In den letzten Tag las ich hier öfters die Meinung, eine sogenannte „Beimischung“ von unter 10% Anteil im Depot sei quasi wirkungslos,
Ich finde das ist ein wichtiges Thema.
Der Begriff „Beimischung“ ist nämlich in der professionellen Vermögensverwaltung völlig üblich und beschreibt gezielte Allokationen mit klarer Funktion (z. B. Diversifikation, Drawdown-Reduktionunfc Rebalancing), nicht bloß Renditemaximierung.
Die pauschale Aussage, ein Asset wirke erst ab 10 %, ist fachlich so nicht haltbar. Entscheidend sind Korrelation, Volatilität und Krisenverhalten und eben nicht eine fixe Prozentgrenze. Gerade niedrig korrelierte Assets wie Gold oder defensive Faktoren können bereits in kleineren Quoten das Risikoprofil messbar verbessern.
Für Anleger mit z.B. einem Welt-ETF (100 % Aktienrisiko) können solche Beimischungen insbesondere zur Stabilisierung sinnvoll sein.
Ich freue mich auf eine anregende Diskussion.