Vermutlich handelt es sich bei der A-Stadt um die HH-Stadt wie beim letzten Mal.
Vermutlich beziffert die Bank nicht den Wert des Hauses auf 1,6 M€, sondern den Beleihungswert. Das wären etwa die üblichen 60%.
Die fehlende Million müßt Ihr also anders auftreiben.
Ja.
Das Haus kostet 2,6 M€; die Bank gibt 1, 6 M€, also müßt Ihr 1 M€ dazulegen. Ihr macht diesbezüglich halbe/halbe. Jeder Bruder zahlt die halben Zinsen von den 1,6 M€ (also von 800 T€), Dein Bruder verzichtet auf die Zinseinnahme der 500 T€ (die stecken ja jetzt im Haus). Du nimmst nicht nur die Hälfte der 1,6 M€ auf, sondern dazu noch 500 T€ auf Deine Wohnung. Diesen Teil der Zinsen zahlst Du gerechterweise selber. Wie das steuerlich ist, ahne ich nicht, das ist aber Deine Sache und nicht die Deines Bruders.
Das kommt so hin (wenngleich der Rechenweg etwas seltsam ist). Der Knackpunkt sind aber die Zinsen. Wenn es fair zugehen soll, zahlst Du von 1,3 M€ Zinsen und Dein Bruder von 800 T€.
Dein Bruder bringt 500 T€ in bar ein. Du nimmst separat ein Darlehen über 500 T€ auf, das Du dann in die Finanzierung einbringst.
Jetzt hat Dein Bruder 500 T€ und Du 500 T€ - gleichviel. Ihr nehmt gemeinsam ein Darlehen über 1,6 M€ auf, dessen Zinsen Ihr teilt. Von dem, was hoffentlich übrigbleibt, macht ihr halbe-halbe. Dein Bruder kauft von dem dann Schampus, und Du bedienst erstmal Dein eigenes Darlehen über 500 T€, bevor Du vom Rest dann Schampus kaufen kannst.
Das steht nochmal auf einem anderen Blatt, spielt hier aber keine Rolle.
PS: Du stehst als Anleger ganz offensichtlich sehr auf Immobilien. Viel Hebel, viel Chance, viel Risiko. Wie macht sich eigentlich Dein letztes Immobilienengagement?