Beiträge von Goldie

    Fred_

    Vielen Dank. Ok, dann stimmen die 3,2% für 2026 ja doch. Die Einwände von einigen hatte ich so verstanden, dass ich (auch) einen falschen Basiszins für die Berechnung herangezogen hätte.

    Also der Kurswert von Anfang Januar 26 ist maßgeblich. Ich gebe dann vorläufig auf. Werde einfach bis Anfang 27 warten, wenn die Steuer fällig wird und dann den kompletten Freistellungsauftrag dafür einrichten. Wenn die Steuer aufgrund des niedrigeren Kurswertes Anfang 26 demnach noch niedriger ausfallen dürfte, als ich sie in meiner fehlerhaften Berechnung ermittelt hatte, dann ist alles schon in Ordnung. Und vom Freistellungsauftrag dürfte dann auch noch etwas übrig bleiben, was man anderweitig nutzen kann.

    Fred_

    Vielen Dank.

    Den ETF hatte ich am 02.01.26 noch nicht, sondern habe ihn als ersten und einzigen Depotbestandteil Ende Juli, also vor 3 Tagen, gekauft.

    Nun weiß ich nicht, ob der Anfangs-Fondswert auch dann herangezogen wird, wenn man unterjährig kauft. Dann wäre ja der Fondswert direkt beim Kauf vor 3 Tagen maßgeblich für die Vorabpauschalen- und die Steuerberechnung und nicht erst der durch zukünftige Einzahlungen bis dahin (hoffentlich) noch erheblich höhere Fondswert am Jahresende bzw. am Jahresanfang 2027. Das wäre dann natürlich noch besser für die Steuerhöhe :)

    Als Basiszins gilt meines Wissens doch 2026 3,2%. Davon war ich ausgegangen und hatte deshalb 3,2% in die Berechnung einfließen lassen.

    So, habe jetzt nochmal zur Vorabpauschale und der darauf anfallenden Steuer recherchiert und gelesen. Vermutlich habe ich jetzt mehr verstanden als vorher.

    Würde jetzt mal selbst meine Vorabpauschale hier Schritt für Schritt berechnen und dann die Steuer darauf. Falls sich wer berufen fühlt, das zu kommentieren: immer gerne;)

    Also, angenommen der Fondswert (hier = Depotwert) des ACWI IMI beträgt Anfang 2027 108k und der Basisertrag ist niedriger als die tatsächliche Wertsteigerung. Basiszins beträgt 3,2%

    Dann ergibt sich daraus folgender Basisertrag:

    108.000 x 0,032 x 0,7 = 2.419,20 Euro


    Da es sich beim ACWI IMI um einen Aktien-ETF handelt, bleiben 30% steuerfrei. Als Vorabpauschale ergibt sich daher

    2419,20 x 0,7 = 1.693,44 Euro


    Von dieser Vorabpauschale wären dann 25% Kapitalertragssteuer fällig und davon wiederum 5,5% Soli.

    Da aber ein Freistellungsauftrag in Maximalhöhe (hier: 1.000 Euro) besteht, reduziert sich die steuerpflichtige Vorabpauschale wie folgt:

    1.693,44 - 1.000 = 693,44 Euro.


    Diese 693,44 Euro sind steuerpflichtig. Die Steuerlast beträgt:

    693,44 Euro x 0,25 = 173,36 Euro (Kapitalertragssteuer)

    173,36 x 0,055 = 9,53 Euro (Soli)


    Die Gesamtsteuerlast, die Anfang 2027 vom Verrechnungskonto abgebucht wird, beläuft sich somit auf

    173,36 + 9,53 = 182,89 Euro.

    Der Freistellungsbetrag von 1.000 Euro wurde dabei komplett ausgeschöpft und kann entsprechend nicht mehr anderswo (z. B. Tagesgeld) eingesetzt werden.

    Die obige Berechnung gilt natürlich nur, wenn der ETF die vollen 12 Monate im Depot gewesen wäre.

    Im hiesigen Fall ist es aber anders:!:

    Der ACWI IMI wurde erst Ende Juli gekauft. Deshalb reduziert sich die Vorabpauschale für 2026 auf Juli-Dezember, also 6 Monate.

    Die Vorabpauschale für 2026 beträgt demnach

    1.693,44 / 2 = 846,72 Euro


    Wäre nun ein Freistellungsauftrag in maximaler Höhe 1.000 Euro eingerichtet, würde für 2026 keine Steuer aus der Vorabpauschale anfallen. Denn

    1.000 - 846,72 = 153,28 Euro

    Das Depot bliebe demnach Anfang 2027 für 2026 vorabpauschalensteuerfrei und es könnte für 2027 zusätzlich z. B. für´s Tagesgeld noch ein Freistellungsauftrag über 153,28 Euro eingerichtet werden.


    Angenommen nun, es wäre aber kein Freistellungsauftrag für´s Depot erteilt. Dann würde die Steuerlast so aussehen:

    846,72 x 0,25 = 211,68 Euro (Kapitalertragssteuer)

    211,68 x 0,055 = 11,64 Euro (Soli)

    Die Gesamtsteuerlast für die Vorabpauschale würde demnach betragen:

    211,68 + 11,64 = 233,32 Euro


    Hoffe, dass ich da alles richtig verstanden und gerechnet habe. :) Falls das so ist, frage ich mich bloß noch, ob der unterjährige Ankauf von Fonds monatsgenau erst auf Ebene der Vorabpauschale in die Berechnung einbezogen wird oder bereits auf der Vorebene des zu errechnenden Basisertrages:?::/

    Kann man ja auch so nicht verstehen. Um die Steuer geht es ja auch noch gar nicht.

    Das ist aber auch das Verwirrende im Finanztip-Artikel: Die 36€ pro 10.000€ Depotvolumen gelten, wenn ein Steuerabzug erfolgt. Um den Freistellungsauftrag geht es erst direkt darunter.

    Da kommen die 80.600€ Depotvolumen her:

    124 * 8,06 = 999,44 (≈ 1000€)

    Ah, jetzt, ja! :) Langsam wird es etwa heller ^^

    Diese Passage

    "Mit einem Freistellungsauftrag kannst Du den Steuerabzug vermeiden. Pro 10.000 Euro ETF bist Du mit 178 Euro Freistellungsauftrag in jedem Fall vor einer Steuerabbuchung geschützt. Bei einem Aktien-ETF genügen 124 Euro pro 10.000 Euro Fondsvolumen."

    steht in dem Finanztip-Artikel, den ich gelesen habe, allerdings gar nicht drin und sie war mir davor auch gänzlich unbekannt.

    Wenn man 2025 80,6 K Aktien-ETF-Depotvolumen haben konnte, ohne Vorabpauschale zu zahlen, wobei der Freibetrag von 1.000 Euro komplett verbraten wurde, dann dürfte das für 2026 mögliche "vorabpauschalenfreie" Aktien-ETF-Depotvolumen etwas niedriger ausfallen, weil der Basiszins ja auf 3,2 % angehoben wurde.

    Mit meinem am Jahresende ca. 105k Aktien-ETF-Depotvolumen würde dann in jedem Fall trotz voller Ausschöpfung des kompletten Freibetrages eine Vorabpauschale fällig zur sofortigen Zahlung, sofern der ACWI IMI im Plus ist.

    Wäre das eine mathematisch korrekte Aussage? :/

    % Rechnung an sich oder was genau?

    Wenn du einen Sockelbetrag von 100k drin hast... Mathe ist nicht deine Stärke?

    Nee, habe generell nicht verstanden, wie sich die Vorabpauschale berechnet. Die ist doch vom ETF-Volumen abhängig und nicht immer 25% vom maximalen Freistellungsbetrag 1000 Euro = 250 Euro. :/

    Mathe mit einem exorbitanten Cortisolspiegel...:?:Das geht leider nicht zusammen ;)

    Freibetrag 1000€ (Ertrag)

    Steuern darauf 25% = 250€

    Habe ich jetzt nicht verstanden. Ist aber kein Problem. Werde ja Anfang 2027 sehen, was so ansteht bei der Vorabpauschale.

    Ich bin doch so kompromissfreudig: 1 oder zwei Hunnis sind gemittelt 150 Euro => Sparplan + 50 Euro, Dauerauftrag aufs Tagesgeldkonto (hoffentlich nicht bei der ING - die verzinst lausig) 50 Euro - und die restlichen 50 Euro bewusst zum Verjubeln reservieren.
    Ich hab extra einen Posten "verjubeln" in meiner monatlichen Finanzplanung, um nicht in Sparhysterie zu verfallen. Wird zwar oft kaum genutzt, aber wenn doch, hab ich überhaupt kein mieses Gefühl dabei.

    Ja, das ist ein salomonischer Vorschlag. ^^ Da ist an alles gedacht.

    Tagesgeld natürlich nicht bei der ING, hatte bei denen auch schon länger ein (nicht genutztes) Tagesgeldkonto, deshalb fallen die 3,75% für 4 Monate dort aus und es gibt nur 0,75% ;(

    Postbank hat gerade 2,7% 8 Monate oder 3,2% 6 Monate, wobei Letzteres einige Haken hat.

    Bank of Scotland 3% 12 Monate, Chase 4% glaube 4 Monate usw.

    30% mehr Investition soll nicht viel ausmachen? Zinseszins nochmal nachschlagen.

    Habe diesen schönen ETF-Rechner jetzt wiedergefunden.

    https://www.etf-rechner-sparplan.de/ (So viel Grün ist da doch nicht drin ^^)

    Habe für den ACWI IMI mal 10% p. a. Rendite angenommen und dann 100k Einmalanlage + 600 Euro Sparplan vs. 800 Euro Sparplan pro Monat bei 10 Jahren Laufzeit verglichen.

    Bei 600 Euro sprudeln nach 10 Jahren: 339.684 € (netto)

    Bei 800 Euro sprudeln nach 10 Jahren: 376.645 € (netto)

    Also 37k mehr bei 800 Euro. Davon wurden aber auch 24k mehr eingezahlt, also unterm Strich 13k mehr. Also schon etwas mehr, aber nicht weltbewegend ;). Möchte mich aber auch nicht beschweren. Für 13k sind schon eine Menge Eisbecher drin. ^^

    Da braucht man gar keinen komplexen Rechner. 700 Euro sind 17% mehr Einzahlung, 800 Euro sind 33% mehr Einzahlung. Also wird am Ende auch 17 bzw 33 Prozent mehr Endkapital sein

    Bei diesem Rechner kamen bei 800 Euro Sparplan aber nur ca. 10% mehr Endkapital raus im Vergleich zu 600 Euro. Möglicherweise ist das ein Spezialrechner :D

    Das hat aber nichts mit der Abrechnung bei der ING zu tun. Du musstest ja erst mal warten, bis der Kurs wieder auf dein Limit gesunken ist. Das wäre bei jedem anderen Broker genauso.

    Also ich habe gestern Abend von der ING eine Abrechnung bekommen zu dem Kauf. Da steht drin, wie viel Stück gekauft wurden und was es gekostet hat, also Kaufpreis + 1,90 Euro Kosten für die Einmalanlage.

    Weiß jetzt nicht, ob das gemeint ist. :/


    Kann nicht sein, ist doch grün ^^

    Spaß bei Seite, Curvo ist ein super Tool, vor allem um festzustellen, dass komplizierte selbstgebastelte Aktienportfolios aus mehreren ETFs im Backtest meist nicht besser waren als ein einziger SPDR ACWI IMI ETF 8o

    Ist allerdings zugegebenermaßen nicht ganz trivial zu bedienen.

    Sobald ich mal wieder Zeit habe für ein Vollstudium, werde ich mich reinvertiefen ^^ Könnte möglicherweise erst ein Seniorenstudium werden.

    69,90 würde es bei der ING nur dann kosten, wenn Du mehr als so etwa 26.000,- auf einen Schlag verkaufen würdest, und das hast Du vermutlich nicht vor.

    Und der ETF-Rechner ... abgesehen davon, dass ich nicht weiß, wo der steckt: was soll das?! Du wolltest doch Deine Nerven beruhigen und hast bisher auch nichts davon geschrieben, dass Du nach einem neuen + nervenaufreibenden Hobby suchst. Würde es nicht Deinen bisherigen Planungen eher entsprechen, erst wieder tätig zu werden, wenn die noch anzulegenden Beträge verfügbar sind?

    Nein, verkauft soll jetzt ja nichts werden, jetzt wird erstmal angespart. Wie es in 10+ Jahren aussieht, weiß ich natürlich nicht. Könnte schon sein, dass da mal 26k auf einen Schlag abfließen würden (falls dann noch was da ist).

    Ja, Du hast vollkommen Recht, meine Nerven sollten geschont werden. Tage vor dem Kauf hatte ich diesen Rechner entdeckt und dann ein wenig damit rumgespielt. War schon interessant. Total intuitiv zu bedienen, super Funktionen und zig Stellschrauben für alle Lebenslagen und Wünsche.

    Dass ich jetzt nach dem Rechner gesucht hatte, kommt daher, dass monstermania gestern angeregt hatte, selbst den Eisbecher lieber noch zu investieren ;)

    Nun gab es zwar einen leckeren Eisbecher, allerdings hätte ich möglicherweise trotzdem monatlich noch 1 oder 2 Hunnis übrig, sodass ich überlegt hatte, den Sparplan von 600 auf 700 oder 800 Euro im Monat aufzustocken. Und da wollte ich mithilfe des Rechners mal schauen, was das im Ergebnis ausmachen würde. Ich denke, so viel würde es am Ende nicht ausmachen. Besser wäre immer ein Einstieg mit einer guten Einmalanlage. Aber wenn nicht mehr Geld für eine Einmalanlage da ist, muss es eben anders gehen.

    Hatte überlegt, ob ich die 1 oder 2 Hunnis lieber in den Sparplan stecken oder dem Notgroschen auf dem Tagesgeldkonto zuschlagen soll. Mal sehen. Vielleicht reichen auch 600 Euro für den Sparplan und den Überschuss kann man heute schon verjuxen.

    Weil die Visa-Karte heute ankam, musste ich eben per App ins ING-Konto, um die PIN zu vergeben. Schock:!:=O Da wurde doch auf der Startseite tatsächlich das Depot mit dem Wert angezeigt. Darauf war ich überhaupt nicht vorbereitet, weil ich das Depot ganz sicher gestern dauerhaft ausgeblendet und aus dem Gesamtsaldo rausgenommen hatte. Jetzt tauchte es plötzlich wie von Geisterhand wieder auf.

    Ok, war zwar paar 100 Euro im Plus, immerhin, aber von Desensibilisierung kann keine Rede sein. Hatte sofort 200 Puls 8|

    Backtest by Curvo vielleicht?

    Vielen Dank. Schau ich mir mal an. Aber nee, der war es nicht.

    War viel unkomplizierter gehalten, richtig intuitiv, für Leute wie mich, die wirklich keine Ahnung haben :Sund trotzdem sofort mit traumwandlerischer Sicherheit alle relevanten Regler und Stellschrauben bedienen wollen.

    Hatte in der URL glaub ich auch gleich die Bezeichnung "ETF-Rechner"(...) mit drin.

    Erstmal vielen Dank an alle. :)

    Vielen Dank. Habe den Artikel gelesen und den Vorabpauschalenrechner getestet. Leider kommen da absolut unrealistisch hohe Werte von mehreren (zehn-)tausend Euro für die Vorabpauschale raus.
    Kann irgendwie nicht sein.

    Der o. g. Finanztip-Artikel selbst führt bei mir ebenfalls zu Verwirrung. Zunächst ist dort zulesen:

    "einfache Faustformel: Bei allen ETFs und Fonds beträgt die Steuer auf die Vorabpauschale pro 10.000 Euro Fondsvolumen maximal 51 Euro, die dann vom Verrechnungskonto abgebucht werden. Bei Aktien-ETFs sind es maximal 36 Euro."

    Da ich den ACWI IMI gekauft hatte, greift hier die Vorabpauschale für Aktien-ETFs. Der Artikel geht noch vom Vorjahresstand 2025 aus, der Basiszins wurde meines Wissens 2026 auf 3,2% erhöht. Deshalb veranschlage ich mal 40 Euro pro 10.000 Euro Fondsvolumen.

    Bei einem Investment von 100k im Jahr 2026 und wenn der Aktien-ETF im Plus ist, würden demnach (100k/10k) = 10 ---> 10 x 40 = 400 Euro Vorabpauschale anfallen. So weit, so gut.

    Aber dann steht da im Artikel etwas Merkwürdiges, was den Freistellungsbetrag betrifft:

    "Jede Sparerin und jeder Sparer kann 1.000 Euro an Kapitalerträgen freistellen, Ehegatten im Rahmen der Zusammenveranlagung 2.000 Euro.

    Der volle Freibetrag reicht bei Aktien-ETFs für ein Fondsvolumen von rund 80.600 Euro. „Liegt das Depot darunter, muss Anfang 2026 keine Vorabsteuer gezahlt werden. Liegt es darüber, ist trotz Freistellungsauftrag mit einer Abbuchung zu rechnen”, so Halbe."

    Wenn der Freibetrag bei 2000 Euro für Ehegatten liegt - nehmen wir der Einfachheit halber aber mal nur den "Single"-Tarif von 1.000 Euro - und für pro 10k Fondvolumen 36/40 Euro Vorabpauschale anfällt: Wie kann denn dann der gesamte Freistellungsbetrag von 1.000 Euro nur für 86k Fondvolumen reichen?:?::?::?:

    Kapier´ ich nicht. ?(

    Einfach mal nachrechnen: 10k = 36 Euro (für 2025), 80,6k = 8,6 x 36 Euro = 309 Euro Vorabpauschale/Freibetrag. Wie kommen die denn bloß auf 1.000 Euro bzw. darauf, dass bei 80,6k der gesamte Freistellungsbetrag von 1.000 Euro ausgeschöpft wäre?

    Der gesamte Freistellungsbetrag von 1.000 Euro wäre demnach doch (2025) erst ausgeschöpft bei:

    1.000/36 = 27,77 = ca. 277k Fondsvolumen.

    Oder stehe ich auf dem Schlauch?

    Goldie Such dir einen Depotanbieter, der einen Festbetrag im niedrigen Bereich für Einmaleinzahlungen verlangt. Wenn ich 5 oder 6 stellig anlegen möchte, wäre mir das kurzfristige Anlegen von zich Sparplänen einfach viel zu aufwendig. Bei meinem Anbieter zahlst du auf eine Einmalzahlung für AktienETF, egal wie hoch, 5,90 €. Bei 4 Handelsplätzen kommt noch eine Kostenpauschale von 2€ hinzu. Bei der Investitionssumme sind das Peanuts und den von dir angedachten Aufwand nicht wert. Sparpläne und Depotführung sind kostenlos.

    Vielen Dank Boersenfeger

    Bin jetzt bei der ING, der ACWI ist ist dort ein Angebots-ETF, der im Ankauf per Einmalanlage bloß 1,90 Euro kostet. Die Sache mit den 50 Sparplänen war nur eine hypothetische Überlegung, das würde ich mir aus mehreren Gründen natürlich nicht antun.
    Werde die zu den 100k fehlenden Beträge noch per Einmalanlage bei der ING anlegen, sobald das Geld verfügbar ist, also in den nächsten Wochen oder Monaten. Kostet dann 1 Mal 1,90 Euro, höchsten 2 Mal.
    Ist aber schon richtig: Beim Verkauf sind die ETFs nicht im Angebot, sondern es würde bei diesem Volumen dann 69,90 Euro bei der ING kosten. Ein Verkauf ist aber auch frühestens in 10 Jahren geplant. Bis dahin ist noch etwas Zeit. Falls mir das dann zu hohe Kosten sein sollten, könnte ich das Depot ja einfach kurz vor Verkauf zu einem günstigeren Anbieter umziehen.

    Traden kommt bei mir nicht in Betracht, möchte bloß möglichst en passant diesen einen ETF besparen.

    Bin jetzt erstmal froh, dass ich eine Depot habe und würde bis auf Weiteres bei der ING bleiben. Alles andere würde meinen Cortisolspiegel Richtung Mount-Everest-Gipfel treiben. ;)

    Dachte immer, die ING wäre top. Weder bei der DKB noch sb+ muss zwei Tage auf die Abrechnungen gewartet werden.

    Also 2 Tage wurden es bei mir nicht. Gestern gegen 18 Uhr kam die Mail von der ING bzgl. Auftragsbestätigung/Ausführung, also ca. 7,5 Stunden nach dem Kauf.

    Die ING ist zweifellos ein guter Broker. Wer aber keine Sparpläne nutzt oder womöglich in die Entnahmephase kommt, der findet bei anderen Anbietern günstigere Konditionen. Man ist nicht verheiratet mit seiner Bank!

    Viel Glück Goldie und versuch es mal mit Meditation, wenn Dir das Depot schlaflose Nächte bereitet. Die allermeisten gewöhnen sich an das auf und ab an der Börse mit etwas Eingewöhnung. Wichtig ist es, die richtige Einstellung zu haben und im Börsental keine Anteile verkaufen.

    Vielen Dank. Ja, wenn es mal an zur Entnahmephase kommt und dann auch noch etwas zu entnehmen sein sollte ^^, werde ich mich vorab nochmal genau informieren.

    Habe heute mal mein Autogenes Training gegen Börsenfieber und nächtliches Zähneknirschen versucht. :D Hat kurzzeitig geholfen.


    Übrigens: Hatte letztens irgendwo hier im Forum einen guten ETF-Rechner gefunden. Da konnte man dann aus einer Vorauswahl den ETF angeben oder eine eigene Rendite angeben, die FIRE-Zahl berechnen, schauen, wie man stünde, hätte man vor 5, 10, 15 oder 20 Jahren mit dem Sparplan begonnen u.v.m.
    War kein ETF-Rechner von irgendeiner Börsenseite glaub ich. Und gar nicht kompliziert. Mit grünem Hintergrund, wenn ich mich richtig entsinne.

    Kann den leider nicht mehr finden. Wäre super, wenn ggf. jemand den Link schicken könnte, falls bekannt.:)

    Das mit den Glättungseffekten gefällt mir. :)

    Möglicherweise habe ich unklar kommuniziert: Aktuell gibt es leider gar kein Geld mehr zum unterbringen. Die weiteren Teile der Einmalanlage stecken noch fest und stehen voraussichtlich erst Mitte August oder im September (oder teilweise noch später) zur Verfügung. Mit denen war dann eine weitere Einmalanlage geplant.

    Und auch für weitere Sparpläne steht nichts mehr zur Verfügung. Habe einen zum 1. des Monats eingestellt und den gesamten Monatsbeitrag dort reingebuttert.

    Sicher könnte man noch zu den 3 genannten anderen Monatsterminen zusätzliche Sparpläne einrichten - sofern man noch Geld übrig hat.

    Auch Evaluise hatte ja oben schon etwas in dieser Richtung angesprochen. Habe es bisher nicht im ING-Account ausgetestet. Aber theoretisch würde ich es schon für möglich halten, dass man dort

    a) sowohl 4 Sparpläne/Monat auf denselben ETF (hier: ACWI IMI) einrichtet zu den 4 angebotenen Einstiegstagen 1., 7., 15. und 23.

    und

    b) als auch 4 oder sogar unendliche viele parallele Sparpläne auf denselben ETF (hier: ACWI IMI) zu einem einzigen der angebotenen Einstiegstage (hier: der 1. eines Monats) und mit jeweils dem Maximalbetrag von 1.000 Euro.
    So könnte man dann per kostenlosem Sparplan an einem einzigen Einstiegstermin eine beliebig hohe Summe (z. B. bei 4 parallelen Sparplänen auf einen einzigen ETF dann max. 4.000 Euro) einbringen, ohne die Gebühr für die Einmalanlage entrichten zu müssen (1,90 Euro bzw. 4,90 + 0,25%).
    Wollte man etwa 50k am Monatsersten in ein und denselben ETF einbringen und sich dabei die Gebühr für die Einmalanlage sparen, müsste man demnach (mindestens) 50 kostenlose Sparpläne auf denselben ETF für den Monatsersten einrichten.

    Dennoch bin ich zumindest bei Variante b) skeptisch, dass das systemseitig funktioniert (bei Variante a) auch, aber das halte ich für wesentlich wahrscheinlicher, dass das funktioniert). Denn die Bank hat diese Möglichkeit wahrscheinlich auch bereits erkannt und einen Riegel vorgeschoben, weil sie ja auch - per Einmalanlage - mehr mitverdienen will.

    Finanztip schreibt rechtzeitig, womit zu rechnen ist. Der Betrag passte bisher ziemlich gut.

    Super, vielen Dank.:thumbup:Werde später mal recherchieren, was Finanztip für 2026 bzgl. Vorabpauschale geschrieben hatte.

    Vielen Dank. Ja, ein dickeres Fell könnte ich da auch gut gebrauchen. Es stellt sich aber leider bisher nicht ein. :( Auch solche rationalen Überlegungen, wie von Dir dargestellt, werden bei entsprechenden Stressreaktionen jedenfalls bei mir gnadenlos automatisch übertönt. Daher bis auf Weiteres lieber so gut wie möglich das Depot bereits von vorherein ausblenden, "vergessen".

    Die einzige stressarme Konstellation, die ich mir bisher vorstellen könnte, wäre, wenn ich bei einem wahrscheinlich kommenden Blick ins Depot (im Rahmen der nächsten Einmalanlage) feststellen würde, dass ich in der Gewinnzone bin. Wie oben beschrieben, würde das zwar auch Stress auslösen (wegen höherer Einstiegskosten der neuen Einmalanlage), aber es wäre dennoch ein gutes Gefühl, zumindest das eingesetzte Kapital noch vollständig erhalten vorzufinden. :)

    Falls du genug Freistellungsauftrag für die ganze Vorabpauschale übrig hast, kannst du auch erst mal 1000€ festlegen und dann irgendwann nach Abrechnung der Vorabpauschale den Freistellungsauftrag auf den tatsächlichen Betrag abändern.

    Naja, am 1. Januar jedes Jahres sind ja für das laufende Jahr immer noch die kompletten 1000 Euro da. Könnte man also schon so machen. In welchem Monat findet denn die Abrechnung der tatsächlichen Vorabpauschale denn üblicherweise statt?

    Weiß gar nicht, ob mir für das laufende Jahr 2026 jetzt auch noch eine Vorabpauschale berechnet wird.

    Geschafft !!!

    Und jetzt legst du noch eiskalt Sparpläne auf diesen ETF an….

    Schon passiert. Eiskalter Sparplan greift ab 3. August. ^^

    Gern geschehen ... aber reiß uns nicht den Kopp ab, wenn ein Dip kommt => Du feststellst, dass Du später günstiger hättest kaufen können. Das ist normal, passiert ständig und ist kein Grund zur Aufregung.

    Nein, nein, kann ja keiner wissen, was kommt.

    Idealerweise würde ich jetzt gar nicht mehr reinschauen ins Depot die nächsten Jahre. Habe bei dem Sparplan auch alles automatisiert angelegt (Geldübertrag, Echtzeit-Dauerüberweisungen usw.), sodass das jetzt eigentlich alles en passant ohne die geringste Aufmerksamkeit meinerseits mitlaufen kann.

    Werde aber leider nochmal ins Depot reinschauen müssen, weil

    a)wegen Freistellungsauftrag für Vorabpauschale nächstes Jahre/jedes Jahr. Bei 100k + 7.200/Jahr (bzw. Januar 2027 103k gesamt) schätze ich, dass man ca. 500 € freistellen müsste. Hatte online auch schon nach einem genauen Vorabpauschalenrechner gesucht, aber mit den gefundenen kam ich leider nicht so richtig zurecht.
    Für die Freistellungsaufträge muss man aber glaub ich bei der ING nicht ins Depot schauen, sondern da gibt es im Hauptmenü eine Vorlage für alle bei der ING geführten Konten/Depots zusammen, wenn ich es richtig gesehen habe.

    b) die Einmalanlage aufgrund Zuflussverzögerung leider eine Zweimal-, wahrscheinlich sogar Dreimalanlage wird. Werde im August/September noch einen 2. Teil anlegen müssen und schlimmstenfalls Ende des Jahres noch einen 3., bis die 100k voll sind.
    Und für diese weitere(n) Einmalanlage(n) muss ich zwingend ins Depot. Dann sehe ich den Depotstand und natürlich auch den dann aktuellen ETF-Kurs, wodurch ich sofort sehe, ob bei der vorangegangenen, also heutigen Einmalanlage ein Verlust oder ein Gewinn besteht, denn ich kenne ja den Kurs, zu dem ich heute gekauft habe.
    Mein Gehirn wird dann ganz automatisch, ganz ohne Hilfe eines Taschenrechners und sogar gegen meinen Willen meinen Verlust oder Gewinn bis auf die 3. Nachkommastelle im Nu ermitteln. :)

    Sollte es zum Zeitpunkt der neuen Einmalanlage einen Verlust geben, steigt der Stresspegel. Sollte dann aber ein Gewinn vorliegen, wäre das erstmal erfreulich. Der Stresspegel steigt dann aber auch, weil der Kurs im Gewinnfall höher als der heutige Kurs ist und ich mich aufregen werde, dass ich die neue Einmalanlage nicht schon einbringen konnte, als der Kurs noch so niedrig wie heute war. Die Eintrittswahrscheinlichkeit für Stressreaktionen und Gedankenkreisen liegt also bei mindestens 100% =O

    Klar, aufregen ist sinnlos und solche Gedankenspiele sind sinnlos. Passiert voraussichtlich dennoch ganz automatisch.

    Man lernt nie aus...

    Jedenfalls beginnt jetzt der Stress :) Die Order war automatisch so eingestellt, dass sie bloß bis morgen gilt. Das Geld wird aber trotzdem noch auf dem Verrechnungskonto angezeigt, nur im Depot ist es schon weg.

    Weiß jetzt gar nicht, was aktueller Stand ist bei der Order - gekauft oder noch nicht. Steht jedenfalls "ausgeführt" da. Der Kurs scheint aber um 10:03 Uhr kurz auf 11,118 runter, ist dann ja unter 11,120. Vermutlich wurde dann gekauft.

    Aktueller Kurs war gerade bei 11,124. Habe als Limit etwas darunter genommen, nämlich 11,120. Ist noch nicht ausgeführt.

    Hoffe, dass der nahende Eisbecher trotzdem noch schmecken kann. :love:


    Update: Laut Ordermanager nun für 11,120 € ausgeführt. Magengrummeln oder Leibspeise? :)

    nochmal Update: Weiß gar nicht, ob mit "ausgeführt" bloß der Auftrag eingestellt wurde oder ob schon gekauft wurde. Depot steht jedenfalls als "leer" da, aber die Einmalzahlung ist schon runter vom Konto.

    Also, ich neige dazu, den von Evaluise empfohlenen Eisbecher zeitnah zu verspeisen.;)

    Deshalb dachte ich, dass ich jetzt den ACWI IMI (thesauriend) kaufe, hier scheinen die Ansichten innerhalb des Forums ja etwas zu divergieren.

    Also falls nichts Zwingendes dagegen spricht.

    Also mit Limit. Der "aktuelle Kurs" über Tradegate ist gerade bei 11,138. Da wird nur 1 Kurs angezeigt.

    Was sollte man denn dann als Limit einstellen?

    Vielen Dank für die schnellen Antworten. :thumbup:

    Zocken möchte ich vermeiden, aber die Gefahr besteht vermutlich.

    Im hiesigen Fall hatte ich eben entdeckt, dass das Geld für die halbe Einmalzahlung jetzt da ist und der Kurs für den ACWI IMI bis auf ca. 11,10 € runter ist. Das erschien mir dann als gute Gelegenheit - offenbar ein Irrtum.

    Wenn ich Eure einhelligen Empfehlungen richtig interpretiere, sollte die Einmalanlage am besten nur zwischen 15:30 und 17:30 Uhr gekauft werden oder allenfalls kurz vor 15:30 Uhr. Also jetzt nicht und um 11 Uhr auch nicht.

    Frage mich, wie das mit der monatlichen Sparplanausführung gehandhabt wird. Auf solche Empfehlungen wird die ING vermutlich nicht achten bei den monatlichen Ausführungen, oder?

    monstermania Ja, bei der ING wird das (auch) über Tradegate erledigt mit dem Sparplan.

    Du brauchst dich überhaupt nicht ärgern.

    :thumbup: Ja, weiß ich.

    Und kleine Ergänzung: Du hattest eben vorgeschlagen, dass man bei der ING 5 Sparpläne einstellen könnte, mit 4 unterschiedlichen Sparplantagen. Weiß nicht, ob das seitens der Bank überhaupt so machbar wäre (ich würde es aber so oder so nicht machen wegen Stresspegel und so), weil die ING als Sparplanrhythmus nur monatlich, alle 2 Monate, alle 3 Monate anbietet, kurzfristiger als monatlich aber nicht.

    Saarlaender  fabioso  Tomarcy

    Vielen Dank allen.

    Saarlaender Offensichtlich habe ich mich da missverständlich ausgedrückt. Mit "später" war gemeint: Heute, später am Tag.

    Dieses sukzessive Einsteigen mit Einmal-/Zweimal-/x-Mal-Zahlung/Wochensparplan hat auch seinen Reiz. Ist mir aber ehrlich gesagt zu viel gedankliche Beschäftigung mit dem Thema. Lieber einmal Einmalzahlung (muss ja jetzt schon mindestens 2 Mal Einmalanlage machen, wegen der noch feststeckenden 2. Hälfte des Geldes. Auf diese Weise, schnell alles über die Bühne bringen, kann man das Depot möglichst schnell wieder ausblenden/vergessen.

    Hätte also heute die Einmalzahlung gemacht (Sparplan ab Anfang August mache ich sowieso). Und ich wäre dann auch mit Limit 11,288 eingestiegen. Leider ist etwas völlig Unvorhergesehenes passiert: Auch die 1. Hälfte der Einmalanlage war heute noch nicht verfügbar. Hatte es heute gegen 8 Uhr früh von einen deutschen Konto (das keine Echtzeitüberweisungen unterstützt) abgebucht und gehofft, dass es vor Bankschluss auf dem Girokonto zur Weiterverwertung ankommt. Leider Fehlanzeige.
    Hätte doch gedacht, dass es heute noch aufs Giro kommt, weil ich ganz früh von dem anderen Konto abgebucht hatte. So muss ich jetzt auf morgen warten, dann ist das Geld (hoffentlich) da.

    Der SPDR scheint ja eben auch noch bis 11,19 oder so runter gegangen zu sein. Also brauche ich mich (vermutlich) nicht zu ärgern, dass ich für 11,289 nicht kaufen konnte heute Nachmittag.