Beiträge von Jochen Emm

    macht sich im Handgepäck so richtig gut

    In viele Länder (z.B. Thailand) darf man kein Anlagegold wie Münzen und Barren einführen.

    Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass der Großteil der AFD Wähler nicht gerade zur einkommensstarken Schicht gehört...

    Da braucht man sich nicht weit aus dem Fentster legen. Die einkommenstarken Schichten haben einen Bevölkerungsanteil von <10%.....D.h. selbst wenn alle wahlberechtigten Leistungsgträger AfD wählen würden, würde diese nicht annähernd an die jetzigen 30% herankommen.

    Das ist wohl sicher eine Ansichtssache. Rein zwingend für den Betrieb eines Autos bräuchte man auch keine Sicherheitsgurte, Dach oder Windschutzscheibe.

    Gegen Aufpreis, die dann Kraftstoff verbrennt, weder Sitze, Lenkrad, noch Scheibe heizt und meist nicht aus der Ferne steuerbar ist. Und wie sieht's mit der Klimatisierung (Vorkühlung) aus?

    Ich persönlich bin gern gesetzeskonform unterwegs und möchte bei Fahrzeugen ab Zulassung 1974 einen Sicherheitsgurt haben.

    Bei meinem Volvo wurden sehrwohl Sitze und Lenkrad auf Wunsch elektrisch vorgeheizt....Empfand ich persönlich allerdings als absolut unnötig und verwende ich in meinem jetzigem i4 nie.

    Auch bei BEV die nicht ausschließlich an der eigenen PV geladen werden (also den allermeisten) wird "Kraftstoff", also in D primär Gas und Kohle, zur Stromerzeuung benutzt.

    100k für nen BMW oder Audi, 30-40k für einen Skoda oder Tesla....

    Interessant (das meine ich völlig unironisch) welche Summen hier(sic!) für einen Gebrauchsgegenstand auf den Tisch gelegt werden...Da würde ich beim Wertverlust heulen ;(:P

    Ich invenstiere ca. alle 15 Jahre in einen soliden Gebrauchten vielleicht 10k bis max. 13k und fahre gut und zuvervlässig damit....bis er irgendwann (fast) auseinanderfällt.

    Dabei habe ich durchaus Spass an Autos...Als reines Hobby gönne ich mir einen über 20 Jahre alten Porsche 911 :)

    Zu #1 und #2:

    Ich habe neulich mein ca. 40 Jahre alt gewesenes Postbank-Girokonto gekündigt. Vor der Kündigung lag mein Score bei 921, Stand 1.7. sind es 891. Seither (also nicht zwingend deswegen) also 30 Punkte weniger.

    Macht nix, immer noch im dunkelgrünen Bereich (der reicht von 776 bis 999), und darauf angewiesen bin ich ohnehin nicht.

    Bei mir ähnlich. Trotzdem Interessant:

    Von 968 auf 805 "runtergerauscht".

    Gründe:


    Meine über 20 Jahre alte und einzige alte Kreditkarte wurde (wie bei allen Miles and More Kunden) gekündigt, weil die Partnerbank gewechselt hat:

    -Punktabzug, weil keine alte Kreditkarte mehr vorhanden

    -Punktabzug, weil neue Kreditkarte bei meiner Hausbank beantragt


    Weithin ein Tagesgeldangebot (Mit Girokonto!) abgeschlossen:

    -Natürlich weiterer Punktabzug


    So rutscht so manch einer, trotz bestem Finanzmanagement und hohem Vermögen, gerne mal von dunkelgrün nach "geht so"....

    ich finde diese vielen Einschränkungen von der DKB voll daneben, aus Prinzip parke ich dort nix mehr. Kunden die kein 2. Girokonten besitzen werden vollends benachteiligt. Ein Schlag ins Gesicht für alle treuen Bestandskunden.

    Aktionstagesgeld hat meist ein oder mehrere Haken und ist mehr oder weniger aufwendig....

    Hier ist es für ausnahmweise (für mich) voll easy: Einfach ein paar 10k vom Scalable Konto für ein paar Monate aufs vorhandene DKB rüberschieben...Im März weitersehen, da findet sich wieder was.

    In der Regel läuft es so ab: Erst kommt die Flitterwochen-Zeit. Der Rentner ist überglücklich aus dem Hamsterrad raus zu sein. Es wird verreist, es werden neue und alte Hobbies intensiviert, es wird ausgeschlafen, es wird spaziert.... Dann kommt die Leere. Es wird erkannt, dass man eigentlich gar nicht mehr gebraucht wird und Urlaub und Erholung eigentlich nur schön und besonders ist, wenn die andere Zeit eben nicht immer schön und besonders ist.

    Es gibt sehr wenige Ausnahmen.

    Meiner Erfahrung nach sind die am Glücklichsten, deren Expertise weiterhin gefragt ist und dafür nicht nur ein ,,Danke" bekommen. An zweiter Stelle komme die, die außerhalb ihrer Expertise etwas zu dieser Gesellschaft beitragen. Die Freizeitgestalter und Müßiggänger sind nach den Flitterwochen in der Regel die Unglücklichsten.

    Ich mache andere Erfahrungen in meiner Peergroup (ich kenne vor allem finanziell ordentlich gestellte Rentner mit guten Betriebsrenten)...Da wird gereist, bis der Arzt kommt (im wahrsten Sinne des Wortes8o) ...Mehrere Reisen pro Jahr auch mit Ende 70....oder sich im Verein engagiert....oder an den Oldtimern geschraubt....alles ohne ausgeprägte "Flitterwochenphase" bis ins höhere Alter...

    Probleme haben allerdings dienjenigen, die sich zu Arbeitzeiten fast komplett über ihren Job identifiziert haben.

    Reisen im Seniorenalter ist ein Luxus, den sich viele nicht leisten können. Denn Reisen kostet nicht nur Geld sondern erfordert auch eine halbwegs stabile Gesundheit von Partner und sich selbst. Nicht umsonst sind Wohnmobile so beliebt, wo man sein Zweitzuhause mitnimmt. Insbesondere mit Haustieren die oft deutlich entspanntere Art von Urlaub. Ja man kann sogar noch Enkelkinder zusätzlich einpacken in der Ferienzeit. Aber das gilt ganz überwiegend nur für die ersten 5-10 Jahre des Ruhestands.

    Zum Thema Wohnmobil. Ich habe einen Wohnmobilhändler im Freundeskreis. Es gibt hier zwei "Bubbles":

    1. Menschen um die 60 sind dien zahlenmässig stärksten Käufer

    2. Menschen Anfang 70 sind die zahlenmässig stärksten Verkäufer

    Gründe für den Verkauf sind meistens gesundheitlicher Art, man braucht wohl für Wohnmobiltouren eine gewisse Fitness.

    Was ich aber wild fand, sind die aufgerufenen Gebühren, insbeondere für beliebte Reiseleänder-/zeiten....Da sind Hotels teilweise richtig preiswert im Vergleich.

    Meiner Erfahrung nach stellen sich viele Boomer diese Freizeit besser vor als sie dann wirklich ist. Mit wenigen Ausnahmen, die relativ rasch und intensiv im Vereinsleben, Ehrenamt, usw. aufgehen, fällt die große Masse nach den ersten Jahren der Glückseligkeit in ein tiefes Loch. Mein Rat ist, sich bereits lange vor Rentenbeginn etwas aufzubauen, das man im besten Fall bis zum Tod machen kann und sich klar von ,,dann haben mein/e Frau/Mann und ich endlich Zeit fürs Reisen" abgrenzt. Das erfüllt die die Wenigsten für lange Zeit. Im Idealfall ist diese Beschäftigung im Alter mit Entlohnung. Dann erübrigen sich viele Rechnungen mit spitzem Bleistift und die Zufriedenheit steigt merklich an. Die weit verbreitete Denke ,,Ich halte bis zur Rente durch und dann beginnt das Leben" ist fast immer ein Trugschluss.

    Meine Erfahrung ist: Man ist von Anfang an "glückselig" , dann bleibt man es auch sehr lange...oder man fällt anfangs in ein tiefes Loch und kommt da nur schwer wieder raus...Ein paar Jahr glücklich und dann tiefes Loch ist eher unüblich uns meist gesundheitlich getriggert.

    Ich stimme aber zu, dass man sich schon einen gewissen groben Plan für die Zeit ohne 10h/Tag Arbeit machen sollte....Das ist oft leichter als gedacht, einfach alles was man früher gemacht hat ein wenig ausbauen. Z.B.:

    -öfter Familie und Verwandte besuchen

    -sich ggf. mehr um die Eltern kümmern (einfach nur "da sein")

    -etwas länger und öfter verreisen....an seinem Lieblingsort nicht nur 3 Wochen, sondern mal 2 Monate verbringen

    -etwas mehr Zeit in Haus und Garten investieren

    -etwas mehr Zeit in Bildung investieren (z.B. Politik, Finanzen und Wissenschaft)

    -öfter frisch kochen

    -gerne auch mal eine Folge mehr Netflix schauen oder ein Buch mehr lesen oder einen guten YT Kanal mehr abonnieren

    -sich ggf. etwas mehr um Vereinsarbeit/Ehrenamt kümmern

    -eine Schaufel beim Sport draufpacken


    ....zack, schon ist die Zeit sinnstiftend gefüllt!

    Wo kommt diese sagenumwobende 1 Mio € her? Ist zwar optisch eine schöne Zahl, sagt doch relativ wenig aus, oder.


    Mein Ziel war es 4 k Euro netto pro Monat bis zum Lebensende (inflationsbereinigt) und keine Mietkosten zu haben.

    Je nach Alter, Rentenerwartung, örtlichen Immobilienpreisen benötigt man hierfür komplett unterschiedliche Depotwerte. (von 0 Euro bei früh pensionierten hohen Beamten bishin zu mehreren Mio. bei Selbstständigen ohne jegliche Rentenanprüche)

    Sehr gute Zusammenfassung!

    Genau deswegen habe ich auch den WisdomTree in meinem Depot.

    Im ehrlich zu sein, es ist ein Albtraum.

    Vielleicht kein Albtraum. Aber ein Sack voll Arbeit, inbesondere wenn man auf keine strukturierten Unterlagen zurückgreifen kann.

    Sollte dann noch ein Erbstreit (und da gerät man trotz Testament schneller rein, als einem lieb ist) ausbrechen, wird es nochmals eine Dimension schwieriger und vor allem seeeehr langwierig.

    In der Praxis sah das so aus:

    -Kontoverbindung(en) herausfinden und die Kontoauszüge der letzten 10 Jahre anfordern (die kamen tatsächlich in Kartons voller Papier)....Diese nach Allem durchforsten...Sämtliche Vertragspartner (und das sind in der Regel selbst in einfachen Fällen dutzende) ausfindig machen und kontaktieren...ggf. steuerrelevante Vorgänge (u.a. Schenkungen, Erbfälle) erfassen.

    -Kontonachforschungsaufträge auf den Weg bringen.

    -Erbschein beantragen

    -Physischen Besitz erfassen und strukturieren

    -Nachlassverzeichnis erstellen

    -Autos um-/abmelden und verkaufen

    -Einkommenststeuererkläfung für den Verstorbenen machen

    -Erbschaftssteuererklärung machen

    -Termine mit Erben (3 St.), Anwälten, Notar, Amtsgericht, Grundbuchamt, Banken koordinieren.....


    .....und und und

    ...Für die zwei Planlosen werde ich sofort Widerspruch einlegen und Rausholen kann ich auch nichts, weil die Leute nichts haben zum Absetzen.....

    IMHO bist auch Du nicht sehr fit in steuerlichen Angelegenheiten, was keineswegs böse gemeint ist. Deine Fehleinschätzung hat die beiden erst in diese Situation hineinmanövriert....

    In diesem Falle am besten den Rat eines Experten (z.B. Lohnsteuerhilfeverein) in Anspruch nehmen.

    ...Aus finanzieller Sicht ist es allerdings so, dass es sinnvoll sein kann die alte Technologie noch so lange zu benutzen, bis die Neubeschaffung sowieso anstehen würde. Ich gebe zum Beispiel derzeit ca. 1500 Euro im Jahr für Benzin aus, selbst wenn sich das nun erheblich verteuert, sagen wir mal auf 2500 Euro, würde der Ersatz durch einen BEV sich doch erst nach vielen Jahren rechnen. Ich fahre den Benziner deshalb erst einmal weiter, bis er sowieso ersetzt werden müsste, wann das sein wird weiß ich noch nicht. ......

    ....Jetzt ist der Blick auf die Haus Heizung eigentlich ähnlich, auch wenn die Zahlen natürlich eine andere Dimension haben und das Thema etwas langsamer dreht. Ich habe zuletzt vor einem Jahr den Heizöltank befüllen lassen, damals kostete der Liter ca. 1 Euro. Der Tank im Keller fasst 5000 Liter und ich brauche erfahrungsgemäß etwas mehr als 2000 davon für ein Jahr. Ich sollte also noch gut über den Winter kommen, Handlungsbedarf ist also erst 2027. Werde heute nachmittags mal den Füllstand prüfen. Der Heizölpreis ist heute ungefähr bei 1,75 und ich glaube nicht, dass der nochmal signifikant fallen wird, gehen wir mal von zukünftig 2 Euro aus. Ich habe derzeit also Heizkosten von 2000 Euro/Jahr und erwarte 4000 Euro oder gar mehr in der Zukunft.

    Jetzt bin ich gerade dabei mir eine Wärmepumpe anbieten zu lassen, ich habe noch keinen Preis, aber wenn die sagen wir einmal 50k Euro kosten würde, dann würde das doch auch Jahrzehnte dauern, bis sich diese Investition amortisiert hat. Auch weil deren Betriebskosten ja auch nicht Null sind. Hier muss ich etwas strategischer denken, denn eine neue Heizung bekomme ich nicht in zwei Wochen, das braucht viel mehr Planung und ich kann nicht einfach die Ölheizung weiter betreiben bis sie ihr Lebensende erreicht hat, denn dann ist irgendwann im Winter die Stube kalt, sie ist ungefähr 20 Jahre alt.

    Mir ist schon klar, dass meine Überlegungen sehr grob sind und viele zusätzliche Kosten nicht betrachtet sind, trotzdem ist die grundsätzliche Überlegung ja nicht falsch oder was denkt ihr?

    Bei mir teilweise ähnlich:


    Bei 2,50 Euro pro Liter benötige ich bei einer Fahrleistung von 15000 km im Jahr rund 1700 Euro für Energie (=Diesel)....Das Auto ist extrem zuverlässig verursacht derzeit außer Versicherung/TÜV/Steuer/Ölwechsel keine weitereren Kosten....Am Markt würde ich vielleicht 7k dafür bekommen....Ein günstiges BEV welches meine Anforderungen erfüllt würd mich knapp 30k kosten.....Die Energiekosten (=Strom) lägen bei mir rund bei 900 Euro...weiterhin würde ich den Ölwechsel (100 Euro) und die Steuer (=200 Euro) sparen...dafür wäre die Versicherung 400 Eur teurer....das würde sich derzeit nicht wirklich amortisieren...

    Auch bei mir wäre eine Wärmepumpe incl. Nebenarbeiten sackteuer (günstigstes Angebot lag bei 37k....davon ginge die Förderung ab).....2022 habe ich dann als Übergangslösung eine Splitklima (die ja prima heizen kann) installiert (ca. 2k Euro incl. Installation)....Eine gut Entscheidung! Ölverbrauch ging um fast 1000 Liter zurück, Strommehrverbrauch lag bei ca. 2700 kWh...in wenigen Jahren rechnet sich das Ding und hält zudem auch bei Monstersommern die Bude in Teilen bei angenehmen 23-24 Grad...

    Vielleicht auch eine Option für Dich?

    Ja. Das Angebot ist auch kein Fake.
    Allerdings werden franz. Banken bei den Finanztip-Empfehlungen nicht mehr berücksichtigt seit Frankreich von den Rating-Agenturen herabgestuft wurde.

    Ich habe schon seit Jahren ein TG-Konto bei der Renault Bank. Daher kein Neukundenbonus möglich.

    Auch bei Deutschland werden Bonitätsabwertungen derzeit zumindest diskutiert und selbst mit einer Abwertung um eine Stufe wäre D immer noch ein grundsolider Staatsschuldner....

    Warum also immer und immer wieder die Diskussion über etwas, was einfach Geschichte ist?

    Ca. 1900 bis Anfang der 1920er erlebten Elektroautos ihre Blütezeit. Danach waren sie einfach Geschichte.

    Nach Deiner Aufassung hätte man danach niemals wieder Diskussionen über BEV führen sollen?

    • Meine Partnerin und ich sind beide freiwillig gesetzlich versichert (und wir sind nicht verheiratet). Schaffen wir aus Kapzitätsgründen/Ehevertrag auch vermutlich nicht mehr dieses Jahr.


    Da Heirat ja wohl eine Option ist:

    Die eigentliche Trauung dauert keine Stunde im Standesamt. Haben wir im Dezember gemacht, weil damit einige monetäre Vorteile verbunden waren.

    Den Ehevertrag haben wir dann einige Monate später nachgeholt.

    Die Festivitäten haben wir völlig losgelöst von den formalen Terminen ca. 1 Jahr später geplant.