Hallo zusammen,
ich habe begonnen, mein Postbank-Depot (das ich noch aus der Zeit habe, in der ich Einzelaktien und Stock Picking toll fand) aufzuräumen.
Dazu habe ich heute Aktien verkauft und damit einen Verlust realisiert. Die Postbank hat nun nicht diesen Verlust dem Verlustverrechnungstopf "Aktien" zugeschlagen, wie ich es vermutet hätte. Stattdessen wurde die Gutschrift(!) aus dem Aktienverkauf vom Verlustverrechungstopf abgezogen -- in voller Höhe. Also so, als hätte ich die Aktien zum Kaufpreis 0,00 erworben und somit dick Gewinn gemacht.
Das ist nach meinem Dafürhalten falsch und zu meinen steuerlichen Ungunsten. Auf der anderen Seite kann ich mir aber nicht vorstellen, dass ich der einzige bin, bei dem das passiert und der das merkt.
Deshalb: Ist dieses Buchungsverfahren der Postbank hier im Forum jemandem bekannt? Oder stehe ich nur völlig auf dem Schlauch?
Anmerkung: Diese Aktien wurden ursprünglich auch im Postbank-Depot gekauft, es handelt sich also nicht um ein Artefakt aus Depotübertrag o.ä.
Danke für etwaige Erfahrungsberichte!