Beiträge von Dr. Schlemann

    Mich würde interessieren was genau an diesen Tarifen (im Vergleich zu ähnlichen Preisklasse-Angeboten der Konkurrenz) denn zu schlecht ist, dass man dieses Angebot nicht bei der HM abschließen sollte, wie sie ja oben andeuten, aber leider nicht ausführen.

    Inzwischen haben wir eine ganze Seite über die HanseMerkur Krankenversicherung geschrieben. Mit der Fitness der „Fit“-Tarifserie der HanseMerkur (Advanced Fit, Best Fit, Smart Fit) ist es leider nicht so weit her. Daher lautet die Überschrift "Leider ziemlich unfit!".

    Bei der Google Suche nach "HanseMerkur Krankenversicherung: Leider ziemlich unfit!" landen Sie glaube ich direkt einen Treffer, den Sie ebenfalls gerne verlinken dürfen. :) Dort finden Sie sämtliche Details, weshalb wir zu dieser Einschätzung gelangen.

    Bei CHECK24 (und anderen Vergleichsangeboten) liegt die HanseMerkur mit den Tarif Triple KVS3, PSV, EKV2 für knapp über 300€ (direkt auf der Homepage der HM für 280€) (bei 1000€ SB) weit vor der Konkurrenz (bei laut CHECK24 vergleichbaren Leistungen).

    Check24 ist kein unabhängiges Vergleichsportal sondern Versicherungsmakler. Ohne ausführliche, fundierte Beratung lassen sich "billige" Tarife deutlich einfacher verkaufen als gute, die zwangsläufig mehr kosten. Das wäre auch eine mögliche Erklärung für die Reihenfolge. :)

    Oh, gerade erst gesehen, sorry.

    Ein Bekannter ("selbstständiger Jungunternehmer" unter 25) sucht nämlich aktuell nach einer "günstigen" PKV.

    Das ist schon der erste Fehler im Strickmuster. Wenn er (noch nicht / nicht langfristig) genügend verdient, um sich eine "gute" PKV leisten zu können, dann sollte er (erst mal) besser in der GKV bleiben!

    Beim Googeln nach "Existenzgründer Wechsel PKV sinnvoll?" müssten Sie die Seite eines von Finanztip empfohlenen PKV Berater finden, der das dort genauer erklärt. Sie dürfen die Seite gerne verlinken, damit andere sie leichter finden - ich selbst darf's nicht. :)

    Meine Güte, so viel Fürsorge auf einmal Felice . :)

    Wenn wir auf der Website "Durchschnitt" schreiben, dann meinen wir wirklich den Durchschnitt von allen - so wie auch das WIP. Soweit eine genauere Untergliederung sinnvoll ist und dazu Zahlen vorliegen, gliedern wir vielleicht auch genauer auf. Das hängt auch immer von Kapazitäten ab, die wir z.B. lieber in eine ausführliche Analyse eines neuen PKV Tarifs investieren, als in besonders spitze Definitionen.

    Achim Weiss habe ich hier bislang also durchaus wortgewandt erlebt, ich denke er kann sich ganz gut selbst erklären. :)

    Was ist besser - Öffnungsaktion über Barmenia oder eine evtl. Normalannahme über Debeka?

    Es mag überraschen, aber in dem Fall würde ich im Zweifel (ohne Kenntnis von besonderen Umständen des Einzelfalls) die Normalannahme über die Debeka vorziehen. Der Debeka Tarif ist zwar deutlich schwächer, dafür aber ohne 30% Risikozuschlag und mit Beihilfeergänzungstarif.

    Sie nennen das immer wieder. Allein, ich glaube es nicht, zumal meine höchst persönliche Anschauung der eigenen Person dagegensteht.

    Meinen Sie die Steigerung des GKV-Höchstbeitrags oder die Demographie. Bei letzterer wüsste ich mit der Anschauung Ihrer eigenen Person nicht so viel anzufangen. :)

    Oder sehen Sie beim Anschauen Ihrer Person im Spiegel schon demographische Effekte? ;)

    Ja, die Concordia empfiehlt er auch gerne. Schauen Sie doch mal auf unsere Website. Dort finden Sie eingehende Analysen zu AO, Arag, Concordia und Universa. Das hilft vielleicht schon mal etwas bei der Meinungsbildung. Barmenia, BBKK, Deutscher Ring, SDK, Allianz und Hallesche haben Sie nicht auf dem Schirm? Die können alle etwas mehr als die Universa.

    Es gibt Versicherungsmakler, die in solchen Fällen eine Honorarberatung anbieten. Alternativ kann man auch einen Versicherungsberater beauftragen. Ich bin mir nicht sicher, was Sie mit "Zugriff auf Daten von Debeka und HUK" meinen. Hier sehe ich bei beiden keine praxisrelevante Einschränkung.

    Auch bei Nutzung der Öffnungsaktion gibt es einige wichtige Unterschiede:

    Auch wenn die Öffnungsaktion mit Einschränkungen verbunden ist, bleiben die vielen Unterschiede der Haupttarife (ohne Beihilfeergänzungstarif, meistens ohne Wahlleistungen) bestehen. So ist die Debeka z.B. generell leistungsstärker als die HUK und bietet auch mit Öffnungsaktion zumindest den "kleinen" Beihilfeergänzungstarif BG an.

    (Achtung, ich schreibe hier positiv über die Debeka!) :)

    Der Tarif BG übernimmt bestimmte zahntechnische Laborleistungen und Praxiskosten (auch für Implantate, einschließlich knochenaufbauende Maßnahmen), jedoch gedeckelt auf 6.150 EUR pro Kalenderjahr. Außerdem ist eine abgespeckete Auslandsreisekrankenversicherung enthalten, die jedoch nur den medizinisch notwendigen und nicht den medizinisch sinnvollen Rücktransport absichert.

    Ein Anbieter bietet als Vorteil Mehrleistungen im Haupttarif, die andere in den Beihilfeergänzungstarif auslagern, der bei Nutzung der Öffnungsaktion nicht angeboten wird.

    All das muss man für sich abwägen und gleichzeitig bitte darauf achten, dass die Öffnungsaktion nur beim ersten Antrag gilt - man hat also nur einen "Schuss".

    Insofern würde ich mich an Ihrer Stelle lieber fachkundig beraten lassen und das dafür nötige Geld in die Hand nehmen.

    Es kommt nicht gut, wenn jemand das berufliche Interesse nicht offenlegt.

    Haben Sie schon mal einen Blick auf meine Signatur geworfen? Offener geht es wohl kaum. :)

    Zum Thread:

    Vor dem Hintergrund, dass Versicherungsmaklern bezüglich Debeka gerne mangelnde Objektivität unterstellt wird (mit Makler-Bashing in einigen früheren Threads) , fand ich die Fragestellung nicht werblich sondern eher mutig bis riskant.

    Das Ergebnis interessiert mich angesichts des PKV Marktanteils der Debeka wirklich: Wie gut beraten Debeka Vermittler, wie subjektiv sind Versicherungsmakler, wie häufig werden Versicherungsberater genutzt und mit welchem Ergebnis?

    Noch mal zur Klarstellung: Es geht um PKV, nicht um Hausrat, Haftpflicht oder sonstige Sachversicherungen.

    Danke britty!

    Was wurde denn konkret "beraten"? Liebe Kundin, wir haben den ganzen Markt für Sie analysiert und mit Ihren Bedürfnissen abgeglichen. Zufällig ist auch bei Sparte XY (Haftpflicht, Hausrat, KfZ?) wieder die Debeka der leistungsstärkste und günstigste Anbieter? ;)

    Oder geht es um die Abwicklung von Leistungsfällen? Wie lief das in Ihrem Fall? Wurde schnell geprüft und reguliert? Oder hatten Sie noch keine Leistungsfälle?

    In dieser Grafik sieht man, dass ca. 20% der Nicht-Beihilfeberechtigten der Debeka in diesen 20 Jahren die Krankenhaus-Wahlleistungen aus ihrem Versicherungsschutz herausgenommen haben.

    Das ist m.E. eine nicht zwangsläufig richtige Schlussfolgerung. Die Veränderung betrifft das gesamte Kollektiv, einschließlich der Neuzugänge. Es können also genau so gut neue Versicherte sein, die sich von Anfang an "weniger umfangreich" versichert haben. Oder?

    Diese Beträge sind ein Tropfen auf den heißen Stein angesichts eines Eigenanteils im stationären Pflegefall von durchschnittlich 3.108 EUR!

    Weshalb Pflege Bahr - war (und ist) die Gesundheit kritisch? Mangels Gesundheitsprüfung bei Abschluss fallen hier die Leistungen magerer aus, als bei einer "richtigen" Pflegezusatzversicherung mit Gesundheitsfragen.

    Wie alt sind Sie beide?

    Versicherungen lohnen sich immer nur wenn der Schadensfall eintritt. Tritt er nicht ein, war Sparen die bessere Idee. Können Sie das sicher abschätzen?

    Wenn jemand über den Wechsel in die PKV nachdenkt, stellt sich fast zwangsläufig die Frage, ob die Debeka als größter privater Krankenversicherer die richtige Wahl ist. Ratsuchende befinden sich in einer unglücklichen Zwickmühle:

    • Debeka Vertreter können nur die Debeka vermitteln. Sie beraten per Definition nicht unabhängig. Somit sind sie verständlicherweise hochmotiviert, die Debeka in glänzendem Licht und andere Berater / Versicherungsmakler und Anbieter negativ darzustellen.
    • Aufgabe von Versicherungsmaklern ist zwar unabhängige Beratung im Interesse des Auftraggebers ("Sachwalter"). Die Debeka können sie jedoch nicht vermitteln und erhalten keine Vergütung (Courtage bzw. Provision) wenn sie diese empfehlen. Sie könnten also sehr motiviert sein, die Debeka "schlechtzureden".

    Dazu schreibt "Thomas" in einem frischen Finanztip-Erfahrungsbericht vom 22.8.2025:

    Zitat

    Besonders angenehm fand ich dabei seinen "no-nonsense"-Ansatz (Probleme bei der Versicherbarkeit klar und deutlich ansprechen und klären) und die Offenheit für Lösungsansätze von denen er nicht unmittelbar profitieren würde. Beispielsweise kam für mich immer auch eine Versicherung bei der Debeka in Betracht. Entgegen der gängigen Vorbehalte gegenüber Maklern (vor allem von Seiten der Debeka-Vertreter selbst) wurde mir zu keinem Zeitpunkt pauschal von Versicherern abgeraten, die nicht über Makler vertreiben. Auch wurden diese nicht über tatsächliche Schwächen in den Tarifen "schlechtgeredet". Dadurch hatte ich das Gefühl, wirklich eine informierte und gut abgewogene Entscheidung zu treffen.

    Was mich (und vermutlich auch andere) interessieren würde:

    Welche praktischen Erfahrungen hat die Community gemacht mit

    1. Debeka Vertretern
    2. Versicherungsmaklern
    3. Versicherungsberatern als "Plan C", um Zweifel an der Unabhängigkeit auszuräumen

    Wo gab's die "bessere" PKV Beratung im Sinn der Finanztip Beratungs-Checkliste von der Ermittlung individueller Anforderungen an eine "gute" PKV (einen Ausschnitt beschreibt die Finanztip Leistungsübersicht), darauf basierendem Tarifvergleich und Auswahl des passenden Tarifs über Antragstellung (sorgfältige Beantwortung der Gesundheitsfragen!) bis zu Policierung und anschließendem Service?

    Ergänzend bei 3.: Welche Tarife hat der Versicherungsberater empfohlen (Debeka?) und wie hoch waren die dafür zu zahlenden Kosten?