Auch interessant: "staatliche Vorgaben zum Kauf europäischer Produkte". Wars das bald mit dem freien Markt? Müssen wir demnächst alle Amundi ETFs kaufen? 😮
Beiträge von csh
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Frag doch mal die Bank, ob sie die Anteile fair aufteilen kann, so dass jeder Erbe die gleiche Steuerlast hätte bei Verkauf.
Laut KI sollte das technisch möglich sein, man müsse nur die Anweisung geben. Es würde sich "anteilige Übertragung nach Anschaffungstranchen" nennen. Auch dem Begriff "per rata"-Aufteilung habe ich schon gehört.
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Wer damals nur 10 Jahre Zinsbindung genommen hat, ist auch selbst schuld. Wenn man bei den damaligen Zinsen noch versucht hat, die letzten 0,0x Prozentpunkte mehr raus zuholen, war man schlichtweg zu geizig. Die Finanzierung wäre wohl nicht an 0,1%-Punkten mehr gescheitert.
Ich hatte ein Angebot für entweder 1,1% auf 10 Jahre oder 1,65% auf 15 Jahre. Habe mich für die 10 Jahre entschieden. Möglichst schnell weg mit den Schulden war die Devise.
Bei meiner laienhaften Rechnung kam raus, dass die Zinsen für die Anschlussfinanzierung auf ca. 7% steigen müssten, damit sich das 15 Jahre Angebot lohnen würde (was ich für unwahrscheinlich hielt). Wahrscheinlich stimmt es nicht und ich wusste auch nicht, dass man trotzdem nach 10 Jahren ein Sonderkündigungsrecht hat.
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Was mir immer wieder auffällt: Bei ETF Empfehlungen wird fast immer empfohlen "Nimm den MSCI World oder der FTSE All-World". Egal ob Artikel auf Spiegel oder Zeit, ob Finanzblogger oder sonstige Ratgeber, es sind oft nur diese beiden Indizes. Auch die KI empfiehlt sie. Bei Finanztip fällt es mir manchmal auch auf in den Newslettern. Zunehmend wird zwar auch der MSCI ACWI empfohlen.
Aber warum wird eigentlich fast nie der FTSE Developed erwähnt bzw. empfohlen?
Objektiv betrachtet ist er doch der bessere Index (als MSCI World) oder übersehe ich hier etwas?
Mehr Länder (Polen, Südkorea), mehr Marktabdeckung (90% statt 85%), 2000 Titel statt 1300, weniger USA (geringfügig), besseres Sharpe Ratio (geringfügig).
Der Vanguard ETF auf diesen Index war lange Zeit einer der günstigsten Industrie-Länder ETF, an den Kosten kann es also nicht liegen. Tracking Differenz auch hervorragend.
Franklin Templeton hat vor zwei Jahren einen ETF auf diesen Index raus gebracht zu sehr geringen Kosten, aber der scheint nicht sehr attraktiv zu sein. Fast schon schade... warum eigentlich nicht?
Die Leute kaufen stattdessen lieber noch viel jüngere ETFs - teils Swap, teils teurere - von Amundi oder BNP Paribas oder Ossiam oder physische mit Domizil Frankreich, Hauptsache es steht MSCI World drauf? Und das trotz des gesättigten Angebots auf diesen Index.
Wie ist euer Eindruck? Kommt der FTSE Developed trotz seiner Qualität zu kurz? Kauft die Masse das was oft empfohlen wird (MSCI World) und es wird weiterhin über das berichtet, was die Masse hören will (MSCI World)?
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Ich weiß nicht warum, aber der Algorithmus hat mir gerade das hier vorgeschlagen:
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Ich kenne das... Ich bin seit einigen Jahren (geringfügig) im MSCI Europe SRI investiert, der die letzten Jahre noch mehr Abstand zu seinem non-SRI Pendant genommen hat als die EM. Ich will ihn bald verkaufen.
Ich denke es liegt vor allem an den Rüstungsunternehmen, die die letzten Jahren die Rendite antrieben.
Wie es in 10 Jahren aussieht, weiß natürlich niemand. Aber ein interessanter Aspekt war ein Video des Aktienrebells, worin er argumentierte, dass Defense Aktien die Volatilität etwas senken könnten, bzw. eine Art Absicherung gegen schlechte Zeiten sein könnten (wenn alles schlecht läuft wegen Krieg, laufen zumindest die Rüstungsaktien).
Ich hatte meinen Emerging ESG Screened ETF bereits 2023 gegen einen normalen getauscht. Nicht wegen schlechter Rendite, sondern weil ich FOMO hatte, nicht überall dabei zu sein. Bis heute liefen die aber sehr ähnlich.
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Was soll da was kosten, das Rebalancing? Soll doch beim Neobroker passieren.
Es sollen wohl die Vanguard ETF(s) verkauft werden und Xtrackers gekauft werden. Dabei fallen vor allem Steuern an. Transaktionskosten sind vermutlich zu vernachlässigen.
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Hier siehst du das neue Basisgerüst. Ein Rebalancing Ende des Jahres ist hier vorgesehen. Siehe hier Beitrag 43
Danke. Und habt ihr euch mal ausgerechnet was das kostet (in Prozent)? Und warum überhaupt? Nur weil DWS ein deutscher Anbieter ist?
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UBS
Nutzt auch State Street laut justetf
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Zitat
Seit Ende 1987 kam der MSCI World auf durchschnittlich 8,93 Prozent pro Jahr, der breiter gefasste ACWI auf 8,80 Prozent und der reine Schwellenländerfonds MSCI EM auf 10,42 Prozent.
Wie kann das denn sein? ACWI müsste doch etwas besser gelaufen sein, wenn die Schwellenländer auch besser liefen. 🤔🤔🤔
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Ich habe nur auf justetf geschaut ("Rechtliche Struktur"), da steht überall State Street.
Dein Link ist von 2018 und betrifft offenbar nicht die ETF, sondern nur normale Fonds.
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Richtig. Produkte sind noch da, sie tüftelt schon eine ganze Weile an einer Alternativlösung herum.
Sparpläne sind auf jeden Fall gestoppt. Will auf DWS oder andere europäische Anbieter „umrüsten“.Dann "lohnt" es sich ja doch, zumindest für das gute Bauchgefühl 😄. DWS hängt aber ja auch wieder an der State Street Bank. Gerne mal berichten wie die Lösung aussieht.
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Umschichten nur wegen Anbieterpräferenz lohnt in der Regel nicht.
Irgendwo hattest du mal geschrieben, dass deine Frau aus Vanguard Produkten aussteigen will, so wie ich verstanden habe aus Anbieterpräferenz (keine US Emittenten mehr). Was ist daraus geworden?
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Außerdem: Das regulatorische Umfeld. Wenn 70 % des Portfolios in den USA sitzen, hängt man extrem an der dortigen Gesetzgebung, Steuerpolitik und Rechtsprechung. Auch wenn die Kunden weltweit sitzen, unterliegt die Firma den Regeln (und Sanktionen) von Washington. Diversifikation dient ja auch dem Schutz vor politischen Einzelschicksalen.
Danke. Genau das. Die meisten argumentieren immer so wie R. Schonwieder. Man denke nur an Frühjahr 2025, als die Besteuerung ausländischer Investoren im Raum stand (Section 899). Amerikaner würde das ja nicht betreffen, aber Europäer sollten vielleicht schon anders investieren.
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Ab 100 Euro vier (!) , also wirklich 4 (!) ETFs. Und dann noch von vier (!) verschiedenen Fondsgesellschaften.
Die erste Kritik versteh ich. Aber was ist an Anbieter Diversifikation so schlecht?
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Ich bin weiterhin am Thema Einzelaktien für meinen Sohn dran. Viel ist noch nicht passiert, aber habe erfreulicherweise festgestellt, dass die ING relativ günstige Sparpläne auf viele Aktien anbietet.
Soooo..... Sparplan auf die McDonald's Aktie ist endlich eingerichtet 🤩. McProfit gut, oder 😄🤔?
Vielleicht hilft es irgendwann der Finanzbildung und dem Interesse an der Börse, mehr erwarte ich mir davon eigentlich nicht.
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Depot - Stand heute 12.3.2026:
Dein Depot erinnert mich sehr an das vom YouTuber Christian Delacour. (siehe zweites Bild), vielleicht findest du dort Inspiration.
Lass dich nicht beirren.
Mit Geld spielt man nicht.
Doch. Nur die mit wenig Geld nicht:
„Wer viel Geld hat, kann spekulieren. Wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren. Wer kein Geld hat, muss spekulieren.“ (Kostolany)
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Jetzt bricht der Markt wegen der nächsten Bankenkrise zusammen und plötzlich sind nur noch 35.000 Euro im Aktien da. Dann wird es Leute geben, die aus dem Geldmarkt-ETF Geld entnehmen und auf der Aktienseite anlegen.
Das ist aber komplett falsch.
Ja 🤔🤔? Jetzt stellst du alles was ich über Rebalancing gelernt habe auf den Kopf 🙃.
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Dort wurde die TER des FTSE RAFI All-World inzwischen fast verdoppelt.
Kostet 0,39%. Soweit ich mich erinnern kann, war das schon immer so (?)
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Hallo,
ich würde einfach die Fonds, die die höchsten Kosten verursachen, zuerst verkaufen. Hier mit KI generiert die MLP Fonds mit TER und absoluten Kosten (TER * Depotwert):
Fondsname (WKN) TER (laufende Kosten) Depotwert Absolute Kosten p.a. Fidelity Funds Germany (A0LF01) 1,91 % 30.622 € 584,88 € Flossbach v. Storch Mul. OPP. R (A0M430) 1,62 % 28.273 € 458,02 € Nomura FDS I-India EQ (A1C9ED) 1,90 % 19.686 € 374,03 € ACATIS Value Event Fonds D (A2DR2M) 1,10 % 31.684 € 348,52 € Smartrack Growth A (A0M5RC) 2,00 % 11.274 € 225,48 € MFS M. Proud. Capital A1 (A2ANEB) 1,81 % 11.439 € 207,05 € SCHR. ISF Asian Opp. (973045) 1,84 % 9.254 € 170,27 € RCG.-R.QI EM MA AC EQ (A0NDKJ) 1,52 % 9.428 € 143,31 € PICTET-WATER Nam. P (933349) 1,99 % 4.937 € 98,25 € UBS MSCI World Soc. Resp. (A1JA1R) 0,22 % 41.762 € 91,88 € BGF-WLD Healthsc. (A0BL36) 1,80 % 4.893 € 88,07 € DWS Vermögensbild. FD I LD (847652) 1,45 % 5.617 € 81,45 € FSI GU FSSA GR. CH. GR (A0LHAL) 1,08 % 5.502 € 59,42 € Praktisch würde ich es so umsetzen, dass du zwei wöchentliche Sparpläne über je 5000 € einrichtest (sofern dein Broker das erlaubt): Einen auf einen Geldmarkt-ETF, den anderen auf den Aktien-ETF. Damit hättest du nach rund 6 Monaten alle MLP Fonds in die Zielstruktur umgeschichtet. Einfach die Liste von oben (teuersten) nach unten (günstigsten) abarbeiten. Jede Woche ins Depot schauen und sicherstellen, dass der nächste Fonds rechtzeitig verkauft wird, damit Liquidität für den Sparplan bereitsteht.
Wenn das nach 6 Monaten fertig ist, die ETFs vornehmen. Da würde ich den DAX und die Amundi ETFs zuerst umschichten. Zu dein Einzelaktien kann ich wenig sagen, die kosten zumindest nichts. Vielleicht kleinere Positionen oder Klumpen mal zwischendurch verkaufen.
Nach spätestens einem Jahr wäre dann alles in der Zielstruktur
.Achso, was du mit deinen eigenen Anlagen machen willst, weiß ich nicht genau. Auch verkaufen? Damit könntest du ja prinzipiell genauso verfahren. Und natürlich die Kredite im Auge behalten, je nach Zinssatz auch was sondertilgen.