Beiträge von alpha_zulu

    Du hast keinen erwachsenen Sohn, das ist klar 😉 Bist du selbst evtl. einer davon? Vermutlich sparen sich Männer gern das Geld für ihre Finanzen.

    Nein, habe keinen erwachsenen Sohn, damit liegst du richtig. Mit deiner anderen Annahme jedoch nicht: Bin mit 16 zuhause ausgezogen, da die Ausbildungsstelle nicht ums Eck lag. Und danach nie wieder zuhause eingezogen.

    Hat mir definitiv nicht geschadet. Musste halt samstags noch - neben der Berufsausbildung - arbeiten gehen. War wirklich großartig, morgens um halb sieben aufzustehen und den ganzen Tag fremder Leute Höfe zu pflastern. Und anstrengend war das auch. Wenn wir dann samstagsabends in der Disco waren (so nannte man das damals noch), bin ich um elf Uhr oft in der Ecke eingeschlafen, während meine Kumpels gerne die halbe Nacht durchmachen wollten. Aber ohne diesen Job hätte ich mir nicht mit 18 den Führerschein und mit 19 das erste gebrauchte Auto leisten können. Von nix kommt nix.

    2. Verträge vergleichen – Strom, Handy, Versicherungen jährlich checken und wechseln, wenn nötig.

    Gerade erst wieder den jährlichen Wechsel angestoßen. Die Ersparnis ist immens. Bestandskunden werden nicht belohnt, obwohl ich so langsam einen Sinneswandel bei den Anbietern wahrnehme. Nach abgelaufener Mindesvertragslaufzeit gerne mal bei der Kundenhotline einen Treuerabatt einfordern - oft geht da was.

    Einzige Ausnahme bei sehr alten Wohnungen mit Einzelofenheizung, zum Beispiel bei der früher beliebten Nachtsrtromspeicherheizung oder wenn das Warmwasser nicht zentral sondern über Elektroboiler erzeugt wird, dann sind die Kosten hierfür in der Stromrechnung der Wohnung enthalten.

    In unserer Dreier-WEG hat jede Einheit ihr eigene, moderne Brennwert-Gastherme inklusive 120 Liter Boiler zur Warmwasseraufbereitung.

    Somit sind im Hausgeld verbrauchsabhängigen Größen nur Allgemeinstrom, Kaltwasser und Abfluss enthalten.

    Gas, Strom und Müllgebühren zahlt jede Einheit selbst und kann sich auch die jeweils passenden Energieversorger selbst aussuchen.

    So eine WEG ist halt ein heterogenes und fragiles Gebilde. Bin selbst langjähriger Verwaltungsbeirat einer kleinen WEG mit 3 Einheiten und der einzige Selbstnutzer. Die anderen beiden Einheiten gehören zwei unterschiedlichen Eigentümern, die beide als Vermieter reine Kapitalanleger sind. Da sind Interessenskonflikte schon per se vorprogrammiert.

    Wenn man sich eine Eigentumswohnung zulegt, sollte man sich darüber sehr gut im Klaren sein, dass man nicht immer Herr im eigenen Haus ist.

    Habe das von Anfang an viel zu panisch geschrieben und kann auch jeden hier verstehen!

    Schaue morgen Mal nach den anderen Punkten und gebe hier Bescheid.

    Sehr gute Idee, das mal in aller Ruhe anzugehen. Abrechnungen und Wirtschaftspläne aus Hausverwaltersoftware sehen auf den ersten Blick sehr umfangreich und unübersichtlich aus. Man muss sich da mal in Ruhe reinfuchsen, um alles zu verstehen. Schon alleine die verschiedenen Umlagemöglichkeiten der Kosten (nach Miteigentumsanteil, nach Verbrauch, pro Einheit etc.) können erst mal verwirren. Versucht das alles mal ganz konkret zu verstehen, bevor ihr mit Hausverwaltung oder Voreigentümer sprecht. Sonst könntet ihr ins offene Messer laufen ...

    Das weiß ich alles. Es ging mir eigentlich nur um den Vormieter und was ich machen soll.

    Schaut mal bitte im notariellen Kaufvertrag nach dem Stichwort „Lastenübergang“. Dort sollte ausführlich beschrieben sein, zu welchem Zeitpunkt welche Rechte und Pflichten an den neuen Eigentümer übergehen.

    Der Kaufvertrag ist die privatrechtliche Grundlage der „Geschäftsbeziehung“ zwischen deiner Freundin und dem Ex-Eigentümer. Darüber hinaus könnte der Vorbesitzer ggf. aus Kulanz Nachzahlungen leisten. Verpflichtet ist er nur zu allem, was im Kaufvertrag festgeschrieben wurde.

    Also beschäftigt euch zuerst mal intensiv mit diesem!

    Jetzt ist es ja so, dass die Erhöhung auf 550 Euro zum 01.09.2025 geht und das auch nicht so besprochen wurde. Die Eigentümerversammlung ist ja wie gesagt erst am 04.09.2025.

    Kann es sein, dass es sich bei den 550 Euro um Angaben aus dem Wirtschaftsplan des neuen Wirtschaftsjahres handelt, welcher am 04.09. auf der ETV erst noch beschlossen werden soll?

    Klingt vllt komisch, aber er ist mittlerweile schon nahe an 80, hat absolut kein Interesse an/Verständnis für Finanzthemen irgendeiner Art und eine (krankheitsbedingt) sehr kurze Aufmerksamkeitsspanne. Eingespielte Routinen rund um Haus, Garten und ab und an bei der lokalen Voba Cash holen halten ihn am Laufen und Änderungen daran sind schwierig und verwirrend.

    Kann ich absolut nachvollziehen. Dann würde ich das in keinem Fall ändern.

    Falls du über Kontovollmachten verfügst, könntest du jewiels einen größeren Betrag vom Depot auf dein Konto transferieren und von dort aus zu deines Vaters Konto per Dauerauftrag. Selbstverständlich müsste er damit einverstanden sein.

    Bei der DKB könnte man etwas Ähnliches händisch nachbauen (Verkauf z.B. einmal im Quartal oder Jahr, dann Dauerauftrag vom Verrechnungskonto aufs Girokonto), weil das DKB-Verrechnungskonto ein Girokonto ist. Nachteil dabei für meine Zwecke: Das DKB-Giro ist nur kostenlos bei mtl. Eingang von mind. €700... Ansonsten €4,50 mtl. Also de facto auch kein kostenloses Depot...

    Könnte dein Vater nicht seine Rente auf dieses DKB Konto überweisen lassen? Dann wäre es gratis und der Rest würde passen.

    Wie genau man das gestaltet, ist sehr individuell und hängt unter anderem davon ab,

    Dieser Halbsatz bringt es m. E. am besten auf den Punkt. It depends!

    Genauso wenig, wie die 50-30-20-Ansparregel ein Dogma sein darf, genauso wenig gibt es verbindliche oder "beste" Entsparmodelle. Jeder Jeck ist anders! Niemand hat genau diesselben Voraussetzungen wie ein anderer. Und planbar ist schonmal gar nix!

    Deshalb: Fleißig ansparen, ohne dabei das Leben zu vergessen. Und später schauen, wie es passt. Nichts ist sicher, außer der Tod und die Steuer!

    Das mache ich auch nicht. Meine Whg. hat 2 Etagen aka Maisonette. Das Bad ist in der oberen Etage. Wenn ich "unten" heize, wo landet dann die Wärme erstmal? Daher ist der Heizkörper im Bad schon seit Jahren aus. Und dort hängen im Winter keine Eiszapfen von der Decke herunter.

    Das trifft aber auf die geschilderte Wohnung (vermutlich) nicht zu. Außerdem wohnen dort die Eltern von Madize, vermutlich etwas ältere Menschen. Da würde ich von einem beheizten Bad ausgehen wollen.

    Wenn ihr wirklich viel in Eigenregie machen wollt, werdet ihr jede Woche, über einen langen Zeitraum, mehrere hundert Euro in irgendwelche Baumärkte bringen.

    Mein Tipp: Schlagt euch das Ganze schnellstens aus dem Kopf, es wird sonst im Fiasko enden. Nicht nur finanziell. An solchen Situationen sind schon unzählige Ehen gescheitert!