Kann man als Mieter die Neuberechnung einer Heizkostenabrechnung verlangen, wenn nachweislich nicht die realen Verbrauchswerte benutzt wurden? Gibt es eine Bagatellgrenze, die die Neuberechnung verhindern kann?
Details: In unserem 15 Parteien-Mietshaus werden die Verbrauchswerte per Funk übermittelt. Dabei kommt es immer wieder vor, dass einzelne Heizkörper-Messgeräte keine Jahres-Endwerte per Funk übermitteln. Diese Geräte werden dann im Folgejahr ersetzt. Die lokal gespeicherten Werte des Abrechnungsjahres konnten beim Austausch ausgelesen werden und wurden vom Monteur dokumentiert. Die Heizkostenabrechnung benutzt für die ausgefallenen Geräte Schätzwerte, die sich in meinem Fall in diesem Jahr deutlich von den dokumentierten realen Werten unterscheiden. Die Abrechnungsfirma hat meinem Vermieter mitgeteilt, dass sie keinen Grund für eine Neuberechnung auf Basis der nachträglich ermittelten Werte sieht. Es geht in meinem Fall um 30€ zuviel bezahlter Heizkosten.