wo / welches Depot, wenn man selber (ohne Bank, ohne Robos) das Geld "verwaren" möchte?

  • Moin aus Kiel

    ich bin Ü60 (Rentner) und habe schon einige wenige Erfahrungen mit ETFs und verschiedenen RoboAdviser

    Vor ein paar Jahren habe ich mit wenig Geld einfach mal ausprobiert: Scalable, Cortal, Quirion und auf der Hausbank liegt auch noch etwas. Da habe ich ein paar RoboAdviser Anlagen gemacht (40/60, 50/50. 80/20) und zusätzlich mit einer Handvoll Aktien direkt "gespielt" (alles ist gut gelaufen ;)). Jetzt ist auch noch ein bischen was aus einer Versicherung ausbezahlt worden.

    Aktuell waren wir jetzt bei der Hausbank und haben eine Vorstellung von den Kosten, wenn wir die Anlagen dort managen lassen. Da wir in Zukunft aufgrund des Alters Absicherung brauchen, werden wir devensiver Anlegen und damit kleinere Renditen erzielen und die soll nicht der Bankberater auffuttern.... d.h. je günstiger wir anlegen, desto weniger Risiko haben wir, richtig?


    damit sind meine nächsten Aufgaben:

    - ich möchte die vielen Pötte reduzieren, damit vereinfachen und einen besseren die Überblick haben (ein click für alles)

    - Kosten sparen (erstens den Bankberater, zweitens den Robo und drittens ??? keine Ahnung, vielleicht Depot- Orderkosten etc)

    Kann ich einen der drei (Scalable, Cortal, Quirion) behalten, oder alle drei oder gibt es noch eine bessere Idee?

    Also welche Plattform empfiehlt ihr? Digitaler Zugriff reicht.


    zweite Aufgabe: Anlagen ordnen- das Frage ich in einem weiteren Thread


    Gruß aus Kiel

  • Kater.Ka 15. Dezember 2025 um 11:59

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Klar. Reduzieren auf eine Adresse ist sinnvoll. Filialbanken sind idR nicht günstig.

    Finanztip gibt Empfehlungen für verschiedene Depotanbieter.

    RoboAdviser würde ich nicht mehr machen. Die kosten nur zusätzlich und können mit einem langweiligen ETF auf einen weltweiten Aktienindex nicht mithalten.

  • Hallo Skipper, den Bankberater*, die Kosten des Depots bei der Hausbank und den Roboadvisor kannst und solltest du dir auf jeden Fall sparen. Und alles in einem einzigen Wertpapierdepot bündeln.

    Ich wäre jedoch mit zunehmendem Alter froh, wenn ich zumindest mal jemanden anrufen kann. Also eher eine günstige Direktbank als einen Neobroker. Bspw. die ING ist m.E. eine gute Option. Die ist dann zwar ein wenig teurer als bspw. Scalable, dafür funktioniert dort alles gut. Hatte noch nie Probleme und der Support ist zuverlässig. Die App und das Online-Banking sind intuitiv und übersichtlich. Und es ist eine Vollbank. Bei Scalable hingegen ist ja auch noch nicht klar wie es Mitte nächsten Jahres mit den Gebühren weitergehen wird, wenn das sog. Payment for Order Flow (PFOF)-Verbot in Kraft tritt.

    Das Ganze Thema Ordergebühren hängt aber stark von der Anzahl der getätigten Wertpapier-Aufträge ab. Viele kleine Aufträge sind bei der ING bspw. eher ungünstig.

    *und Obacht, der "Bankberater" bei der Hausbank ist in Wirklichkeit ein Verkäufer. Und der wird dir sicher was verkaufen wollen ;)

  • also, erste Entscheidungen:

    - ich behalte Scalable als Free Broker

    - ich behalte Consors, wer weiß, wozu das gut ist ;)

    - quirion kommt weg


    Im Scalable werde ich dann im wesentlichen 3 Anlagen haben:

    - ein ETF mit sicheren Inhalten (Anleihen)

    - ein ETF mit Aktien (MSCI World)

    - "Tagesgeld" das Scalable Verrechnungskonto gibt 2% Zinsen


    Damit mache ich jetzt noch einmal ein Trööt auf