Beiträge von fischermann25

    Das Mitglied S ist ein Mensch, dem ich nicht mehr antworte. Arrogante sarkastische Mitglieder, können sich wo anders auskotzen, nicht bei mir.

    Deine Ansicht betreffend: Ich halte nichts von Verboten und nichts davon Dir zu sagen: "mach nicht, mach nicht".

    Ich bin kein Moralist. du hast jedes Recht und geniesse das. Find ich komplett ok.

    Ich sage nur: Bitcoins haben schlicht null realen Wert und deshalb will ich sie nicht. Sie sind reine Ideologie, reine Phantasie. Merken das mal einige, stürzt er ins Bodenlose - logisch.

    Weil er wertlos ist.

    Früher gab es Deprogrammierer, so wollten es uns die Lehrfilme im Religionsunterricht weismachen, gibt es das Berufsbild noch?

    Ich weiß nicht, ob das Thema „Bitcoin und libertäres Gehabe“ wirklich für einen ernsthaften Streit taugt – dafür fehlt mir irgendwie die emotionale Bindung. Aber was ich mit absoluter Überzeugung sagen kann, ist, dass ich von diesem ganzen libertären Bitcoingerede nichts halte. Wirklich gar nichts. Null. Nada. Und das sage ich als jemand, der schon bei Aktien einen Knoten im Kopf bekommt, wenn man mir das als „solide Anlageform“ verkaufen will. Mein persönliches Mantra lautet da:

    Warum einfach, wenn kompliziert auch geht?

    Bitcoin? Na ja, da habe ich persönlich das Gefühl, dass das eher weniger mit einem soliden Vermögensaufbau und mehr mit einem Besuch im Casino gemein hat – allerdings ohne die Gratisdrinks. Für mich wirkt das wie eine Mischung aus Zockerei, Gier und einem tiefen Wunsch, in einer PowerPoint-Präsentation über "finanzielle Unabhängigkeit" aufzutauchen. Menschen, die ihre Altersvorsorge auf diese Art in die Feuergrube werfen? Nun gut, sollen sie machen. Ich hoffe nur, dass sie das mit Geld tun, auf das sie nicht angewiesen sind – vielleicht dem geheimen Kaffeegeld oder den Restmünzen aus dem Sommerurlaub 2008.

    Was ich hingegen NICHT sehen möchte, ist jemand, der mit „alles oder nichts“-Mentalität sein Sparschwein aufbricht und sich dann wundert, dass es nur noch „nichts“ gibt.

    Aber weißt du, was mich wirklich nervt? Dieses ganze libertäre Gequatsche, das häufig wie eine Art Begleitmusik zum Bitcoin-Marsch daherkommt. Das klingt dann oft so: „Meine Freiheit! Maximale Deregulierung! Am besten gleich Waffen und Drogen mit Bitcoin kaufen – weil, hey, wer braucht Regeln?“

    Und dann wird weiter philosophiert: „Mein Haus, mein Surfbrett, mein Motorrad, mein Plan, mich komplett von der Gesellschaft abzukoppeln – außer natürlich, wenn ich von deren Infrastruktur profitieren kann. Meins, meins, meins!“

    Das ist in meinen Augen die Grundstimmung vieler dieser Bitcoinjünger. Aber hey, ich muss diese Menschen ja nicht verdammen. Ich darf sie aber meiden – und das tue ich auch, mit einer gewissen Eleganz. Warum? Weil ich klassische Hofnarren einfach lieber mag. Die haben eine klar definierte Aufgabe: Sie sind witzig, sie sind klug, und sie haben Substanz. Die können sogar mal was Kritisches sagen, ohne sich dabei auf einer absurden Wolke von „ich-bin-die-Zukunft-der-Freiheit“-Pathos auszuruhen.

    Bitcoinjünger dagegen? Ich sage es mal so:

    Manchmal haben auch sie einen Unterhaltungswert. Aber wenn ich wählen müsste zwischen „libertärem Krypto-Fanatiker“ und einem klassischen Hofnarren, der mit Glöckchenmütze und spitzer Zunge für Lacher sorgt, würde ich nicht mal eine Sekunde zögern.

    Das ich mit Dir in einem ganz anderen Thema so konform gehe, hätte ich nicht angenommen.

    Mazen,

    viele Menschen wollten halt weiter in diesem kranken System leben, was zu viel gesellschaftlichen Problemen, Kriege, moderne Versklavung seit Jahrtausenden von Jahren führt. Soll es Ihnen recht sein, man kann es nicht ändern. Wenn Sie gern im Hamsterrad rennen möchten.

    Auch auf die Argumente und Widerlegungen wird ja nicht eingegangen sowie Fakten ignoriert.

    Zumal die Regulierung auch schon Seiten zuvor erwähnt wurde und viel schärfer zunimmt.

    Aber so ist es nun mal bei eingefahren Menschen die nicht über den Tellerrand hinausschauen wollen.

    Oh, klar! Wer möchte schon in diesem „kranken“ System leben, wenn man in einem wunderschönen, dezentralen Paradies mit Bitcoin durch die rosarote Brille fliegen kann?

    Alles, was man braucht, ist Glaube und ein bisschen Hype – wer braucht schon Fakten und Realität? Schließlich, was kümmert uns die Regulierung, wenn wir die Welt retten können, indem wir auf einem Spekulationsmarkt surfen, der genauso stabil ist wie ein Irrenhaus im Sturm.

    Einfach zu viele Ungläubige hier ... ^^ . Leute studiert die Bibel, Lafayette Ronald Hubbard, ... äh Bitcoin! :saint:

    Es ist wirklich interessant zu sehen, wie das Loch das Religionen hinterlassen haben, jetzt gefüllt wird. Da scheint es ein echtes Bedürfnis nach Glauben in den Menschen zu geben.

    So komplex, dass man ihn studieren müsste, ist der Bitcoin und Blockchain übrigens nicht, insbesondere wenn man erkennt das der vermeintlich komplexe Teil der Glaube ist.

    Diese Art von Humor gefällt mir.

    Ich werde seit Jahren von meinem Cousin beschwatzt in Bitcoins zu investieren. Irgendwie hat er dauernd angeblich "massive Gewinne", aber pfeift finanziell aus dem letzten Loch.

    Darum geht es aber im Kern nicht einmal. Es ist diese merkwürdig libertäre angebliche "Freiheitsideologie", die das alles umgreift und mir grundsuspekt ist.

    "Freeeeiiiiiheeeeit"... hahaha...

    Wohlgemerkt: nicht echte Freiheit, im Gegenteil. Aber die Ideologie dieser Libertären ist schon eine von wirklich sehr lustigen Zeitgenossen.

    Kommen mir schon sehr sehr "besonders" vor.

    Ok. Ich mache mir mal die Mühe nachdem ich über Deine Argumente intensiv nachgedacht habe eine mehr als nur eine Zeile umfassende sehr tiefgehende Duplik zu geben.

    Die Vorstellung, Bitcoin sei eine bahnbrechende Erfindung, die „das Problem löst“, von Drittparteien unabhängig zu sein, ist eine gefährliche Illusion, die die zugrundeliegenden Realitäten des Finanzsystems und der Technologie völlig verkennt. Zunächst einmal basiert Bitcoin, trotz seiner dezentralen Natur, auf der Annahme, dass es keinerlei Regulierungen oder staatliche Eingriffe geben sollte, was die Frage aufwirft: Wollen wir wirklich ein Finanzsystem, das vollständig unreguliert ist?

    Die derzeitige Regulierungslandschaft in Volkswirtschaften sorgt in erster Linie dafür, dass illegale Aktivitäten wie Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung kontrolliert und eingeschränkt werden. Die völlige Deregulierung, wie sie hier propagiert wird, führt nicht zu mehr Freiheit, sondern zu Anarchie und Missbrauch.

    Was den „frei wählbaren“ Aspekt von Bitcoin angeht, so ist diese Freiheit bestenfalls eine Farce. In einem System, das auf Spekulation und unregulierter Volatilität beruht, gibt es für den Durchschnittsbürger kaum eine echte Wahl, Bitcoin sinnvoll zu nutzen, ohne massivem Risiko ausgesetzt zu sein. Die Vorstellung, Bitcoin würde langfristig stabil und vorhersehbar steigen, ist ein Paradebeispiel für das Dunning-Kruger-Effekt – das Gefühl, man habe das System verstanden, obwohl man es in Wirklichkeit nur durch die rosarote Brille der eigenen Spekulation betrachtet.

    Der Markt für Bitcoin ist ebenso spekulativ wie jeder andere Finanzmarkt, jedoch in einem unregulierten Raum, der keinerlei Schutz vor den massiven Schwankungen bietet, die selbst „Erfahrene“ in die Knie zwingen können.

    Der Gedanke, Bitcoin sei ein „sicheres Netzwerk“ und daher ein „Wertspeicher“, widerspricht jeder Definition von Sicherheit, wie sie in traditionellen Märkten verstanden wird. Bitcoin ist in seiner Natur spekulativ, und jede Stabilität ist rein vorübergehender Natur und an die laufende Nachfrage gekoppelt – eine Nachfrage, die ohne fundamentale, stabile Basis völlig von externen Faktoren wie Marktpsychologie und Regulierungsmaßnahmen abhängt.

    Das Argument, dass Bitcoin immer weiter steigen wird, weil es das Wachstum eines Netzwerks darstellt, das vergleichbar mit dem Internet ist, ist nicht nur naiv, sondern ignoriert historische Lektionen über Technologieentwicklungen.

    Auch das Internet war nicht vor dem Zerfall und der Verschiebung von Geschäftsmodellen sicher, und Bitcoin wird auch nicht von einer solchen Entwicklung ausgenommen sein. Der Vergleich mit dem Internet verkennt vollständig die vielen Faktoren, die den Erfolg eines Systems ausmachen, und hier wird der entscheidende Punkt übersehen: Bitcoin ist als Zahlungsmittel noch lange nicht von der breiten Masse anerkannt, und seine langfristige Akzeptanz als Wertspeicher bleibt fraglich.

    Die Vorstellung, Bitcoin sei der einzige Weg, „dem FIAT-System zu entkommen“, ist ebenso zutiefst problematisch. Ein paralleles Währungssystem destabilisiert eben nicht nur „möglicherweise“ Ökonomien, sondern es führt auch zu Fragmentierungen der Märkte und erzeugt Instabilität, die durch die begrenzte Skalierbarkeit und unvorhersehbare Liquidität von Bitcoin noch verstärkt wird. Es ist völlig unplausibel zu glauben, dass eine Währung, die keine zentrale Autorität besitzt, als globaler Wertspeicher oder Zahlungsmittel langfristig funktional sein kann, ohne dass ein adäquates regulatorisches und infrastrukturelles Umfeld existiert.

    Des Weiteren ist das Argument, Bitcoin könne nur mit der billigsten, nachhaltigeren Energie existieren, und dass dieser Energieverbrauch im Laufe der Zeit geringer werden würde, schlichtweg eine Mär.

    Der Energieverbrauch von Bitcoin ist keineswegs nachhaltig und wird in vielen Teilen der Welt weiterhin mit fossilen Brennstoffen gedeckt. Der Gedanke, dass sich die Miningbranche nur durch die Nutzung nachhaltiger Energiequellen auf Dauer behaupten wird, ist ein schöner Wunschtraum, der nicht der Realität entspricht.

    Auch hier wird der Kosten-Nutzen-Effekt von Bitcoin und seinem Energieverbrauch weitgehend ignoriert. Nachhaltige Energiequellen sollten nicht in erster Linie für spekulative Finanzprodukte verwendet werden, die weit davon entfernt sind, die Bedürfnisse der breiten Gesellschaft zu decken.

    Schließlich, und das ist vielleicht das größte Problem: Bitcoin wird von den eigenen Anhängern als Lösung für Probleme gefeiert, die es in erster Linie selbst verschärft.

    Bitcoin ist weder ein Schutz vor Inflation noch eine Stabilisierung der globalen Finanzmärkte – es ist ein hochspekulatives Instrument, das durch seine Dezentralität und seine mangelnde Skalierbarkeit den Weg für globale Instabilität ebnen könnte. Wer sich wirklich für eine bessere Finanzwelt interessiert, sollte nicht blind auf die vermeintlichen „Vorteile“ eines völlig unregulierten Systems setzen, das in Wahrheit keine der drängenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen adressiert, sondern sie nur verschärft.

    Kurzum: dieses Konstrukt ist nicht konstruktiv, es ist vernichtend destruktiv und gehört massiv reguliert. Massiv.

    So wie der Euro beispielsweise ... :D

    Ach, natürlich, der Euro ist ja der Ursprung allen Übels! Ohne ihn hätten wir selbstverständlich das Schlaraffenland, in dem jedes Land mit eigener Währung floriert wie im Märchen. Klar, ständige Währungsspekulationen und Handelsbarrieren wären sicher ein Segen für alle Volkswirtschaften. Aber gut, die Eurokritiker haben ja immer eine glasklare Alternative parat: zurück zur D-Mark, damit Deutschland durch künstliche Aufwertung endgültig seine Exportwirtschaft in den Boden rammt – brilliant!

    Aber Hauptsache, man kann so tun, als wäre alles simpler, wenn man bloß den Euro abschafft. 😊 ... und unsere Wirtschaft mit diesem Schritt gleich komplett abschafft.

    Export ist ja für Deutschland völlig irrelevant... ja ne is klar.

    Die euroskeptischen Experten - die gleiche Sorte, die auch schon beim Brexit in England für totales Chaos sorgten.

    Bitcoin ist keine Währung, sondern ein Wertspeicher. Diese Aufgabe meistert Bitcoin in den letzten 15 Jahren hervorragend, indem er alle anderen Anlageklassen outperformt hat. Zwar ist die Volatilität vorhanden, jedoch zeigt der Trend kontinuierlich nach oben. Wir haben immer "higher highs" und "higher lows" erreicht.

    ... nenenene

    Das Argument, Bitcoin sei ein „Wertspeicher“, der alle anderen Anlageklassen outperformt habe, verkennt die Realität:

    Ein Wertspeicher zeichnet sich durch Stabilität, Vorhersagbarkeit und Schutz vor Verlust aus – nicht durch spekulative Kursgewinne, die auf exzessiver Volatilität und Hype basieren.

    Die „higher highs“ und „higher lows“ sind ein Muster des spekulativen Wachstums, nicht der Wertbewahrung.

    Diese Performance ist anhaltender Liquidität und Gier geschuldet, nicht fundamentaler Substanz. Sobald die Spekulation versiegt oder der Regulierungsdruck steigt, bricht das Konstrukt wie jedes andere spekulative Asset zusammen.

    Mich würde das zufrieden stellen - wir brauchen das alles nicht.

    Bitcoin ist kein Wertspeicher, sondern ein hochriskantes Finanzspiel – eine schlechte Parodie auf Gold, ohne dessen Stabilität oder Funktionalität.

    Wenig bis nicht überzeugend für mich (zumindest für mich):

    Das Argument, Bitcoin sei weniger kriminell genutzt als der Dollar, ist eine verzerrte Verteidigung: Es vergleicht einen globalen Leitwährungsstandard mit einem Nischenasset. Zudem bleibt Bitcoin ein Magnet für Kriminalität, von Ransomware-Angriffen bis hin zu Darknet-Handel, da die Verfolgung komplex und teuer ist, während Verluste für Betroffene oft irreversibel sind.

    Die Verfolgbarkeit ist irrelevant, wenn die Schadensverursacher ungreifbar bleiben.

    Das Narrativ, der Energieverbrauch von Bitcoin sei ein „Feature“, ist Augenwischerei: Energieintensität wird als Tugend verkauft, während Millionen von Haushalten mit hohen Strompreisen kämpfen. Selbst wenn Miner effizienter werden, ist die Grundlogik von Proof-of-Work ein blindes Rennen um Ressourcen, das von den sozialen Kosten ignoriert wird.

    Nachhaltige Energie sollte gesellschaftlichen Gütern dienen, nicht der Absicherung spekulativer Vermögenswerte.

    Die Behauptung, Bitcoin könne neben FIAT bestehen, ist naiv: Parallele Währungssysteme destabilisieren Ökonomien, fragmentieren Märkte und schaffen Unsicherheit. FIAT-Märkte mögen ihre Krisen haben, aber sie bieten Mechanismen, um diese zu managen.

    Bitcoin hingegen verstärkt Instabilität durch seine Unreguliertheit, Inflexibilität und spekulative Natur – ein Rezept für Chaos, kein Ausweg.

    Sind diese Beleidigungen der Leser wirklich notwendig, nur weil sie eine andere Meinung haben, als Du? Wenn Du Deinen Frust ablassen willst, bist Du hier falsch. Zumal Du Deine Kommentare selbst als Zeitverschwendung bezeichnest.

    Das trifft auf Tim92 offensichtlich zu.

    Es gibt keinen echten Anlass zum Streit. Ich halte das ganze für eine Täuschung, die (noch) viele zu glauben scheinen.

    Vielleicht irre ich mich und es ist etwas ganz anderes, was noch keiner griffig zu formulieren verstand. Aber ich denke eher, es ist kein Anlass sich anzugiften.

    Ein Grinsen an dem Tag an dem die ganze Blase platzt und sich in Nichts auflöst während all die Bitcoin - Fanboyz fassungslos da stehen und sich wundern - ich werde es nicht verhindern können aber auch nicht ostentativ zur Schau stellen.

    Der Moment wird kommen - denke ich zumindest.

    Ich sehe das ganz entspannt und amüsiere mich eher darüber, dass es einigen Leuten so schwer fällt, die (zugegebenermaßen) Komplexität von Bitcoin und seine Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft zu durchdringen. Die meisten Menschen schwimmen immer noch an der Oberfläche und sehen Bitcoin lediglich als eine digitale Währung ohne "inneren Wert". Klassische Argumente sind: "Das sind doch nur Zahlen und Nullen! Ein Schneeballsystem! Betrug!"

    Man merkt: Je intensiver und differenzierter die Diskussionen werden und je mehr unterschiedliche Auswirkungen und Lebensbereiche beleuchtet werden, auf die Bitcoin Einfluss nimmt, desto unzufriedener und manchmal auch wütender oder sarkastischer reagieren die Menschen. Dies geschieht, weil alles Bisherige in Frage gestellt wird und es nicht einfach ist, sich einzugestehen, dass die bisherige Meinung vielleicht doch nicht richtig war. Manchen gelingt es, sich von festgefahrenen Positionen zu lösen, anderen wird es (aus Trotz) nie gelingen. Aber das ist für mich völlig in Ordnung, jeder ist für sich selbst verantwortlich.

    Für mich persönlich hat diese oberflächliche Sichtweise viel mit kognitiver Faulheit zu tun, denn der Mensch ist von Natur aus bequem. Dass Bitcoin eine Zäsur darstellt und das bekannte Geldsystem auf den Kopf stellt, wird jeder früher oder später am eigenen Leib erfahren. Deshalb ist der Spruch "Jeder zahlt für Bitcoin den Preis, den er verdient" so zutreffend. Ich beobachte die Entwicklung von Bitcoin weiterhin mit Genugtuung und bin gleichzeitig schockiert und erstaunt, dass so viele Menschen die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt haben.

    Nein. Sollen aber all die, die dann krachend Haus und Hof verzocken am Ende nicht klagen.

    Wo ist der Wert? Es gibt keinen. Es ist schlicht reine Annahme, durch nichts Reelles unterfüttert. Erinnert mich an eine Spielhölle, an eine Art Glücksspiel ohne Wert dahinter.

    Echte Werte, Substanz... das fehlt halt. Lass Russland mal eine globale Attacke auf das Internet starten. Weltweit... dann lösen sich die ganzen Bitcoins im Nirvana auf, in einer Millisekunde. Ich fände das irgendwie sogar lustig - die libertäre Bitcoinfangruppe wäre irritiert.

    Im Grunde niemandem zu wünschen aber für mich persönlich genau in diese Richtung.

    Ich finde die Bitcoin - Ideologie nicht überzeugend.

    Kein Gegenwert.

    Bitcoin scheitert als Währung an fundamentalen Problemen: Seine extreme Volatilität verhindert zuverlässige Preisbildung und macht ihn für den Alltag untauglich.

    Die geringe Transaktionsgeschwindigkeit und exorbitanten Gebühren in Hochlastzeiten ersticken jeden praktischen Nutzen. Seine deflationäre Struktur fördert Horten statt Investieren, was die wirtschaftliche Aktivität lähmt. Die pseudonyme Natur ist ein Einfallstor für Geldwäsche, Steuerhinterziehung und kriminelle Aktivitäten.

    Der astronomische Energieverbrauch zur Sicherung des Netzwerks ist eine ökologische Katastrophe und widerspricht jeder modernen Nachhaltigkeitsagenda. Fehlende Regulierung macht ihn zur Spielwiese für Spekulanten und Betrüger, ohne Schutz für normale Nutzer.

    Schlussendlich fehlt Bitcoin die Elastizität, die Zentralbanken zur Krisenbewältigung benötigen. Er ist weder stabil, noch effizient, noch gesellschaftlich verantwortungsvoll – ein unpraktikables Spekulationsobjekt, keine Währung.

    Ein im Grunde gescheiterter Ansatz, hier eine Währung anzunehmen oder einen Währungsersatz.

    In meinen Augen eher reine Spekulation ohne echte Substanz.

    alpha_zulu :


    Dein Text spricht ein wichtiges Anliegen an, aber er greift an den entscheidenden Punkten zu kurz und lenkt die Debatte aus zumindest meiner Sicht in eine Richtung, die eher schadet, als hilft.

    Klar, die etablierten Parteien haben viel Nachholbedarf, wenn es darum geht, die echten Probleme unseres Landes klar zu benennen und endlich anzupacken.

    Aber deine Darstellung, dass das „Zusammenzucken“, weil jemand Begriffe wie „Negerkuss“ oder „Zigeunerschnitzel“ benutzt, der Grund für fehlenden Fortschritt sei, geht völlig am Kern vorbei. Ich habe noch nie jemanden deshalb ausrasten und sich auf den Boden werfen sehen.

    Das Problem liegt nicht darin, dass solche Begriffe kritisch gesehen werden – das eigentliche Problem ist, dass diese Diskussionen von bestimmten Akteuren bewusst genutzt werden, um von den echten Herausforderungen abzulenken.

    Teilweise werden auch Sachen einfach unterstellt und erfunden. Niemals haben die Grünen gesagt, alle sollen nur noch vegetarisch essen aber das greift der politische Gegner halt so auf wie es ihm nützt und sagt: "unter den Grünen wird nicht mehr gegrillt, mindestens kein Fleisch". Ich habe von solchen Touren echt genug, sie bringen keine Substanz in der Debatte. Sie sind aber aus einer bestimmten Ecke so beliebt, dass ich deutlich frage:

    Wer regt denn wirklich sinnlose Scheindebatten an?

    Die neue Rechte inszeniert sich hier geschickt als vermeintlicher Verteidiger der Meinungsfreiheit, während sie gezielt spaltet und den Diskurs vergiftet.

    Sich dann hinzustellen und so zu tun, als wäre die Debatte um alte Begriffe der Grund für die aktuelle Politikverdrossenheit, ist einfach zu kurz gedacht. Wer sich darüber aufregt, dass sich gesellschaftlicher Fortschritt auch in der Sprache zeigt, und das als Symbol für eine „verkümmerte Debattenkultur“ hernimmt, trägt eher dazu bei, die wirklich wichtigen Themen weiter zu verdrängen.

    Die echten Probleme, die du ansprichst, sind ja da. Aber das Gerede davon, dass „man wieder alles sagen dürfen muss“, schürt am Ende genau die Rhetorik von Populisten, die du doch eigentlich kritisierst. Wahrheit braucht keine Pose des „Tabubrechers“, sondern den Mut, sich ernsthaft mit den Themen auseinanderzusetzen – faktenbasiert und lösungsorientiert.

    Das heißt: Beim Krieg in der Ukraine geht es nicht um „klare Worte“, sondern um klare Taten. Massive Waffenlieferungen und eine konsequente Aufrüstung sind notwendig, um Russland zu stoppen. Weich zu bleiben oder die Verantwortung kleinzureden, ist keine Option. Unsere Sicherheit und die Europas stehen auf dem Spiel.

    Beim wirtschaftlichen Umbau geht es nicht darum, ewig über E-Autos, erneuerbare Energien oder Heizungen zu jammern. Das Gerede vom „Recht auf den Status quo“ ist tödlich, wenn wir die Zukunft sichern wollen. Andere Länder wie China und Indien zeigen längst, wie Innovation aussehen kann. Hier weiter auf Zeit zu spielen oder jede Veränderung als Zumutung zu sehen, ist einfach verantwortungslos.

    Die Migration? Natürlich ist das ein großes Thema, und ja, da gibt es Probleme, die wir ansprechen müssen. Aber die pauschale Schuldzuweisung oder das ewige Gerede davon, Migranten seien die Wurzel aller Probleme, ist destruktiv und falsch. Die Herausforderung ist, Migration besser zu steuern und die Integration konsequent voranzutreiben. Wer sich weigert, mitzuziehen, darf gehen – klar.

    Aber wer Menschen pauschal ablehnt, ignoriert nicht nur unsere wirtschaftlichen Bedürfnisse, sondern trägt auch zur Spaltung der Gesellschaft bei.

    Und was diese ganze Debatte um Begriffe wie „Negerkuss“ angeht: Das ist einfach nicht das Problem. Klar gibt es Leute, die aus solchen Begriffen Grundsatzfragen machen, und ja, das kann nerven. Aber es ist genauso nervig, wenn diese Debatten von anderen künstlich aufgeblasen werden, um zu behaupten, „man dürfe ja nichts mehr sagen“. Beide Seiten tragen dazu bei, dass der eigentliche Diskurs ins Lächerliche abdriftet. Und das ist wirklich das Letzte, was wir jetzt brauchen.

    Nicht jeder, der die Wahrheit sagt, ist ein Populist – da hast du recht. Aber viele Populisten nutzen die Ausrede, sie würden „nur die Wahrheit sagen“, um Ressentiments zu schüren und Probleme zu verschärfen, statt sie zu lösen.

    Wer echte Probleme ansprechen will, sollte nicht an Symbolen oder künstlichen Tabus hängen bleiben, sondern an Lösungen arbeiten. Und genau das ist der Punkt, an dem unser System wirklich krankt.

    Und ich wiederhole das noch einmal, um den Kontext richtig zu stellen: ich empfinde diese Art von Starre hat wirklich autistische Züge; ich empfinde Blockade der Blockade wegen als autistisch im Charakter dessen, der sinnlos blockiert.

    Ich habe natürlich keinem hier gesagt, er sei ein Autist - so oft man das auch wiederholen will.

    Sovereign : "Ein - nach meinem Dafürhalten - Understatement das nicht einmal die britischsten meiner britischen Freunde hinbekommen hätten ..."

    Ich hatte mich wirklich bemüht doch wenigstens etwas Honig aus dem zu ziehen, was mir da in Deinen Aussagen auffiel und wieder ist es misslungen. Wirklich bedauerlich.

    "(Du scheinst in ständiger Wiederholung "Libertäre" pauschal als gezielte Diskreditierung oder gar als Schimpfwort zu verwenden ..?)"

    Aber wie kommst Du denn drauf? Elon Musk bezeichnet sich so und hier fragt doch jemand, wie man ihn in seinem Depot vermeiden könne.

    Wenn Du Dich aufgrund meiner Frage wiederum angesprochen fühlst und Dich mit ihm identifizierst, obliegt es mir fern Dich dafür zu rügen. Ich wollte ja nur ein einziges mal so etwas wie Klarheit und Du hast zumindest kein flammendes Statement dafür abgegeben, dass Du fanatischer Libertärer bist - das kann ich fest halten.

    Registriert.

    Was den Rest der Aussagen betrifft, habe ich dann halt doch eine leicht davon abweichende Betrachtung.

    Wenn das dann abermals als britisches Understatement durchgeht, möge es so sein.

    "EU-Eliten"

    Ja die Eliten halt....

    In dem Kontext

    Ich darf mich ebenfalls wiederholen

    Es gibt in deinem Argument einige vielleicht im Ansatz noch nicht völlig unzutreffende Punkte, die jedoch durch eine einseitige Sichtweise ziemlich verzerrt werden.

    Zunächst zur Sache der „europäischen Souveränität“, die du scheinbar mit der heutigen EU gleichsetzt: Es ist durchaus richtig, dass die Union in vielen Bereichen, vor allem im militärischen, noch weit von einer echten Autonomie entfernt ist. Aber du übersiehst, dass die Frage der Verteidigung nie als alleinige Aufgabe der EU gedacht war. Es war immer das Ziel, die europäische Zusammenarbeit durch eine starke NATO und enge transatlantische Bindungen abzusichern – eine Sichtweise, die auch de Gaulle teilte.

    Der Versuch, die EU zu einer militärischen Supermacht zu machen, verkennt zumindest bislang (das wird sich vielleicht jetzt ändern, da man Trump nicht trauen kann) nicht nur die geopolitische Realität, sondern auch die Geschichte Europas, das schon immer auf regionale Partnerschaften und Kooperationen gesetzt hat.

    Das „Fehlen einer europäischen Armee“ als Argument gegen die EU ist deshalb eine Vereinfachung. Die EU hat sich mit den Jahren weiterentwickelt, vor allem in ihrer diplomatischen und sicherheitspolitischen Rolle. Und wenn wir weiterhin auf die USA als Partner angewiesen sind, so gibt es doch auch in der EU zunehmend glücklicherweise Bestrebungen, ihre Verteidigungsfähigkeit massiv zu stärken, vor allem über Initiativen wie den „Strategischen Kompass“.

    Auch wenn das nicht gleich einer Armee entspricht, zeigt es doch, dass die Union Schritte unternimmt, ihre Souveränität in sicherheitspolitischen Fragen auszuweiten.

    Der Euro ist ein weiteres Thema, das du in deinem Text ansprichst. Natürlich gibt es schwerwiegende strukturelle Probleme – das steht außer Frage.

    Die Einführung des Euro ohne eine engere politische und fiskalische Union war ein Fehler. Aber den Euro als totalen Misserfolg darzustellen, wird der Situation nicht gerecht. Der Euro hat trotz aller Krisen und Schwächen Bestand. Er ist nach wie vor die zweitwichtigste Weltwährung und hat Europa über die Jahrzehnten hinweg auch Stabilität gebracht – vor allem durch die Verknüpfung der Wirtschaft und die Möglichkeit, als Union in einer globalisierten Welt zu agieren.

    Die Idee, dass eine „Vereinigte Staaten von Europa“ die Antwort auf alle Probleme wären, ist eine Vision, die ich zukünftig als interessant erachten würde, die aber bislang gescheitert ist.

    Aber noch einmal, zum dritten (!) mal nun: die von dir kritisierte fehlende politische Union ist der wahre Grund für die Schwierigkeiten der EU. Der Euro wäre ohne diese politische Einheit nicht tragfähig, und die Störungen, die wir heute erleben, sind genau das Resultat dieser Kluft zwischen wirtschaftlicher und politischer Integration. Trotzdem bleibt es eine Tatsache, dass die EU in vielen Bereichen – zum Beispiel im Binnenmarkt, in der Umweltpolitik oder auch in der digitalen Sphäre – enorme Fortschritte erzielt hat.

    Es gibt durchaus vieles an der EU zu kritisieren, aber es bleibt ein Unterschied, zwischen berechtigter Kritik und einem verzerrten Bild, das die Union als absolut fehlerhaft darstellt.

    Eine stärkere europäische Zusammenarbeit ist unbestreitbar von Vorteil. Der Weg dahin sollte jedoch nicht auf Illusionen von Souveränität beruhen, sondern auf praktischer Kooperation – mit Augenmaß und der nötigen Achtung vor den nationalen Interessen der Mitgliedsstaaten bis die nationale Souveränität in einem echten politischen Bund geteilt wird.

    Auch die atomare Teilhabe betreffend. Macron hat da vorgelegt - Deutschland bleibt eine Antwort schuldig!

    Bei Realitätsbezug ist es um den Euro wie folgt bestellt: Die permanente Mißachtung der eigenen (!) EU-Verträge führten denknotwendig zur Eurokrise (ab 2010 ff) und ohne das massive Eingreifen der EZB (2012 "Whatever it takes") wäre das Projekt schon 2012 mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit geplatzt.

    Ich darf mich wiederholen: Es scheitert genau dann, wenn wir nicht massiv mehr Integration in die EU anstreben und genau die, genau die halte ich für zwingend und genau die ist das einzige Gegengift gegen den Zangengriff der Libertären und Kriegstreiber aus Ost und West, Putin und Trump (Grönland, Kanada, Panama, Mexiko).

    Und ich glaube, dass Du genau das nicht willst. die wahren Motive dahinter, kann ich nicht benennen. Nur mal fragen, sofern Du die Integration wirklich ablehnst:

    Ist es vielleicht, dass Du libertäre Ziele als erstrebenswert erachtest und die Regularien die sie blockieren deshalb nicht schätzt? Ja? Ist es das? Ja?

    Noch eine Hypothese: Musk kann sich gar nicht mit Trump längerfristig vertragen, der nimmt den doch gar nicht ernst und nutzt ihn als Vehikel.

    Trump wird keine 2 Jahre im Amt sein, er hat seine Aufgabe erfüllt (Vance & Co als Marionetten stehen parat)....

    Ich war zumindest immer davon überzeugt, dass der Typus Musk, Weidel eigentlich keine echte politische Überzeugung hat. Echte Faschisten glauben den Unsinn den sie verbreiten, sie sind Überzeugungstäter. Höcke ist so einer.

    Weidel und Musk glauben nur an Ihre eigene Macht: absolute Narzissten. Deshalb hat Musk ha momentan einen "Streit" mit diesem Bennet- einem Überzeugungstäter.

    Die Überzeugungen des Faschismus sind dumm. Libertäre Machterlangung indes ist klug und boshaft.

    Die Haltung rechnet sich allerdings momentan nicht, was mich insgesamt verwundert.

    Warum einer der größten Pensionsfonds Europas alle Tesla-Aktien verkauft

    Was mich mal intellektuell interessieren würde ist warum ein libertärer Geist der Trump unterstützt und von der E Mobilität lebt zugleich den unterstützt, der genau diese ablehnt und fossile Energieerzeugung massiv fördert...

    Ich habe dazu Theorien aber bin mir unsicher, wie das zusammen einzuordnen sein wird.

    Vielleicht knallt es da bald mal aufgrund verschiedener Interessen.

    Musk lebt aufgrund der enormen Anschubsubventionen die er erhielt und gerne nimmt.

    Trump will die komplett abschaffen und Fossil subventionieren.

    Sonderbar

    Vorneweg: Ich habe hier nur rein- und nicht alles gelesen. Mir drängt sich aber generell immer mehr, und so auch hier, eine Vermutung sehr stark auf:

    Genau so dachte ich auch einmal.


    Aber ganz sachlich gefragt:


    Muss man sich alles gefallen lassen als Demokrat?

    Meinst du wirklich, diese Menschen sind bereit mal nachzudenken wo sie in der Sache komplett falsch abgebogen sind?

    Wenn ich mir in der Welt ansehe womit Menschen zu kämpfen haben, ist da im Vergleich zu echter Not diese Aufregung, dieser Zorn gegenüber denen, die schlicht Veränderungen wollen weil sie nötig sind (ich sage ja noch nicht einmal welche, aber wenn die Grundproblematik geleugnet wird, was dann?)... ist das dann noch gerechtfertigt?

    Diese rechtsradikale Empörungskultur: stelle die mal in einen Vergleich zu Menschen, die ums echte Überleben kämpfen. Vielleicht in einem Slum bei 50 C Hitze ohne hinreichend Nahrung. Und dann einen Empörungswutbürger der sagt:

    "ich will nicht, alles linksgrün versifft, alles unwahr..."


    Ich denke vermutlich muss man schon froh sein, wenn dieser Typus nicht im Weg steht.

    Deine Gedanken sind aber nicht falsch oder unangebracht - finde ich eigentlich gut.

    Ich glaube nur nicht mehr an das "Mitnehmen". Dafür ist es zu spät.

    Fischermann, Dein Ton ist daneben und überschreitet spätestens damit Leute als Autisten zu beschimpfen Grenzen, für die man aus meiner Sicht für eine Zeit gesperrt gehört.

    Didi2 - Meine Meinung zu dem Kollegen habe ich geschrieben. Im Gegensatz zu Deinen Posts kommt hier zwischendurch noch sachlicher Inhalt mit. Was Du schreibst, ist einfach nur überflüssig.

    Als Autisten empfinde ich Menschen, die sich weigern Veränderungen zu akzeptieren.

    Ich habe keine spezielle Person damit angesprochen.

    Wer den Klimawandel leugnet und sich weigert Fakten zu akzeptieren, wirkt auf mich so.

    Was den anderen hier betrifft, habe ich mich abschliessend geäußert. Ich habe ihn eh nun auf ignore.