Beiträge von St. Irving

    Erstmal muss es aber den GK Mischfonds geben, bevor er ins Rennen geschickt werden kann. Ausser diesem Artikel bei das investment gibt es noch nichts weiter an Infos?

    Die Aktienquote wird bei 60% liegen und die Anleihen mit Kurzläufern abgebildet werden. Interessant wird sein, ob auch Gold und Bitcoin mit aufgenommen werden. Für mich wäre das ein no-go. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass er so kommen wird, weil es dafür einen Markt gibt.

    Dann hoffen wir mal, dass es dann auch eine ausschüttende Variante gibt. Wenn dann die Kosten passen, bin ich da dabei.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass du einen Grund finden wirst den Fonds und seinen Namensgeber zu kritisieren. Mein Tipp: Lass ein Wettrennen zwischen mehreren Multi-Asset ETF laufen, bashe jeden zweiten Tag den Kommer-ETF und falls er vorne liegt, brech das Rennen aus irgendwelchen nichtssagenden Gründen ab. ;)

    Tomarcy
    1. Juli 2025 um 15:51

    Waren nicht 100%-Aktien für JEDEN optimal (Cederburg-Studie)? :/
    Also Vanguard LS ETF -> eine gute Wahl
    Aktien-ETF + Kurzläufer -> eine sehr gute Wahl
    100% Aktie-ETF -> die beste Wahl :/
    Oder ist das bei Dir Thread-abhängig was denn nun 'optimal' ist?

    Nicht Thread-abhängig, sondern Personen-abhängig. Ich denke das weißt du auch. Ich habe nirgends behauptet, dass 100% Aktien für jeden ideal wären. Legst du mir Worte in den Mund, weil du keine sachlichen Argumente mehr hast? :/

    Meine Meinung: Für Anleger mit hoher emotionaler Stabilität und ausreichend Wissen ist ein Portfolio aus 100% Aktien-ETF aus meiner Sicht unschlagbar. Das gilt ausdrücklich auch für die Entnahmephase und beinhaltet auch das Thema Risiko (für einen Privatanleger ist Volatilität nicht das Hauptrisiko). Ideal wäre dabei ein Multifaktor-Ansatz. Nur in einem sehr kleinen Korridor von wenigen Jahren vor und nach Renteneintritt halte ich eine Beimischung von Geldmarktanlagen für sinnvoll. Allerdings nur dann, wenn eine hohe Entnahme notwendig ist und/oder variable Entnahmen nicht möglich sind (in der Praxis kommt das selten vor).

    Für Anleger, die diese emotionale Stabilität nicht mitbringen, finde ich ein Multi-Asset-Produkt grundsätzlich sinnvoller als einen selbstgebauten Mix aus mehreren Bausteinen. Der Vanguard LS60 oder LS80 sind gute Beispiele dafür.

    Für meinen Geschmack sind die langfristigen Anleihen darin allerdings nicht optimal: Sie bieten mir zu wenig Prämie für das deutlich höhere Zinsänderungsrisiko. Kürzere Laufzeiten finde ich besser.

    Genau das soll beim Kommer Multi-Asset-ETF wohl besser gelöst werden. Die genaue Struktur und die Kosten kenne ich allerdings noch nicht. Je nachdem, welche weiteren Assetklassen er beimischt und was das Produkt kosten wird, könnte das für Anleger mit weniger emotionaler Stabilität ein echter Gamechanger werden. Oder eben völlig unbrauchbar. Wir werden es erfahren.

    Ich würde hier immer auf das erfahrene und bewährte Modell von Vanguard setzen.

    Wie gut sich langlaufende Anleihen in einer überschuldeten Welt bewähren können, in der absehbar selbst die größten Industrieländer dieser Welt Schwierigkeiten haben werden, ihren Zinsdienst zu bedienen, wissen wir heute allerdings nicht.

    Bei dem geringen Spread würde ich auf Kurzläufer setzen. Ein Mischprodukt, das gezielt solche Anleihen einsetzt, gibt es momentan allerdings nicht. Ausser vielleicht dem GPO. Der Mischfonds von Kommer wird diese Lücke schließen. Es ist schon beachtlich, dass es eine derart offensichtliche Marktlücke gibt und Vanguard, Xtrackers & Co. dieses für Privatanleger durchaus sinnvolle Feld erneut einer kleinen Vermögensverwaltung aus München und L&G überlassen.

    Die Regeln für die Indexzusammensetzung dürften freilich eher von Kommer und seinem Team kommen. Solactive bildet die Regeln lediglich ab und macht sie in Form eines Index investierbar. Oder sollte ich mich da irren?

    Die Idee für den Index stammt von Kommer Invest. Entwickelt wurde er anscheinend jedoch von allen drei Parteien gemeinsam, denn zwischen der theoretischen Konzeption und der praktischen Umsetzung liegen dann doch Welten. Insbesondere bei einigen Faktoren ist man auf Daten aus den Unternehmensbilanzen angewiesen, deren Qualität stark variiert. Von sehr gut bis hin zu kaum brauchbar. Hinzu kommen Handelskosten, teilweise sehr enge Märkte und andere praktische Probleme. Der Index ist daher in der Umsetzung deutlich aufwendiger als ein klassischer, marktkapitalisierungsgewichteter Index.

    Hallo McProfit

    an diesem ETF sind drei Firmen beteiligt.

    Der Index, also das Regelwerk, kommt von Solactive. Ein großer, deutscher Indexanbieter.

    Der Fonds selbst wird von Legal & General aus England verwaltet. Das ein sehr großer Vermögensverwalter mit über 10.000 Mitarbeitern und einer Geschichte, die bis ins Jahr 1836 zurückreicht.


    Gerd Kommer ist der Namensgeber und seine Firma aus München vermarktet den Fonds.

    Der Fonds ist auch deshalb so erfolgreich, weil er gleich zwei bislang bestehende Lücken im Markt schließt. Zum einen ermöglicht er eine deutlich gleichmäßigere globale Aktiengewichtung, ohne dass Anleger dafür mehrere Produkte kombinieren und regelmäßig Umschichtungen vornehmen und evtl. Steuern zahlen müssen. Zum anderen setzt der Fonds in einem All-Cap-Konzept gezielt auf Faktoren wie kleinere Unternehmen und Value-Aktien, die langfristig eine Mehrrendite ermöglichen sollen.

    Damit bündelt der Fonds in einem einzigen Produkt, was für Anleger bislang nur mit erheblichem Aufwand und über mehrere Produkte hinweg umzusetzen war. Teilweise war eine solche Kombination überhaupt nicht verfügbar.

    Das Konzept ist schlüssig und deshalb kaufen es die Kunden. Genau wie bei deinem Auto. Deine Marke kaufst du und andere Kunden nicht wegen dem Preisschild. ;)

    Das ist leider bislang nicht richtig. Der ETF hat die Vergleichsindizes bislang nicht übertroffen, was vermutlich unter anderem an genau diesen Gebühren von 0,45% p.a. liegt.

    Das ist falsch. Die Sharp Ratio des Gerd Kommer ETF ist seit Auflage besser als bei allen marktkapitalisierenden ETF. Es wurde also mehr Rendite pro Risikoeinheit erwirtschaftet. Nach Kosten. Und während einer Zeit mit weiter zunehmender US-Dominanz (=schlecht für ausgeglichenere Portfolios wie beim Kommer ETF). Die einseitigen positiven Aussagen zugunsten marktkapitalisierender ETF und Indizes aus den USA in diesem Forum sind sehr seltsam.

    Niemand von euch würde einem Misch-Portfolio mit weniger Rendite aber besserem Sharp Ratio die geringere Rendite im Vergleich zum Aktien-ETF vorwerfen. Niemand behauptet auch, dass positive Aussagen hier im Forum oder auf YouTube zum ACWI IMI oder dem FTSE All-World Werbung wären (die zahlreichen Webeclips bis ins TV von Vanguard sind auch egal). Beim GK-ETF wird hier allerdings eine andere Messlatte angelegt. Warum eigentlich? Weil man einer deutschen Firma den Erfolg nicht gönnt?

    Das Bashing hier im Forum bzgl. der Kommer Invest (deutsch) und den Partnern L&G (England) und Solactive (deutsch) zugunsten von US-Vermögensverwaltungen ist ziemlich verstörend und einfach nur schwach.

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    monstermania

    Kann mir mal einer erklären, was dieses ganze Geschwafel mit dem Thema des Fadens zu tun hat?

    Da hat gestern jemand eine Frage gestellt und ihr habt nichts besseres zu tun, als Eure Steckenpferde zu reiten?

    Was du natürlich nie machst.:D
    In ,,meinem“ Kiss-Thread waren deine Beiträge so ziemlich alles. Nur nicht beim Thema.


    Hast du noch nicht verstanden, dass dieses Forum faktisch nicht moderiert wird? Geschwafel wird nicht unterbunden, weil es Reichweite bringt. Je mehr wir uns gegenseitig an die Gurgel gehen, desto besser für die ,,Stiftung“.

    Dass 20 % Geldmarkt gegenüber 100 % Aktien langfristig erwartete Rendite kosten können, bestreitet niemand. Aber daraus eine fixe Kostenquote von über 1 % p.a. zu machen, ist doch etwas anderes. Opportunitätskosten sind abhängig von der angenommenen Renditedifferenz und können ex post sogar negativ sein.

    Genau das meine ich mit ,,selektiven Argumenten“. Nach der Logik musst du 100% in kurzlaufenden BRD-Staatsanleihen halten. Auch die Equity Prämie kann ex post negativ sein. Und ein Aktien-ETF kostet mehr. Du verwendest Argumente, die du gleichzeitig auch ablehnst.

    Wenn du Opportunitätskosten konsequent als „Kosten‘“ bezeichnen möchtest, müsstest du das allerdings auf jede Anlageentscheidung anwenden. Auch 100 % Aktien haben Opportunitätskosten gegenüber einem Portfolio mit einer anderen risikoreicheren Strategie.

    Kannst du diese risikoreichere Strategie bitte nennen?

    Schreibt der Selfmade-Multimillionär hier im Forum. :D
    Ich falle mit Sicherheit nicht unter die Gruppe der Gutverdiener, wenn ich mal vom Durchschnitts-/Medianeinkommen ausgehe. Aber keine Sorge, ich komme finanziell auch so ganz gut zurecht.

    Ich finde es traurig, dass man in diesem Land nicht auch als Angestellter (automatisch) als Millionär in Rente geht. Es ist ja nicht so, als wenn es besonders schwierig wäre, wenn die politischen Rahmenbedingungen anders wären.

    Diese Aussage zeugt zunächst mal davon, dass Du das umlagefinanzierte Rentensystem nicht verstanden hast.:/
    Das mit den Opportunitätskosten ist im Übrigen bei allen umlagenfinanzierten Rentensystemen so (z.B. USA, Schweden, Schweiz). Scheinbar verstehen es die Regierungen in all diesen Länder auch nicht. ;) Wohlmöglich hat man sich in diesen Ländern aber auch ganz bewusst für ein solches System als einen Teil der Altersvorsorge entschieden. Denk darüber einfach mal nach.

    In Deutschland gibt es die 3 Säulen der Altersvorsorge. Leider verstehen es sehr viele Menschen in D nach wie vor nicht, dass man nach Möglichkeit auch Privat vorsorgen muss!

    Ich denke du hast nicht verstanden, dass du überhaupt nicht privat vorsorgen müsstest und einen sehr angenehmen Ruhestand haben könntest, wenn dieses kapitalmarktfeindliche Land von 30 Jahren umgeschwenkt hätte und mindestens einen Teil am Kapitalmarkt angelegt hätte.

    Übrigens: Gutverdiener wie du mit einem 401k/IRA in den USA sind so gut wie alle (Multi-) Millionäre, wenn sie in Rente gehen.

    Doch.

    Es spielt eine Rolle ob ich für 1 kg Nudeln 1,38 Euro oder 3 Euro zahle.

    Es spielt keine Rolle wenn meine monatlichen höheren Lebenshaktungskosten im Vergleich zu meinem Nachbarn darin begründet sind dass meine Wohnung doppelt so groß ist wie seine.

    Im Nudelbeispiel gehe ich mit meinem Geld unwirtschaftlich um, im Wohnungsbeispiel erhalte ich für höheren Kosten eine höhere Gegenleistung.

    Deine Analogie ist (wieder mal) falsch. Kosten sind immer Kosten. Es spielt keine Rolle, ob du denkst, dass sie gerechtfertigt sind. Viele Anleger betrachten aus einer emotionalen Präferenz bestimmte Kosten nicht. Opportunitätskosten sind dabei der größte blinde Fleck. Mit einem abbezahlten Haus mit einem Wert von 500.000 Euro, spart man sich nicht die Miete, sondern man zahlt jeden Monat 3000-4000 Euro Opportunitätskosten plus Instandhaltung. Davon darf man dann gerne eine Miet-Alternative abziehen. Und 20% im Geldmarkt kosten eben deutlich über 1% p.a aufs Gesamtvermögen. Ob man die 20% benötigt, weil man sonst nicht mehr schlafen kann oder das Thema Volatilität grundsätzlich nicht verstanden hat oder keine dynamische Entnahme berechnen oder durchhalten kann oder das Geld in 5 Jahren braucht oder…. ist völlig Schnuppe. Man zahlt.

    Würden in diesem Land mehr Menschen das Thema Opportunitätskosten verstehen, wären wir beim Thema Altersabsicherung schon deutlich weiter. So gut wie jeder Angestellte lässt einen siebenstelligen Betrag als Opportunitätskosten liegen, weil die GRV so schlecht aufgebaut ist. Leider verstehen das die meisten nicht. Oder wollen es nicht verstehen.

    In diesem Forum werden regelrechte Schlachten wegen 0,1 oder 0,2 Prozentpunkte TER geführt und wenn man dann nachbohrt, kommt raus, dass viele der Pfennigfuchser ein Drittel und mehr unter Inflation anlegen, Lebensversicherungen besitzen, mit Einzelwerten seit Jahrzehnten den Markt um 2-3% p.a. underperfomen oder im Humankapital strukturelle Fehler machen. Ich sage es nochmal: die Fokussierung auf die TER im liquiden Portfolioteil wird insbesondere in diesem Forum überbewertet. Ich bin überzeugt, dass so gut wie niemand hier mit seinem Vermögen z.B. das GPO schlägt. Nach Kosten.

    Wo hätte ich moderiert oder mich so aufgeführt? Bitte zeigen!!

    Der Einzige, der sich hier ständig beklagt, bist doch DU!

    Und dann löschst Du auch noch einen Beitrag, der von mir entsprechend beantwortet wurde, leider ohne Zitat. Oder etwa nicht?

    Ich habe nicht die Befugnis Beiträge zu löschen. Ein User hat sich angegriffen gefühlt, weil ich es gewagt habe zu behaupten, dass man Produkte und Videos vor ihrer Veröffentlichung und ohne Details zu kennen nicht kritisieren solle. Er oder sie hat den Beitrag gemeldet und die fähige Moderation hat ihn gelöscht. Das lässt tief blicken. Sowohl über die Qualität der ,,Moderation“, als auch über die Kritikfähigkeit einiger User.

    Deine Kritik an meiner Person ist hier fehl am Platz und ist der Versuch sich wichtig zu machen. Sie gehört nicht zum Thema ,,3 Jahre Gerd Kommer ETF“ und würde in einem guten Forum gelöscht werden. Genau wie alle andern themenfremden Beiträge und persönlichen Scharmützel (inkl. diesem hier). Auch die Themen ,,Multi-Asset von Kommer“, ,,Werbevideos“, ,,Beutler“ gehören hier nicht her und müssten entfernt oder die Diskussion zumindest gelenkt werden. Das betrifft schätzungsweise 80-90% aller Beiträge in diesem Forum.

    Es erhöht die Übersichtlichkeit!

    Ich glaube nicht, dass so etwas bzw. das Forum insgesamt für die Finanztip-Stiftung eine hohe Priorität hat. Ich habe zunehmend den Eindruck, dass dieses Forum vor allem einem Zweck dient: Daten abgreifen, neue Themen für Videos generieren und Reichweite erzeugen.

    Dafür lässt man die Community sich im Zweifel selbst zerfleischen. Das bringt Klicks und Aufmerksamkeit. Solange sich die User gegenseitig die Stöckchen hinhalten und bereitwillig drüber hüpfen, funktioniert das auch ganz gut. An einer inhaltlich fundierten Moderation scheint niemand wirklich interessiert zu sein. An Übersichtlichkeit offenbar ebenfalls nicht.

    Das stimmt so nicht, Tomarcy. Es spielt keine Rolle, warum du höhere Kosten hast. Sie sind da. Punkt.

    Wenn du außerhalb des SORR-Bandes im langfristigen Teil 20 % im Geldmarkt, in einer Lebensversicherung, Anleihen o. Ä. hältst, ist das eine bewusste und emotionale Entscheidung. Du zahlst diese Kosten, damit es dir emotional besser geht. Das ist völlig legitim. Aber die Kosten sind real. Das Feuer der Inflation ist real. Die damit verbundene Wertminderung ist real. Und du bezahlst sie real in Euro.

    Was ich inkonsistent finde: Du argumentierst gegen höhere Kosten für eine höhere Risikoprämie durch Faktorinvesting, bist aber gleichzeitig bereit, für eine höhere Equity-Prämie mehr zu zahlen und zusätzlich durch den Geldmarkt Opportunitätskosten in Kauf zu nehmen. Dazu kommen die Kosten der häufigen Strategieänderungen.

    Du argumentierst also einmal mit empirischer Evidenz und ignorierst sie an anderer Stelle. Obwohl es letztlich um dieselben Daten geht.