Beiträge von alpha_zulu

    Eine freundliche Bitte an alle anderen: ich habe mich an das Forum gewand eben weil ich nicht viel Erfahrung habe u. natürlich passieren blöde Anfängerfehler. Da ist es weder hilfreich noch motivierend wenn die Antwort leicht überheblich daher kommt. Keiner wird als Experte geboren und hinterher ist man immer klüger ...

    Ich habe mir jetzt alles nochmals durchgelesen und kann keine überheblichen Antworten entdecken. Kann es sein, dass du leicht übersensibel reagierst? (Kannst froh sein, dass Achim noch nicht aufgetaucht ist :))

    Aber der Dienstwagenfahrer an der Tankstelle ist ein Paradebeispiel für das Prinzip-Agent-Problem. Die Interessen von Firma und Fahrer sind nicht die gleichen und eine Kontrolle ist nur begrenzt möglich

    Nicht jeder AN hat bereits innerlich gekündigt. Solange man sich den Zielen/Visionen des AG noch verbunden fühlt, sind die Interessen beider durchaus die gleichen. Oder welchen Nutzen sollte man davon haben, seinem AG höhere Kosten als notwendig aufzubürden?

    Wenn ich dafür keinen größeren Umweg in Kauf nehmen muss, tanke ich weiterhin gerne an einer günstigen Tankstelle. Da geht es mir auch um die Prinzipien der Marktwirtschaft. Vielleicht gehöre ich mit dieser Denkweise einer aussterbenden Rasse an. Und wahrscheinlich war ich vor meinem Angestelltenverhältnis zu lange selbständig.

    Niemals sollte man am ATM, beim Händler oder im Hotel die Möglichkeit wählen, das Heimatkonto in der Heimatwährung Euro zu belasten "dynamic currency conversion". Dabei erhält man miserable Wechselkurse. Also immer in der Landeswährung belasten lassen, dann wird der faire offizielle Wechselkurs von Visa bzw. Mastercard verwendet, s.o. Also z.B. 30.000THB in THB von der Kreditkarte abbuchen lassen und nicht den in EUR umgerechneten Betrag.

    Diese Funktion wird oft sehr geschickt in eine „JA-Abfolge“ integriert. Der Nutzer muss vorherige Fragen mit JA beantworten, um im Auszahlungsvorgang weiterzukommen. Dann erscheint die Frage nach der Währungsconversion, es wird ein Eurobetrag angezeigt, man klickt wieder JA - und schon ist man in die Falle getappt. Ist mir in TH selbst schon mal passiert, obwohl ich das richtige Vorgehen kenne. Ich vermute, unerfahrenen Reisenden wird das massenweise passieren ohne dass sie überhaupt wissen, dass es einen deutlich günstigeren Weg gegeben hätte. Eine perfekte Gelddruckmaschine für die ATM-Betreiber!

    Das "Käse" bezog sich auf die Aussage, dass dies "prakisch immer" so sei mit den Markentankstellen. Und auch auf die Aussage, dass es Dienstwagenfahrern grundsätzlich egal sei, wie hoch der Spritpreis ist. Dem ist nämlich nicht so.

    Wer einen Dienstwagen fährt, dem ist der Spritpreis egal. Geht über die Tankkarte. Und die stammt eigentlich immer von den großen Marken. Deshalb tanken die auch gerne morgens bei Aral, BP etc.

    Das ist Käse! Sowohl bei meinem früheren Arbeitgeber (sehr großes deutsches Unternehmen), als auch dem jetzigen (größerer Mittelständler), waren/sind wir laut Car Policy angehalten, die großen Markentankstellen zu meiden und - wenn möglich - zu den günstigen Randzeiten zu tanken. Autobahntankstellen sind nur im Notfall zu nutzen und es darf dort nur eine geringe Menge nachgetankt werden. Die Tankkarte ist von DKV (nicht markengebunden) und bei vielen Flottenbetreibern sehr weit verbreitet. Also nix "eigentlich immer von den großen Marken".

    Ich selbst tanke meinen Firmenwagen meistens bei JET oder einer Freien und freue mich, wenn ich einen günstigen Preis erwischen kann (obwohl ich auf kurze Sicht nichts davon habe).

    Hier ein Beitrag des Chefs von dm zur Thematik:

    https://www.wiwo.de/unternehmen/ha…/100164470.html

    Danke für den Link. Der Artikel ist ja ganz interessant, um jenen Kunden ein schlechtes Gewissen zu machen, die - so wie ich - hauptsächlich ihre Visa Debit Karten zum Zahlen einsetzen. Ich habe jedoch nicht darum gebeten, dass die kostenlosen Girocards gestrichen wurden.

    Und leider geht der Artikel auch nicht konkret darauf ein, wie hoch denn nun die unterschiedlichen Gebühren für die Akzeptanzstellen sind. Da steht nur ist teurer. Wie viel teurer? Und das bitte mal in absoluten Zahlen. So ein DM zahlt bestimmt nur Mikrocentbeträge pro Buchung. Das werden die bei den saftigen Margen sicherlich verkraften.

    Kartenzahlung geht schon, aber oft bei kleineren Verkäufern (kleine Gaststätte, Winzer, Hofläden, Automat ...) halt nur GiroCard. Argument sind immer die höheren Kosten der Debitkarten. Aber wie geschrieben: bisher kein Problem für mich und wenn die Gebühren in D oder der EU bleiben und nicht ins MAGA-Land fließen, finde ich das auch gut :thumbup:.

    Naja, die deutschen Direktbanken (DKB, ING, etc.) finanzieren vermutlich über die Provisionen der Visa Debitkarten-Umsätze ihre (sprich: unsere) kostenlosen Girokonten. Da ist mir das Hemd näher als die Hose.

    Wenn MAGA hier ein Thema ist, dürfte man weder Apple- noch Android-Geräte nutzen, da beide mit MAGA-Land-Betriebssystemen arbeiten. (Und Welt-ETFs dürfte man dann schon garnicht mehr kaufen.) ;)

    Kleiner Tip bei vielen Auto Werkstätten geht es Auch, das man Rechnungen Splitten kann. Man bezahlt einen Teil mit Bargeld und den Restlichen Teil einfach mit der Girokarte das geht Auch.

    P.S. bei der DKB Bank kann man Nur bis 2560€ mit der Girokarte auf einen Schlag bezahlen.

    Durch die Einführung der Echtzeitüberweisungen sollte man sowas noch einfacher handhaben können. Da kann man sein Limit selbst festlegen und die Rechnung vor Ort ratzfatz überweisen.

    Hm, unverschämter Preis? Tja, vor 10 Jahren hätte ich das auch gesagt.

    Hoffentlich muss der Friseur das nicht lesen. Er könnte wütend werden.

    Ja, ich finde das schon heftig, wenn man alle 3 Wochen zum Nachschneiden geht. Vor 10 Jahren hat das gefühlt noch 18 Euro gekostet. Und die wenigsten hier werden in 10 Jahren ihr Gehalt verdoppelt haben.

    Ja leider sind viele sehr oberflächlich mit Kreditkartenabrechnungen. Ich werde auch sehr oft komisch angeschaut, wenn ich an der Kasse sage: Den Kassenbeleg brauche ich nicht, nur den Kartenbeleg zur Kontrolle mit der Monatsabrechnung.

    Diesbezüglich bin ich sehr froh, dass mittlerweile sowohl Debit- als auch Kreditkartenumsätze quasi in Echtzeit auf meiner Smartwatch signalisiert und im Onlinebanking angezeigt werden.

    So eine pauschale Aussage ist nicht korrekt, da es viele verschiedene Systeme und Anbieter mit unterschiedlichen Gebührenmodellen gibt. Bei Zettle und Sumup beispielsweise gibt es Tarife da fallen immer 1,39% oder 0,79% Gebühren an. Ohne Mindestgebühr oder Unterschied ob Girocard, Debit, oder Credit. Nur ausländische Karten oder "Premium-Karten" wie Amex sind da ggf. teurer.

    Es kann ja auch gar nicht so teuer sein, wie manche Händler glauben machen wollen. Ich kann hier in der Gegend bei jeder Bäckerei(kette) ein einzelnes Brötchen für 50 Cent mit Visa kaufen, das würde nicht funktionieren bei hohen Gebühren.

    Mein Friseur hingegen akzeptiert nur „EC“ (die es gar nicht mehr gibt!), obwohl er unverschämte 36 Euro für einen Herrenhaarschnitt aufruft, für den ich maximal, inklusive Waschen, 20-25 Minuten im Salon bin. Dann soll er halt 50 Cent mehr nehmen und dafür die gängigen Debitkarten akzeptieren. Wo ist das Problem? Mich macht sowas wütend.

    Ohne Girocard oder besser noch Bargeld wird es im besagten Nizza des Nordens aber nicht nur beim Parken schwierig, sondern auch beim Einkauf, dem Besuch eines Restaurants etc.

    Restaurants, nicht nur in WI, sind da sowieso ein ganz eigenes Thema. „Aus technischen Gründen sind derzeit keine Kartenzahlungen möglich“ - wer kennt sie nicht, diese vergilbten Aushänge, die schon seit annodazumal in etlichen Fenstern hängen.