Beiträge von SilvE
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Das hat aber doch nichts mit dem Investitionsansatz von Buffet zu tun!
Oder ist Buffet etwa in Meta, nVidia oder Amazon investiert?

Es ist halt wie beim Glücksspiel. Ich brauche das Glück (und das Geld!) um gewinnen zu können.
Und Du hattest zwar Glück, aber wohl nicht das Geld um so viel zu investieren, dass Du ausgesorgt hast.

Im Nachgang weiß ich auch immer, in was ich mein Geld hätte investieren müssen.
Nur vorher weiß ich es halt nie.

stand 31.03.25 enthielt die Aktie Berkshire Hathaway 10 Mio. Aktien von Amazon (=0,7% Anteil) . Eine andere Aktie der magnificent Seven, Apple, war mit 300.000.000 Stück (=25,80% Anteil) enthalten. Der hohe Apple Anteil klingt für mich nicht nach Diversifikation, aber anderes Thema.
Ich investiere überwiegend per Sparplan seit Jahren in weltweite Aktien Etfs. Und ja ich weiß, man sagt sicher zurecht „time in the market beats timing the market“ oder so ähnlich.
Nur gibt es schon Chancen auch außerhalb von sparplänen, die man stur laufen lässt und von Käufen in bärenmärkten und chrashphasen a la Corona.
Zum Beispiel habe ich Ende März 2023 Aktien von Vonovia zu 15,78 eur das Stück gekauft, ergibt persönliche Dividendenrendite in 2025 bei Dividende von 1,22 eur von 7,7%. Das zeitfenster ist jetzt zu.
Oder in 2024 gab es gute Kaufkurse für McDonald’s Aktien.
Oder Ende 2022 bzw. Anfang 2023 führte der Zinsanstieg zu gesunkenen diskontierten ertragswerten der bekannten us tech Firmen (Amazon, Alphabet, Microsoft usw.) und zu attraktiven kaufkursen.
Ende 2022/ Anfang 2023 gab es kaufkurse für deutsche Versicherungen (Münchener Rück, Hannover Rück, Allianz) mit guten persönlichen dividendenrenditen.
Liegt der Gewinn nicht auch im Einkauf?
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Klar ist das möglich, aber ist das dauerhaft und systematisch (also nicht auf Glück basierend) zurück zuführen und wiederholbar ?
Wurde fundamentalanalyse betrieben und wie wurde der zukünftige Cashflow abgezinst ? Besteht wirkliches Verständnis für die Branche und bewege ich mich in meinem Circle of Competence, so dass ich auch zukünftige die Aussagen und risiken vernünftig einschätzen kann ? Oder erfolgte der kauf der Aktie nach dem motto "ist tief - wird schon wieder steigen" ? Welche Aktie konnte im corona Crash nicht gekauft werden die danach gestiegen ist ? Wetde ich auch künftig eine bessere Rendite als der globale Aktienmarkt haben, insbesondere auch im Hinblick des Risikos?
Machbar ja, aber aber..
Und wenn man nur Geduld und Glück braucht...dann ist es wie mit dem Lotto spielen.
war nicht Buffets Ansatz in unterbewertete firmen zu investieren (Stichwort value Ansatz)?
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Taust und die anderen haben ja auch schon dazu bei getragen.
Und Berkshire Hathaway hat ja auch ganz viele Unternehmen, welche nicht an der Börse gelistet sind. Man kann somit nicht in diese investieren. Lediglich wenn man in die Berkshire Hathaway Aktie direkt investiert.
Diese nicht börsen gelisteten Unternehmen sind sehr vielfältig. Dazu gehört Berkshire Hathaway Energy (welche wiederrum unzählige Unternehmen aus der Energieversorgung hält), BNSF (Amerikas zweit größte Eisenbahn), Geico (Autoversicherer), Duracell (Batteriehersteller), Brooks (Jogging Schuhe), Fruit of the Loom (Kleidung), Pampared Chef (Küchengeräte), Forrest River (Wohnwagen) usw.
Das alles kann man mit den ETFs gar nicht abdecken/investieren.
Buffetts beeindruckrnde Erfolge resultieren viel aus der Vergangenheit. Nur hängen die Früchte heute nicht mehr so tief wie damals. Ein sehr wahrscheinlicher Grund: Markteffizenzhypothese: sämtliche Informationen sind bereits eingepreist und es macht es schwieriger unterbewertete Unternehmen zu finden. Stock Picker verweisen oft auf die Performance von Buffett. Nur investiert der heutige Investor nicht in den Aktienmarkt wie Buffett damals. Berkshire Hathaway hat über einen Zeitraum von ein paar Jahren (glaube es waren 8 Jahre bin mir aber nicht sicher) den Index nicht geschlagen. Auch ist ein Teil der Gewinne von Berkshire Hathaway aufgrund von besonderen "Aktionen" entstanden. Berkshire hathaway hatte beispielsweise Geld in japanischen Yen aufgenommen zu einem lächerlichen Zinssatz und hat die 5 japanischen Handelshäuser gekauft von denen er mittlerweilen 8% Dividende erhält. Die Dividende übersteigt somit die Darlehenszinsen und das Darlehen zahlt sich von selbst so gesehen ab. Hätte vermutlich jeder privater Investor auch machen können. Nur wer macht das schon oder hätte das gemacht ? Das sind alles solche Dinge die man nicht einfach mit ein paar Sparpläne auf ETFs nach machen kann. Und schon gar nicht besser machen kann.
zu dem „die Früchte hängen heute nicht mehr so tief wie früher“
Es gibt auch heute immer wieder Chancen zum Beispiel Meta Aktie habe ich gekauft zum Kurs Ende 2022 Anfang 2023 bei gut 100 €, hätte ich im Februar 2025 bei 700€ verkaufen können. Ich hätte damals mehr kaufen sollen. Dann müsste ich nicht mehr arbeiten gehen. Es gibt auch heute Chancen. Man braucht Geduld und Glück
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Eben, eben. In diesem Fall sorgt nicht die Gesellschaft im (ehemaligen) Heimaltland für Waren und Dienstleistung, sondern die lokale Gesellschaft z.B. in Krabi (Malle und Teneriffa dürften in ähnlicher Weise von der Demographie betroffen sein wie Deutschland). Jedenfalls so lange, wie der Rentner Geld hat und die Währung konvertierbar bleibt.
Da macht es dann schon einen Unterschied, ob das Altersversorgungssystem per Umlage oder per Kapitaldeckung aufgebaut ist.
Wir haben eine total bescheuerte Einwanderungspolitik (oder besser Nicht-Einwanderungspolitik) in Deutschland. Die einen sagen: Kommt alle her, die ihr mühsam und beladen seid! Die anderen sagen: Einwanderung? Gibts nicht. Wir sind kein Einwanderungsland!
Die Erkenntnis, daß wir aus verschiedenen Gründen massenweise Zuwanderung brauchen, allerdings keine Sozialfälle, sondern Arbeitskräfte, ist in unserer Gesellschaft kein Konsens.
Wer kommt und arbeiten will, dem baut der deutsche Bürokratenstaat Hürden ohne Ende. In die Sozialsysteme einwandern ist hingegen kein Problem. Das ist eine toxische Mischung, die uns bereits jetzt auf die Füße fällt. Das wird in der Zukunft nicht besser.
Aber das ist hier in diesem Thread off-topic und wir werden die Welt nicht ändern.

Ich sehe das wie du. Leider wollen die Politiker die Probleme nicht erkennen und nicht lösen. Ich bin gespannt wohin die Verteilungskämpfe noch führen werden. Es kommen viele Probleme zusammen, die einfach zu komplex sind. Was heißt das für uns? Ich lasse meine Sparpläne in weltweite Aktien etfs weiter laufen, gehe weiter zur Arbeit und beobachte die Lage vor Ort und in der Welt. Es bleibt spannend. Ich denke nicht, dass Trump alles nachhaltig kaputt macht. Den kann man doch nicht mehr ernst nehmen.
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Ihr geht bei den Berechnungen von renditen von durchschnittlich rund 6% (ich vermute
nach Inflation?) aus. Siehe Beitrag von monstermania.
Was haltet von Saidis neuem Video, in dem er künftig von niedrigeren renditen von weltweiten Aktien etfs ausgeht ( Prognose 6% vor Inflation). Begründung: Regression to the middle. Die letzten 10 Jahre waren die Renditen im Vergleich zu früheren Zeiträumen sehr hoch, deshalb dürfte es in den kommenden Jahren an den Börsen eher unter dem durchschnittlichen Wert (7-8% p.a.) ansteigen.
Nächste Frage, wie kann ich meine wunschdepotgrösse kalkulieren? Daumenregel 4% Regel, also das 25 fache der jahresausgaben im Rentenalter? Oder mit sicherheitsabschlag weniger, zum Beispiel nur 3% ?
Vielen dank
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Im grundsätzlichen Kontext dieses Strangthemas (Steuern bei Portfolioumschichtung) aber auch bezüglich anderer Stränge (Beispiel: Wegzugssteuer bei ETFs)
Jeder kann selbstverständlich mögen oder nicht mögen, was immer ihm beliebt
Zum Realitätsbezug gehört aber generell, daß die Steuer- und Abgabebelastung in Deutschland für Private extrem hoch ist (in der letzten mir bekannten Studie der OECD lag nur noch ein Land (Belgien) diesbezüglich vor Deutschland; wenigstens bei dem Thema rangiert man hierzulande also noch in der Spitzengruppe ...) und auch für Unternehmen sind die Steuern - im internationalen Vergleich - hoch (die letzte Unternehmenssteuerreform stammt nach meiner Erinnerung aus 2008, das ist mithin 16 Jahre her (eine Reform diesbezüglich ist seit Jahren überfällig)).
Zum Realitätsbezug gehört auch, daß - jedenfalls die meisten - Menschen Zahlungen in Relation zum dafür Gebotenen sehen. Das gilt auch für Steuer- und Abgabenzahler. Schaue ich auf meine Steuerhistorie (durchgängig in Steuerklasse 1 und mit nahezu 50 Jahren dem jeweils gültigen Höchststeuersatz) dann wirkt diese Relation wenig überzeugend, um es noch möglichst subtil zu formulieren (da sind die sogenannten steuerlichen "Nebengeräusche" (Beispiel: Grunderwerbssteuerzahlungen in Millionenhöhe - um nur ein Beispiel zu nennen) noch gar nicht berücksichtigt).
Das eigentliche Faszinosum: Trotz derart hoher Steuer- und Abgabenbelastungen als Gesamtpakt (direkte und indirekte Steuern, (Sozial)Abgaben, Gebühren) scheint hierzulande dennoch für Basics wie Bildung (Schulen, Universitäten), Infrastruktur, Klimaschutz, Steuerentlastungen zwecks Wettbewerbsfähigkeit, Verteidigungsfähigkeit etc. pp. nicht genug oder kein Geld vorhanden zu sein ... ? Noch dazu bei einem Haushalt von inzwischen einer Billion (nach der Eins kommen da meines Wissens noch 12 Nullen ...).
Da drängt sich mir zum einen die Frage auf, wie hoch denn meine Steuern hätten sein müssen, damit es wenigstens für die Basics reicht - ohne sich immer weiter zu verschulden zu müssen (= die Steuern von morgen) oder Sonder"vermögen" zu implementieren ... ? Einerseits. Und andererseits drängt sich die Frage auf, wer dann bei einer solchen konfiskatorischen Steuer- und Abgabenlast (von in Summe vermutlich 70% aufwärts) noch gerne, gut und viel - und das hierzulande und nicht woanders - arbeiten will und würde ... ?
Danke sovereign für deine Meinung. Ich finde das ist ein sehr wichtiges Thema. Ich wünsche mir, dass solche kritischen Fragen viel häufiger aufgeworfen und bei den Entscheidungsträgern gehört und berücksichtigt werden.
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Ich kann den Politikern nicht mehr trauen. Ich erwarte von denen nichts gutes für die arbeitende Bevölkerung. Die Steuer- und Abgabenlast in Deutschland ist oecd weit auf Platz 1 oder 2(neben Belgien). Das medianvermögen der Deutschen ist oecd weit hinten abgeschlagen (was m. E. Unter anderem eine Folge der hohen Abgabenlast und des kapitalanlageverhaltens ist). Die gesetzliche Rente ist oecd weit ein nasenwasser. Usw.usw.usw. Und jetzt soll von den Politikern was kommen was gut für die arbeitende Bevölkerung ist? Ich habe den Glauben daran verloren. Ich kann mir eher vorstellen, das etwas kommt wie bei der Betriebsrente. Vom rentenbetrag werden Krankenversicherung abzuführen sein, doppelte Anteile und notfalls rückwirkend und mit gerichtlichem Segen bestätigt. Die Verrentung muss - wie bei der tollen riesterrente - über eine private Versicherung laufen, darf nicht über die gesetzliche Rentenversicherung abgebildet werden, letzteres würde ich befürworten. Ich habe lieber keine Erwartungen an die Politiker und halte meine Kapitalanlagen soweit es geht, privat ohne staatlich „Förderung“. Aus Erfahrungen wird man als gebranntes Kind schlauer.

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Hallo monstermania
Hallo zusammen
Danke für deinen Hinweis. Das was du schilderst, ist für mich ein Grund Amundi ETFs zu meiden. Leider. Denn die günstige TER von amundi Prime ist akttraktiv. Außerdem habe ich Erfahrungen mit Lyxor ETFs, plötzlich wurden diese durch Aufkauf/ Fusion o.ä. Amundi ETFs. Wenn dann Kursgewinne realisiert und versteuert werden, ist das teuer und anlegerunfreundlich.
Grundsätzlich könnte das in meiner Vorstellung bei jedem ETF und jedem Anbieter passieren. Ich habe keine glaskugel.
Was kann helfen? Nach meinem Verständnis auch diversifikation bei weltweiten ETFs. Ich bespare mehrere weltweite Aktien ETFs , ein klumpenrisiko kann ich nicht erkennen. Außerdem kommen die von User 12345 angesprochenen steuerlichen Vorteile dazu, siehe Details in den Posts von 12345. Für mich alles Gründe nicht zum Beispiel 10 Jahre nur 1 etf zu besparen.
Nach meiner Info wird hier von manchen User manchmal erwähnt, nur1 weltweiten Aktien etf zu besparen , das wäre ausreichend und sinnvoll. Das war für mich nicht wirklich nachvollziehbar, bzw. blendet mögliche Risiken/managementfehler usw. aus.
Aber wir sind hier ja bei den Finanzen-selber-Macher. Jeder muss/ darf selbst über seine/ihre Finanzen entscheiden und die Konsequenzen tragen.

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Alles was du schreibst klingt erst einmal solide und durchdacht, jedoch wird es für einen Außenstehenden schwierig Tipps zu geben.
Wenn die 50% dir jetzt zum Leben reichen und auch das ein oder andere Leckerli davon bezahlt werden kann, ist die Welt in Ordnung. Damit wäre für mich die Zeit bis zur Rente abgehakt. Jetzt sollte man natürlich schauen, wie geht es mit Renteneintritt weiter, dafür kann man einen Termin bei der GRV machen und sich die einzelnen Fälle durchrechnen lassen. Damit hätte man eine gewisse Grundlage, was wird zusätzlich monatlich/jährlich unter Einbeziehung der Inflation noch benötigt.
Hallo ich bin’s,
Herzlichen Dank auch an dich für deine Nachricht. Sorry, dass ich erst jetzt antworte.
Der Tipp mit der rentenberatung ist gut, das werde ich nächstes Jahr machen. Mit 40 Jahren ich das gemacht. Die überschaubare rentenzahl hat mich damals schon nochmal überzeugt weiter dran zu bleiben, im arbeitsleben, beim Monitoring der verschiedenen Rentenansprüche, private Altersvorsorge usw. Aber irgendwann ist genug gearbeitet! egal was die Politik sagt, wir sollen bis 70 Jahre arbeiten und die Sozialabgaben werden steigen usw. Ich versuche die Gesetzesänderung , die mich/uns betreffen können, grob mitzuverfolgen.
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Rein von der finanziellen Aufstellung ist früheres Kürzertreten sicherlich drin. Allerdings sehe ich ein paar Punkte, die noch diskussionswürdig wären:
- die geplanten Ausgaben mit 1500€ sind sicherlich viel zu niedrig angesetzt. Wer vorzeitig in Teilzeit geht, wird nicht nur zu Hause rumsitzen wollen und der Finanzbedarf steigt entsprechend
- auch das Studium der Kinder wird einiges kosten, hier kommt es auf die Aufteilung zwischen den Eltern an
- Grundsätzlich: was ist mit dem Mann? Will der auch kürzertreten? Bedenke das Konfliktpotential, sowohl finanziell als auch im Bezug auf Freizeit, wenn einer voll arbeiten geht und der andere ohne zwingenden Grund nur Teilzeit
- beim Thema Altersvorsorge ist mit Teilzeit natürlich weniger Steigerung zu erwarten. Abschläge für frühe Rente schmälern die GRV noch weiter. Der Rest ist nicht inflationsgeschützt und damit bei einem Zeithorizont von ~4 Jahrzehnten nicht unproblematisch
- du bist in der großzügigen Lage, diese Lücke mit dem Depot zu schließen. Hier wären 2k Entnahme pro Monat sicherlich realistisch, sofern man auch die Möglichkeit eines Kapitalverzehrs zulässt. Ggf. wäre auch progressive Entnahme eine Idee.
Hallo Leben im Süden,
Auch dir herzlichen Dank für deine Nachricht. Ich kam erst jetzt zum antworten.
Die 1500 € decken nur meine direkt zuordnenbare „Existenz kosten“ ab und sind nur aufgrund gemeinsamer Haushaltsführung möglich und dass mein Mann einige gemeinsame Kosten trägt wie zum Beispiel familienurlaub, Nebenkosten für das Haus usw.
Mit dem Studium der Kinder ist das so eine unbekannte. Unsere ältestes Kind ist im letzten Schuljahr, macht Abitur und überlegt noch, mehr oder weniger intensiv, was es danach machen will.
Mein Mann würde am liebsten 60% arbeiten. Macht er aber nicht, da dies einen potentiellen Abfindungsanspruch schmälert. Es gab in letzter Zeit schon solche Aufhebungen/Freistellungen, aktuell läuft eine „freiwillige“ Abfindungsrunde. Er will es nicht annehmen. Stattdessen ist sein Plan noch 3-4 Jahre zu arbeiten und dann entweder Teilzeit, oder Altersteilzeit oder er geht mit Abfindung. Er hat das nicht alleine in der Hand.
Die Altersvorsorge sehe ich bei mir nicht als tragende Säule, da wie du schreibst, nicht inflationsgesichert. Nach 20 Jahren in Rente werde ich den zinsschmelzeeffekt spüren.
Tragende Säulen sind für mich die gesetzliche Rente und die Aktien und Aktien- ETFs.
Um mein Depot bin ich auch froh. Kann aber mal 30% runtergehen wie zum Beispiel im März 2020 (Corona).
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Hallo SilvE
Solche Überlegungen stellen nicht wenige an. Eine gewisse Unsicherheit scheint mir dabei fast immanent zu sein. Mit Deinen "ca. 50 Jahren" kannst Du, gerade als Frau, noch gut und gerne fast ein halbes Jahrhundert vor Dir haben (meine Tante ist gerade im 99. Lebensjahr angekommen ...). Das ist eine sehr lange Zeit (als Restlebenserwartung) in der auch ziemlich viel passieren kann.
Aus meiner Sicht eine kluge Entscheidung. Siehe dazu schon den Hinweis auf das Buch von Helma Sick "Ein Mann ist keine Altersvorsorge" (Nr. 3 Abs. 1). Generell würde ich schon allein aufgrund der Scheidungsraten aber auch wegen der sonstigen Unwägbarkeiten des Lebens (Krankheit, Unfall, früher Tod des Partners, Pflegefallrisiko usw.) immer auch das finanzielle Szenario "Stand alone" mitdenken sprich durchspielen.
Nur am Rande:
Einige dieser Werte finden sich auch in meinem Depot ...

Vorab und ganz generell: Deinen tatsächlichen Bedarf samt Einstellung und Haltung (u. a. Konsumverhalten) kannst Du selbst am besten einschätzen !
Auch wenn ich denke, daß diese eher sehr bescheidene Zahl
nur bei einer gemeinsamen Haushaltsführung und vermutlich nicht bis schwer bei einem eigenen Haushalt realistisch wäre ("Stand alone" Szenario) ... ?!
Ohne zu sehr ins Detail zu gehen (Deine Sparquote finde ich übrigens beachtlich): Das Gesamtpaket klingt für mich ziemlich solide und schon recht stattlich (keine Schulden mehr, lastenfreie (gemeinsame) Immobilie, Depotvolumen immerhin 0,75 Mio. €, Anspruch GRV, Rente Versorgungswerk, Betriebsrente, Riesterrente (auch mehrere kleine Renten können in Summe eine halbwegs auskömmliche Rente ergeben), Status KVdR möglich (nach jetzigem Stand - so klamm wie die Kassen in den staatlichen Systemen wie der GKV sind könnte sich das binnen der kommenden vielen Jahre bis zum Eintritt in Deinen Ruhestand noch gut (für Dich dann schlecht) ändern).
In dem Kontext:
Wie sieht es da mit den offiziellen Eigentumsverhältnissen (Stichwort: Grundbuch) aus ?
Zudem würde ich mir (falls noch nicht geschehen) mal Klarheit über den ungefähren Wert der Immobilie verschaffen.
Finanzielle Unwägbarkeiten im konkreten Fall gibt es so einige:
Sollte man mit "auf dem Schirm" haben - auch wenn sich da nicht alles und konkret absehen sprich in Zahlen antizipieren läßt.
Eine wichtige Frage wäre aus meiner Sicht noch, ob - im Fall der Fälle - eine halbwegs einfache Rückkehr in eine Vollzeittätigkeit möglich wäre (sei es aus rein privaten oder finanziellen Gründen oder beidem).
Sowie (bin nicht ansatzweise ein Eheberater) der Aspekt, daß beide Eheleute dann auf einmal sehr viel mehr Zeit (im besten Fall) miteinander bzw. füreinander haben. Das habe ich schon wunderbare Entwicklungen in meinem Umfeld gesehen - aber auch sehr traurige. Da kann eine offene und ehrliche Kommunikation vorab aber sicherlich hilfreich sein. So wirst Du vermutlich auch Deinen jetzigen Plan mit Deinem Mann schon besprochen haben.
Summarisch: Machbar scheint mir Deine Plan durchaus zu sein.
Dir gute Gedanken und danach ebensolche Finanz-Entscheidungen !
Hallo Sovereign,
Auch dir herzlichen Dank für deine Rückmeldung. Ich kam erst jetzt zum Antworten.
1500 € pro Monat ist nur bei gemeinsamer Haushaltsführung. Ich zahle keine Miete, da Eigentum. Nebenkosten zahlt mein Mann, Urlaube auch. Lebensmittel, was unsere Kinder so brauchen usw. zahle meistens ich.
Im Grundbuch stehen wir jeweils zu 50%.
Ob eine Rückkehr in ein vollzeittätigkeit möglich wäre, kann ich Stand heute nicht sicher sagen.
Mit deinem letzten Punkt hast du natürlich einen Treffer gelandet.
Nochmals danke dir.
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Wie wollt ihr euch die Finanzierung des Studiums eurer Kinder (so sie denn überhaupt studieren möchten) denn finanziell aufteilen? Wie gut ist Dein Mann finanziell aufgestellt? Gibt es einen konkreten Grund, warum Du komplett für Dich alleine planst (geplante Trennung o.ä.)? Ich sehe den Punkt, dass Du nicht von Deinem Mann abhängig sein möchtest. Mit dem Vermögen, das Du hier bisher aufgezählt hast, bist Du das auch nicht. Trotzdem plant man doch, gerade wenn Kinder da sind, seine Finanzen gemeinsam?
Ja, 100% Sicherheit hat man nie. Aber mehr als mit den bekannten Variablen planen und etwas Reserve draufrechnen kann man letztlich auch nicht. Wenn Du auch noch den allerschlimmsten Worst Case abfangen willst, kollidiert das vermutlich mit Deinem eigentlichen Ziel (= kürzer Treten und das Leben auch schon vor 67 mehr genießen). Sonst kann es Dir passieren, dass Du aus lauter Vorsicht weiter 100% arbeitest und dann mit Mitte 60 z.B. eine Diagnose bekommst, mit der Du Dir wünschst, die letzten 10 Jahre mehr genossen zu haben statt auch noch für die letzte Eventualität zu planen.
Hallo 12345,
Auch dir Herzlichen Dank für deine Rückmeldung. Ich kann leider nicht immer so schnell antworten. Mein Mann ist grundsätzlich gut aufgestellt , jedenfalls nicht schlechter als ich. Wir haben steuerlich gemeinsame Veranlagung, planen aber nur grob unsere Finanzen gemeinsam. Wir rechnen nicht auf, wer was gezahlt hat. Wir haben auch keine Abmachung wer was bezahlt. Wir haben kein gemeinsames Konto bei der Bank. Das war von Anfang an so. Wenn ich einkaufen gehe, zahle ich (meistens), ansonsten er. Urlaube zahlt er. Wenn die Kinder was wollen, zahle mal ich, mal er. Wie rechnen nicht auf.
Er hat grundsätzlich einen sicheren Job, aber man weiß nie, wen es letztendlich trifft, wenn es um Entlassungen geht. Oder seine Eltern sind beide leider früh mit 40 bzw. 55 Jahren verstorben, vielleicht schlägt das Schicksal auch bei uns zu? Genau deinen letzten Satz kann ich voll unterschreiben, der trifft es ! Es ist ein Abwägen zwischen „was muss ich tun, damit es uns HEUTE und MORGEN gut geht“? Ich freue mich einfach auf die Phase mehr freie Zeit zu haben ohne to do Listen und hamsterrad. Das wird kommen. Als Fazit nehme ich für mich mit, ich mache erst mal weiter bis unser letztes Kind das Abitur bestanden hat. Dann lote ich nochmal neu aus, ob ich kürzer treten kann.
Ich habe eine strichliste, auf denen die nächsten 7 Jahre aufgeführt sind. Jeden bestandenen Monat streiche ich durch….

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Kann man machen, habe ich auch gemacht. Hängt vom Beruf ab, ob das in der aktuellen Firma sinnvoll möglich ist. Bei mir war es sinnvoll möglich.
Ahem: Eigentlich ist das ja Deine Planung, und Du mußt wissen, ob Du mit weniger Geld auskommst und ob es an Deinem Arbeitsplatz überhaupt sinnvoll ist zu reduzieren.
In manchen Firmen freut sich der Arbeitgeber darüber, daß Du als Arbeitskraft nun billiger bist, halst Dir aber gleich viel Arbeit auf, so daß Du mit Deiner Arbeit nicht mehr fertig werden kannst.
Neulich wollte ein Lehrer seine Arbeitszeit reduzieren: Wenn man dem in Zukunft immer die erste und die letzte Stunde steckt, ist er genauso viel in der Schule wie jetzt (für weniger Geld) und immer der erste Ansprechpartner für Vertretungsstunden.
... also auch ein Besserverdienender ...
Ein Ehemann ist keine Altersversorgung!
2500 € Sparrate ist eine ganze Menge. Aber warum mehrere ETFs? Es heißt allgemein, daß in den World-ETFs zuviel USA drin sei. Mir macht das kein Bauchweh, aber das kann man so sehen. Du aber erhöhst den USA-Anteil auch noch durch einen speziellen USA-ETF (und etliche US-Aktien). Ist das wirklich gewünscht oder ist das einfach so gekommen?
Das Haus gehört Dir allein?
McProfit freut sich, wenn er das liest! Er steht auf Dividenden. McD ist seine Lieblingsaktie. Mit den Einzelaktien erhöhst Du Deinen US-Anteil noch.
Notgroschen, auch gut.
Solides Vermögen. Ich habe noch Einzelaktien, kaufe aber keine mehr nach, sondern verkaufe gelegentlich eine. Vonovia hätte ich vermutlich von Anfang an nicht gekauft.

Die Idee "Kapital erhalten" halte ich für verkehrt. Warum solltest Du Dein Erspartes nicht einfließen lassen und letztlich verzehren?
Du brauchst dann 35 Versicherungsjahre (egal wie). Bekommst Du die denn zusammen?
Es wäre eine Überlegung, die gesetzliche Rente aufzupeppen. Das ist meines Erachtens günstiger als Riester und Co, obwohl die gesetzliche Rente verbeitragt werden muß, Riester aber nicht (12 bis 15% Unterschied bei der Belastung).
Das paßt nicht zusammen. Eine Rente läuft um die 20 Jahre, überschlägig 250 Monate, also müßte ein Kapital von um die 200 T€ irgendwas um 800 €/m Rente geben.

Werden erreicht sein
Du bist ja noch nicht am Ende Deines Berufslebens angekommen - oder etwa doch?Kauf Dir mal ein Buch von Nikolaus Braun (er hat aktuell zwei geschrieben). Dort berichtet er von wohlsituierten Menschen - wie Du einer bist - die große Angst davor haben, daß ihnen ihr Geld ausgeht. Sehr empfohlen, beide.
Nach menschlichem Ermessen kannst Du morgen Privatière werden, wenn Du das willst. Du kannst auch - aus finanzieller Sicht - jederzeit auf Teilzeit gehen, wenn das von der Firma her paßt. Meine Bedenken habe ich oben beschrieben, finanzielle Bedenken sind das jedenfalls nicht.
Ein Argument aus den Braunschen Büchern (das er von Bill Perkins - Die with Zero hat): Wenn Du dereinst von dieser Welt gehen wirst, und es ist mehr übrig als eine sinnvolle Notreserve, dann ist das so, als hättest Du dieses Geld nie gehabt. Dann hast Du Lebenszeit aufs Geldverdienen verwendet (oder verschwendet?), statt Dein Leben zu genießen.

Hallo Achim,
Herzlichen Dank für deine Rückmeldung.
Bei dieser Stelle kann ich mir Teilzeit 50% aus betrieblicher Sicht nicht vorstellen. Bin Teamleitung, was mir grundsätzlich auch Freude macht. Aber 15 Jahre noch bis zur Rente möchte ich das nicht. Nur wann reicht es finanziell? Unsere beiden Kindern wollen wir ein Studium ermöglichen. Mit meinem Mann bin ich jetzt so verblieben, dass ich weitermache bis unser jüngstes Kind das Abitur hat (in 3 Jahren) und weiß was es beruflich machen will. Dann sehe ich klarer. Dann würde ich gerne auf eine 50% Sachbearbeiter Stelle wechseln. Er würde gerne in 3-4 Jahren vorzeitig aufhören. Aber man weiß nie, was kommt, Umstrukturierung in der Firma, vielleicht ist noch eine Abfindung möglich, Krankheit…? Ich möchte auf jeden Fall noch vor der Rente mehr Freiheit und freie Zeit erleben. Ein zurück in alter Muster soll es nicht geben, deshalb möchte ich alles solide planen. Aber das wird kommen, sehe es schon vor meinem inneren Auge und darauf freue ich mich.

Warum mehrere msci world ETFs? Gute Frage. Ich kann keinen wesentlichen Nachteil erkennen. Das ist wie mit einem schönen Blumenstrauß. Da möchte ich ja auch nicht nur gelbe Rosen. Sondern auswählen und zusammenstellen
Siehst du denn keine Vorteile darin ? Beispiel, hätte ich nur Amundi msci world ETF (oder anderer Anbieter, egal). Dann gibt es einen Wechsel des Fondsdomizil nach Irland wegen des steuerlich günstigeren DBA USA - irland. Könnte es zu Nachteilen führen, zum Beispiel Steuerliche Realisierung von Kursgewinnen? Den Spdr s+p 500 habe ich ausgewählt wegen in der Vergangenheit höheren Kursgewinnen (als msci world) und meiner Annahme, dass der Vorsprung der USA noch eine Weile anhält.Das Haus gehört uns je zu 50% (Grundbucheintrag).
Vonovia habe ich im März 2023 zum Preis wie vor rund 10 Jahren gekauft, ergibt eine durchschnittliche Dividenden Rendite von 8%. Kursgewinn stand heute über 100%. Ich erwarte aufgrund der anhaltenden Zuwanderung eine stabile Nachfrage nach Mietwohnungen (Demografie wirkt gegenläufig).
35 Versicherungsjahre habe ich demnächst voll. Habe die Nachzahlungsmöglichkeiten genutzt.
Riester kann ich mir vorstellen, dass die politik irgendwann hergeht und nachträglich auf Riesterrenten volle Kranken- und Pflegeversicherung einführt und das Bundesverfassungsgericht Recht gibt. So ähnlich wie bei Betriebsrenten. Habe auch deshalb Riester beitragsfrei gestellt und die Kinderzulagen auf meinen Mann übertragen, da er privat versichert ist.
Zur Betriebsrente, Direktzusage. Die Auszahlung wurde inzwischen leider auf eine große Versicherung übertragen. Das Kapital in rund 15 Jahren ist zugesichert, die rentenhöhe nicht. Da die Versicherung von den beitragsgeldern vorrangig die Vorstände, die schönen Gebäude und die Aktionäre versorgen wird, rechne ich damit, dass ich 100 Jahre wie Jopi Heesters werden muss,
200 T€ (wert in 15 Jahren, 2039) abgezinst mit Inflationsrate 2,5% (Annahme) ergibt Barwert stand heute138 t €. Rentenbezugsdauer 35 Jahre (meine Annahme) mit Zinssatz 1% (steht fest), ergibt 400 € monatsrente minus Sozialversicherung 20% und steuern 10% ergibt 280 € nettorente Kaufkraft stand heute. Ist nur grob über den Daumen gepeilt. Damit kann ich mehr anfangen als 200 t€ betriebsrentenkapital in 15 Jahren…
Mhm, die Buchempfehlung…
Wichtige und wesentliche Themen plane ich gerne im voraus. Ich bin am Ende auch verantwortlich und muss/darf mit den Folgen meiner Entscheidungen leben. Noch habe ich Energie, um zu säen und das Feld zu bestellen. Ob das in 5-10 Jahren noch so ist? -
Hallo zusammen,
Aktuell arbeite ich in Vollzeit (angestellt). Mein Wunsch ist es, in 2-3 Jahren nur noch Teilzeit (am liebsten maximal 50%) arbeiten zu gehen, um selbstbestimmter/freier leben zu können und endlich mehr Zeit für die schönen Dinge im Leben zu haben. Ich bin mir nicht sicher, ob meine finanzielle Situation dafür inzwischen sicher genug ist. Welche Aspekte sollte ich dabei beachten? Welche einfache Herangehensweise würdet ihr mir empfehlen? Vorab herzlichen Dank.

Zu mir: weiblich, circa 50 Jahre alt, verheiratet, 2 Kinder im Teenie Alter. Unsere Kinder werden wahrscheinlich in 1 Jahr (1. Kind) und in 3 Jahren (2. Kind) mit dem Studium beginnen, das will ich ihnen finanziell ermöglichen können. Mein Mann arbeitet ebenso als Angestellter. Er ist privat krankenversichert. Allerdings will ich mich aus verschiedenen Gründen nicht auf sein Einkommen und Vermögen verlassen. Es kann sein, dass er beruflich kürzer treten wird. Auch deshalb will/muss ich für mich selbst sorgen können. Dazu kommt meine kranke Mutter, kann sein, dass sie irgendwann mehr Unterstützung, auch von mir, braucht. Ich erwarte kein Erbe. Alles was ich erreicht habe, musste ich mir selbst erarbeiten.
Ich arbeite seit rund 25 Jahren und verdiene circa 4 T€ netto/monat.
Mein Finanzbedarf liegt bei rund 1.500 €/Monat ohne Sonderausgaben für Urlaube, größere gesundheitskosten etc.
Meine sparrate/Monat liegt bei 2.500 € und geht per Sparplan aktuell in 3 etfs: zu 1 t€ in vanguard ftse all world, 1 t€ in hsbc msci all world und 0,5 t€ in Spdr s+p 500.
Zum Vermögen: abbezahltes Haus (Baujahr 2002) mit 3 Wohnungen (davon einliegerwohnung vermietet, Rest selbst genutzt), gute Lage nahe Großstadt, keine Schulden.
Mein depot mit Aktien etfs (siehe oben) und einzelaktien (Mc Donalds, Starbucks, coca Cola, Pepsi, Meta, Microsoft, Alphabet, Novo nordisk, Allianz, Münchener Rück, Vonovia usw.) liegt aktuell bei rund 750 T€. Dazu kommt Tagesgeld 20 t€. Meine bisherige Vorgehensweise war ein monatlicher sparplan in Aktien etfs. Einzelaktien kaufe ich, wenn ich eine Unterbewertung bzw. einen Rückgang beobachte und einen Anstieg erwarte, z.bsp vor ca. 1/2 Jahr bei McDonald’s, in 2022/2023 bei Meta oder im März 2023 Kauf von Vonovia Aktien zu 15,78 €/Anteil. Der größere Teil sind die etfs. Habe vor circa 20 Jahren mit dem Kauf von Aktien angefangen. Heute bin ich mehr der buy and hold Typ. Das Kapital will ich erhalten (kein Kapitalverzehr geplant). Aktuell netto Dividende 800 €/monat.
Gesetzlicher Rentenanspruch ab 63 Jahren (minus frühabschläge für langjährige versicherte mit 63 Jahren, Sozialabgaben/steuern): circa 800 € /monat. Bin inzwischen wieder pflichtversichert.
Rente aus Versorgungswerk netto, barwert ab 63 Jahren circa 500 €/monat. Nicht inflationsgesichert. (Aktuell nur Einzahlung des mindestbetrags rund 150 €/monat.)
Betriebsrente, Kapital: rund 200.000 €, muss aber auf barwert heute abgezinst werden, ergibt Nettorente barwert minus Sozialabgaben, erst ab 65 Jahren möglich: rund 250 €/monat. Nicht inflationsgesichert, da nur 1% Steigerung vorgesehen.
Riesterrente erst ab 65 Jahren möglich: 40.000 € Kapital in der uniglobal uniprofi Rente (Aktien). Erwartete Rente 100€/monat. Nicht inflationsgesichert. Inzwischen beitragsfrei gestellt.
Ich zahle in die gesetzliche Krankenversicherung ein. Die Voraussetzungen des kvdr- Status für gesetzliche Krankenversicherung im Rentenalter sind erreicht.
Vielen dank und viele Grüße silve