Beiträge von Mischu

    Es geht aber nicht um Misstrauen in die Demokratie, sondern es wird dem FIAT System misstraut, das ist schon mal ein gravierender Unterschied, vor allem da die Bundesbanken diesem System wohl auch nicht trauen, daher auch deren hohe Goldbestände.

    Irgendwie wird grad wieder mein Vorurteil bestätigt.

    Der Zusammenhang zwischen einer gewissen Demokratie-Skepsis und Edelmetall-Affinität ist mir schon so oft aufgefallen.

    Das ist mal schöner Dummfug Menschen und deren Anlagen einfach mal in Schubladen packen. Ich bin ein Freund der Demokratie. Demokratie ist nicht Gefährdet weil Leute Gold und Silber als Anlage und/oder Versicherung haben, sondern weil wir ein riesig großes Bildungsproblem haben. Darüber solltest du mal nachdenken.

    Der Hinweis hat leider nur sehr wenige Minuten gereicht ;(

    Politik, Politiker und Demokratie scheinen für manche Teilnehmer etwas ganz schlimmes zu sein.

    Hier hätte mich interessiert, wie Du den Käse haltbar machst, aber das wäre auch nicht themengerecht.

    Ich finde andere Anlagen hier durchaus Diskussionswürdig, Also neben ETFs, Aktien und Edelmetallen. schrieb ja schon mal wie es bei einigen mit Kunst, Oldtimern oder anderem aussieht (bitte mal bewusst Immos rauslassen, da gibt es sehr viel hier in anderen Fäden zu lesen). Soll ja auch Leute geben die Wein als Wertanlage haben.

    Die Frage war in #1 ja eigentlich ob es Sinn macht den Goldanteil im persönlichen Portfolio zu erhöhen, ausser Argumenten wie "ethisch Bedenklich, Gier, potenzielles Goldverbot, zu Nahe an Bitcoingesinnung usw." kamen ja wenig bis keine Sachargumente. Also gehe ich mal von persönlicher Ablehnung ohne echten finanziellen Sachbezug aus.

    Warum du z.B. von Anlageberatern sprichst oder wieso du dir nicht vorstellen kannst, dass ein Staat im Falle eines Falles an deine Goldbarren kommen könnte? Ich verwies auf unsere unselige Geschichte, in der genau dieses bereits durchexerziert wurde. Sollte dir das nicht bewusst sein, dann schau in unsere Geschichte.

    Ich kenne die Geschichten, es wird nur schwer ein Goldverbot durchzusetzen, siehe einer meiner Vorschreiber, da gibt es aktuell einfachere und lukrativere Möglichkeiten für einen Staat, vor allem sehr gut dokumentiert und einfach durchführbar . Ich schliesse nicht aus das sowas erlassen wird, aber persönlich glaube ich das es eher vorher eine Währungsreform geben würde, da sind dann andere Vermögenswerte deutlich gefährdeter.

    Oh ha, jetzt wird Gold schon mit Hehlerware verglichen. Auch weiss ich nicht wieso Gold pauschal ethisch bedenklich ist, nicht jede Goldmine ist mit Minderjährigen bestückt. Wo ist den die Grenze des ethisch bedenklichen? Wie hoch darf den der Anteil sein das du das Produkt guten Gewissen kaufen kannst oder in dessen Firma investierst. 5%, 20% oder gar 30%. Man kann sich auch alles schön reden.

    Die 5-10% Empfehlung für Gold basiert auf Berechnungen. Wie sich das Vorhandensein im Depot bei Crashs als Sicherung auswirkt. Und eben nicht zuviel Gold, weil es über lange Zeit keine Rendite bringt bzw. brachte. Jetzt ist es eine Wette, wer sagt, dass diese hohen Werte Bestand haben?

    Auch ein ETF ist eine Wette ob er dauerhaft die Inflation schlägt, das ist jetzt keine exclusive Eigenschaft von Edelmetallen.

    Das erste was ein Staat im Pleitefall konfisziert und mit strafbewehrten Handelsbeschränkungen belegt ist... Gold!

    Ein Blick in die Geschichte reicht.

    Wie man angesichts der historischen Evidenz glauben kann, Gold tauge exakt in diesem Szenario als Versicherung, entzieht sich komplett meinem Verständnis.

    Gold ist nur für Staatengebilde eine Absicherung, für Einzelpersonen ist es ein Spekulationsobjekt.

    .....das muss der Staat auch erst mal finden...

    Das mit der Versicherung kommt übrigens oft von Anlageberatern, daher auch meine Eingangsfrage wie ihr das seht.

    Sovereign du meinst als so eine europäische Staatsanleihe ist so was wie ein Silvesterböller, kostet viel, man hat kurze Zeit Spass und Freude dran und dann löst sich alles in Rauch auf ? Da hat Gold doch mehr Vorteile, wirft man in den Himmel, leuchtet schön und kommt unbeschadet wieder runter.

    Sicherheitsbedürfnis und 60% Gold. Aha.

    Der Goldpreis hat sich allein in den letzten ... was? Drei? ... Jahren etwa verdoppelt. Absolut außergewöhnlich! Wäre es nicht höchste Zeit, die Gewinne mitzunehmen und sicherer anzulegen?

    Oder lieber von der Gier das Hirn fressen lassen und darauf hoffen, dass es so weiter geht oder mindestens so bleibt?

    Jeder wie er mag

    Und in welchen Wertspeicher soll ich das sichern ? Und arbeite mal an deiner Wortwahl...

    Bin nicht so der Hobbypsychologe und kann mit deinem Fachbegriff nicht viel anfangen, nur soviel, in Edelmetalle investiere ich seit 15 Jahren , also Erfahrung ist nicht nur aus jüngster Vergangenheit. Du darfst aber gerne auch direkt Fragen

    Gut, dann könnte man ja auch 100% Gold machen. Der Werterhalt sollte ja gegeben sein. Und ein Welt-ETF bietet ja auch keine maximale Rendite, sondern den Marktdurchschnitt. Ist damit ja auch deutlich sicherer als Einzelaktien, mit den ja man ja mit Glück das Maximum rausholen könnte.

    Die aktuellen 60% kommen auch durch die hohen Kurszuwächse dieses Jahr, mein Welt ETF war dieses Jahr ja eher der Seitwärtsläufer. Allerdings bastel ich meist nicht an meinem Portfolio rum,,sondern bediene nur die Sparverträge zur Zeit. Hatte den Sommer über halt besseres zu tun als Kurse zu studieren, jetzt hab ich halt mal Zeit und Muse dafür. Nächstes Jahr konnte das ja wieder anders aussehen, wenn z.B. mein Welt ETF besser performt.