Beiträge von Muenchner

    Keine schlechte Idee, an die Option zu kündigen habe ich tatsächlich nicht gedacht.

    Gerade dann, wenn man absehen könnte, dass man die Zeit bis zur Verrentung ohne Probleme überbrücken könnte.

    Muenchner Ich bin bei dir mit dem Punkt zum Nettolohn. In deinem Fall (BU= Nettolohn) ist es tatsächlich nicht so kritisch. Ich habe aber die Erfahrungen gemacht, dass die Höhe der BU leider nicht so hoch wie das Nettogehalt ist.

    Ja bei nicht Beamten kann sich das durchaus anders darstellen, was man aber auch da nicht vergessen darf ist, dass eine evtl. Erwerbsminderungsrente noch on top kommt. Klar ist das nicht mit einem Ruhegehalt vergleichbar, aber es paar hundert Euro sind es sicher auch.

    Alles Richtig, und für dieses Beispiel hier passt ja das mit den 60 Jahren wenn bereits ein Polster besteht.

    60 reicht aber eben nicht wenn du mit 30 oder 40 BU wirst. Denn dann wirst du mit 60 in die Röhre schauen weil du gar keine Möglichkeit hattest ein vernünftiges Polster für den Übergang zu bilden oder mit Krankengeld, Arbeitslosengeld zu puffern.

    Warum genau sollte man in die Röhre schauen, wenn man eine BU in der Höhe des aktuellen Nettos hat? dann kann man doch weiterhin Rücklagen aufbauen, auch wenn man BU ist, weil der Lebensstandard nicht groß anders ist.

    Das klingt aber jetzt eher nach verbeamtet und wäre damit eine etwas andere Risikostruktur.

    Ja natürlich ist das eine andere Risikostruktur, das muss aber eben jeder für sich selbst abwägen.

    Ich persönlich wollte keine Unsummen ausgeben, weil eben klar war, dass je länger ich durchhalte, desto weicher fallen werde. Ich habe auch nur 1.000€ abgesichert, das war am Anfag sogar etwas hoch (da es ein sog. Mindestruhegehalt gibt), aber entspricht jetzt etwa dem Abstand meiner derzeitgen Besoldung zur Besoldung bei sofortigem Ruhestandseintritt.

    Wie auch 90 Prozent Aktien schrieb ist es aber auch generell für Viele wohl deutlich besser eine kürzere Laufzeit zu haben als garkeine Absicherung.

    Eine BU kann ja durchaus ein Kostenfaktor sein. Da wirkt sich denke ich jedes Jahr früher aus.

    Ich zahle zum Beispiel für die 1.000er BU nur 34,00€ im Monat bis zum 55. LJ. Meine Frau zahlt nur ca. 80,00€ im VIerteljahr für 2.400€ Absicherung ebenfalls bis zum 55. LJ (nicht verbeamtet, aber über die BVK zusatzversichert), wobei das aber auch eine Nettopolice ist.

    Ich habe auch schon BUs gesehen die nur bis zum 55igsten Lebensjahr gehen, da stand der Abschluss der Versicherung ganz klar im Vordergrund.

    Ich habe mich damals ganz bewusst "nur" für eine Laufzeit bis zum 55. Lebensjahr entschieden, weil ich mir bis dahin eine Ruhegehaltshöhe erdient habe, die mich auch so gut über die Runden kommen lässt und finanziell bis dahin die Schäfchen ziemlich im Trockenen sein sollten.

    Was sagt denn Dr. Schlemann als Experte zu einem Tarif, dessen Beitrag um 390 Euro (entspricht bei michel1um 147%) zum Jahreswechsel steigt?

    Handelt es sich hier vielleicht um einen Tarif, der jahrelang keine Beitragssteigerung hatte, da der Schwellwert für den auslösenden Faktor "Leistungskosten" in keinem Jahr überschritten worden ist? Und jetzt muss alles nachgeholt werden?

    Dazu kann/darf er nix sagen. Wäre das bei der Debeka passiert hätte er sich safe längst geäußert, aber die Signal Iduna ist ja in seinem Verkaufsportfolio.

    Im habe 80-100.000€.

    Bei der Garage steht nocd Dachsanierung, die wird um 400.000€ kosten, kommt aber klar aus Rücklagen (1.100.000€)

    Mit dem Hausverwalter habe ich telefoniert und mir Zusätzliche Infos geholt. Außer Tiefgarage Dach steht sonst nichts an.
    87€ Euro sind nicht umlegbare Kosten. Die sind realistisch weil ich die Abrechnungen von letzten 3 Jahre vorliegend habe.


    Wie gesagt ich habe mich für 100% Finanzierung entschieden und werde kaufnebenkosten selbst zahlen.
    Ich rede aber über 1 Zimmer Objekt, das mich 96.000€ gekostet hat.

    Wie hoch ist denn bitte der Anteil an der Rücklagenzuführung und der Verwaltergebühr bei den 87€? ich vermute die Rücklagenzuführung ist da nicht mit eingerechnet, das kommt auf fast allen Abrechnungen separat noch dazu. bei 200+ Einheiten und 70er Jahre Bau führt die WEG deutlich zuwenig in die Rücklage zu. Sieht für mich nach einer Hausverwaltung aus, die das Hausgeld niedrig halten will, auf Kosten der Substanz.

    Noch ein paar Fragen:

    aus wie vielen Gebäuden bsteht das Objekt?

    Wann war die letzte Trinkwasseruntersuchung und was war das Ergebnis?

    Wie hoch ist die Gebäudeversicherung pro m² (Stichwort Schadenhistorie)?

    Welche Bauweise liegt vor (Ziegel?, Fertigbeton? Ortbeton?)

    Gibt es für die Stellplätze in der Sammelgarage separate Grundbücher (warum gibt es für Garage und Wohnungen eine gemeinsame Rücklage)?

    Welche Energieeffizienzklasse hat das Objekt?

    Grundsätzlich bin ich bei MCProfit, aber beim TE klingt mir das alles ein bissl zu sehr nach Immocation, bzw anderen Immomindset Propagandisten mit rosaroter Brille.

    Zahlen können sich sehr schnell ändern. 80€ nicht umlagefähiges Hausgeld ist bei normaler Bewirtschaftung eines derartigen Objektes unrealistisch. Wie hoch sit die Rücklagenzuführung für die Wohnanlage im Jahr? Wurde bei der Tiefgarage bereits eine Betoninstandsetzung durchgeführt?

    Ernsthafte Frage: kann man für Neugeborene eine BU-Versicherung abschließen? Und was kostet sowas ?

    Es gibt tatsächlich solche Produkte, entweder als richtige BU (Risiko) Anwartschaften, oder kombiniert mit einem Sparplan (Option auf spätere BU ohne Gesundheitsprüfung). Meiner Meinungn ach ein guter Baustein um zumindest eine Grundabsicherung hinzubekommen. Mit der Beine Maja Police der Nürnberger kommtman, wenn amn im lafue der Zeit alle Optionen zieht auf bis zu 6.000€ monatliche Absicherung.

    pat22 mir erschließt sich nicht warum man auf Biegen und Brechen im schlechten bisex Tarif bleiben will. Der unisex Tarif ist deutlich besser und wenn ein Wechsel ohne Gesundheitsprüfung möglich ist (wozu die Versicherer bei besserer Leistung eigentlich berechtigt sind), ist das eigentlich ein no-brainer.

    Wenn Du UNABHÄNGIG beraten werden willst solltest Du einen Honorarberater aufsuchen. Herr Schleemanns Handeln ist auf den VERKAUF von Finanzprodukten ausgerichtet (siehe dortiges Impressum), nicht auf Beratung (eine Zulassung als Honorarberater, §34H GewO) liegt nicht vor.

    ersteinmal mir erschließt sich nicht worauf Du hinaus willst. Anscheinend hast Du ja kein Problem mit Paypal ansich (sonst hättest Du da ja kein Konto). Also was genau ist Dein Problem? Dass Paypal Deine Handynummer hat? Das muss es ohnehin, wenn Du das Konto sicher bertreiben willst. Aber um Sicherheit geht es Dir scheinbar nicht, sondern nur um irgendeine komische Paranoia.

    Alternativ gibst Du lieber sensible Kreditkerteninformationen an chinesische Onlineshops...

    Wie schauts denn mit Googlepay aus? zumindest alibaba und aliexpress unterstützen googlepay. Oder hat google auch keine Handynummer von Dir?

    weitere Alternative: Bei der DKB eine Visa Karte bestellen und dort das monatliche Limit auf 100€ setzen und dann mit den Kreditkartendaten (validierter Name und KK Nummer) in China nur so um sich werfen (Hauptsache die Handynummer hat keiner).

    ersteinmal Warum dieses tamtam? Funktionsweise von Paypal nicht verstanden?

    Du musst Dir bei Paypal Zahlung keine Sorgen machen, dass jemand Dein Bankkonto hackt, weil diese Information niemals an den Zahlungsempfänger gelangt. Der bekommt das Geld nämlich nicht von Dir sondern von Paypal, das ist die Augabe von Zahlungsdienstleistern.

    Wichtig ist das Paypal Konto vernünftig abzusichern (mit 2FA), aber das willst Du ja nicht...

    Hallo zusammen,


    hat hier jemand die Blaue Karte von American Express im Einsatz und kann von deren Akzeptanz (in Deutschland, der EU, international) berichten?


    Danke & Grüße

    Ich habe schon seit einigen Jahren (Seitdem es die alte Amazon Visa Karte der LBB nicht mehr gibt) die Payback American Express Karte. Ich kann die Karte wirklich nur empfehlen. Wie Wanderslust hatte auch ich bisher keine Probleme auch mit größeren Ausgaben. In der EU, also auch in Deutschland, sollte man aber unbedingt auch noch eine Visa oder Mastercard als Alterantive haben, weil insbesondere kleinere Geschäfte/Bäckereien, etc. die AMEX oft nicht akzeptieren.

    Die App und auch Homepage von American Express wirken allerdings schon ein wenig aus der Zeit gefallen (wenngleich sie natürlich zweckmäßig sind), so sahen Kreditkartenzugänge in den 2000ern aus...

    Man kann das Kapital eines Riestervertrags vorzeitig zum Teil oder komplett für Immobilienzwecke entnehmen, das ist der sog. "Wohn-Riester".

    Ich würde hier den Begriff "Wohnriester" vermeiden, damit wird fast immer ein Riester Darlehen assoziiert.

    Zitat

    Man entnimmt also Kapital, das sich in einem üblichen, also schwachen Riestervertrag mit vielleicht 1,5% verzinst, und steckt das Geld ins Haus, muß also beispielsweise 20.000 € weniger Darlehen aufnehmen als ohne das. Das spart dem Häuslebauer 20 T€ * Darlehenszins an Zinszahlung. Ein Darlehen könnte aktuell 3,5% kosten. Das ist für den Anleger also ein positives Zinsdifferenzgeschäft.

    Da ist sie die Sache mit den Annahmen: Wenn sofort eine Immobilienfinanzierung ansteht ist Dein Szenario zutreffend. Das ist aber in den seltensten Fällen der Fall. Eher ist es ja so, dass eine Immobilie bereits finanziert ist und es irgendwann um eine Anschlussfinanzierung geht, bis zu der man einen Riester ansparen kann. Ich rate in jedem meiner Postings in diesem Zusammenhang zu einer ETF Nettopolice, da kommt dann mit Zulagen vermutlich etwas anderes heraus als bei 1,5%.

    Zitat

    Jetzt ist ein Riestervertrag aber ein Sparvertrag mit nachgelagerter Besteuerung: Die Sparraten kann man von der Steuer absetzen, dafür versteuert man später die Auszahlungen. So weit, so logisch.

    Hat man aber zwischendurch das Kapital entnommen und in ein Haus gesteckt, gibt es später keine Auszahlungen, die der Staat besteuern kann. Also werden die Auszahlungen simuliert: Es wird ein fiktives Konto angelegt, das sog. "Wohnförderkonto", das fiktiv mit 2% verzinst wird. Das ist für den Anleger immer noch ein gutes Geschäft: Er spart die 3,5% Darlehenszins, seine Steuerbasis erhöht sich aber nur um 2%, nicht um 3,5%. Im Ruhestand versteuert er den Stand dieses Wohnförderkontos dann (Details lasse ich hier weg).

    Diese Versteuerung ist Dir aber ein Dorn im Auge.

    ich denke niemand zahlt gerne unnötig Steuern. ich zeige daher regelmäßig auf, wie sich die Steuerlast minimieren lässt, dazu gehe ich aber von anderen Annahmen aus.


    Zitat

    Du schlägst daher vor, der Häuslebauer soll die 20 T€ nicht aus dem Riestervertrag entnehmen, sondern denselben weiterführen. Der Häuslebauer soll weiter die 1,5% Riesterzins kassieren und für die z.B. 20 T€, die er so mehr als Hausdarlehen aufnehmen soll, 3,5% Zinsen zahlen.

    Das ist eine glatte Lüge. ich schlage regelmäßig vor, aufgrund der Kosten in einen ETF Riester als Nettopolice zu wechseln und das Guthaben für eine Anschlussfinanzierung zu verwenden. Wenn es von den Zinsen her Sinn macht möglichst nah an der Rentenphase um die 2% Verzinsung so gering wie möglich zu halten. Meine Annahme dazu: Wohneigentum ist bereits vorhanden und finanziert.

    Zitat

    Erst unmittelbar vor dem Beginn der Leistungsphase soll er nach Deiner Lesart das Kapital entnehmen und es z.B. als Sondertilgung in das Immobiliendarlehen stecken. Dann wird zwar auch ein Wohnförderkonto angelegt, aber Dein Anleger spart so die Versteuerung der fiktiven Zinsen. Auch kann man (mit Steuerrabatt) das Wohnförderkonto mit einem Schlag ablösen. Darum geht es Dir.

    Wenn man nachrechnet, stellt man allerdings fest, daß Deine Variante für den Anleger dennoch teurer ist.

    Dann rechne mal unter meinen Annahmen vor und nicht unter Deinen.

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    Ich halte das Einbeziehen eines schlecht verzinsten Riestervertrags in eine Immobilienfinanzierung für einen ziemlich eleganten Weg, diesen schlecht verzinsten Riestervertrag sinnvoll zu verwenden.

    bei Deiner Annahme (festverzinster Riester wird beibehalten und es steht aktuell eine Finanzierung an) mag das die sinnvollere Variante sein

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    Es mag anders sein, wenn der Riestervertrag auf Aktien basiert, weil man von denen erwartet, daß sie sich besser rentieren als Renten (und auch mehr Rendite erwirtschaften, als ein Immobiliendarlehen kostet). Kann man machen, das ist aber halt Spekulation, die für den deutschen Sicherheitsanleger nichts ist. Wenn die Börsen genau zu dem Zeitpunkt gecrasht sind, an dem Dein Anleger den "Joker" ziehen will, schaut er in die Röhre. Die Beitrags- und Zulagengarantie gilt ja erst zum Beginn der Leistungsphase.

    Natürlich sieht es mit einem Aktienbasierten Produkt anders aus, jedoch bei weitem nicht so gut wie mit einem reinen ETF Depot (allerdings federn die Zulagen bei mehreren Kindern die fehltende Rendite mehr oder weniger ab), bei dem man genau das gleiche Problem haben kann wie mit dem Riester, nämlich dass es, wenn es benötigt wird gerade schlecht steht. Der Rieter hat hier den "Vorteil" der Beitragsgarantie, das heisst kurz vor Rentenphase wird ein sehr großer Teil des Guthabens bereits im Sicherungsstock, und Wertsicherungsfond stecken (wenigstens in der Höhe der eingezahlten Beiträge + Zulagen), der Verlust sollte im Verlgeich zu einem ETF Depot minimal sein (Dafür verliert man über die Jahre ja schon Rendite an die Beitragsgarantie und den Versicherugnsmantel).

    Ich gehe immer davon aus, was vorgegeben wird. Das ist regelmäßig zu wenig für eine stabile Kalkulation, also kommt keiner umhin (auch ich nicht), für die nicht bekanntgegebenen Informationen Annahmen zu treffen.

    Ja das ist nunmal so und bei unterschiedlichen Annahmen kommt man zu unterschiedlichen Ergebnissen.

    Zitat

    Das ist allerdings völlig unabhängig von dem nur von Dir immer wieder angeführten "Joker" nach §92a EStG.

    Was willst Du mir damit sagen? Ich sehe den 92a tatsächlich als Joker, weil er erst nachträglich eingeführt wurde (ganz am Anfang von Riester ging das nämlich noch nicht) und sich damit eine (fast immer) unvorteilhafte Verrentung komplett vermeiden lässt (und ein nicht vorhandener oder unvorteilhafter Rentenfaktor damit keine Rolle mehr spielt). Natürlich ist ein Joker nicht für jeden geeignet, aber der für den er geeignet ist freut sich u.U., wenn er darauf hingewiesen wird.