Beiträge von jona

    Die ING verwaltet für 10 Millionen Kunden Einlagen von rund 156 Milliarden Euro, was im Durchschnitt etwa 15.450 Euro pro Kunde entspricht. Nimmt man an, dass dieses Geld zu 30 Prozent auf zinslosen Girokonten und zu 70 Prozent auf dem Tagesgeldkonto (zu 0,75 % verzinst) liegt, kostet das die Bank jährlich rund 819 Millionen Euro an Zinszahlungen an die Kunden. Legt die Bank diese gesamten 156 Milliarden Euro zeitgleich für 2 Prozent am Geldmarkt an, erzielt sie allein durch diese einfache Zinsdifferenz einen satten Bruttogewinn von rund 2,3 Milliarden Euro pro Jahr. Heruntergerechnet auf den einzelnen der gut 10 Millionen Kunden macht die Bank mit dieser Zinsdifferenz also einen rechnerischen Gewinn von rund 19 Euro pro Kunde und Monat.

    Liebe ING, ich werde ganz sicher die Bank wechseln, wenn ich zusätzlich noch 4 Euro pro Monat bezahlen soll.

    Gerade habe ich hier die Stabilitätskriterien gefunden, die Finanztip anlegt:

    https://www.finanztip.de/sichere-banken/

    2 Jahre warten ist natürlich schlecht, wenn man die 4% jetzt mitnehmen möchte. Die Einlagensicherung ist ja da. Da in einer Woche ein TG-Hopping notwendig ist, werde ich dann wohl das Risiko mal eingehen, obwohl ich mich bisher immer an die Empfehlungen gehalten habe.

    Ich denke eher, sie wollen vorher noch dringend den Affiliate Deal eintüten. Danach geht es auf #1

    Sonst gehts dir gut?

    In diesem Forum wird nicht nur wissenschaftlich gepostet. Es bleibt dir unbenommen, USA-Fan zu sein.

    Nicht schön, was da läuft, was da möglich ist, weil US-CEOs Regierungen und Institutionen nach ihrem Willen handeln lassen.

    Du hast die großartige Möglichkeit, dieser schlimmen US Institution vier Monate lang Verluste zu bescheren, in dem du 4% Zinsen mitnimmst ;)

    Ich werde dort mein Tagesgeld parken, seriöse Bank - auch für Beträge über 100k geeignet. Habe bislang ING (wo ich Girokonto habe) dafür genutzt, TR und SC will ich mein Geld nicht anvertrauen. 4% oder 2%, das ist immer besser als 0,75% bei ING. Ich hoffe, die wachen dort bald mal auf.

    Hallo jona,

    ich will jetzt gar nicht fragen, mit welcher Intention und auf Basis welcher Daten Sie das Dashboard erstellt haben.

    Eine Frage muss ich aber doch loswerden: Warum ist ein Bevölkerungswachstum in Deutschland unter dem EU- Durchschnitt negativ?

    Gar keine vorherige Intention, nur Interesse. Weil die Stimmung so schlecht ist. Zu deiner Frage: Das Bevölkerungswachstum unter EU-Schnitt ist ja nicht wirklich schlecht, sondern nur ein Hinweis auf Demografiedruck. Die Ampel-Bewertung im Dashboard vereinfacht hier stark.

    Nein?

    "Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf des Gesetzes zur Reform der steuerlich geförderten privaten Altersvorsorge (Altersvorsorgereformgesetz) und die Eckpunkte zur Umsetzung der Frühstart-Rente beschlossen. Die Bundesregierung stärkt damit die dritte Säule - die freiwillige private Altersvorsorge."

    Das Gesetz wurde ja gestern erst vom Bundeskabinett beschlossen.

    Tomarcy sorry, hatte den anderen nicht gesehen. Vielleicht kann ein Mod das verschieben. Das Gesetz wurde ja gestern erst beschlossen, und danach gab es noch keine Diskussion hier.

    Nein?

    "Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf des Gesetzes zur Reform der steuerlich geförderten privaten Altersvorsorge (Altersvorsorgereformgesetz) und die Eckpunkte zur Umsetzung der Frühstart-Rente beschlossen. Die Bundesregierung stärkt damit die dritte Säule - die freiwillige private Altersvorsorge."

    Darum geht es: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Pre…rsvorsorge.html

    Frage:

    bitte recherche in gesetzestexten dazu. wird es mit förderung möglich sein, ab renteneintritt über das angesparte geld (ohne kapitalgarantie) sofort komplett zu verfügen, oder wird es immer eine verrentung bis mindestens zum 85 lebensjahr geben müssen.

    Antwort:

    Ich recherchiere die relevanten Gesetzestexte und Details zur geplanten Reform der privaten Altersvorsorge für dich.Basierend auf meiner Recherche zum aktuellen Gesetzentwurf kann ich dir folgendes zur Auszahlungsphase mitteilen:

    Kernpunkt: Keine sofortige Komplettauszahlung möglich

    Nach dem Altersvorsorgereformgesetz sind alternativ zur lebenslangen Leibrente künftig langlaufende Auszahlungspläne mit einer Laufzeit mindestens bis zur Vollendung des 85. Lebensjahres ohne Restkapitalverrentung zulässig. Das bedeutet konkret:

    Du kannst NICHT sofort über das komplette Kapital verfügen. Es gibt zwei Optionen:

    1. Lebenslange Leibrente (klassische Verrentung bis Lebensende)
    2. Auszahlungsplan bis mindestens zum 85. Lebensjahr - erst danach ist das Restkapital frei verfügbar oder vererbbar

    Ausnahme: Teilkapitalentnahme

    Bis zu 30 Prozent des Kapitals kann zu Beginn der Auszahlungsphase als Einmalzahlung entnommen werden. Diese Information findet sich in mehreren Quellen, ist aber im offiziellen Gesetzentwurf nicht explizit bestätigt.

    Wichtige Details zur Auszahlungsphase

    • Beginn: Die Auszahlungsphase kann zwischen 65 und 70 Jahren beginnen – abhängig von Vertrag und Wahl des Sparers
    • Flexibilität: Mit Ablauf des Auszahlungsplans ist das Vermögen verzehrt, es erfolgen keine weiteren Auszahlungen mehr. Noch nicht ausgezahltes Vermögen ist vererbbar
    • Anbieterwechsel: Altersvorsorgende können zum Beginn der Auszahlungsphase ihren Anbieter wechseln, zum Beispiel zu einem Anbieter, der ein reines Auszahlungsprodukt anbietet

    Kritische Perspektiven

    Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) kritisiert diese Regelung: Wenn Zahlungen bereits mit 85 enden, steht ein wachsender Teil der Bevölkerung im sehr hohen Alter ohne Einkommen aus der geförderten Altersvorsorge da. Etwa die Hälfte der heute 66-jährigen Männer und rund zwei Drittel der Frauen werden 85 Jahre oder älter.

    Fazit

    Nein, eine sofortige Komplettverfügung ab Renteneintritt ist nicht möglich. Es wird immer eine Verrentung oder einen Auszahlungsplan bis mindestens zum 85. Lebensjahr geben müssen. Nur eventuelles Restkapital nach dem 85. Lebensjahr kann dann frei verfügt oder vererbt werden. Die einzige Ausnahme ist eine mögliche Teilentnahme von bis zu 30% zu Beginn der Auszahlungsphase.

    Quelle für den Gesetzentwurf: Referentenentwurf des Bundesministeriums der Finanzen vom 1.12.2025 zum Altersvorsorgereformgesetz

    Nachfrage:

    bei durchschnittlichen lebenserwartungen werden menschen in deutschland keine 85 jahr alt. im schnitt sind dann die gebildeten kapitalerträge nicht vererbar und werden nicht aufgezehrt. das bietet den finanzinstituten hohe gewinnchancen, zusätzlich zu den voraussichtlich höheren kosten als bei etf anlage. wie wird das bewertet, und lohnt sich das invest mit förderung überhaupt ggü. reiner etf anlage ohne förderung?

    Antwort:

    Sehr gute Beobachtung. Lass mich die Faktenlage zu deinen Punkten zusammentragen:

    Deine Behauptung zur Lebenserwartung: Teilweise richtig, aber differenziert

    Lebenserwartung bei Geburt vs. im Rentenalter:

    Die durchschnittliche Lebenserwartung bei Geburt liegt bei 78,5 Jahren für Männer und 83,2 Jahren für Frauen. Das stimmt - im Schnitt werden Männer keine 85.

    ABER: Entscheidend ist die fernere Lebenserwartung mit 65 Jahren:

    Die Restlebenserwartung im Alter von 65 Jahren beträgt 17,7 Jahre für Männer und 20,9 Jahre für Frauen. Das bedeutet:

    • 65-jährige Männer werden durchschnittlich 82,7 Jahre alt (65 + 17,7)
    • 65-jährige Frauen werden durchschnittlich 85,9 Jahre alt (65 + 20,9)

    Etwa die Hälfte der heute 66-jährigen Männer und rund zwei Drittel der Frauen werden 85 Jahre oder älter.

    Dein Kritikpunkt ist also für Männer berechtigt, für Frauen weniger.

    Bewertung der Reform durch Experten

    Kritik von Verbraucherschützern (sehr deutlich)

    Kosten im Vergleich zu ETFs:

    Selbstentscheider, die einen ETF-Sparplan abschließen, erzielen bei identischen Einzahlungen einen Vermögenszuwachs, der um mindestens 50 Prozent höher liegt als bei Sparern, die in ein Standarddepot investieren, das sich am Kostendeckel orientiert.

    Die Gebührenobergrenze von 1,5 Prozent pro Jahr wird kritisiert: Bei fünf Prozent Jahresrendite landen beim schwedischen Staatsfonds mit 0,05-0,07 Prozent Kosten 99 Prozent beim Sparer, in Deutschland nur etwas mehr als die Hälfte.

    Steuerliche Nachteile:

    Normale ungeförderte ETF-Sparpläne werden nur mit rund 20 Prozent Abgeltungsteuer belastet, während der Staat sich bei geförderten Depots die Förderung über Steuerabzüge teilweise wieder zurückholt.

    Verbraucherschützer-Position:

    Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg sagt: "Ich werde sicher kein Vorsorgedepot besparen".

    Kritik der Versicherungswirtschaft (GDV)

    Wenn Zahlungen bereits mit 85 enden, steht ein wachsender Teil der Bevölkerung im sehr hohen Alter ohne Einkommen aus der geförderten Altersvorsorge da.

    Kritisch bewertet wird die Möglichkeit, beim Anbieterwechsel erneut Abschlusskosten auf das bereits angesparte Kapital zu erheben, was zu doppelten Kosten führen würde.

    Für wen lohnt sich die Förderung?

    Lohnenswert: Familien mit mehreren Kindern durch die Kinderzulage von 25 Cent je Euro (maximal 300 Euro pro Kind).

    Eher nicht lohnenswert: Alle anderen sollten genau rechnen. Ein ungeförderter ETF-Sparplan bietet oft mehr Flexibilität und kann nach Steuern die bessere Rendite liefern.

    Zusätzliche Risiken

    Erlaubt sind nur Fonds bis Risikoklasse fünf. Bei einem Börsencrash steigt die Volatilität und damit die Risikoklasse - Sparer müssten dann verkaufen und verpassen die Erholung, was richtig Rendite kosten kann.

    Fazit

    Deine Einschätzung ist berechtigt: Die Regelung begünstigt Finanzinstitute durch die 1,5%-Kostendeckelung (30x höher als vergleichbare Staatsfonds), während das Langlebigkeitsrisiko vor allem bei Männern nicht abgedeckt wird. Für die meisten Sparer ohne mehrere Kinder dürfte ein ungeförderter ETF-Sparplan tatsächlich attraktiver sein - mehr Flexibilität, niedrigere Kosten, bessere Steuersituation.

    Quellen: Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, VZBV-Stellungnahme Dez. 2025, GDV-Stellungnahmen, Statistisches Bundesamt Sterbetafel 2022/2024

    Der hat halt Fundamentaldaten als Gewichtungskriterium und diversifiziert darüber ausgewogener als reine MCAP Gewichtung. Im Ergebnis läuft er deswegen wie der Kommer, weil darüber eine sehr ähnliche Gewichtung der Regionen und Sektoren rauskommt.

    Ich würde so etwas ohnehin kaufen (weder Kommer, noch diesen). Aber die Kursentwicklungen sind deckungsgleich, und zwar exakt.