Falls das der Plan war, ging der wohl nach hinten los ![]()
Beiträge von LebenimSueden
-
-
-
Ich wäre als privater Kleinanleger immer sehr vorsichtig mit Direktinvestitionen. Die Geschichte ist voll von Projekten, die ihre versprochene Rendite nicht im Ansatz halten konnten und teilweise auch in die Pleite gingen. Als Kleinanleger hat man quasi keinen Einfluss darauf, wie der Park geführt wird. Und bei 5% "sicherer" Rendite muss man auch die Frage stellen, warum jemand den umständlichen Weg über Kleinanleger geht...
-
Ich bin mal gespannt was in Deutschland los ist, wenn die Aktienmärkte auch mal wieder ein paar Jahre lang gen Süden laufen.

Das übliche Gejammer und "Börse ist Casino". Zumal das große Risiko besteht, dass das kurz nach dem Start von AVD und Schweden-Rente passiert.
-
Beim All-World bzw ACWI sehe ich den China-Anteil nicht als problematisch an. Er ist recht klein und man gewinnt damit, dass man die ganze Welt in einer Position gemäß Marktkapitalisierung abdeckt.
Risikofrei ist nichts im Leben
-
Wir besuchen aber kraftwerke die erheböich viel schneller reagieren können.
Warum? Die Trägheit lässt sich problemlos per Speicher ausregeln, man muss sie nur bauen. Gebraucht werden die ohnehin für die EE. Und wenn wir nicht von Schwankungen im Tagesverlauf reden, sondern von Reserven für Winterflauten, dann ist die Anlaufzeit kein Problem. Entsprechende Wetterlagen lassen sich zuverlässig mit mehreren Tagen Vorlauf vorhersagen, da sind ein paar Stunden Anlaufzeit echt kein Problem
-
Sich einige Dutzend KKW hinzustellen, die nur im Winterhalbjahr laufen, ist auch nicht bezahlbar.
Das ist klar. Mal abgesehen von der schlichten Tatsache, dass es einfach zu lange dauert. Selbst wenn man sich einige wäre und morgen mit dem Bau anfangen würde...20 Jahre braucht es bestimmt, bis die ersten KKW da wären. Der Zug ist abgefahren.
Kraft-Wärme-Kopplung ist ein Konzept dem jeder im Prinzip zustimmt, in der Praxis bauen wir das aktuell eher zurück, weil die meisten dieser Kraftwerke mit Kohle laufen und man die aus ideologischen Gründen nicht haben will. Hamburg ist da ein Paradebeispiel für
-
Ja, schon ein Jahr kann extreme Auswirkungen haben!
Ist sicherlich richtig. Aber dein Beispiel hat einen Haken...du vergleichst hier fixe Depotwerte, die hast du in der Praxis aber nicht. Wenn wir von der gleichen Person ausgehen, wäre das Depot in 2000 eben auch die 50% größer gewesen. 15k statt 10k Entnahme pro Jahr bei gleicher Rate. Und wenn es zum Anfang mehrere Jahre stark runtergeht, kann man die Entnahme auch zurückfahren.
An der Stelle macht es auch Sinn darauf zu schauen, dass 19 Jahre Entnahme bis zur Pleite für einen schlechten Zeitraum bei einer aggressiven Entnahmerate von 4% gar nicht so schlecht sind. Der 60-jährige ist dann 79...die muss er erstmal erleben. Greift man im Jahr 2002 ein und reduziert die Entnahme, ist auch Mitte 80 locker drin.
-
-
Ja, ich kenne die Studien. Aber was nutzen die mir wenn ich den höchstunwahrscheinlichen Horror-Startzeitpunkt erwische?
Wie bspw. jemand Jahrgang 1940 der im September 2000 als damals 60-jähriger mit einer 100% Aktienquote in die Entnahmephase gestartet ist...
War der wirklich so schlecht dran? Und wie vergleicht der sich mit dem Anleger, der im September 1998 gestartet wäre?
Sofern der Anleger nicht in die heißesten Tech-Aktien investiert hat, sondern nach MCAP, sollte das kein großes Problem sein. Mit 3-3,5% Entnahme wäre er auch beim Start zum Höhepunkt durchgekommen
-
Luxemburg ist noch kleiner und da klappt das noch besser. Manchmal hilft es sich mit Fakten zu beschäftigen, das BIP ist da recht Aussagekräftig. Nicht immer ist es für ein Land besser wenn es größer ist als die kleineren Nachbarländer.
Nein, das BIP ist da nicht sehr aussagekräftig. LU hat viele Grenzgänger, je nach Quelle reden wir von einem Viertel bis Drittel der Gesamtbevölkerung. Als Anteil der Arbeitsbevölkerung eher so die Hälfte. Deren Arbeit zählt ins BIP aber als Grenzgänger nicht in die Köpfe, dadurch ist das BIP pro Kopf sehr viel höher. Bei einem größeren Land ist naturgemäß der Einfluss der Grenzgänger sehr viel geringer bis vernachlässigbar. Und da haben wir noch nicht über die Struktur der Wirtschaft geredet...als Steueroase hat LU eine Menge Jobs für gut bezahlte Anwälte.
-
Der Beamte legt nicht die zu zahlende Steuer fest. Das macht der Gesetzgeber und am Ende vielleicht ein Gericht.
Mein Vater war bei der Konzernbetriebsprüfung und meinte zu dem Thema immer, bei ihm beschwert sich keiner, wenn er nicht genau hinschaut.
Jedes Gesetz ist nur so stark wie seine Umsetzung.
-
Auf der Verbrauchsseite gibt es schon ganz gut ausgereifte Methanol-Brennstoffzellen. Einsetzbar für PKW und denkbar für die Versorgung von Privat-Haushalten und Wohneinheiten.
Aber woher kommt das Methanol und zu welchen Kosten?
Für den Privatgebrauch...Heizungen, Autos und ähnliches...ist es vollkommen praktikabel, die Dinger direkt mit Strom zu betreiben, ggf. mit Speicherung auf Netzebene. Die Kette ist auch die effizienteste, selbst mit Zwischenspeicherung. Die Produktion von Wasserstoff und Methanisierung sind ziemlich ineffizient.
-
Das sind 2 Personen. Einer davon evtl mit positiver Bilanz, eine davon eher negativ.
Ganz sicher haben beide hohe Einkommensverluste. In der Position in der Reiche vorher war, wird anders gezahlt.
Die anderen sind aus dem politischen Betrieb gekommen.
Ja, warum wohl? Wer hat schon Lust sein Millionengehalt im Vorstand einer öffentlich eher wenig bekannten Firma gegen 200k einzutauschen für einen Job, bei dem man es sich definitionsgemäß mit einem relevanten Teil der Bevölkerung verprellt?
Wir beschweren uns immer darüber, dass es nur Berufspolitiker gibt und zu wenig Leute mit echter Berufserfahrung. Aber wir tun als System nichts dafür, dass das für entsprechende Leute attraktiv wird. Die Gehälter sind im Vergleich zu entsprechend herausgehobenen Managern ein Witz. Und wenn dann welche aus der Wirtschaft wechseln, wird für jede Aktion gleich unterstellt, dass das nur dem alten Arbeitgeber dient. So hat sicher keiner Lust
-
Wenn ich mir die aktuelle und auch die vergangene Besetzung dieser Positionen ansehe, dann habe ich daran ernsthafte Zweifel.
Da liegst du ziemlich daneben. Wir haben im aktuellen Kabinett Minister, die vorher im Millionenbereich verdient haben und jetzt mit guten 200k im Jahr heimgehen.
-
Aus meiner Sicht ist das Problem nicht die Versorgung, sondern dass die Politik-Blase kein attraktives Arbeitsumfeld ist.
Ich denke, es kommt drauf an. Die Top-Positionen sind sicherlich nicht besonders attraktiv entlohnt. So ein Kanzler oder Minister kann in der Wirtschaft sehr viel mehr verdienen und das mit sehr viel weniger öffentlicher Anfeindung. Der einfache Abgeordnete steht aber schon gut da
-
Ein günstiges Auto wird pauschal geschont. Mit 10k Restwert sollte man keine Probleme haben.
https://rechtsanwalt-und-sozialrecht.de/kraftfahrzeug-…icherung-alter/
-
Auf jeden Fall sollte einen das AVD in der Hinsicht nicht schlechter stellen als ein rein privates Depot. Denn das wird nie geschont
-
Ein ramp up von Alternativproduzenten (USA/Kanada) würde mindestens 10 Jahre+ dauern.
Bei sowas muss ich immer an 2020 denken. Da wurde von allen Seiten erklärt, dass es Jahre dauern würde, einen Impfstoff zu finden und nochmal viele Jahre, den tatsächlich in der benötigten Menge zu produzieren. In der Praxis ging es dann doch sehr viel schneller und im Sommer 2021 war das Zeugs in der Breite verfügbar. Soll sagen: die Marktwirtschaft ist extrem gut darin, neue Produktionsketten aus dem Boden zu stampfen und Alternativen zu finden. Sofern die Anreize entsprechend sind.
Grundsätzlich dürfte aber Methanisierung eher auf Nischenanwendungen beschränkt bleiben. Die gesamte Kette ist einfach viel zu ineffizient und es dürfte einfacher sein, den Verbrauch anzupassen. In mittlerer Zukunft werden die meisten Haushalte einen Akku mit 40-100kWh vor dem Haus stehen haben...oder auch gerne zwei davon. Damit lassen sich relevante Strommengen verschieben und kurzfristige Lücken gut ausgleichen. Für Winterflauten jenseits von 2 Tagen wird man über seinen Schatten springen und fossile Kraftwerke vorhalten müssen.
-
Unerwünschter Nebeneffekt - soweit es dabei um Lehrkräfte gehen soll - dieser empfohlenen Maßnahme: Die Zahl der Interessenten unter den Studienanfängern für diesen Job dürfte noch weiter zurückgehen als ohnehin schon, um dem bundesweit grassierenden Lehrermangel zu entgegnen und erst recht den steigenden Anteil derjenigen aktuellen Lehrkräfte zu kompensieren, die - ob verbeamtet oder nicht verbeamtet - vorzeitig das Handtuch werfen.
Macht nix, wir bekommen ja auch kaum noch Kinder, die auf eine Schule gehen würden. Und der Rest lässt sich mit etwas mehr Effizienz lösen. Unterricht bis zu den Sommerferien statt Notenkonferenz 3 Wochen vorher. Wobei absehbar bis dahin auch nicht mehr viel passieren wird, aktuell ist Schule hier im Süden nur noch halbtags. Frage mich ja immer, was die Bauarbeiter hier in der Siedlung von hitzefrei halten würden...