Beiträge von Pantoffelheld

    Hallo jlpicard , ich komme hier auf eine Rendite auf 1,7 % p.A. Die unnötige Unfallzusatzversicherung und die Dynamik, die jedesmal wie ein kleiner Neuabschluss entsprechende Kosten frisst, fordern ihren Tribut. Der Rest macht es nicht besser.

    Mit dem Abschlussjahr und der finanziellen Größenordnung ist das ein sehr interessanter Kandidat für einen Widerruf.

    Was das Berliner Testament angeht, hab ich ein ähnliches Thema. Meine Eltern haben eins abgeschlossen, weil Bekannte das auch haben und die sagen das wäre super. Als Einzelkind wird das das ggf. ordentlich Erbschaftssteuer kosten. Ich habe und werde da niemals was zu sagen. Ich wüsste auch nicht, wie ich das vernünftig formulieren sollte.

    Es gibt zwei Dinge, über der der Deutsche ungern redet: Über Krankheit & Tod. Und noch viel weniger über Geld. Beim (häufig nicht stattfindenden) Gespräch über das Erbe kommt beides zusammen.

    Kleine Kündigungs-Knobelei gefällig? Ein glückliches in getrennten Wohnungen lebendes Pärchen hat ihre Beziehung im letzten Jahr legalisiert. Beide verfügen jeweils über eine eigene teure Haftpflichtversicherung (PHV) im Single-Tarif. Jetzt ziehen sie zusammen. Wären es zwei normale PHV, hätte anlässlich der Heirat die jüngere der beiden Versicherungen sondergekündigt werden können und der Partner wäre beim anderen untergeschlüpft. (Wären die beiden nicht verheiratet, würde nun das Zusammenziehen die Sonderkündigung ermöglichen.) Das geht aber genau nicht, denn darum heißt der Single-Tarif ja so: weil er nur für die eine Person ist.

    Was ist das sinnvollste/günstigste Vorgehen? Die ältere Versicherung auf Normal-(Familien-)tarif umstellen und auf der Basis die andere sonderkündigen. (Immer mit der Möglichkeit, nach Ablauf der regulären Kündigungsfrist in eine günstigere zu wechseln.) Geht das überhaupt?

    Immer geht: Beide regulär kündigen. Bei Beendigung der ersten eine neue günstige Familien-PHV abschließen. Da zahlt man eben ein paar Monate doppelt. Wäre jetzt bei so einer Versicherung auch nicht sooo schlimm, aber ich will es immer gerne genau wissen. Weißt Du es genau?

    Das irrwitzige ist, dass Sie immer wieder sagen, sich um die 2 bestehenden Häuser kümmern, sei fürchterlich anstrengend, stellen sich aber nun Nummer 3 hin.

    Das ist doch ein schöner Ansatz für eine Win-win-Situation. Du bist aus guten Gründen gegen Mietshäuser als Geldanlage oder gar Neubau davon. Du hast allerdings die Vollmacht und es könnte daher leicht passieren, dass auch Arbeit und Ärger damit an Dir hängen bleiben, wenn Deine Eltern nicht mehr können.

    Andere wollen gerne Mietshäuser, auch neue. Da würde ich an Deiner Stelle das Paket schnüren: Entweder wir machen es so, wie ich es für richtig halte. Oder wir machen es so, wie du/ihr das wollt. Dann übernimmt der aber auch Verantwortung, Vollmacht und die Hauptarbeit. In beiden Fällen wäre das Ergebnis besser als die Situation, die sich anbahnt.

    Das Hinterlegen einer anderen Kreditkarte (VISA) hat ebenfalls nicht zum Erfolg geführt. Da werden wohl gemeinsame Backend-Systeme verwendet, wie mir die Mastercard-Hotline sagte.

    Das wäre krass, wenn die beiden Riesen auf das gleiche System gehen.

    Vielleicht klappt es statt dessen mit einer JCB-Karte? Du könntest sie ansonsten verwenden, um bei Einzelhändlern damit zu drohen sie einzusetzen, um einen Rabatt herauszuholen. ;)

    Oder ist das nur interessant als Orientierungshilfe?

    Die Beratung bei den o.g. Kreditvermittlern verläuft innerhalb eines inhaltlich geschlossenem Rahmens kenntnisreich, strukturiert und marktbreit. Wenn Du eine gemacht hast, ist es unwahrscheinlich, dass eine zweite oder dritte das Ergebnis noch nennenswert verbessert.

    ( 12345 hat in #10 allerdings geschrieben, dass es stärker von der Beratungsperson abhängt als ich meine.)

    josef99, wenn Du in Deinem Alter jeden Monat nicht nur 500 € sparen kannst sondern das auch wirklich tust, dann ist das eine tolle Sache.

    Wenn Du Spaß daran hast, die Anlage auf mehrere ETF zu verteilen, dann mach das ruhig. Du wirst auf lange Sicht weder eine höhere Rendite noch ein geringeres Risiko dadurch erzielen. Alle Anleger, die ich kenne, die mal "gestreut" angefangen haben, haben irgendwann konsolidiert auf 2 oder auch nur 1 ETF, weil sie ihre Wochenenden nicht bei Excel und Online-Banking verbringen wollten.

    Die Regel wie 3-6 Monatsgehälter hier und 15 Jahre Mindestanlagezeit da haben alle ihre Berechtigung, aber es ist ja nicht so, dass Du kurz vor der Rente stehst und Du auf Gedeih und Verderb auf diese eine Anlage angewiesen bist. Du hast das (Arbeits-) Leben noch fast vollständig vor Dir. In der Situation würde ich nicht so kleinteilig agieren, sondern mit der Sparrate denn auch all-in gehen. Geld auf dem Tagesgeldkonto ist da wie nicht investiert. Wenn die berühmte Waschmaschine kaputt geht, dann setzt Du eben 1 bis 2 Sparraten aus.

    Mal angenommen, Du willst wirklich in genau 5 Jahren Wohneigentum erwerben. Welchen Anteil wird der jetzt begonnene Sparvorgang daran realistischerweise haben? Vielleicht planst Du mit 40.000 Euro dadurch eingebrachtes Eigenkapital sein vom Kaufpreis plus Nebenkosten X (hängt extrem von der Gegend ab - 200.000? 800.000??). Und dann brechen die Kurse ein Jahr vorher um 25% ein und erholen sich nicht vollständig. Wie wirkt sich das auf die Gesamtfinanzierung aus? Ich behaupte, dass sie bei diesen Parametern nie ernsthaft beeinflusst wird und zwar bei pessimistischen wie auch bei optimistischen Annahmen. Du hast bei 500 € Sparrate und fünf Jahren Spardauer den Effekt, dass Du am Ende schlicht noch nicht genug gespart haben wirst, um eine Immobilie zu finanzieren. Da musst Du länger sparen oder die Rate erhöhen oder einen Partner finden, der mitspart. Am besten alles zusammen. Also Ärmel hochkrempeln und los geht's!

    Agio beim Bausparer. Was es nicht so alles gibt. :/

    Normalerweise würde ich die Daten in Excel geben und eine Standardfinanzierung mit Darlehen daneben legen. Normalerweise gewinnt dann die Standardfinanzierung.

    Aber Du kannst ja nicht rechnen, weil es gar kein Objekt gibt und damit keinen wirklichen Bedarf.

    Da sind wir in der Vielleicht-Zone. Und das ist die Zone, in der sich der Bausparvertriebler sehr wohlfühlt. Vielleicht kannst Du das Darlehen brauchen, wenn es zuteilungsreif ist. Vielleicht wird es sogar gleich ausgezahlt, wenn es tilgungsreif ist, so dass Du ohne Zwischenfinanzierung. Vielleicht sind die Zinsen bis dahin gestiegen, so dass Du ein gutes Gefühl hast. Vielleicht sind sie auch nicht gestiegen, aber dann kannst Du trotzdem ein gutes Gefühl haben, weil Du ja gegen höhere Zinsen abgesichert warst. Ob sich das gelohnt hat, wirst Du im Nachhinein sowieso nicht mehr nachrechnen.

    Hallo XP100 , Du solltest dringend etwas tun. Eine Kontopfändung ist durchaus denkbar, wenn es einen "vollstreckbaren Titel" gibt und so etwas könnte in einem der gelben Briefe gewesen sein. Es wird allerdings nur die offene Forderung gepfändet und Du kannst das Konto danach weiterbenutzen. Wenn Du sehr wenig Geld hast, könntest Du ein "P-Konto" einrichten. Ich würde damit zur Verbraucherzentrale gehen. Versuche die Unterlagen vorher zu ordnen und Online-Sachen auszudrucken, dann geht es schneller. Weißt Du, wie Du die findest?

    Hallo Elena H. im Ausgangspost steht noch eine Email-Adresse offen.

    Hallo AHB, Dein Gespräch auf dem Arbeitsamt ist etwas unglücklich verlaufen oder Du hast dort nicht alles so erzählt wie hier.

    Zum Arbeitslosengeld: Du bist 64 Jahre alt. Dann müsstest Du Anspruch auf 24 Monate Arbeitslosengeld haben, nicht nur 12. https://www.arbeitsagentur.de/arbeitslos-arb…uch-hoehe-dauer . Wenn Du Deinen Job allerdings selbst kündigst, bekommst Du bis zu 3 Monate Sperrzeit https://www.finanztip.de/sperrzeit-arbeitslosengeld/ . Du könntest versuchen, statt dessen den Arbeitgeber zu einer Kündigung zu bewegen.

    Voraussetzung für Arbeitslosengeld ist, dass Du mindestens 3 Stunden am Tag arbeiten kannst. Sonst bist Du erwerbsunfähig und könntest eine Rente bei voller Erwerbsminderung bekommen. Das ist keine Entscheidung von Dir, sondern vom Gutachter. Gegen die Du natürlich Widerspruch einlegen kannst. (Falls die EU-Rente unter Berücksichtigung aller Aspekte für Dich wirklich ungünstiger ist als Bezug von ALG I, siehe #3)

    Was mit "Überleitung in die Rente" auch gemeint sein könnte, ist der vorzeitige Einstieg in die Altersrente. Das geht ab 63 generell und je nach Deiner Erwerbsbiografie eventuell auch abschlagsfrei. Aber auch bei abschlagsfreier Auszahlung würden immer noch die Einzahlungen der letzten Jahre fehlen. Da ALG I keine Sozialleistung ist, könnte Dich die Agentur für Arbeit nicht dazu zwingen, diese Altersrente frühzeitig zu beantragen. (Das sieht bei Bürgergeld oder anderer Sozialhilfe anders aus.) Ein Vorteil der vorzeitigen Altersrente wäre noch, dass man sie mit einer Postkarte "ich will meine Rente jetzt" ohne weitere Umstände bekommt. Das mag verlockend erscheinen, wenn man gerade auf dem Zahnfleisch geht, ist aber finanziell wahrscheinlich die ungünstigere Lösung.

    Wenn Du weitere Details lieferst, könntest Du noch konkretere Antworten bekommen. Darüber hinaus wäre eine Beratung bei der Rentenversicherung und vielleicht nochmal bei der der Agentur für Arbeit sinnvoll. Idealerweise sollte bei beiden Gesprächen exakt das gleiche herauskommen, da beide Stellen top informiert sind und Dich unabhängig beraten müssen (bei der DRV habe ich in der Praxis die besseren Erfahrungen gemacht). Sonst sind Sozialverbände wie VdK oder SovD gute Anlaufstellen.

    Meine ersten Gedanken gehen auch Richtung #10 - wozu brauchst Du einen Kredit?

    Was ich mir noch vorstellen könnte wäre ein Missverhältnis zwischen Einkommen und (aus der Sicht der Bank) zu hoher Kreditrate. Wenn Du sehr günstig lebst und den Kredit schnell zurückzahlen willst und z.B. bei einem Einkommen von 3600 € gleich 2000 € Kreditrate leisten willst, dann sagt der Algorithmus, dass das nicht gehen kann, obwohl es in Deiner Konstellation vielleicht doch machbar wäre.

    Da können wir aber nur raten. Um wenigstens gut raten zu können, bräuchten wir mehr Informationen.