Debeka, Rentenfonds

  • Hallöchen,

    ich befasse mich ja seit kurzem mit ETFs und habe mittlerweile viel im Forum gelesen.

    Ich bin seit 40 Jahren Beamtin und so lange auch bei der Debeka versichert. Vor 2 Jahren kam der Debeka Vertreter und wollte die Riesterrente auf Rentenfonds umstellen. Ich habe mich bequatschen lassen und er meinte man hätte dadurch Steuervorteile. Nachdem ich jetzt im Forum auch von der Debeka gelesen habe glaube ich, daß ich mir einen Sch... andrehen ließ und bin am überlegen zu kündigen.

    Ich habe 2 Fonds, in den einen gehen monatlich 140€ aus dem Geld von der Riesterrente drauf bis Nov. 2028.Das Geld ist als Festgeld mit 2,3% bei der Debeka angelegt und monatlich gehen die 140€ aus dem Festgeld in den Fonds. Die ersten 5 Jahre habe ich kein Gewinn. Nach 6 Jahren hätte ich, aber nur wenn der Fonds 5% Gewinn macht 619 €.Ich sollte es 12 Jahre laufen lassen (wegen Steuerersparnis) und hätte dann 2035 ein Gewinn(wenn wirklich 5%Gewinn gebe) von 3877€.Versteuert müsste es zur Hälfte werden.

    Zum Mai 25 hatte ich ein Verlust von 55,75€.Eingezahlt :2818€, Wert der Fondsanteile:2762€

    DES weiteren zahle ich monatlich, statt in die Riesterrente, 50€ nochmals in einen eigenen Fonds. Da ist das gleiche wie oben. 5 Jahre nur Kosten und nach 12 Jahren (wenn wirklich 5%Gewinn) 1486€ Gewinn.

    Verlust bis Mai 25 war 74,82€.

    Also mache ich die ersten 5 Jahre auf jeden Fall nur Verlust.

    Jetzt bin ich am Überlegen ob ich beides sofort kündige und mir die Fondsanteile auszahlen lassen und die 190€ in die ETFs stecke.

    An da Festgeld (Ende vom Jahr noch ca. 4000€) komme ich ja dann wahrscheinlich nicht ran.

    Was meint ihr, hat jemand Erfahrung damit?


    Danke

    Gruß Tine

  • Ich bin seit 40 Jahren Beamtin und so lange auch bei der Debeka versichert. Vor 2 Jahren kam der Debeka-Vertreter und wollte die Riesterrente auf Rentenfonds umstellen.

    Das heißt, er wollte Dich "umbetten". So heißt das, wenn man den Vertrag wechselt. Der Vertreter macht das deswegen, weil dadurch eine neue Abschlußprovision für ihn anfällt.

    Ich habe mich bequatschen lassen und er meinte man hätte dadurch Steuervorteile. Nachdem ich jetzt im Forum auch von der Debeka gelesen habe glaube ich, daß ich mir einen Sch... andrehen ließ und bin am überlegen zu kündigen.

    Es ist nicht gesagt, daß Du Dir einen speziell schlechten Sch... hast andrehen lassen. Du hast Dir aber auf jeden Fall eine weitere Abschlußprovision abnehmen lassen.

    Sobald Steuervorteile ins Spiel kommen, setzt beim Durchschnittsdeutschen das Denkvermögen aus. :(

    Ich habe 2 Fonds, in den einen gehen monatlich 140€ aus dem Geld von der Riesterrente drauf bis Nov. 2028.Das Geld ist als Festgeld mit 2,3% bei der Debeka angelegt und monatlich gehen die 140€ aus dem Festgeld in den Fonds. Die ersten 5 Jahre habe ich kein Gewinn. Nach 6 Jahren hätte ich, aber nur wenn der Fonds 5% Gewinn macht 619 €.Ich sollte es 12 Jahre laufen lassen (wegen Steuerersparnis) und hätte dann 2035 ein Gewinn(wenn wirklich 5%Gewinn gebe) von 3877€. Versteuert müsste es zur Hälfte werden.

    Zum Mai 25 hatte ich ein Verlust von 55,75€. Eingezahlt: 2818€, Wert der Fondsanteile:2762€

    DES weiteren zahle ich monatlich, statt in die Riesterrente, 50€ nochmals in einen eigenen Fonds. Da ist das gleiche wie oben. 5 Jahre nur Kosten und nach 12 Jahren (wenn wirklich 5%Gewinn) 1486€ Gewinn.

    Verlust bis Mai 25 war 74,82€.

    Also mache ich die ersten 5 Jahre auf jeden Fall nur Verlust.

    Das kann ich so nicht verstehen. :(

    Scan doch bitte die Unterlagen ein, anonymisiere sie und lade sie dann hoch.

    Jetzt bin ich am Überlegen ob ich beides sofort kündige und mir die Fondsanteile auszahlen lassen und die 190€ in die ETFs stecke.

    An da Festgeld (Ende vom Jahr noch ca. 4000€) komme ich ja dann wahrscheinlich nicht ran.

    Was meint ihr, hat jemand Erfahrung damit?

    Solange mir die Konstruktion nicht klar ist, meine ich nichts.

  • Die Debeka hat nicht per se schlechte Angebote.

    Was wären denn die guten Angebote??

    Dr. Schlemann unabhängige Finanzberatung GmbH
    Von Finanztip empfohlene Spezialisten für Berufsunfähigkeit und private Krankenversicherung | Angaben gem. § 11 VersVermV, § 12 FinVermV: https://schlemann.com/erstinformationen | Beiträge in der Finanztip Community erstelle ich mit größtmöglicher Sorgfalt, jedoch ohne Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität. Deren Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr.

  • Da kommts auf die Einzelheiten an, ob beitragsfrei stellen oder auflösen.

    ... oder verklagen und rückabwickeln.

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  • Reicht Dir der Versicherungsschein oder soll ich auch die jährliche Mitteilung und die Modellrechnung?

    Umso mehr anonymisierte Unterlagen, desto besser.

    Ich habe nicht geantwortet, weil ich keine Lust hatte auf das ewige Spiel: Muß ich wirklich? Keine Lust auf das ewige Pingpong: Ich rücke jetzt genau 1 weiteres Detail heraus. Jetzt muß es aber wirklich reichen! Schließlich sind das ja alles höchst private, sensible Informationen!

    Auf diese Weise zieht sich das ewig (und ein Thread kommt oft nicht zum Ziel, weil der Anfrager sich nicht mehr meldet oder sonstwie die Kommunikation abbricht.

    Nein, es reicht wirklich nicht. Das Forum hat keine Augen. Wenn Du wirklich einen guten Rat haben willst, geht es nicht anders, als daß Du einem Ratgeber die Situation so darstellst, daß diese sich wirklich in Deine Lage hineindenken können. Das verhinderst Du, wenn Du Informationen bewußt zurückhältst. Es reicht schon, daß Du selbst möglicherweise nicht die nötigen Informationen hast, weil Du dachtest, sie seien unnötig. Daß dies der Fall ist, erkennt ein Außenstehender aber auch erst dann, wenn Du die Karten auf den Tisch gelegt hast, und zwar alle.

    Mal angenommen, ein Ratsuchender geht zu einem Honorarberater, einem Rechtsanwalt, einem Arzt. Die beiden sitzen sich von Angesicht zu Angesicht an einem Schreibtisch gegenüber. Der Dienstleister fragt den Kunden/Patienten nach seinem Anliegen und stellt ihm danach eine Reihe von Fragen zur Sachlage. Wenn der Kunde in dieser Situation mauert, wird der Dienstleistung die Vertretung/Beratung/Behandlung abbrechen mit der Bemerkung, daß er so nicht arbeiten könne.

    Das ist hier im Forum exakt die gleiche Situation - allerdings unter erschwerten Bedingungen, weil online jede Antwort dauert, die in einer physischen Beratungssituation in Sekundenschnelle geklärt ist.

    Dreh die Sache doch einfach mal herum. Stell Dir mal vor, ich würde von Dir einen Rat haben wollen. Und zwar möchte ich gern ein neues Auto kaufen. Vier Räder soll es haben, ein Lenkrad und einen Motor. Mehr Info werde ich erstmal nicht bereitstellen, die sind schließlich privat, die will ich nicht in der Welt herumposaunen. Was sagst Du denn dann?

  • Lieber Achim,

    als erstes möchte ich mich entschuldigen. Ich dachte einfach, dass die Angebote von Debeka bekannt sind, ich wollte nichts vorenthalten.

    In der Anlage ist der Schein, die Kostenmitteilung, die jährliche Mitteilung und die Modellrechnung.

    Wenn Du es Dir bitte vielleicht mal anschauen könntest. Wenn nicht, ist das auch okay. Da ich leider sogar 2 davon habe werde ich das eine auf jeden Fall kündigen. Beide laufen 2 Jahre und die nächsten 3 Jahre gibt es vor lauter Kosten kein Gewinn.

    Danke für Deine Bemühungen

    Viele Grüße

    TineI