Beiträge von flowsiger

    Kein konkretes Ziel – eher ein zusätzlicher Puffer für die nächsten Jahre, der nicht so langfristig gebunden ist wie mein ETF!

    Hierzu noch ein Gedanke.

    Geld ist in einem ETF auch nicht langfristig gebunden, es lässt sich sehr zügig entnehmen.

    Die Erfahrungen der Vergangenheit haben aber gezeigt, dass das Geld schon 10-15 Jahre liegen bleiben muss, damit man historisch gesehen kein Minus macht.

    Ich an deiner Stelle würde mir zwei Fragen stellen:


    1. Brauche ich das Geld nach Ablauf der Festgeldbindung akut?
    2. Reicht mein Tagesgeld/Notgroschen/Liquiditätsreserve für geplante und ungeplante Ausgaben?

    Wenn ich beides mit ja beantworten kann, dann würde ich das Geld in den ETF stecken, weil ich es offensichtlich nicht brauche.

    ich habe dies auch geschafft, von 0€ startkaptial über mehrere berufswechsel, zeitweiser selbstsändigkeit bis aktuell einer 4 tage woche mit festanstellung mit einem gehalt der oberen 5%, warum sollte daher ein aufstieg anderer personen nicht möglich sein?

    Es ist mit Arbeit, weiter&fortbildung und viel persönlichem einsatz und willen verbunden, aber es geht.

    Lass mich raten: du bist eine alleinerziehende Frau mit zwei kleinen Kindern und Hauptschulabschluss…


    Im Ernst: das freut mich für dich. Ich persönliche habe auch vom Bildungsaufstieg und viel invest in mich profitiert.

    Ohne Menschen entmündigen zu wollen: viele Menschen sind aber Opfer ihrer Umstände bzw. ihrer Herkunft.

    auch diese Person kann, wenn sie möchte einen anderen Berufszweig ergreifen.

    Wenn das genügend Personen tun, müsst ihr dann entwder selber euer Büro putzen oder der Person die das machen soll ein höheres entgelt bezahlen.

    Das liberale Märchen von Aufstieg durch Arbeit, haha.

    PS: Leider habe ich bei meinem Arbeitgeber kein Mitspracherecht bei der Entlohnung der Dienstleister.

    dann wäre mein ratschlag am humankapital zu arbeiten und aufstiegs bzw. umstiegschancen konsequent zu nutzen damit das netto einkommen steigt.

    es gibt sehr viele branchen und berufe bei denen man, selbst mit einer 35 stunden woche, nahe an oder ein wenig über die 4000€ brutto kommt.

    Ich werde es der Putzkraft sagen, die morgens die Büros auf meiner Arbeit putzt, bevor sie zu ihrem Zweitjob tagsüber aufbricht.

    Dieses Forum ist wirklich in mancherlei Hinsicht ein Elfenbeinturm.

    Das habe ich mir auch ausgerechnet - und was ich damit als Sparplan in 15 Jahren ansparen kann. Fand ich überzeugender als die Vorstellung das einer Versicherung in den Rachen zu werfen. Ist aber natürlich eine persönliche Entscheidung und von weiteren Faktoren abhängig. (Wohnung / Eigenheim zB., Partnerschaft oder Alleinstehend zB.)

    Vorausgesetzt die BU kommt erst in 15 Jahren und nicht vorher.

    Wie oben geschrieben:

    Je nach Berufsgruppe kostet eine BU "nur" ca. 5% der versicherten monatlichen BU Rente. Damit kann sich das normalerweise jeder leisten. Hohes Einkommen = mehr Beitrag, niedriges Einkommen = niedrigerer Beitrag.

    „Nur“ 5 Prozent sind etwa bei 2k Absicherung auch 100€. Wenn ich mit 2k Netto eine Familie ernähren muss, können 100€ schon wehtun, wenn die monatlich fehlen.

    Ich weiß nicht, ob das ein Denkfehler oder schlicht einfache Mathematik ist.

    Wenn ich ohnehin finanziell eng aufgestellt bin, weil ich etwa in prekären Verhältnissen arbeite und/oder lebe, warum sollte ich mich dann mit einer schlecht ausgestatteten BU noch Klammer machen, wenn sich das Absicherungsniveau ohnehin nicht merklich vom Bürgergeld etc. Unterscheidet.

    Denken Sie bitte nicht nur an Fixkosten. Dazu kommen:

    • variable Kosten
    • Krankenversicherung
    • Altersvorsorge
    • Steuern

    Die Summe daraus liegt meistens oberhalb des Nettoeinkommens.

    Danke.

    Ich hatte in meiner (gedanklichen) Kalkulation den Betrag aus der BU bereits netto betrachtet.

    Wie kommt man dann Ottonormalverbraucher mit der Absicherung Brutto BU = Netto Einkommen hin, wenn er - wie viele hier zurecht darauf hinweisen - vom netto schon eher schlecht als recht leben kann.

    Rechnen Sie bitte mal kurz Ihren Bedarf vor. Was meinen Sie, von einer BU Rente alles bezahlen müssen?

    Ich verstehe den Ansatz durchaus, frage mich allerdings ob eine Hunderprozentabsicherung sinnvoll und bezahlbar ist, wenn beispielsweise- unterstellt - lediglich 20 Prozent des Nettos für die monatlichen (inkl. der jährlichen Fixkosten heruntergebrochen) aufgewendet werden muss.

    Selbst wenn man hierzu noch Konsum addiert und eine moderate Sparrate und sich dieser Betrag auf - unterstellt - 40 oder 50 Prozent des Nettos bezieht, würde ich mit einer 100 Prozentabsicherung zu viel haben.

    Denkfehler können gerne aufgedeckt werden.

    Unser angestrebtes Ziel ist auch im Ruhestand über mindestens das gleiche Nettoeinkommen zu verfügen wie jetzt als Arbeitnehmer. Etwa 50% wird durch die GRV zusammen kommen. Die anderen knapp 50% sollen dann aus den Ersparnissen (Versicherungen, ETF-Depot) kommen. Wenn das so klappt, sollte es zumindest finanziell keine Probleme geben. Da sind wir auf einem guten Weg.

    Das ist schön, wenn das bei Euch klappt. Durch die BBG kommen wir in unserem Fall durch Rente und Versorgungswerk lediglich auf 30 Prozent des jetzigen Nettos. Die Differenz wird vermutlich die nächsten Jahre noch größer, weil die Gehälter mehr steigen als die BBG bzw. die Rente.

    Wenn Du nur noch 27 Jahre Zeit hast, wird es Zeit, daß Du die Unterkünfte buchst! Nicht daß die am gewünschten Zielort schon alle vergeben sind!

    Wenn ich noch 27 Jahr bis zu meinem Ruhestand hätte, würde ich im Heute leben, statt mir meinem Kopf zu zermartern, was ich in ferner Zukunft in meinem Ruhestand machen würde.

    Es kommt immer anders als man denkt. Auf eine derart lange Frist ist meines Erachtens keine seriöse Planung möglich. Wer nur fürs Morgen lebt, vertändelt letztlich sein Heute.

    Keine Sorge, ich lebe im hier und jetzt sehr gut. Dennoch mache ich mir um meine Altersvorsorge Gedanken und habe, aufgrund viel Betroffenheit im Umfeld, Angst vor Armut im Alter. Dem versuche ich eben mit langfristigen Investitionen entgegenzuwirken.

    Ich komme aktuell Prima mit 2/3 meines Nettos über die Runden. Sprich 1/3 fließt irgendwo in die langfristige Sparrate.
    Wir möchten aber insbesondere in den ersten 10-15 Jahren im Ruhestand, wenn es uns hoffentlich gesundheitlich noch 'besser' geht auch noch Reisen und gern auch die Wintermonate unter der Sonne verbringen. Und so etwas kostet Zeit (die wir jetzt nicht haben) und Geld.
    Daher ist das Ziel für unsere Altersvorsorge uns diese Wünsche finanziell zu ermöglichen.
    Die 'Rentenlücke' ist höchst individuell.

    Konntest du deinen Finanzbedarf im "Unruhestand" grob kalkulieren und entsprechend eine Rentenlücke bestimmen?

    An dem Punkt "scheitere" ich gerade, weil ich nicht validieren kann, welche Kosten da auf mich zukommen. Ich habe noch 27 Jahre Zeit bis zur Rente und plane derzeit auch - sofern möglich - die ersten Jahre mit Urlaub und vor allem der Winterflucht zu verbringen. Wenn man dann Zeit hat, kostet das Füllen dieser natürlich Geld.

    Letztlich geht es ja ohnehin nur darum, grob Zahlen zu würfeln und zu hoffen.

    Ist dies ohne Begründung überhaupt zulässig?

    Sofern die Preiserhöhung billigem Ermessen im Sinne von § 315 BGB entspricht, dann ja.

    Allgemein erhöhen viele Versorger derzeit den Leistungspreis (bei gleichzeitiger Senkung des Arbeitspreises). Begründet wird dies mit den anfallenden Kosten, die nichts mit der bezogenen Menge an Energie zu tun haben und ohnehin anfallen.

    Wenn du bei deinen örtlichen Stadtwerken bleiben möchtest, schaue mal, ob die Stadtwerke andere Tarife anbieten, die sind in der Regel günstiger als die Grundversorgung.

    Du hast aufgrund der Preiserhöhung ein Sonderkündigungsrecht zum Tag der Preiserhöhung. Das würde ich an deiner Stelle nutzen.

    Meines Erachtens führt die Diskussion über Provisionen oder eben mitnichten Solcher an der Sache vorbei.

    Jeder Verkäufer hat Zielvorgaben, die es einzuhalten oder im besten Falle noch zu übertreffen gilt. Ob diese Ziele dann provisioniert werden oder anderweitig mit einer Gratifikation belohnt werden ist m.E. sekundär. Hier gehts vielmehr um die Meidung arbeitsrechtlicher Konsequenzen, dem persönlichen Fortgang im Unternehmen und somit schlicht im eigennützige Motivation zum Erreichen der Vorgaben.

    Wenn ein Bankberater im Quartal x Bausparverträge verkaufen muss/soll, wird er dies tun.

    Und auch Banken sind mittlerweile stark reguliert und wissen was Compliance ist.

    Interessant wäre die Antwort auf die Frage

    Ist den Sparkassenbertern eigentlich bewusst dass ihre Emfehlung nicht unbedingt die beste Beratung für den Kunden ist weil sie eben Produkte mit hohen Gebühren empfehlen

    Oder kann es sein, dass die Berater selbst so geschult sind, dass sie tatsächlich glauben, dass ihre hauseigenen Produkte auch Vorteile haben und daher haben sie ien gutes Gewissen bei der Beratung

    Ich habe eher den Eindruck die meisten Berater haben das Gefühl sie beraten den Kunden sehr gut und bei Fragen zu Anlagen mit geringen Kostenz.B. ETF gibt es ja auch Gegenargumente.

    Viele Grüße McProfit

    Deine Vermutung kann ich bestätigen. Habe zwei solcher „Berater“ im Bekanntenkreis und die sind völlig überzeugt von dem was sie da verkaufen.

    Ziel soll einfach eine "eierlegende" Wollmilchsaue sein, die man "laufen lassen2 kann, ohne sich damit zu beschäftigen, da ich gemerkt habe, dass ich akt. die Zeit nicht aufbringen kann, mich um unser Depot bzw. ETF-Auswahl zu kümmern.

    Was haltet ihr von der Idee?

    Viel.

    Welche der eierlegenden Wollmilchsäue für euch passt, müsst ihr entscheiden.

    Warum bist Du so scharf auf Rebalancing in deinem Depot bzw. wie kommt die ursprüngliche Auswahl zustande?

    Bei den Beträgen von zum Teil 14x12=168€/a würde ich mir über Rebalancing etc. keine Gedanken machen. Dafür sind die Beträge absolut betrachtet nicht relevant. Bitte nicht falsch verstehen, relativ gesehen kann das ganz anders aussehen und für viele Menschen ist eine monatliche Sparrate von 225€ sehr viel Geld. In absoluten Zahlen allerdings ist der Effekt von Rebalancing, Rendite mitnehmen etc. eher gering.

    Ich - und damit meine ich nur mich - würde auf ein Produkt umstellen das mir gefällt und mir die nächsten Jahre erst einmal keine Gedanken über Rebalancing machen.

    Können wir bitte Chewbacca außen vor lassen!