Sehr lustig ist es wenn man KI mal mit einem Link auf bestimmte Nutzer des Forums füttert und dann fragt, warum einzelne hier so beliebt sind.
Na dazu brauch ich keine KI🤣
Sehr lustig ist es wenn man KI mal mit einem Link auf bestimmte Nutzer des Forums füttert und dann fragt, warum einzelne hier so beliebt sind.
Na dazu brauch ich keine KI🤣
Und das die Staatsverschuldung in den USA und Japan kein Problem ist, stelle ich Mal in Frage:
Japan:
Die japanischen Zinsen steigen. Die 10-jährige japanische Staatsanleihe hat Anfang September 2026 erstmals seit Jahrzehnten 3 % überschritten. Gleichzeitig steigen die budgetierten Schuldendienstkosten.
Experten erwarten deshalb, dass Japans Zinszahlungen zwischen 2025 und 2031 ungefähr verdoppeln.
USA:
Die USA haben derzeit sogar eine deutlich ungünstigere Fiskaldynamik als Deutschland. Die US-Staatsver- schuldung liegt inzwischen bei rund 40 Billionen Dollar, während das Haushaltsdefizit weiterhin sehr hoch ist. Ein Fed-Gouverneur hat jüngst ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Defizit langfristig deutlich reduziert werden müsste, damit die Schuldenquote stabilisierbar bleibt.
Vorteil der USA: der Dollar ist die wichtigste internationale Reserve- und Transaktionswährung. Die Welt hält deshalb enorme Mengen an US-Staatsanleihen als sichere und liquide Anlage. Dadurch können die USA wesentlich leichter und günstiger einen riesigen Schuldenmarkt unterhalten.
Das gibt es, ja! Wenn wir so weiter machen, haben wir in 2030 noch Geld für den Sozialetat, die Bundeswehr und die Zinslast. Sonst ist nichts mehr drin.
Von den Reformplänen hast Du etwas mitbekommen?
Was bei den Reformen am Ende tatsächlich rauskommt, muss man wohl erst einmal abwarten. Aktuell wird ja noch heftig darüber diskutiert, und gerade mit Blick auf die anstehenden Wahlen werden auch schon wieder zusätzliche Entlastungen gefordert.
Grundsätzlich sehe ich das Problem aber ähnlich: Die Kombination aus steigenden Sozialausgaben, Verteidigungsausgaben und Zinslasten dürfte den finanziellen Spielraum des Bundes zunehmend einschränken. Ob es allerdings tatsächlich so kommt, dass 2030 praktisch nur noch diese drei Posten finanzierbar sind, würde ich nicht als ausgemachte Tatsache betrachten. Entscheidend wird sein, ob die Reformen wirklich strukturell ansetzen oder am Ende hauptsächlich neue Ausgaben und Entlastungen verteilt werden.
Na dann bin ich jetzt aber tiefenentspannt. 😉
Bei 200 Milliarden Euro neuen Schulden frage ich mich zunehmend, wie das langfristig funktionieren soll.
Die Antwort „Der Staat muss die Schulden ja gar nicht vollständig tilgen“ klingt zunächst beruhigend. Schließlich können alte Anleihen durch neue ersetzt werden.
Aber damit verschiebt sich die Frage doch nur:
Was passiert, wenn die Zinslast immer weiter steigt und irgendwann einen erheblichen Teil der Staatseinnahmen bindet?
Dann geht es vielleicht gar nicht um die Frage, ob Deutschland irgendwann pleitegeht. Sondern darum, wie viel Geld dem Staat künftig für seine eigentlichen Aufgaben noch bleibt.
Mich würde interessieren, wie ihr das seht:
Ist die deutsche Staatsverschuldung noch völlig unproblematisch – oder steuern wir auf ein strukturelles Problem zu? Und was wäre euer Ausweg?
Was wird genau gesperrt? Die eine IBAN? Alle LT-IBANs? Alle nicht DE-IBANs? Oder alle außer eine Liste von dir genehmigter IBANs (WhiteList)?
„Wir haben auf Ihrem Konto eine Sperre für künftige Abbuchungen von CROWN TIME S.R.L hinterlegt.“ sieht so aus als ob der Empfänger gesperrt wird.
Was nutzen diese Mandate, wenn die Bank die gar nicht prüft?
Wer sagt das, das nicht geprüft wird? Ich habe die Lastschrift ja im Modus „vorgemerkt“ storniert.
Auskunft meiner Bank: Lastschriftmandat liegt nicht vor. Hätte mich auch gewundert und Sperre ist durch die Bank eingerichtet.
Warte jetzt Mal die Rückmeldung meiner Bank ab.
Ist doch schon passiert wie ich oben geschrieben habe. Ja und das Konto habe ich ohnehin im Blick😉
Frage mich nur vorher meine Kontonummer dort gelandet ist. Habe auch gesehen, das zwar meine Kontonummer stimmt, aber als Kontoinhaber eine ganz andere Person genannt ist.
Der Widerruf der Lastschrift ist aber ja hoffentlich kein großes
Nein, ein Knopfdruck im Onlinebanking, habe zum Glück noch einen Screenshot von der Rücklastschrift gemacht als Beweismittel.
Lastschriften kannst jederzeit widerrufen. Ich würde aber zusätzlich noch eine Anzeige bei der Polizei machen.
Glaube zwar nicht dass etwas dabei rauskommt, aber schaden kann es nicht.
Habe festgestellt, dass am Montag eine Lastschrift über 89 € von meinem Konto durch den Zahlungsdienstleister CROWN TIME S.R.L. eingezogen werden sollte.
Angaben zur Buchung:
Ich habe weder eine Geschäftsbeziehung mit diesem Unternehmen noch habe ich nach meiner Kenntnis ein SEPA-Lastschriftmandat für CROWN TIME S.R.L. erteilt.
Ich habe meine Bank über die unbekannte und nicht autorisierte Abbuchung informiert. Die Bank teilte mir zunächst lediglich mit, dass Lastschriften innerhalb von acht Wochen über das Onlinebanking zurückgegeben werden können. Daraufhin habe ich die betreffende Lastschrift bereits zurückgegeben.
In einer weiteren Nachricht habe ich die Bank um Auskunft gebeten,
und ob weitere Abbuchungen dieses Zahlungsempfängers verhindert bzw. gesperrt werden können.
Scheint aktuell eine Masche zu sein:
https://verbraucherschutz.de/abbuchungen-von-crown-time-s-r-l/
Ich will genau das nicht verhindern. Dafür ist das Vorsorgevermogen doch da!
Wer hat und kann, soll gefälligst vorsorgen und seine Rechnungen selbst bezahlen. Meinetwegen soll sich jeder privat versichern müssen, so wie man sich krankenversichern muss, so wie es bspw. auch Autohalter müssen: Teilkasko, Vollkasko, oder nur Grundsicherung.
Ich bin strikt dagegen, dass Vermögen den Erben zugeschanzt wird und die Pflegekosten der Allgemeinheit aufgebürdet werden. Und selbstverständlich hängt der Lebensstandard ab einer gewissen Untergrenze von den eigenen finanziellen M
Ich glaube, wir reden aneinander vorbei. Mir geht es ausdrücklich nicht darum, Vermögen für die Erben zu schützen oder Menschen von einer angemessenen Eigenbeteiligung zu entlasten.
Mein Punkt ist ein anderer: Pflegebedürftigkeit kann über viele Jahre erhebliche und zugleich kaum planbare Kosten verursachen. Ich halte es deshalb für sinnvoll, das individuelle Risiko zu begrenzen, statt zu akzeptieren, dass jemand sein über Jahrzehnte aufgebautes Vermögen vollständig aufbrauchen muss und anschließend auf Sozialhilfe angewiesen ist.
Das könnte beispielsweise über zumutbare, nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit gestaffelte Eigenanteile und eine entsprechend ausgestaltete Pflegeversicherung erfolgen. Unterkunft und Verpflegung können dabei selbstverständlich anders behandelt werden als die eigentlichen Pflegekosten. Die Eigenanteile und Leistungsbeträge müssten zudem regelmäßig an die Kostenentwicklung angepasst werden, etwa über einen unabhängigen Index.
Es geht also nicht um Vermögenserhalt um jeden Preis, sondern um die Frage, wie viel Eigenverantwortung zumutbar ist und ab welchem Punkt ein existenzielles Pflegerisiko solidarisch abgesichert werden sollte.
Wer über ausreichend Mittel verfügt, soll selbstverständlich einen angemessenen Beitrag leisten. Ich halte es aber nicht für sinnvoll, dass Pflegebedürftigkeit im Extremfall dazu führt, dass jemand sein gesamtes Vermögen verliert und danach trotzdem auf die Allgemeinheit angewiesen ist.
Für mich ist der entscheidende Punkt weniger die Frage „Vollversicherung ja oder nein?“, sondern wie wir verhindern, dass Menschen nach einem langen Arbeitsleben im Alter durch Pflegekosten ihr Vermögen verlieren und anschließend auf Sozialhilfe angewiesen sind.
Ein würdevoller Lebensabend sollte nicht davon abhängen, ob jemand zufällig ausreichend Vermögen angespart hat oder nicht.
Gleichzeitig lösen wir das Problem nicht, indem wir die Kosten einfach von den Pflegebedürftigen auf Beitrags- und Steuerzahler verlagern. Deshalb wären für mich vor allem folgende Fragen interessant:
Mein persönlicher Maßstab wäre: Wer sein Leben lang gearbeitet, vorgesorgt und seinen Beitrag zur Gesellschaft geleistet hat, sollte im Pflegefall nicht zwischen finanzieller Selbstaufgabe und Sozialhilfe wählen müssen.
Vielleicht wäre deshalb eine Kombination aus solidarischer Grundabsicherung und weiterhin möglicher Eigenvorsorge der sinnvollere Weg als eine vollständige Verlagerung aller Pflegekosten in ein Umlagesystem.
Mich würde insbesondere interessieren: Wie müsste ein solches System konkret aussehen, damit es sowohl finanzierbar als auch generationengerecht ist – und Menschen im Alter tatsächlich ein würdiges Leben ermöglicht?
Der Deutsche Städtetag fordert aktuell, die Pflegeversicherung langfristig zu einer Vollversicherung umzubauen. Hintergrund sind die immer weiter steigenden Eigenanteile im Pflegeheim und die zunehmende Belastung der Kommunen durch die „Hilfe zur Pflege“:
https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/kom…0820-930-560293
Den Gedanken finde ich grundsätzlich nachvollziehbar. Es kann kaum das Ziel einer Sozialversicherung sein, dass Menschen nach einem langen Erwerbsleben durch Pflegekosten ihr Vermögen verlieren und anschließend beim Sozialamt landen.
Aber mich interessiert vor allem die finanzielle Seite.
Die Pflegeversicherung selbst hat bereits heute ein Finanzierungsproblem. Gleichzeitig steigen die Zahl der Pflegebedürftigen und die Kosten der Pflege weiter. Der Städtetag argumentiert allerdings, dass eine Vollversicherung die Kommunen jährlich um mehrere Milliarden Euro entlasten würde, weil diese heute einspringen müssen, wenn Pflegebedürftige ihre Eigenanteile nicht mehr bezahlen können.
Deshalb meine Frage an die Runde:
Was würde eine Pflegevollversicherung tatsächlich kosten?
Wenn beispielsweise zusätzlich 10, 20 oder 30 Mrd. Euro pro Jahr finanziert werden müssten, entspräche das überschlägig etwa 0,5, 1 bzw. 1,5 Prozentpunkten beim Pflegebeitrag. Bei einem Bruttogehalt von 4.000 Euro wären das für den Arbeitnehmer grob 10, 20 bzw. 30 Euro im Monat.
Natürlich ist das eine sehr vereinfachte Rechnung. Außerdem würden die Kommunen an anderer Stelle entlastet – die Kosten verschwinden also nicht, sondern würden teilweise von den Kommunen auf die Pflegeversicherung verlagert.
Mich würde deshalb interessieren:
Und vielleicht die grundsätzliche Frage:
Ist eine Pflegevollversicherung wirklich die Lösung – oder verschiebt man damit das Finanzierungsproblem nur von den Kommunen auf die Beitragszahler?
Ich bin gespannt auf eure Einschätzungen.
Finanzschlumpf Du hattest noch eine Rückmeldung gewünscht, wenn die Aktion erfolgreich abgeschlossen wurde. Inzwischen ist die Aktion erfolgreich umgesetzt. Nochmal besten Dank für die wertvollen Tipps![]()
Aktuell bin ich allerdings in der Diskussion wegen der laufenden Kapitalerträge😅 Unglaublich: Es geht um eine Erträgnisaufstellung über 65,75 € für das Jahr 2025. Der Nachweis stammt von einer niederländischen Bank. Diese wird nicht akzeptiert, da sie nicht die Informationen enthält wie eine deutsche Steuerbescheinigung enthält. 🙄 Ich reiche diese Nachweise seit Jahren bei meiner Steuererklärung ein und es gab bisher nie Probleme. Nun die Bank teilte uns mit was anderes gibt es nicht.
Jetzt bin ich Mal gespannt wie es weitergeht🤣
Mich würde interessieren, wie ihr die Lasten konkret verteilen würdet.
Dass das Rentensystem wegen der Demografie teurer wird, scheint ja weitgehend unstrittig zu sein. Die eigentliche Frage ist daher nicht, ob jemand belastet wird, sondern wer wie stark.
Wäre euch ein Modell lieber, bei dem alle einen kleinen Beitrag leisten (etwas höhere Beiträge, etwas späterer Renteneintritt, etwas mehr Steuerzuschuss und etwas mehr private Vorsorge), oder sollte die Hauptlast bewusst bei einer bestimmten Gruppe liegen?
Ich habe den Eindruck, dass viele Vorschläge einzelne Belastungen ablehnen, aber selten sagen, welche Alternative stattdessen gewählt werden soll.
Zu Punkt 2:
Ich werde selbst als studierter bei einem Lückenlosen Lebenslauf mit 67 meine 45 Beitragsjahre erfüllen (Studium zählt nicht dazu!). Auch wenn viele sagen "Bürojob geht easy peasy" - wenn es so einfach ist, warum macht es die Person nicht? Ich finde es genauso herablassend und respektlos, denen die früh anfangen zu arbeiten, die Möglichkeit zu nehmen nach 45 Jahren in Rente gehen zu dürfen (ohne Abzüge). Sie haben ihr halbes Leben lang gearbeitet, irgendwann ist auch mal gut und dürfen sich erholen und die Gesellschaft muss das tragen können. Da sollten wir zügig wo anders ansetzen ... anstatt bei denen, die Leistung liefern.
Deinen Punkt zu den 45 Beitragsjahren kann ich nachvollziehen. Wer mit 16 oder 18 ins Berufsleben startet und 45 Jahre gearbeitet hat, hat ohne Zweifel eine enorme Lebensleistung erbracht.
Ich frage mich allerdings, ob die reine Zahl der Beitragsjahre wirklich das beste Kriterium ist. Dahinter steckt ja oft die Annahme, dass jemand nach 45 Jahren zwangsläufig stärker belastet ist.
Aber ist das immer so? Ein Handwerker hat möglicherweise eine hohe körperliche Belastung, während jemand in einer Verwaltung, als Lehrer oder in einer Führungsposition über Jahrzehnte einer hohen psychischen und mentalen Belastung ausgesetzt ist.
Sollte die Rentenpolitik deshalb eher auf die Anzahl der Arbeitsjahre schauen oder auf die tatsächliche Belastung? Und falls Letzteres: Wie will man das objektiv messen?
Genau da tue ich mich mit der Sonderregel für 45 Beitragsjahre etwas schwer.
Um was geht es denn wirklich, wenn über die Einbeziehung der Beamten in das System der RV diskutiert wird:
Kernaspekt der Debatte ist weniger, dass dadurch die Rentenversicherung dauerhaft „gerettet“ würde, sondern vielmehr die Idee eines breiteren, einheitlicheren und solidarischeren Finanzierungssystems, in das möglichst alle Erwerbstätigen einbezogen werden.
Deswegen von meiner Seite ein klares 👍