Eigentumswohnung Teilverkauf

  • Hallo,
    habt ihr Tipps ob es sinnvoll ist eine Eigentumswohnung teils zu verkaufen um die Pflegekosten zu bezahlen und welche Anbieter gut und seriös sind?

    Vielen Dank und liebe Grüße
    Vincenzo

  • Elena H. 28. Dezember 2024 um 09:13

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • habt ihr Tipps ob es sinnvoll ist eine Eigentumswohnung teils zu verkaufen um die Pflegekosten zu bezahlen und welche Anbieter gut und seriös sind?

    Gerd Kommer setzt sich in seinem Blog ausführlich mit der Problematik auseinander.

    Der Engländer sagt dazu: You can't have the cake and eat it, too.

    Eine Hypothek auf die Immobilie aufnehmen könnte funktionieren oder halt der Komplettverkauf, ggf. mit zurückmieten.

  • Hallo zusammen,

    Pflege ist ein umfassendes Thema.

    Es gibt eine grosse Anzahl von Leistungen.

    Eine kostenlose Pflegeberatung ist einmal jährlich sehr wichtig. Sie können den Berater selber aussuchen. Es dauert, bis man einen wirklich guten findet.

    Es lohnt sich.

    LG

  • Hallo cece,

    der Teilverkauf ist wohl fast immer die schlechteste Variante, ganz einfach, weil zu viele mitverdienen wollen.

    Andere Varianten hängen vom Verhältnis Geldbedarf zu Wert der Immobilie ab. Wenn Sie nur ca. die Hälfte oder Zweidrittel (abhängig vom Alter) des Wertes benötigen wäre ein Verkauf mit Nießbrauch oder Wohnrecht sinnvoll.

    Gruß Pumphut

  • adrianberg der Link führt ins Leere

    Grundsätzlich kombiniert ein Teilverkauf die Nachteile der Miete mit den Nachteilen des Eigentums. Man zahlt für den verkauften Teil Miete, bleibt aber für die Instandhaltung des ganzen Hauses verantwortlich. Dazu kommen die Pauschalen für Abwicklungskosten und die Miete von z.B. 5% liegt deutlich über dem, was ein typischer Vermieter erwirtschaftet. Beim späteren Verkauf hat man jemand Fremden im Grundbuch stehen, das macht die Sache absolut nicht leichter.

  • Alle seriösen Portale raten davon ab, ob es für Wohnungen Anbieter gibt weiß ich nicht. Kenne nur einen Fall im Bekanntenkreis und die haben nach Prüfung und Beratung, meines Wissens durch die Verbraucherzentrale, schnell davon Abstand genommen. Hier ging es allerdings um ein Einfamilienhaus.

  • Grundsätzlich kombiniert ein Teilverkauf die Nachteile der Miete mit den Nachteilen des Eigentums.

    Das hat man mit einer Eigentumswohnung ohnehin, das wäre also kein Hinderungsgrund. :)

    Man zahlt für den verkauften Teil Miete, bleibt aber für die Instandhaltung des ganzen Hauses verantwortlich. Dazu kommen die Pauschalen für Abwicklungskosten und die Miete von z.B. 5% liegt deutlich über dem, was ein typischer Vermieter erwirtschaftet. Beim späteren Verkauf hat man jemand Fremden im Grundbuch stehen, das macht die Sache absolut nicht leichter.

    Meines Erachtens ist Teilverkauf eine Schnapsidee: Man möchte irgendwie aus dem Eigentum Geld herausziehen, aber Eigentümer bleiben. Und das geht halt nicht. Von einer Immobilie kann man nicht herunternagen. Gerd Kommer schreibt das in dem verlinkten Artikel auch ganz eindeutig. Es wird in dieses Zusammenhang auch immer wieder eine Umkehrhypothek ins Spiel gebracht, die angeblich in USA gang und gäbe sei. Wenn man genauer hinschaut, stellt man fest, daß das halt einfach nicht stimmt. In USA ist die Umkehrhypothek eine Randerscheinung geblieben.

  • Eine Hypothek auf die Immobilie aufnehmen könnte funktionieren oder halt der Komplettverkauf, ggf. mit zurückmieten.

    Das Thema „Verkaufen und Rückmieten“ finde ich interessant. Sowas könnte ich mir für meine Frau und mich auch mal vorstellen. (Also für unsere Eigentumswohnung, nicht die Frau).

    Gibt es da absolut kündigungssichere Vertragsgestaltungen?

    Lesetipps?

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