Beiträge von csh

    Der Gedanke einmal im Jahr in die Schweiz zu fahren und im auserlesenen Kreis von Aktionären den legendären Schokoladenkoffer in Empfang zu nehmen, hat mich ungemein angemacht.

    Ja ist schon reizvoll... Dieser Koffer ist vielleicht ein größeres Status Symbol als ein teures Auto zu fahren 😄.

    Ich habe jetzt in akzeptabler Nähe ein Lindt-Outlet, wo man auch besondere Süßigkeiten shoppen kann, die man sonst nicht im Laden findet.

    Den haben wir auch... Meine Frau kaufte dort kürzlich mehrere Tüten "ganz besondere" Lindor Kugeln, je 6 Stück (100g?) für 7 Euro... Käm mir nie in den Sinn für ein bisschen Zimt in der Schokolade diesen Preis zu zahlen. Ich spar lieber für die Aktie 😆.

    Ich würde es auch alles so stehen lassen und schließe mich der Meinung von monstermania an:

    Wenn du mal Geld brauchst, würde ich als erstes den Stoxx Global Select Dividend 100 ETF verkaufen.

    Wenn man die Anlageklasse 'Aktien' in seinem Vermögen abdecken will, reicht ein möglichst breit streuender weltweiter ETF vollkommen aus.

    OK, aber was machst du denn bei der 500k€ Grenze (Wegzugssteuer)? Du schreibst, dein SPDR ACWI IMi ist nur einem Jahr die größte Position im Depot geworden, was schon beachtlich ist (ich frage mich auch wie das möglich war). Da wird es ja vermutlich gar nicht so lange dauern, bis du diese Grenze erreichst.

    Also ich würde spätestens dann denken, dass eben ein ETF nicht mehr reicht, auch wenn es der ACWI IMI ist. Auch aus steuerlichen Gründen machen mehrere Sinn (LIFO).

    Na, dann nenne uns mal den konkreten Broker, der das bei der Übertragung eines ETF, der über Jahre/Jahrzehnte per Sparplan in Tranchen gekauft wurde, so macht/anbietet wie Du schreibst!? :/
    Klar, wenn es um einen einmaligen Kauf eines Wertpapiers geht ist das ganze überhaupt kein Problem. Dann bekommt jeder Erbe seinen Anteil und gut ist.

    PS: Ich würde weniger auf das vertrauen, was eine KI so 'sagt'.

    Das weiß ich natürlich auch nicht. Aber ich stelle mir auch die Frage, wie man einen Welt ETF fair an mehrere Erben vererbt. Und zwar ohne, dass er zwangsverkauft wird, nur weil es eine Bank technisch nicht besser hinkriegst.

    Beispiel: wenn ein 60-jähriger 100.000€ in einem Welt ETF hat, den er sich über die letzten 10 Jahre über Sparplan angespart hat, dann kann man nach 30 Jahren grob von einer Verachtfachung ausgehen (Annahme Verdoppelung alle 10 Jahre, keine Entnahme). Also 700.000€ Kursgewinne.

    Mit 90 dann Erbfall an zwei Kinder. Erbschaftssteuer sind nicht zu zahlen, da jedes Kind 400.000€ erben würde (Freibetrag).

    Aber man möchte es fair aufteilen ohne Verkauf der Anteile, denn das wären ja fast 130.000 € Steuern (18,5% auf 700k). Wie macht man das also?

    Problematisch wird es, wenn es mehrere Erben gibt und die Wertpapiere zu unterschiedlichen Zeiten erworben wurden. Eine Aufteilung von Wertpapieren ist natürlich möglich, aber bei der Aufteilung erhält Erbe A den zuerst erworbenen Anteil der Papiere, Erbe B den nächsten Anteil usw. Da diese Positionen unterschiedliche Anschaffungswerte haben, hat das bei einem späteren Verkauf Auswirkungen auf die Besteuerung der Erträge und kann zu steuerlichen Nachteilen oder zu Vorteilen bei einzelnen Erben führen.

    Das stimmt doch aber nicht. Ich bin da in zwar auch kein Experte, aber die KI sagt zu dem Thema, dass man einen ETF fair an mehrere Erben übertragen kann, in dem man die Bank anweist den ETF "pro rata" an mehrere Depots zu übertragen, so dass am Ende jeder Erbe die gleichen Anschaffungsdaten, Einstandskurse und steuerliche Belastung bei Verkauf hat. Ist für mich jedenfalls einleuchtend, warum sollte das auch nicht möglich sein.

    Gleiches geht auch bei Schenkung.

    Hallo,

    hier ist soweit ich weiß niemand aus dem Finanztip Team unterwegs.

    Ich kann dir zu deinen Fragen wenig helfen, aber hier ist ein nettes Experten-Video zum Thema:

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    An unterschiedliche Personen sollte wohl kein Problem sein.

    Hallo nochmal,

    zum Ende des Jahres habe ich mir mal wieder Gedanken gemacht über unsere beiden Haupt-ETFs.

    Wie würdet ihr im Jahr 2026 weiter sparen?

    Sie hat: Vanguard FTSE Developed World

    Ich habe: Xtrackers MSCI World

    Beide als Ausschütter. Beide jeweils mit rund 10k€ Gewinn. Beide habe ich so ausgesucht, v.a. aus Gründen der Anbieterdiversifikation (emotional aufgeladen nach den Amundi Mergers). Inzwischen sehe ich das nicht mehr so kritisch.

    Dazu kommt: Der Xtrackers ist jetzt schon im dritten Jahr bei unserer Bank (DKB) als Aktions-ETF kostenfrei besparbar.

    Überlegung 1: Sie schwenkt auf Xtrackers, um die 1,50 € Ordergebühr zu sparen und um das Familienvermögen auf gleiche Beine zu stellen. FTSE Developed stehen lassen und falls Crash, dann umschichten. Ist es die Ersparnis von 1,50€ pro Monat wirklich wert einen fast gleichen ETF zu eröffnen? Oder ich schwenke auf Vanguard FTSE Developed, weil Vanguard mir stabiler erscheint (seit immer fixe Ausschüttungsmonate, keine Indexwechsel auf ESG), aber eigentlich blöd, wegen Sparplangebühren.

    Überlegung 2: Beide besparen künftig den SPDR ACWI IMI, da er auch kostenlos besparbar ist, oft empfohlen wird und ein besserer Kern ETF ist (finde ich aber unnötig, habe auch EM ETF). Außerdem weil Hartmut Walz irgendwo empfahl nach 100k den ETF zu wechseln.

    Überlegung 3: Jeder bleibt seiner Strategie treu, alles bleibt wie es ist, der Übersichtlichkeit halber (in jedem Depot, aber nicht auf Familien Ebene). Ich finde beide ETFs immernoch top.

    Überlegung 4: Thesaurierer nehmen? Aber hier habe ich inzwischen gelernt, dass sie doch nicht so gut sind in der Entnahmephase.

    Danke für eure Ratschläge.

    Mein Fazit:


    Muss nächste Woche doch wieder arbeiten.

    Sonst ganz gut.

    Meins auch ;)

    Ein paar weitere Learnings aus 2025:

    * Vermögensaufbau, Finanztip-Videos, Finfluencer, Finanzblogs, Experten-Interviews u.ä. machen auch nach Jahren noch Spaß :thumbup:.

    * Ich hatte mir 2024 vorgenommen, dass ich 2025 in Bitcoin investieren will. Ich tat es nicht :(. Einerseits vielleicht gut (weil BTC jetzt weniger Wert ist), andererseits schlecht, weil ich zu unentschlossen war. Ich kam aber auch ohne BTC gut durchs Jahr.

    * Ich habe dieses Jahr gemerkt, dass mir mein Gehalt immer unwichtiger wird mit steigendem Alter und Vermögen. Bonuszahlungen lösen nur noch Schulterzucken aus.

    * Ich mache mir zu viel Gedanken über die optimale Portfolio Struktur. Mein Gestaltungsdrang ist auch nach sechs Jahren Börse noch nicht verschwunden. Für 2026 hoffe ich, dass es sich legt.

    * Das Leben wird nicht unbedingt besser, wenn man ein ETF-Depot angespart hat. Es verkommt immer mehr zu einer irgendeiner Zahl bei irgendeinem Online-Dienstleister.

    * Geld ist dieses Jahr mehr zu einem gesellschaftlichen Thema geworden, wie man an der Rentendiskussion gesehen hat. Die Politik, die EZB, oder irgendetwas "Höheres" außerhalb unseres Einflussbereichs scheint mehr Kontrolle über uns zu haben, als ich bisher dachte: Unser Renteneintrittsalter, die Inflation, die Bauzinsen, die steigenden Sozialabgaben (auch die Diskussion über Kapitalerträge), die neue Grundsicherung, das Steuersystem, ... All das scheint ein Werkzeug zu sein, um unser Handeln zu beeinflussen und um uns klein und abhängig zu halten.

    Ich hatte mir letztes Jahr auch ein paar seiner Videos angesehen und mich auf seiner Webseite rum getrieben.

    Ich finde die Argumente und guten Eigenschaften eines Geldes, die Bitcoin mitbringt schon einleuchtend. Andererseits machte er sich in einem seiner Videos z.B. um die deutsche Wirtschaft keine Sorgen, weil es hierzulande ja genug Bitcoiner gibt.... Häää? Auch propagierte er, dass man frei sein wird (von Arbeit), wenn man Bitcoin kaufen würde. Auch seine Aussagen, dass unsere Nachfahren im Jahr 2140 so und so reich sein werden, wenn man jetzt investiert, irritierten mich.

    Aber das "wtf happened in 1971" ist interessant, wobei das glaube ich nicht von ihm kommt, sondern unter Bitcoinern allgemein bekannt ist. Oder auch seine Artikel Reihe zum Thema, was bei Kriegen mit Fiat-Geld passiert(e).

    In seinem Forum hatte mich das hier entsetzt: Damals wollte sich ein mutmaßlich junger Mensch mit wenig oder keinem Einkommen 100k€ von seinen Eltern leihen und diese in Bitcoin investieren. Ich hoffe die Eltern haben das nicht mitgemacht.

    Florian Bruce Boyce finde ich sympathischer, auch wenn ich mir von ihm auch nur wenige Videos angesehen habe.

    Kritisch ist jedoch die Redundanz: MSCI World enthält Europa bereits, zusätzliches MSCI Europe führt zu einer unbegründeten Übergewichtung Europas. Zudem entsteht unnötige Komplexität ohne klaren Mehrwert.

    Moment mal....warst du nicht derjenige, der den USA Anteil deutlich reduziert hat (unter 40%)? Wie macht man das denn, wenn man auf der anderen Seite nicht den Europa Anteil erhöht?

    Und du hattest doch neulich auch ein "wissenschaftlich fundiertes" Welt Portfolio mit fünf Regionen ETFs vorgestellt, oder?

    Ich finde diese Ansätze weiterhin sympathisch und legitim.

    Ich bin 70 und habe mir einreden lassen, dass ich auf Sicherheit setzen muss. Alles Mist. Ich bin Kursschwankungen gewohnt und kann damit umgehen, darum verkaufe ich die Geldmarkt Produkte und gehe wieder in Etfs.

    Richtig starkes Mindset für eine 70-jährige (ich nehme an du bist weiblich wegen deines Namens)! Davon können sich viele etwas abschneiden. 👏👌

    Meine Mutter macht nur das "bombensichere" Festgeld bei der Sparkasse. Und meine Schwiegermutter hat noch nicht mal ihr eigenes Girokonto, nur ein Gemeinschaftskonto mit ihrem Mann, der sich um alles kümmert. Beide sind auch um die 70.

    Ich bin auch überrascht, wie hoch die Aktienquote ist. Liegt es daran dass der letzte große Crash für viele schon zu lange zurück liegt? Oder setzt sich zumindest hier im Forum das Wissen durch, dass man langfristige Rendite nicht ohne Aktien hinbekommt.

    Eher letzteres? Vielleicht auch die Alternativlosigkeit? Ich wüsste aktuell nicht, was ich mit (viel) Cash sollte, außer als Investitionsreserve, aber da bin ich eher der Meinung, dass sie nicht viel bringt (warten auf den Crash). Also auch bei mir rund 95% Aktienquote. Miet-Immobilien erscheinen mir zu aufwändig, vielleicht werde ich mich mal da einarbeiten. Von Krypto habe ich auch zu wenig Ahnung.

    Gerade wurde mir in der DKB App angezeigt:

    LU1681043599 ist der zweitbeliebteste ETF in der Sparplan Ausführung.

    Amundi MSCI World Swap UCITS ETF EUR Acc

    Jetzt mal Hosen runter, wer von euch investiert in diesen ETF und warum? Also ich meine...: Er ist von Amundi 😩 (schlechter Ruf), er kostet 0,38% TER 💸, er ist synthetisch 🫩 und in Luxemburg aufgelegt 🇱🇺 (was zwar egal ist bei Swap, aber man weiß ja nie, ob Amundi den nicht trotzdem noch nach Irland umziehen möchte)

    Meins wäre der irgendwie nicht 🤷‍♂️

    Gibt bessere Dividenden-ETF.

    Das denke ich auch. Der Stoxx Dividend wurde schon öfters zerrissen.

    Mein Gedanke dazu: wenn man mit 60 in Dividenden ETF investiert mit der Absicht von den Ausschüttungen zu leben, impliziert das doch, dass man die Anteile nicht verkaufen möchte.

    Das wiederum bedeutet, dass man ihn vererben wird, vielleicht an seine Kinder in den 40ern. Die bräuchten dann aber wieder eine andere Anlage, zumindest laut Artikel. Also würde ich lieber einen 3% Entnahmeplan implementieren auf einen ACWI oder einen ausschüttenden normalen World ETF nehmen, der besser vererbungsfähig ist, oder? Gibt ja auch Nießbrauchdepot. Bin noch keine 60, vielleicht denke ich dann auch anders drüber.

    MSCI World Screened UCITS ETF (Acc) – ISIN IE00BFNM3J75

    Der erscheint mir für deine Zwecke ganz gut auf den ersten Blick.

    Oder empfehlt ihr einen anderen ETF?

    Ich hatte noch den L&G Global Equity UCITS ETF im Sinn, dessen Solactive Index Kontroverse Waffen ausschließt (neben Kohle).

    In der Theorie jedenfalls.

    Denn wenn man mal schaut wo z.B. Lockheed Martin überall drin ist, dann stellt man fest, dass sie in o.g. ETF enthalten ist, genauso auch Honeywell (beteiligt an Atomwaffen).

    Beide sind in deinem Screened Index nicht drin (in keinem Screened).

    Du kannst das schön über justetf prüfen: Auf eine Aktie klicken und dann runterscrollen, dort siehst du die Liste an ETF, wo sie enthalten ist.

    Du kannst auch mal die Amundi ETFs näher anschauen. Amundi ist bekannt dafür, dass sie kontroverse Waffenhersteller ausschließt, und zwar auch in ihren breiten non-ESG ETF. Lockheed Martin gibt es bei Amundi ETFs z.B. nicht.

    Deren Politik ist hier beschrieben.

    Dort steht, dass "Anti-personnel mines and cluster bombs" sowie "Chemical and biological weapons" auch in den passiven non-ESG ETFs ausgeschlossen werden. Honeywell ist trotzdem enthalten, aber vielleicht bin ich hier auch nur schlecht informiert.

    Die DKB scheint wohl ihre "Öffnungszeiten" denen lokaler Sparkassenfilialen angleichen zu wollen. Wie kann es sein, dass an einem Mittwoch nachmittags das Online-Banking weder per Webseite noch per App erreichbar ist?

    Es wurden da Wartungsarbeiten vorher angekündigt. Aber ich meine es hieß Mittwoch Nacht 0-6 Uhr.