Ich würde auch jedes Jahr einen Anteil aus diesen Einzelaktien verkaufen und umschichten.
Beiträge von Palmentraum
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Ganz davon ab, dass das mit dem Nullzins dann rein rechtlich auch schon wieder grenzwertig ist.
Das kommt aber doch auf den Betrag an oder bin ich da falsch informiert? Andernfalls habe ich wieder was Neues gelernt
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Ja, aber dann kannst Du Dir im schlimmsten Fall, wenn das mit dem '5-10 Jahren Aktien-Topf' nicht klappt, die anderen Anschaffungen nicht kaufen für die Du ja extra Geld zurück gelegt hast.

Es kann doch auch einfach sein, dass er andere Möglichkeiten hat, an liquide Mittel zu kommen. Ich wüsste zum Beispiel, dass es in meinem Familienkreis die Möglichkeit gäbe, dass ich mir im Notfall zinsfrei Geld leihen könnte. Wenn man so etwas im Hinterkopf hat, dann fällt es einem natürlich auch leichter Geld zu investieren, dass man eventuell in fünf Jahren braucht und die Rendite mitzunehmen.
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Vielen Dank für das Feedback und die Beitragsempfehlung. Das Bauchgefühl lieber selbst mit dem eigen gesteuerten ETF Portfolio fortzufahren und die Versicherung zu kündigen, bestätigt sich immer mehr. Es ist schon ein Wahnsinn, dass DT immer noch so "Versicherungsmakler" getrieben ist und gefühlt so viele Leute noch in die Falle tappen..
Das stimmt leider. Mich hat damals auch ein Makler kurz nach dem Studium abgefangen. Hörte sich natürlich alles gut und wichtig an, wenn man keine Ahnung hat. Die Idee war dann lieber so schnell wie möglich abgesichert zu sein, als diesen Schritt später zu bereuen. Ich glaube ich habe damals um die 100€ monatlich gezahlt, aber wie gesagt, diese 100€ machen sich deutlich besser in meinem Depot.
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Jetzt mit 30: tatsächlich auch einfach die aktuellen ETFs aufstocken. Vermögend wird der, der nicht über seine Verhältnisse lebt. Ich denke ich würde nicht viel anders machen, auch wenn eine Millionen natürlich eine Menge Geld für mich wäre - aber wie bereits schon gesagt wurde: dann auch irgendwie zu wenig, um irgendwelche großen Sprünge zu machen.
Aber mit Geld auf dem Konto bzw. im Depot lebt es sich besser, als ohne
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Ich vermute, dass ich ein ähnliches Produkt hatte, allerdings von der Continentale. Ich habe es auch gekündigt, natürlich mit Verlust. Aber noch mehr Verlust hätte ich eingebüßt, wenn ich weitere Jahrzehnte in diese fondsgebundene Rentenversicherung eingezahlt hätte. Also ich bereue es nicht, auch wenn es mit Lehrgeld verbunden gewesen ist.
Die Grundlagen habe ich mir nun selbst angeeignet und investiere alleine in ETFs. -
Warum realisierst du nicht jedes Jahr einen Teil deiner Gewinne, sodass du den Freistellungsauftrag auch voll ausschöpfst?
Das geht ja teilweise schnell, wenn man auch noch weitere Dividenden-Ausschüttungen erhält plus die genannte Vorabpauschale.
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Der ACWI beinhaltet den MSCI World schon und ergänzt nur die EM-Komponente. Wer beide bespart, zahlt effektiv zweimal TER für denselben Kern – ohne Mehrwert.
Entweder man will die EM drin haben → dann reicht ACWI allein.
Naja man kann seine Strategie ja auch ändern. Alleine, wenn man die 3 x 10 Strategie verfolgt, eine Möglichkeit.
Warum bin ich überhaupt bei einem MSCI World gelandet? Tja, das hat sich eben so ergeben.
Genauso habe ich es auch gemacht. Und nun bespare ich halt besten Gewissens den FTSE All World.
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Bei so manchen bürokratischen gesetzlichen "Monsterregeln" und ebensolcher Regulatorik kann ich mich aber schon lange nur noch schwer des Eindrucks erwehren, daß da Regelungen von "Beamten für Beamte" gemacht werden - sprich man stets vom worst case ausgeht und man jedes Risiko vermeiden oder ganz ausschließen will. Nicht selten werden dabei dann aber auch (viele bis alle) Chancen erstickt. Das wäre aber wieder ein eigenes Thema
Wobei ich mich halt frage, wie sich die Personalsituation im öffentlichen Dienst entwickelt, wenn tatsächlich an den Pensionsansprüchen gerüttelt werden sollte… für viele scheint ja selbst das nicht attraktiv genug zu sein, um die entsprechenden Tätigkeiten ausüben zu wollen.
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Was haltet ihr davon? Hat jemand Erfahrungen damit?
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habe bis vor kurzem den iShares MSCI World IE00B4L5Y983 bespart. Dieser hat mir ein solides Vermögen aufgebaut, weshalb ich ihn bis jetzt echt gut finde. Sei kurzem bespare ich aber auch den Vanguard FTSE All World. Mal gucken, welchen ich nach zehn Jahren besser finde

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Bin selbst Beamter. Frage mich immer, wo der Neid her kommt. Wir suchen nämlich Hände ringend Leute. Aber Missgunst ist so alt, wie die Menschheit. Machste nix.
Das kenne ich auch. Meist von Leuten, die aber selbstständig sein wollen und sich komplett frei entfalten wollen. Aber am Anfang steht die Berufswahl. Wie du schon sagtest, es gibt einen enormen Personalmangel.
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Das Hauptproblem: Es wird mit (zumeist hochgradig gemutmaßten) Einzelfällen sein verzerrtes Weltbild gerechtfertigt.
Das aber auch häufig in Bezug auf Beamte. Leider muss man sich diese Klischees auch weiterhin anhören. Viele wissen gar nicht, wie viel die Verwaltung, die Polizei oder eben Lehrkräfte arbeiten.
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Ich bin nicht sicher, ob es sinnvoll ist laienhafte Ferndiagnosen zu stellen, die sich schon für Experten nicht schicken. Menschen, die sich psychologische Hilfe suchen, sind, so fair muss man sein, zuerst einmal krank.
Sehe ich genauso. Das Thema mentale Gesundheit hat sich im Laufe der Jahre einfach verändert. Ich hatte selbst eine schwierige Zeit, in der ich auf externe Hilfe angewiesen war. Wenn man dann Tipps der älteren Generation bekommt à la „Du musst einfach mehr lachen“, weiß man, dass dieser Wandel auch etwas Positives hat. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie viele ältere Menschen erhebliche Lebensqualität eingebüßt haben, weil sie sich psychische Krankheiten einfach nicht eingestehen durften.
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Als Mitglied einer Foodsaver-Initiative zahle ich praktisch überhaupt nichts für Nahrungsmittel.
Wie funktioniert das ganze? Ich kenne sowas aus unserer Region gar nicht.
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Genau das ist der Punkt: Kaum jemand wünscht sich rückblickend „mehr konsumiert“ zu haben – aber zu wenig vorgesorgt zu haben, das bereuen viele. Wer früh und konsequent spart, kann später genau den Lebensstil genießen, von dem andere nur träumen.
Hm ich habe einige Personen mit Schicksalsschlägen in der Familie gehabt, die teilweise auch zum Tod geführt haben. Ob die es evtl. anders beurteilt hätten, weiß ich nicht
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ch fasse es nicht! Eine 18- (oder 19jährige), die ihr erwachsenes Leben (und ihre Jugend) noch vor sich hat, soll "fürs Alter" vorsorgen.
Ich würde meiner Tochter vorschlagen, sie soll erst einmal ihre Jugend genießen - die kommt nämlich nicht zurück und ist schneller vorbei, als man denkt.
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, was daran so schlimm ist. Wenn man es gewohnt ist, immer einen Teil zu investieren, dann wird sich das auch durchs Leben ziehen. Wenn sie dann noch die Erfahrung macht, dass sich angelegtes Geld vermehrt, dann ist doch auch der Ansporn da, sich Ersparnisse aufzubauen. Warum soll man immer alles ausgeben? Auch wenn man jung ist. Ich habe mir mit 18 auch etwas von der Sparkasse aufschwatzen lassen, was ich heute noch bespare. So war ich es auch schon gewohnt, dass immer etwas vom Konto abgeht, um es anzulegen.
Den Rest kann man ja immer noch ausgeben. Ich weiß nicht, was Jugendliche heute an Taschengeld bekommen, deshalb kann ich nur von mir berichten - für mich war es ein enormer Sprung, als ich damals meinen Nebenjob hatte. Von 50€ Taschengeld auf knapp 300€. Das hat sich angefühlt, als wäre ich reich.
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Ich habe bisher Abstand von solchen Apps gehalten und auch von Payback, letztlich sind die nicht "kostenlos", sondern man bezahlt mit seinen Daten und wird zum gläsernen Kunden.
Das ist meiner Meinung nach, durch die Nutzung, eines Smartphones sowieso der Fall. Von daher können sie gerne meine Daten haben. Wir kaufen von den gesammelten Payback-Punkten, dann meist neue Bücher für die Kinder, wobei wir ja sonst ausschließlich leihen - aber einen kleinen „Immer-Bestand, finde ich schon sinnvoll. Oder sie werden irgendwann halt für den DM-Einkauf eingelöst. Da kann man schon sparen.