenswerten zu schaffen, um internationale Investitionen anzuziehen.
Bilal bin Saqib, CEO des Pakistan Crypto Council, betont: „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ und verweist auf die Notwendigkeit, mit den USA Schritt zu halten.
Pakistan hat bisher einen restriktiven Ansatz verfolgt, doch die Beliebtheit von Kryptowährungen ist ungebrochen. Mit rund 15 bis 20 Millionen Menschen, die digitale Assets besitzen, und einem Transaktionsvolumen von mehreren Milliarden US-Dollar sieht Saqib ein Potenzial von 100 Milliarden US-Dollar für die digitale Wirtschaft. Er fordert: „Wir setzen uns für eine ausgewogene, wachstumsfördernde Steuerstruktur ein.“
Saqib glaubt, dass die staatliche Akzeptanz und die begrenzte Verfügbarkeit von Bitcoin zu einer Wertsteigerung führen werden: „Ich glaube, dass [die staatliche Akzeptanz] zusammen mit dem limitierten Angebot den Preis nur in eine Richtung bewegen wird, und zwar nach oben.“
https://www.bloomberg.com/news/videos/2025-03-20/pakistan-aims-to-be-crypto-capital-of-south-asia-video
Was vielleicht auch noch mal eine Rolle spielen könnte, dass von den rund 250 Millionen Einwohnern – die weltweit fünftgrößte Bevölkerungszahl – circa 60 Prozent unter 30 Jahre alt sind. Gerade bei jungen Menschen sind digitale Assets beliebt, die nun mit ihnen aufwachsen und zur Akzeptanz beitragen werden. Ich ziehe hier gerne wieder den Vergleich mit dem Internet von vor 25 Jahren heran.