Beiträge von Imperial

    Mit anderen Worten: Du zockst gern :)

    Genau so ist das! 👍😊

    Und jetzt erkläre mir mal einer den ersten Post in diesem Thread von Chrizly.

    Chrizly
    14. April 2025 um 20:29

    Sparplan oder zocken?

    Sparplan und zocken?

    Nur zocken?

    Aktives Fondsmanagemt?

    Passives Fondsmanagement?

    Ich habe die Chrizly den Überblick verloren, mich bei meinem Morgenkaffee aber gut unterhalten gefühlt.

    Danke dafür, Chrizly ! :thumbup:

    Ich bin ehrlich gesagt sogar etwas besorgt das ich mit 26 vielleicht sogar schon etwas zu spät bin um einzusteigen, liegt vielleicht daran das ich mit 16 angefangen habe zu arbeiten und kaum etwas gespart habe bzw. Sparen konnte, da fühle ich mich jetzt, nach knapp 10 Jahren Arbeit so als ob ich es versäumt habe eine große Menge zu sparen...

    Ich lese hier mit einem gewissen Schmunzeln mit.

    Ich (Bj. 1968) gehöre der Generation an, der immer erklärt wurde, dass die Rente sicher sei. Die Höhe wurde uns jedoch verschwiegen, das tatsächliche Rentenalter wurde sukzessive hochgesetzt und Studienzeiten nachträglich für die Rente nicht mehr anerkannt.

    Gott sei Dank haben meine Frau und ich (seit dem 35. Lebensjahr) ein ordentliches Einkommen und so konnten wir unser Haus zügig abbezahlen, das übrigens mit 6% Darlehenszins und 1% Tilgung in den ersten zehn Jahren eher langsam vonstatten ging.

    Danach haben wir von gestiegenem Gehalt in Verbindung mit niedrigen Zinsen stark profitiert und waren zügig fertig. Trotzdem, es hat immerhin 17 Jahre gedauert.

    Mit 53 Jahren habe ich erstmals in MSCI-World, DAX und Stoxx50 Euro investiert, in dem ich meine feine Sammlung Single Malt Whisky verkauft habe.

    Danach war ich unschlüssig, weiter in das, aus meiner damaligen Sicht, starke Aktien-Risiko weiter zu investieren. Also erstmal alles auf Tagesgeldkonto geparkt. Was für eine Dummheit….

    Dann sind wir irgendwann auf Finanztip und Finanzfluss durch einen Freund aufmerksam gemacht worden, war schnell überzeugt und haben einen großen Teil des Ersparten in MSCI World investiert. Einen ordentlichen Notgroschen haben wir behalten, da wir eine neue Wärmepumpenheizung mit allen Begleitkosten benötigen. Die Piepen sind da, die Heizung kommt nächsten Monat.

    Planmäßig gehe ich in 7-10 Jahren in Rente, meine Frau in 3-5 Jahren.

    Renteneinnazmen bestehen dann aus selbst bewohnter und bezahlter Immobilie, gesetzlicher Renten, Betriebsrenten und einer Rente aus meinem Brutto-Entgelt-Pensionsfonds. Da ich in der PKV versichert bin, fallen Krankenkassenbeiträge hier nicht zusätzlich an. Der Pensionsfonds war damals der Baustein, der höhere PKV-Beiträge abfedern soll.

    Derzeit sparen meine Frau und ich jeden Monat 2.200 Euro in den MCSI World über drei parallele Sparpläne auf ein Depot bei der ING.

    Nebenbei gehen jeden Monat ca. 500 Euro auf ein Tagesgeldkonto, um Liquidität zu erhalten.

    Jetzt zum Risiko.

    Wir werden zu Rentenbeginn auf liquiden Mitteln sitzen, die ein paar Jahre ausreichen sollen, so dass wir nicht gezwungen sein sollten, während eines Crashs ETF verkaufen zu müssen.

    Ich denke, 90 Jahre alt zu werden ist nicht ganz illusorisch. Demnach ist mein Anlagehorizont von heute an gezählt noch gute 30 Jahre.

    Denn niemand wird mit Rentenbeginn sein komplettes Depot auflösen und sein Geld unter die Matratze legen.

    Hätte wir früher verstanden, hätten wir unser Haus deutlich langsamer in den letzten Jahren abzahlen sollen und früher in ETF investiert.

    Jetzt müssen wir uns sputen, und wissen, wir holen die Zeit nie wieder raus, auch nicht mit der verhältnismäßig sehr hohen Sparrate.

    Aber ist es zu spät?

    Auf keinen Fall!!!

    30 Jahre Anlagehorizont und ich bin „schon“ 57 Jahre alt und habe mit Anfang 50 begonnen.

    Mit 26, 36, 46 Jahren anzufangen in ETF zu investieren ist als keineswegs zu spät.

    Aber je früher, desto weniger finanziellen Aufwand muss man später betreiben, um ähnlich hohe Depotwerte zu besitzen.

    Aber natürlich sage ich unseren Patenkindern „Fangt früh an zu investieren!“, verweise gerne auf Finanztip und ähnliche Informationen.

    Und nach einigen Wochen kommen die Patenkinder, die bereits ein Gehalt beziehen und haben uns gesagt, dass sie nun investieren. Zwar mit kleinen Beträgen zuerst, aber sie haben einen Plan, agieren selbstständig. Was will man mehr.

    So, jetzt hat der alte Mann, der Boomer ;), viel geplaudert….

    ich weiß bisschen verharmlosend aber was meint ihr: ist Trump schlimmer als Habeck?

    Das hat nichts mit „Verharmlosung“ zu tun, sondern ist einfach ein unsauberer, unseriöser und niedrträchtiger Seitenhieb auf Robert Habeck.

    Oder aber, Du bist ganz pfiffig - und nutzt neueste KI:

    Der Postillon veröffentlicht neue KI: "Grünen-Bashing-Überleitungsgenerator"
    Unabhängig vom Thema stets zu einer Beschimpfung der Grünen überzuleiten ist die geheime Leidenschaft vieler deutscher Internet-Kommentatoren – manch
    www.der-postillon.com

    Ich bin inzwischen seit Jahrzehnten bei der ING (Girokonto, Tagesgeld, Depot und Baufinanzierung) und hatte noch nie Probleme.

    Ich empfinde die App als sehr nutzerfreundlich, Wartungsarbeiten sind selten, in der Regel nachts und vorher angekündigt. Als mir einmal das Portemonnaie mit sämtlichen Karten geklaut wurde, hat mit Kartensperrung und neuen Karten alles reibungslos funktioniert. Ich habe auch schon diverse technische Änderungen mitgemacht (früher nur am Desktop, Papier-TAN, später dann auch App inklusive Freigabe über die App) usw., und alles verlief reibungslos.

    Ich zahle keine Kontoführungsgebühr (habe ich noch nie gezahlt bei der ING) und kann von so gut wie allen Geldautomaten mit der VISA-Karte kostenlos Geld abheben, genauso in vielen Drogerie- und Supermärkten. Die VISA-Karte lässt sich problemlos zum Bezahlen übers Handy hinterlegen.

    Manche Konditionen haben sich über die Jahre und Jahrzehnte etwas verschlechtert (früher z.B. war weltweites Geldabheben kostenlos, es gab beim Tagesgeld auch für Bestandskunden attraktivere / marktgerechtere Zinsen, ein kostenloses Girokonto auch ohne Gehaltseingang und die EC-Karte hat nichts gekostet (jetzt 1,49 EUR im Monat, aber ich brauche sie auch nicht mehr)). Aber alles in allem sind die Konditionen nach wie vor sehr solide.

    Genauso kann ich das nur für mich bestätigen.

    Bin mit der ING sehr zufrieden.

    Ich frage mich ja immer, was PKV-Versicherte mit dem eingesparten Geld ggü. GKV in jungen Jahren gemacht haben?

    Vielleicht sollte der Themenstarter mal durchrechnen, was er hätte sparen müssen, und was er davon später zur Kostensenkung monatlich davon beisteuern könnte.

    Ehrlich, mein Mitleid hält sich in Grenzen, denn von Anfang war klar, dass Geld für die PKV zurückgelegt werden muss, damit im Alter nix anbrennt.

    Ich zumindest schlafe deswegen sehr ruhig, denn die Differenz zu den jeweiligen GKV-Beiträgen habe ich angelegt.

    Rückblickend vielleicht mit einer Bruttoentgeltumwandlung in einen Pensionsfonds damals nicht die beste Entscheidung. Aber jetzt sind zumindest Piepen da und gut ist.

    (…)

    Die Telefonleistungen im Vertrag Deiner Frau kosten irgendwas zwischen 5 €/m und 10 €/m, der Rest sind Raten für das Handy.

    (…)

    Das zeigt vor allem auch, warum Vodafone mittlerweile in der Netzleistung in Teilen bereits hinter Telefonica liegt - denn wie soll von solchen Preisen und dem „zinslosen Darlehen“ für das abzuzahlende Smartphone noch Milliarden(!!!) für ein gescheites Mobilfunknetz investiert werden?

    Mit diesem Vorgehen treibt VD2 sich immer weiter in ein mieses Netz.

    Sorry, hat nix mit der eigentlichen Frage zu tun, ich weiß.

    Hypothekendarlehen motivieren oft über Jahrzehnte zum konsequenten Zwangssparen. Wer sein Geld anderweitig anlegt, gibt es eben auch schnell mal für das neue Auto oder den nächsten Urlaub aus.

    Dieser Punkt wird leider immer wieder (auch bei Finanztip) nicht berücksichtigt.

    Die Disziplin eine Immobilie über einen langen Zeitraum abzuzahlen, sich dafür einzuschränken und (zwangsweise) auf kleinerem, sparsameren Fuß zu leben, wird unterschätzt.

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass wir mit durchschnittlichem Einkommen unser Haus innerhalb von 16 Jahren bezahlt haben und jetzt noch genügend Zeit ist, ETF zu besparen.

    Das schöne ist, wir legen jetzt monatlich die selbe Summe weg, die wir auch für das Hypothekendarlehen bezahlt, ohne dass uns etwas im Alltag fehlt.

    Die Verkaufspreise sehr vergleichbarer Immobilien in unserer unmittelbaren Umgebung lassen mich sehr, sehr ruhig schlafen.

    Außerdem ist es so, dass wir uns durchaus vorstellen können, unser Haus zu verkaufen um uns im Alter verändern zu können - oder schlimmstenfalls gesundheitlich müssen.

    Haus + ETF = unser Teil der Altersvorsorge.

    Hätten wir „günstig“ gemietet, weiß ich nicht, wie wir diszipliniert gespart hätten.

    Zudem waren zu unserer Zeit der Hausfinanzierung Aktien und alles was damit zusammenhing, nach der dotcom-Blase absolutes Teufelswerk und ETFs, zumindest uns, noch nicht bekannt.

    Hauskauf erfolgte 2002 / 2003. ;)

    Mit der HUK / HUK 24 habe ich seit Jahren aufgrund von solchen und ähnlichen Nickligkeiten immer wieder Ärger.

    Private Krankenversicherung:

    - Entspiegelung von Brillengläsern werden nicht übernommen, obwohl die Leistungsvereinbarung hier nichts ausschließt.

    - Physiotherapeutische Kosten werden zuerst regelmäßig fadenscheinig beanstandet - und dann nach Intervention doch gezahlt (dazu musste ich meine Rechtsschutzversicherung in Anspruch nehmen).

    Hausrat:

    - Entstandener Schaden wird erst ersetzt, nachdem ich monatelang auch hier interveniert habe.

    - Bei einem gleich gelagerten Schden einige Jahre vorher, habe ich mich leider abspeisen lassen, eine Zahlung erfolgte nicht.

    Insgesamt ist die HUK, aber auch die HUK24 nur sehr schlecht bis gar nicht erreichbar. Die Mitarbeiter der Hotline empfinde ich häufig als inkompetent, manchmal auch recht „forsch“ in deren Aussagen.

    Mit der privaten Krankenversicherung ist ein Wechsel in eine andere Versicherungsgesellschft nahezu unmöglich, da ein großer Teil der Aktersrückstellungen nicht mitgenommen werden kann. Zusätzlich wird eine neue Gesundheitsprüfung eingefordert bei der aufnehmenden Versicherung.

    Das weiß die HUK und benimmt sich hier wie eine offene Hose.

    Alle anderen Versicherungen werde ich dieses Jahr kündigen und mir, auch wenn es woanders etwas teurer ist, einen neuen Versicherer suchen.

    HUK und HUK24 bekommen von mir das Prädikat „nicht empfehlenswert“.

    Schau dir mal den Kurs der Bayer Aktie an. Vielleicht hilft dir das bei deiner Entscheidungsfindung.

    Schau Dir mal den Kurs der Rheinmetall Aktie an. Vielleicht hilft Dir das bei Deiner Entscheidungsfindung. :S

    Will nur etwas überspitzen, nicht provozieren und folgendes versuchen damit zu sagen:

    Solche Mitarbeiteraktienprogramme sollen eine „vernünftige“ Altersvorsorge nicht ersetzen, vielleicht noch nicht einmal signifikant unterstützen. Zumindest sollte man es nicht so betrachten oder angehen.

    In meinem Fall ist es ein Mitnahmeeffekt, mein Arbeitgeber legt für zwei gekaufte Aktien immer eine mit dazu.

    Zusätzlich sind es „nur“ 1.000 EUR / Jahr, die ich hier investiere. Meine Altersvorsorge betrifft das nicht, die ist komplett separat und unabhängig u.a. in einem sehr gut besparten MSCI World ETF, in einer vor 20 Jahren begonnenen Bruttoentgeldumwandlung, in einer arbeitgeberfinanzierten Betriebsrente, in einer bezahlten Immobilie organisiert.

    Die 1.000 EUR / Jahr für das Mitarbeiteraktienprogramm ist mit Geld bezahlt, dass ich also nicht wirklich benötige, womöglich sonst für anderen „Quatsch“ ausgeben würde.

    Will sagen - die einzige Einzelaktie die ich mir gönne, ist rein interessehalber, massiv vom AG subventioniert und darf und soll mit meiner Altersvorsorge nichts zu tun haben.

    Andere machen im November fünf Tage Urlaub an der Ostsee für die Kohle… ;)

    Aber natürlich darf und muss das jeder für sich selber entscheiden und muss und sollte seine persönliche Situation mit einfließen lassen.

    Eine Generalrezept sehe ich nicht!

    P.S.: Die Bayer Aktie ist gar kein so schlechtes Beispiel für die Aktien meines AG in den frühen 2000ern… 8o

    Deshalb ja auch „gegebenenfalls“. Klar, wer z.B. ein ETF-Depot von 500.000 EUR und eine monatliche ETF-Sparrate von 2.000 EUR hat, bei dem sind z.B. 1.000 EUR im Jahr in eine Einzelaktie vernachlässigbar.

    Natürlich muss immer mit Superlativen argumentiert werden. *kopfschüttel*

    Aber Du bist nah dran. 8)

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    Da Du meine sonstige Sparrate nicht kennst, kannst Du nicht beurteilen, ob ein „ggf. Klumpenrisiko“ bei mir vorliegt.

    Sei versichert, von einem Klumpenrisiko bin sehr weit entfernt. ;)

    Dazu kommt, dass mein AG Infrastruktur liefert und von einer Pleite o.ä. sehr weit entfernt ist.

    Gott sei Dank.

    Ich bekomme von meinem AG jedes Jahr die Möglichkeit für bis zu 1000 € Aktien des Unternehmens zu kaufen. Mein AG legt für zwei gekaufte Aktie immer noch eine weiter kostenfrei dazu. Minimale Haltedauer der Aktien sind je vier Jahre.

    Also kaufe ich jedes Jahr für 1000 € Aktien und bekomme Aktien in einem Wert von 1500 € ins Depot. Die Dividende liegt in den letzten Jahren bei rund 8%. Auch die jährliche Dividendenzahlung investiere ich in meinem privaten Depot in Aktien meines AG.

    Ich halte das für einen sehr guten Deal und freue mich über das AG Angebot.

    Den Rest meiner monatlichen Sparrate investiere ich in einem MSCI World ETF.

    Vielen Dank für die Antworten

    Weitere Fragen (bin halt Neuling im PV-Anlagen-Geschäft): Hat schon jemand Erfahrungen mit Marderbiss gemacht? Lohnt sich ein mechanischer Schutz, z.B. Kabel in Kunststoffrohren verlegen oder ähnliches? Ist eine Versicherung gegen Tierbiss sinnvoll?

    Bei uns im Garten tummeln sich regelmäßig Marder.

    Vielen Dank

    Ja, ich hatte vor zwei Jahren Marderbiss an meiner PV-Anlage. Bungalow, nur EG mit Wein- und Efeubewuchs an der Wand. Da dürfte das possierliche Kerlchen auf das Dach gelangt sein.
    Schaden hat die PV-Versicherung anstandslos übernommen (Mannheimer, Tarif LUMIT Solar, für 8,3 kW/p zahle ich unter 80€/Jahr).

    Regelmäßige Wartung?

    Keine, seit 15 Jahren.

    Ein defekter WR von SMA auf Garantie getauscht.

    Das war's.

    Die damals als "Billigmodul" verschrieenen ULICA 185 Watt aus China laufen seit 15 Jahren tadellos.