Langfristig beitragsstabilste & günstigste PKV

  • Hui, Ihnen scheint Beratung richtig Freude zu machen? :)

    Ich hätte nicht gedacht, dass sich das noch weiter steigern lässt!

    Da lobe ich mir dann doch die Honorarberatung. Wenn Beratung etwas kostet, überlegt sich der Ratsuchende deutlich genauer, wie viele Menschen er zur gleichen Frage für sich arbeiten lässt.

    Schön wäre es, wenn mit den Ressourcen anderer menschlicher Wesen, die mit ihrer Arbeit ihren Lebensunterhalt finanzieren, auch dann verantwortungsvoll umgegangen wird, wenn dafür netterweise kein Geld verlangt wird.

    Dr. Schlemann unabhängige Finanzberatung GmbH
    Von Finanztip empfohlene Spezialisten für Berufsunfähigkeit und private Krankenversicherung | Angaben gem. § 11 VersVermV, § 12 FinVermV: https://schlemann.com/erstinformationen | Beiträge in der Finanztip Community erstelle ich mit größtmöglicher Sorgfalt, jedoch ohne Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität. Deren Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr.

  • Ich meine deine persönliche Handlungskonsequenz bezogen auf deinen Startbeitrag.


    Meine persönliche Handlungskonsequenz ist: Aufgrund der gegebenen Regulatorik werde ich bei der Debeka bleiben. Wirklich glücklich bin ich mit dieser Entscheidung nicht.

    Oder wie ChatGPT sagen würde (siehe Seite 3 hier im Thread):

    "Aktion fühlt sich machtvoll an und beruhigt unser Bedürfnis nach Kontrolle. Doch nicht jedes Eingreifen ist notwendig - manchmal ist bewusstes Nicht-Handeln der souveränere Weg."

  • Meine persönliche Handlungskonsequenz ist: Aufgrund der gegebenen Regulatorik werde ich bei der Debeka bleiben. Wirklich glücklich bin ich mit dieser Entscheidung nicht.

    Das kann ich verstehen. Hoffentlich haben die bisherigen 84 Beiträge in diesem Thread dann immerhin für andere Ratsuchende den Nutzen, sich lieber von Anfang an leistungsstärkere und beitragsstabilere Gesellschaften / Tarife als die Debeka zu suchen.

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  • Das kann ich verstehen. Hoffentlich haben die bisherigen 84 Beiträge in diesem Thread dann immerhin für andere Ratsuchende den Nutzen, sich lieber von Anfang an leistungsstärkere und beitragsstabilere Gesellschaften / Tarife als die Debeka zu suchen.


    Guten Abend Herr Dr. Schlemann,

    zunächst einmal vielen herzlichen Dank, dass Sie sich so engagiert in die Diskussion eingebracht haben.

    Aktuell 5.500 Zugriffe nach 11 Tagen sind eine ansehnliche Bilanz. Die Leser:innen hatten in dieser Zeit die Gelegenheit, sich auch ein Bild über Ihre Beiträge zu machen. Besonders mehrwertstiftend fand ich Ihren Beitrag Nr. #73. Vielleicht hilft dies der einen oder anderen Person, Geld zu sparen.

    Ich kann lobend hervorheben, dass der kostenfreie Content, den Sie auf Ihrer Internetseite liefern, seinesgleichen im deutschsprachigen Raum sucht. Auch der Aspekt, dass Sie sich hier bei Finanztip seit geraumer Zeit aktiv in die Diskussion einbringen, zeigt, dass Sie deutlich mehr machen als Ihre Berufskolleg:innen.

    Meiner Kenntnis nach wird bei Ihnen gut und gern die Barmenia empfohlen. Aus Leistungssicht ist dies nachvollziehbar. Inwieweit es sich hierbei um "beitragsstabilere Gesellschaften / Tarife als die Debeka" handelt, darf auf der Grundlage des hier vorliegenden Threads bezweifelt werden (ich empfehle hierzu Beitrag Nr. #17).

    Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie sich zu folgenden Fragen äußern könnten:

    1. Wie viele Monatsbeiträge an Abschlussprovision erhalten Sie bei der Barmenia?

    2. Wie viele Monatsbeiträge an Abschlussprovision erhalten Sie bei der LVM (Rang 1 im aktuellen MAP-Report)?

    3. Wie viele Monatsbeiträge an Abschlussprovision erhalten Sie bei der Signal Iduna (Rang 2 im aktuellen MAP-Report)?

    (Falls relevant: Jeweils in Bezug auf Beamten-Tarife.)

  • 2. Wie viele Monatsbeiträge an Abschlussprovision erhalten Sie bei der LVM (Rang 1 im aktuellen MAP-Report)?

    Null.

    LVM arbeitet wie die Debeka, HUK oder Provinzial nicht mit Maklern zusammen.

    Bitte keine Politikwissenschaftler und kein Marcel Fratzscher mehr im TV.

    Satt 300k+ Neubauwohnungen brauchen wir 300k+ Abschiebungen um schnellere Arzttermine zu ermöglichen und Stadt- und Gemeindeabgaben zu senken.

  • Das kann ich verstehen. Hoffentlich haben die bisherigen 84 Beiträge in diesem Thread dann immerhin für andere Ratsuchende den Nutzen, sich lieber von Anfang an leistungsstärkere und beitragsstabilere Gesellschaften / Tarife als die Debeka zu suchen.

    Zum fett markierten Teil des Zitats: Leistungsstärkere Tarife lassen sich von Anfang an finden. Definitiv. Das schafft man über seriöse Vergleiche. Aber zu sagen, dass man beitragsstabilere Tarife/Gesellschaften von Anfang finden kann, ist äußerst fragwürdig (bzw. unglaubwürdig), denn das ist dann reine Glaskugelleserei. Man kann vielleicht von vornherein Billigtarife, die zu knapp kalkuliert sind, erkennen und als zukünftig nicht betragsstabil bezeichnen. Aber bei Versicherern wie der Alten Oldenburger und der Debeka, die nur eine Tarifserie haben, kann man nicht behaupten, dass sie nicht beitragsstabil sind.

    Aufgrund welcher Fakten können Sie, Dr. Schlemann, heute behaupten, dass die Debeka zukünftig nicht beitragsstabil sein wird? Dass die Debeka eventuell ein paar mehr Risiken im Kollektiv hat (wie auf Ihrem Internetauftritt dargestellt wird), gleicht sie wahrscheinlich mit einer entsprechend niedrigeren Verwaltungskosten- und Abschlusskostenquote aus. Darauf hatte ich schon mal an anderer Stelle hier im Forum hingewiesen. Man sollte immer mehrere Kennzahlen berücksichtigen, die Einfluss auf die aktuelle Beitragsstabilität haben.

    Dass Versicherer Phasen mit einer sehr guten Beitragsstabilität haben und dann aber auch mal ein paar Jahre von höheren Beitragssteigerungen gezeichnet sind, ist ein Phänomen, das man akutell nicht nur bei der Debeka, sondern auch z. B. bei der Barmenia sehr gut erkennt. Es kann sein, dass die Debeka wieder am Wendepunkt ist, denn wie ich hier im Forum gelesen habe, hat der Unisex-Beamtentarif zum Jahreswechsel keine Beitragserhöhung gehabt.

    Aber auch andere Versicherer hatten in der Vergangenheit mal Phasen geringer Beitragsstabilität, was sich aber dann wieder geändert hat (z. B. die Hallesche).

    Fazit: Aussagen über zukünftige Beitragsstabilität eines Versicherers sind reine Glaskugelleserei.

  • Ich kann lobend hervorheben, dass der kostenfreie Content, den Sie auf Ihrer Internetseite liefern, seinesgleichen im deutschsprachigen Raum sucht. Auch der Aspekt, dass Sie sich hier bei Finanztip seit geraumer Zeit aktiv in die Diskussion einbringen, zeigt, dass Sie deutlich mehr machen als Ihre Berufskolleg:innen.

    Meiner Kenntnis nach wird bei Ihnen gut und gern die Barmenia empfohlen. Aus Leistungssicht ist dies nachvollziehbar.

    Leopard : Dass Dr. Schlemann sich hier in die Diskussionen aktiv einbringt und er dadurch mehr macht als seine Kollegen, könnte auch damit zusammenhängen, dass er hier Neugeschäft generieren kann.

    Die Inhalte seines Internetauftritts bieten definitiv einen Mehrwert für Interessierte. Keine Frage! Aber es gibt ein paar Informationen, die man erstmal genauer unter die Lupe nehmen sollte, da sie seine subjektive Meinung darstellen und objektiv betrachtet anders zu interpretieren sind.

    Ein Beispiel ist übrigens das geliebte Thema "Vergreisung von geschlossenen Tarifen", auf das ich hier eingegangen bin:

    Felice
    14. Februar 2026 um 01:14
  • Ein Beispiel ist übrigens das geliebte Thema "Vergreisung von geschlossenen Tarifen", auf das ich hier eingegangen bin:

    Unzutreffende Aussagen werden durch Wiederholung nicht richtiger. Und nur weil ich nicht jedes Mal erneut widerspreche, soll bitte nicht der Eindruck entstehen, ich würde zustimmen. :)

    Wie ein früher Ford-Chef von mir es mal passend zu dieser Situation formuliert hat: Don't dig up old granny to see if she's duly dead. Irgendwann könnte man alte Themen mal gut sein lassen? Oder wurmt es Sie immer noch Felice , dass ich Ihnen hier nicht beipflichte und auch nicht beipflichten werde? :)

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  • Null.

    LVM arbeitet wie die Debeka, HUK oder Provinzial nicht mit Maklern zusammen.

    Stimmt. Das ergibt sich auch völlig transparent aus unserer Website und Beratungsdokumentation:

    "(Direkt-)Versicherer, die nicht mit Maklern zusammenarbeiten, vermittelt der Makler nicht. Die Markt- und Informationsauswahl deckt i.d.R. große Teile des Marktes ab (Link zur entsprechenden Seite auf unserer Website), ist insoweit jedoch eingeschränkt."

    Dr. Schlemann unabhängige Finanzberatung GmbH
    Von Finanztip empfohlene Spezialisten für Berufsunfähigkeit und private Krankenversicherung | Angaben gem. § 11 VersVermV, § 12 FinVermV: https://schlemann.com/erstinformationen | Beiträge in der Finanztip Community erstelle ich mit größtmöglicher Sorgfalt, jedoch ohne Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität. Deren Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr.

  • Fazit: Aussagen über zukünftige Beitragsstabilität eines Versicherers sind reine Glaskugelleserei.

    Diese Aussage ist nach meiner Auffassung zu absolut.


    Realistischerweise lässt sich hier mit Wahrscheinlichkeiten argumentieren:

    Versicherer, die in der Vergangenheit gut kalkuliert haben und tendenziell im Vergleich zum Wettbewerb stabilere Beiträge haben, werden dies wahrscheinlich auch in der Zukunft leisten können.


    Das ist keine absolut sichere Prognose - aber auch keine reine Glaskugelleserei.

  • Das ist keine absolut sichere Prognose - aber auch keine reine Glaskugelleserei.

    Genau richtig. Neben Extrapolation der Vergangenheit gibt es auch einige Kennzahlen, die als Anhaltspunkt für eine geringere oder höhere Wahrscheinlichkeit dienen können.

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  • Unzutreffende Aussagen werden durch Wiederholung nicht richtiger. Und nur weil ich nicht jedes Mal erneut widerspreche, soll bitte nicht der Eindruck entstehen, ich würde zustimmen. :)

    Wie ein früher Ford-Chef von mir es mal passend zu dieser Situation formuliert hat: Don't dig up old granny to see if she's duly dead. Irgendwann könnte man alte Themen mal gut sein lassen? Oder wurmt es Sie immer noch Felice , dass ich Ihnen hier nicht beipflichte und auch nicht beipflichten werde? :)

    Die Frage ist jetzt nur, wer von uns beiden hat eine unzutreffende Aussage geäußert.

    Denn meine Aussage in dem Beitrag über die Wirkung der Überschüsse in den geschlossenen Tarifen lässt sich nicht widerlegen. Und wenn man auf dem Markt die aktuellen vergleichsweise überdurchschnittlichen Beitragserhöhungen bei vielen der geschlossenen Tarife betrachtet, dann sollte man sich die Frage stellen, was denn ansonsten die Ursache dafür sein könnte.

  • Versicherer, die in der Vergangenheit gut kalkuliert haben und tendenziell im Vergleich zum Wettbewerb stabilere Beiträge haben, werden dies wahrscheinlich auch in der Zukunft leisten können.

    Genau richtig. Neben Extrapolation der Vergangenheit gibt es auch einige Kennzahlen, die als Anhaltspunkt für eine geringere oder höhere Wahrscheinlichkeit dienen können.

    Beide Aussagen treffen vollkommen zu und müssen im Zusammenhang betrachtet werden. Und sie stellen keinen Widerspruch zu meiner Aussage mit der Glaskugelleserei dar. Eine gute Kalkulation ist das eine, Kennzahlen, die als Anhaltspunkt für eine Beitragsstabilität dienen können, sind das andere. Aber man sollte dann auch die Faktoren berücksichtigen, die Auswirkungen für temporäre Änderungen von Kennzahlen haben können.

    Hier gibt es z. B. die Zinsschwankungen und eine entsprechende Änderung der Anlagepolitik des Versicherers. Wie schnell kann er umstellen? Inwieweit ist er gebunden an langfristige Kapitalanlagen?

    Oder wie sieht es mit den Organisationsstrukturen aus, in denen die PKV steckt? Gibt es z. B. Töchter? Oder Beteiligungen an anderen Versicherungssparten oder an einer Bausparkasse? Und inwieweit gehen Anteile der Gewinne dieser Töchter oder Beteiligungen in die Überschüsse der Krankenversicherung über? Wie gut laufen gerade die Töchter und Beteiligungen?

    Oder wie sieht es mit irgendwelchen weiteren äußeren unvorhersehbaren Einflüssen aus, die sich auf die Leistungskosten auswirken können (z. B. Pandemie oder Inflation). Z. B. ist es denkbar, dass die Corona-Pandemie bei PKV-Versicherungen mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil an älteren Versicherten eher zu Beitragssteigerungen geführt hat als z. B. bei einer Ottonova-Versicherung.

  • Versicherer, die in der Vergangenheit gut kalkuliert haben und tendenziell im Vergleich zum Wettbewerb stabilere Beiträge haben, werden dies wahrscheinlich auch in der Zukunft leisten können.

    Auf dem Internetauftritt von Dr. Schlemann ist diese Aussage zu finden:

    "Früher war die Debeka überdurchschnittlich beitragsstabil. Seit 2021 beträgt die Beitragsanpassung im Tarif N/NC jedoch 10,7% pro Jahr."

    Aufgrund der Annahme von mst muss man nun die Frage stellen, was die Ursachen sind, dass es seit 2021 plötzlich anders aussieht? Sind vielleicht die in meinem vorherigen Beitrag genannten Punkte die Ursachen? Ich kenne nicht die Interna der Debeka. Aber denkbar könnte es sein, was dann aber wiederum bedeuten würde, dass es in Zukunft wieder so aussehen könnte wie früher.

    Annahme, Vermutungen, ... Sätze mit Konjunktiv und Wahrscheinlichkeiten, ... also doch irgendwie alles eine Glaskugelleserei :)

  • Das kann ich verstehen. Hoffentlich haben die bisherigen 84 Beiträge in diesem Thread dann immerhin für andere Ratsuchende den Nutzen, sich lieber von Anfang an leistungsstärkere und beitragsstabilere Gesellschaften / Tarife als die Debeka zu suchen.

    Da ich selbst betroffen bin, welche Gesellschaft hat denn von Anfang an beitragsstabilere Tarife mit Tarifhistorie großer 15 Jahre?


    Leistung Niveau der Debeka reicht.


    Benchmark: m34, aktuell Tarif Debeka N/NC kosten inklusive Pflege und ktg 100€ und 500€ Entlastung ab 67 rund 980€ p.m.

  • Aufgrund der Annahme von mst muss man nun die Frage stellen, was die Ursachen sind, dass es seit 2021 plötzlich anders aussieht

    Nein - muss man nicht.

    Versicherer (und auch andere Unternehmen) arbeiten mit Kennzahlen und mit Vergangenheitsdaten. Sie betreiben keine Wahrsagerei, sondern strukturierte Wahrscheinlichkeitsabschätzung. Dass externe Faktoren diese Einschätzung verzerren oder zumindest beeinträchtigen können ist unstrittig. Dies ist kein Argument gegen diese Methode, sondern ein Marker für eine vorsichtige Anwendung.

  • Aufgrund der Annahme von mst muss man nun die Frage stellen, was die Ursachen sind, dass es seit 2021 plötzlich anders aussieht? Sind vielleicht die in meinem vorherigen Beitrag genannten Punkte die Ursachen? Ich kenne nicht die Interna der Debeka. Aber denkbar könnte es sein, was dann aber wiederum bedeuten würde, dass es in Zukunft wieder so aussehen könnte wie früher.

    Nein - muss man nicht.

    Versicherer (und auch andere Unternehmen) arbeiten mit Kennzahlen und mit Vergangenheitsdaten. Sie betreiben keine Wahrsagerei, sondern strukturierte Wahrscheinlichkeitsabschätzung. Dass externe Faktoren diese Einschätzung verzerren oder zumindest beeinträchtigen können ist unstrittig. Dies ist kein Argument gegen diese Methode, sondern ein Marker für eine vorsichtige Anwendung.

    mst : Du bestätigst doch mit dem von mir fett gedruckten Satz in deinem Zitat genau meine Aussage. Und du bestätigst auch meine Annahme, dass externe Faktoren verantwortlich dafür sein können, dass die Vorhersage einer zukünftigen Beitragsstabilität eine Glaskugelleserei ist, da man heute nicht weiß, welche zukünftigen externen Faktoren die Einschätzung der Versicherer verzerren oder zumindest beeinträchtigen können. Gäbe es nicht solche externen Faktoren, dann sehe ich es auch so, dass man hier nicht mehr von Glaskugelleserei sprechen sollte.

  • Externe Faktoren sind seit "ewigen Zeiten" zu beachtende Größen in der Kalkulation, bei Abschätzungen, bei Risikoanalysen. Manchmal wirken sie stark (besonders hohe oder schwache Zinsen), manchmal sind sie lange stabil und zeigen deshalb keine Aussenwirkung. Das ist zumindest für mich nichts neues, über das ich diskutieren muss.