Beiträge von Hank

    Da das Geld am Ende ja sicher gebraucht wird, wären mir Aktien Etfs zu unsicher und für ein Zinsdifferenzgeschäft mit einem Geldmarktetf oder Tagesgeld lohnt sich hier fast der Aufwand nicht.

    In Aktien will ich damit auch nicht gehen und bei einem Geldmarktetf/fonds mache ich mir eigentlich keine großen sorgen. Und selbst wenn ich am Ende das gleiche raus hätte wie mit den 1,25% von der Bausparkasse wäre es mir der Aufwand Wert (siehe weiter unten im Text warum).


    Bis in 3 Jahren wird so auch noch etwas zur Seite gelegt. Die 55k sind dann definitiv weg. Von den 19k in 2029 könnten wir schon einiges direkt zahlen aber ob wir das komplett machen würden, kann ich jetzt nicht sagen. Ganz blank will ich nicht da stehen.

    Das mein Vorhaben jetzt nicht so krass viel mehr bringt ist mir auch irgendwo klar aber ich finde es schön, wenn ich die Bausparer einfach kündigen kann. Die sind bei der Debeka und da die mir mal wegen was anderem vorn Koffer geschissen haben, will ich das alles loswerden.

    in 2033 wird dann das größte Darlehn fällig. Da sind dann noch 97k übrig die wir nachfinanzieren müssten und wenn das weg ist, dann wäre unser Haus abbezahlt.

    Moin,

    mir liegt jetzt das Angebot der Bank vor und sie lassen mich aus diesem Bausparer Konstrukt aussteigen.

    Wie gesagt, es sind für dieses Darlehn noch 52.500€ offen, wo wir nur die monatlichen Zinsen begleichen, was aktuell 50€ sind. Nicht mehr und nicht weniger. Darlehn wir fällig 01.03.2028.

    Wir dürften und müssten, wenn wir das Angebot annehmen monatlich 98€ zahlen, was gerechnet auf die Ursprungssumme 1% Tilgungssatz bedeutet. So lese ich es zumindest aus dem Angebot. Der Zins beträgt 1,15%.

    Das bedeutet für mich, das wir dann erstmal eine monatliche Mehrbelastung von 48€ haben.

    Die Bausparer würden wir dann unter Einhaltung der Kündigungsfrist von 6 Monaten Kündigen. Beide zusammen müssten grob um die 38k Euro haben. Jeder zahlt monatlich 110€ ein. Meine Frau bekommt aber noch zusätzlich 40€ Vermögenswirksameleistungen, die dann wohl wegfallen.

    Die Zinsen auf das Bausparguthaben sind 1,25% und der Zins, wenn wir das Bauspardarlehn benötigen würden, liegt bei 3,5%. Vertrag ist von 2015.

    Ich würde jetzt sagen, dass wir das Geld aus den Bausparern in einen Geldmarktfonds anlegen und dazu einen Sparplan mit jeweils 110€ anlegen. Wenn dann Anfang 2028 das Darlehn fällig wird, würden für den Geldmarkfonds verkaufen und alles abzahlen.

    Die 3,5% Zins für ein Bauspardarlehn hören sich jetzt nicht wirklich gut an aber zum 30.09.2029 wird ein anderes Darlehn fällig, wo wir mit 19k Euro in die Anschlussfinanzierung gehen müssten. Ich habe hier gehört, dass man für so kleine Summen keinen guten Zins bekommen wird...deswegen die Überlegung, den Bausparer doch zu behalten? Ich tendiere da eher zu nein...lieber kündigen und ggf. die 19k etwas reduzieren und dann einfach einen kleineren Betrag für die nächsten 5 Jahre nachfinanzieren, wo ein höherer Zins nicht ins Gewicht fällt.

    Habe ich was übersehen oder ist das good to go??

    Danke

    Hey,

    wieso und weshalb das so gemacht wurde kann ich nicht erklären. Wir waren damals noch nicht dabei zu überlegen, wann wir bauen, sondern nur ob und wir waren da noch nicht verheiratet. Daher also 2 Verträge. Das diese dann als Sicherheit bei der kreditgebenden Bank hinterlegt werden kam von unserer unabhängigen Finanzierungsberaterin.

    Pumphut Nein, es sind und bleiben über die gesamte Laufzeit die 52.500€. Wie oben schon erwähnt, zahlen wir monatlich nur die Zinsen auf diesen Kredit.

    Wollte nur sichergehen, bevor ich bei der Bank anrufe und die einfach behaupten, nein das geht nicht, dass man mit dem Geld was anderes macht, dass ich dann sagen könnte, doch das geht und nehm deren Nein nicht einfach so hin.

    Am Ende wenn sie nicht wollen, dann wollen sie nicht und dann ist das halt so. Aber könnte ja sein, dass hier jemand sowas schon mal gemacht hat und weiß was man da machen kann in solch einem Fall.

    Hi,

    ich bin gerade der Meinung, dass wir an der derzeitigen Situation mit unseren Bausparverträgen nicht wirklich was ändern können.

    Es existieren 2 Bausparverträge seit 2015.

    Einer auf mich und einer auf meine Frau.

    Beide jeweils mit einer Kreditsumme von 50.000€.

    Eingezahlt jeweils ca. 20.000€ und mit 110€ monatlich bespart bei 1,25% Guthabenzins.

    Beide Bausparer wurden damals als wir gebaut haben an die finanzierende Bank abgetreten.

    Der zu bedienende Kredit ist Ende Februar 2028 mit 52.500€ fällig.

    Wir wollen dann eigentlich nur das Geld was wir angespart haben dafür nutzen und nicht die noch fehlenden Summen, die wir laut Bausparer hätten, in Anspruch nehmen. So dass 2028 diese Bausparer für uns komplett erledigt sind.

    Dadurch das wir sie abgetreten haben, können wir sie uns nicht vorzeitig auszahlen lassen und gewinnbringender anlegen, richtig?

    Und in der kurzen Zeit den Bausparer beitragsfrei stellen und die monatlichen Raten für 3 Jahre wo anders sicher (Tagesgeld) anlegen würde uns auch keinen wirklich Vorteil bringen.

    Oder sehe ich das falsch?

    MfG

    In meinen Augen geht das "gerade" erst los. Ich würde sagen, dass wir Glück haben das ganze so früh gesehen zu haben. Klar, kann der Mieter in seiner Wohnung rauchen aber da wird nicht mehr sauber gemacht. Die Stockflecken im Schlafzimmer sind auch nur der Anfang. Spinnen wir das 5 Jahre weiter und wer weiß wie es dann dort aussieht und welche Schäden wir dann vorfinden werden. Wenn er dann dort auch noch verstirbt, gucken wir richtig gut und werden wohl kein Geld für die Renovierung von ihm bekommen...da hilft die Kaution nicht weiter. Wir haben ihn selbst kaum wiedererkannt.

    Hey, nach der heutigen Besichtigung der Wohnung ist der Verkauf glaub fürs erste geplatzt…Ich habe keine Ahnung was wir jetzt machen sollen oder überhaupt können.

    Unser Mieter lebt seit einigen Jahren alleine und hat mit dem Rauchen angefangen…das Waschbecken im Badezimmer ist sein Aschenbecher!! Die Fliesen sind gelb und im Bereich der Badewanne sieht man noch wie die Fliesen mal aussahen.

    Das Badezimmer sieht am schlimmsten aus. Im Schlafzimmer sind Stockflecken an den Wänden und der Rest…naja geht so.

    Kann man da abmahnen und kündigen oder reicht das nicht aus?

    Ohne die Wohnung vorher zu renovieren brauchen wir glaub nicht hoffen, dass wir da überhaupt einen akzeptablen Preis bekommen werden.

    Aus dem Stegreif bot der Mieter an für 1.000€ zu renovieren aber das hält auch nur von früh bis spät und ob er es wirklich macht ist was anderes.

    Dabei lief es mit ihm immer sehr reibungslos…

    Du hast (mit Verlaub) nicht viel Ahnung vom Geld - Dein Bruder hat aber noch sehr viel weniger Ahnung, vor allem scheint er dem Fehlschluß vom Betongold zu unterliegen.

    Deswegen hat es mich unter anderen auch hier her geführt, um eben diesen Umstand umzukehren oder zumindest verbessern zu können. Sollten wir den Verkauf durchziehen, dann wird es nicht lange dauern, bis ich ein neues Thema gestartet habe ;)

    Den Käufer kennen wir nicht - was wir nur wissen ist, dass es unbedingt eine Wohnung in eben genau dem Bereich des Stadtteils sein soll wo wir eine haben. Dann darf der Preis vielleicht auch nicht zu den rechnerischen Werten passen.

    Aber warum will er die Wohnung dann behalten und die Mieterträge dann in den MSCI World packen??? :/

    Naja, ich würde sagen, um einen Vergleich zu bekommen, was sich aus den Einnahmen entwickeln könnte. So ganz einfach wäre das eh nicht, weil wenn die Rücklagen der WEG an irgendeinem Punkt nicht mehr reichen, dann bräuchten wir sehr kurzfristig Summe X.

    Warum nicht? Es geht auch um dein Geld. Ich würde mich auf keinen Fall auf eine Lösung einlassen, die du nicht willst. Nur, weil du deinen Bruder zufriedenstellen willst. Vor allem, wenn die Lösung so irrational ist, wie diese.

    Ich würde es auch nicht machen. Wir haben beide gebaut und keiner will sich noch einen Kredit ans Bein binden, um den anderen dann auszuzahlen. Hier gibt es nur einen gemeinsamen Weg. Vor ein paar Jahren hätte ich im Leben nicht gesagt, komm lass uns verkaufen. Auf eine Art und Weise fühlt es sich schon komisch an diese Wohnung nach 50 Jahren Familienbesitz zu verkaufen aber die Wahrscheinlichkeit, dass wir mit dem Verkauf nun besser fahren, sehe ich als recht hoch an.

    Wir werden heute Nachmittag noch zusammen unseren Gartenschuppen weiterbauen und da werden wir wohl nochmals über das Thema sprechen. Also - Stay Tuned

    Moin,

    kurzes Update: Wir haben einen Interessenten für die Wohnung. Das ganze soll dann als Renditeobjekt dienen. Das würde dann auch halb über die uns bekannte Maklerin laufen, ohne das wir Provision abdrücken müssen.

    Angepeilt mit der Maklerin sind 172.000€.

    Jetzt bekommt aber plötzlich mein Bruder kalte Füße :| Er ist der Meinung, dass wir auf keinen Fall mehr als 5% Rendite mit einem World ETF machen könnten, wenn überhaupt unter 5% auf die nächsten 30 Jahre. Er denkt, dass die Wirtschaft das einfach nicht mehr mitmacht...

    Er ist gerade der Meinung, dass wir die Wohnung dann doch behalten und die Mieteinahmen dann monatlich in einen ETF einzahlen.

    Kaltmiete ab Dez. 24 = 500€ + 65€ Garage = 565€

    Rücklagen für WEG = 248€

    Kreditrückzahlung für die nächsten 10 Jahre = 250€ (Kredit von ca. 26.000€ offen)

    Bleibt aktuell im Monat nicht viel hängen(67€). Nach aktuellem Mietspiegel, könnte die Kaltmiete bei rund 675€ liegen aber dazu sind noch ein paar Mieterhöhungen von Nöten.

    Wenn wir diese Miete erreicht hätten und der Kredit weg wäre, dann bliebe mehr...

    In meinen Augen ist es egal wie man es dreht und wendet, dass selbst wenn der World ETF unterirdisch performt, wir mit ETF immer besser da stehen.

    Erst recht, wenn ich noch die Risiken, welche eine Mietwohnung mit sich bring mit einbeziehen würde.

    Oder sehe ich das falsch?

    Hi, das interessiert mich hier gerade auch :) Ich habe nämlich auch gar keine Lust ständig irgendwo ein neues Tagesgeld Konto zu eröffnen.

    Dann verstehe ich das richtig, dass man mit diesem DBX0AN "theoretisch ein Tagesgeldkonto" hat, welches aber ein höheres oder überhaupt ein Risiko gegenüber dem eigentlichen Tagesgeldkonto hat!?

    Der zugehörige Referenzzins steht aktuell bei 3,75%.

    Dieser Zins kommt oder ist abhängig vom Leitzins der EZB und würde sich dementsprechend immer daran anpassen. Und wenn dieser wieder gegen 0 tendiert, dann würde dieser ETF auch nichts abwerfen? Oder auch anders gefragt, muss man dann vorher schon wieder ausgestiegen sein, weil er dann Verluste auf meine bis dahin eingefahrenen Gewinne erzeugt?

    Ob er ihr das jetzt gesagt hat weiß ich nicht, aber unser Wunsch ist es die Wohnung privat zu inserieren. Als wir das Haus unserer Großeltern verkauft haben, da hat die Maklerin sich gefühlt auch nur um Bilder, Exposé und Termine gekümmert. Die ganzen Unterlagen und so mussten wir alle beschaffen und Behördengänge machen...Das Geld kann ich mir diesmal sparen und wir inserieren selbst.

    Packe lieber selber an, anstatt für viel Geld alles machen zu lassen.

    Die vergleichbare Wohnung auf die ich mich bezogen hatte, die ist im Gegensatz zu unserer nicht vermietet. Und auf den Umstand das unsere vermietet ist, hatte er sie auch hingewiesen und da kam auch zurück, dass dies eher schlecht für uns ist und das auch unsere Kaltmiete viel zu niedrig ist.

    Irgendwie biegen wir das schon hin.

    Angebotspreis 180T€, dann ist der Verkaufspreis vielleicht 150T€.

    Mein Bruder kennt zufällig die Maklerin und die Wohnung die aktuell inseriert ist soll am Ende für 165T€ weg gehen.


    Dann ist sie für Eigennutzer und Kapitalanleger interessant. Eure Wohnung ist nur für Kapitalanleger interessant, das drückt den Preis. Es sei denn, ihr könnt die Wohnung entmieten, aber wenn schon jahrelang keine Mieten mehr erhöht wurden, ist das eher nicht realistisch.

    Wer sich am Ende für unsere Wohnung interessiert sehen wir dann...mit Glück haben die Käufer aber auch Zeit zu warten, bis die Eigenbedarfsanzeige durch ist...wer weiß.

    Zu Dezember haben wir eine Mieterhöhung auf 500€ kalt, geltend gemacht. Damit sind wir allerdings immer noch unter dem niedrigsten Wert im Mietpreisspiegel. Der Tiefgaragenstellplatz kommt nochmal extra mit 65€ obendrauf.

    Wenn wir uns am Ende preislich nicht in dem Bereich der bereits eingestellten Wohnung befinden, dann würden wir zu dem Kurs nicht verkaufen und weiter durchziehen.

    Zitat

    Auf so eine Idee würde ich im Leben nicht kommen. Beendet die Erbengemeinschaft und gut ist!

    Aber dieses Thema steht jetzt gar nicht an.

    Ja, dass werden wir auch tun und jeder getrennt sein Glück versuchen.

    Also für mich wäre entscheidend, dass mehr oder minder meiste herauszuholen. Sprich ich brauche jetzt keine regelmäßigen Ausschüttungen. Und ich brauche es später nicht als unbedingte Altersvorsorge.

    Am Ende werden die Kinder sich um diese Summe kümmern, dass es mehr wird oder sie verjubeln es wenn ich nicht mehr bin.


    Bei meinem Bruder weiß ich es noch nicht, auf was er aus wäre.

    Die Miete wurde lange nicht erhöht und wir hatten das bisher erst einmal gemacht. Es ist ja auch der ganze Stress den man damit hat. Ständig ist dies kaputt und hier wird wieder nachgefragt. Der Verwalter von der WEG ist auch nervig...dieser Faktor nervt uns auch schon ein Stück weit.

    Als Mietrendite weiß ich nicht, was ich da als Kaufpreis ansetzten soll. Unterm Strich haben wir nach den Ausgaben knapp 260€ im Monat über...

    Moin,

    mein Bruder und ich haben vor einigen Jahren eine Eigentumswohnung in einem Mehrfamilienhaus geerbt. Ich frage mich aber langsam, ob es überhaupt Sinn macht diese Wohnung noch länger zu halten...Gebaut wurde das Objekt Mitte der 70er Jahre und unser Großvater hat diese Wohnung damals neu erworben. Das ganze wird also bald 50 Jahre alt...ich bin da jetzt nicht so ganz auf dem laufenden aber die Regierung macht mir da schon etwas Angst, wenn dort dann mal zwangsweise oder auch ohne Regierung, investiert werden muss.

    Alleine die Fassade streichen hat ein Haufen Geld gekostet. Das wurde noch alles aus den Rücklagen gezahlt aber wenn dort jetzt energetisch was gemacht werden muss...die Tiefgarage wird bestimmt auch irgendwann ihre Macken bekommen.

    Hinzu kommt noch, dass in den vergangenen 50 Jahren nicht immer alles gut lief und wir die Wohnung mit grob 30T€ Schulden übernommen haben. Der Kredit wird über die Miete getilgt.

    Mit Rücklagen und Kredit bleibt da monatlich nicht viel hängen und die Rücklagen werden bei kostenintensiven Investitionen nicht lange halten. Eine vergleichbare Wohnung wird dort gerade für 180T€ zum Kauf angeboten. Unsere würde wohl etwas besser abschneiden, da wir Terrasse und Garten dabei haben und nicht nur einen Balkon. Meine Idee wäre es jetzt, die Wohnung samt Mieter zu veräußern und das ganze Geld in einen ETF zu stecken. Wir würden dann ein Gemeinschaftskonto mit Depot eröffnen. Am Ende soll das klar unsere Rente/Pension aufbessern aber wir müssten das nicht zum Beginn der Rente irgendwie absichern. Ich denke so weit, dass wir das angelegt lassen, bis unsere Kinder im Rentenalter sind und das dauert für den ältesten unserer Kinder noch mind. 60 Jahre. Bis in 60 Jahren würden wir aber wohl schon Beträge für uns entnehmen wollen, wenn wir dann selbst in Rente/Pension sind :) So stelle ich mir das zumindest idealerweise vor.

    Ich denke aktuell, dass wir damit mehr erzielen, als wenn wir die Wohnung behalten würden. Oder was meint ihr?

    MfG

    Micha

    Ich habe da keine Definition für mich :) Aber wie du sagst, so grundsätzliches, dass die ein gewisses alter und Volumen haben. Aber hätte ja sein können, das ich da irgendwas spezielles erwischt habe, was irgendwo doch nicht gut performt oder so, wobei ich schon etwas Zeit investiert habe, um mich für einen zu entscheiden.

    Die App habe ich drauf und gucke mir die mal an und den Newsletter muss ich noch machen.