Beiträge von Impidimpi

    Ich habe per Recherche das hier direkt gefunden: https://www.bafin.de/SharedDocs/Ver…rtners_com.html

    Ich weiß nicht in wie fern dir das hilft. Solltest du noch kein Geld überwiesen haben, ist es ja nicht so schlimm, denke ich. Es hört sich allerdings danach an als hättest du schon Geld dort versenkt. Hier wird dich juristisch niemand vertreten können - wenn es um nennenswert Geld geht, dann ist ein Anwalt vermutlich sinnvoll. Vielleicht kannst du deine abgeschlossenen Verträge widerrufen. Ob das von dir genannte Unternehmen darauf reagiert weiß ich natürlich nicht.

    Ich möchte nicht taktlos sein und wünsche dir, dass du die Situation mit möglichst geringem Verlust überstehst, aber ich muss an der Stelle trotzdem sagen: schließe nie etwas ab das du nicht 100%ig verstehst und das du nicht genau überprüft hast wer eigentlich dahinter steht. Tages- und Festgelder abzuschließen bei seriösen Banken ist wirklich kein Hexenwerk. Wenn jemand damit wirbt mehr Zinsen geben zu können, dann gibt es in der Regel einen Haken.

    Hallo,

    Ich schätze, dass du mit der Redaktion von Finanztip in Kontakt treten möchtest. Diese kannst du via E-Mail erreichen und nicht hier im Forum. Hier das ist die Finanztip-Community, in der User Usern helfen.

    Unabhängig davon solltest du dir die Bedingungen denen du vermutlich beim Probeabo zugestimmt hast nochmal genau durchlesen. Manche solcher Abos werden beendet sobald du sie kündigst. Ob du einen Anspruch auf mehr hast, müsste aus den Bedingungen hervorgehen.

    Ich mag deine Art nicht, wie auch sie Art der Verkäufer und Banken nicht, die Bausparen vergewaltigen, vergewaltigt haben!

    Ich mag es nicht wenn Jemand (wiederholt) davon spricht/schreibt, dass etwas „vergewaltigt“ wird, obwohl es glücklicherweise nichts mit dem schlimmen Tatbestand einer Vergewaltigung zutun hat. Ich bin kein Freund von Finanzprodukteverkäufern bzw. den Institutionen dahinter und ihren Maschen, aber dass diese „vergewaltigen“ würden? Zumal du anscheinend die Art eines Forenmitglieds mit dieser Art der „Vergewaltigung“ vergleichst. Denk mal über deine Sprache nach bitte. Du warst offensichtlich schon einmal gesperrt. Überlege dir wieso.

    Könntet ihr mir für die Ingdiba einen Sparplan inkl. ETF´s genauer empfehlen - Ihr habt

    Lies dich erstmal ein! Es wird nicht schaden, wenn du dir diese Zeit nimmst, im Gegenteil. Wenn du langfristig anlegen möchtest, dann ist es sinnvoller erstmal zu wissen was du machst bevor du es machst.

    Für die Empfehlung entsprechender ETFs nachdem du dich eingelesen hast siehe hier:

    Allgemeiner „Crashkurs“ in Sachen Geldanlage:

    Sichere Geldanlage
    So legst Du Dein Geld einfach sicher an
    www.finanztip.de

    ETFs/Indexfonds:

    Was sind ETFs? Die besten Indexfonds im Vergleich
    ETFs bilden Aktienindizes wie den Dax nach, sind günstig und brauchen wenig Pflege. Unser Vergleich weist auf die besten ETFs und potentielle Risiken hin.
    www.finanztip.de

    Grundsätzlich wird hier im

    Forum meistens empfohlen, dass du am Ende einen einzigen All-World-Aktien-ETF nimmst. Als Indizes bieten sich hier der MSCI ACWI, MSCI ACWI IMI oder der FTSE All-World an. Der normale MSCI World geht auch, hat dann aber nur Industrieländer drin. Der Vorteil an den oben genannten drei ist, dass du wirklich praktisch die ganze Welt in einem ETF hast. Einfach, kein Rebalancing nötig, geringe Angriffsfläche für unnötige Optimierungen. Mehr als einen ETF brauchst du dann nicht. Der Geldmarkt-ETF wäre natürlich ein zweiter - also mehr als die zwei bräuchtest du nicht.

    Welchen ETF von welchem Anbieter du genau nimmst ist recht egal. Schau mal was Finanztip empfiehlt beispielsweise, siehe die Links oben.

    Du wirst diese Entscheidung selbst treffen müssen und treffen können, nachdem du dich eingelesen hast! Viel Erfolg!

    Hallo,

    Ich bin kein Jurist und kann dich nicht beraten. Nur meine Laienmeinung:

    Du solltest dann beim mir unbekannten Maxda, oder eben bei dem/bei den Unternehmen, bei denen du irgendetwas abgeschlossen hast, schriftlich innerhalb von 14 Tagen Widerruf einlegen. Wie so etwas formuliert sein sollte findest du online durch eine kurze Suche. Da ist aber nichts Magisches dran, das dürfte recht einfach sein. Den Widerruf schickst du dem Unternehmen bzw den Unternehmen (Versicherern, Bausparkassen, …) auf allen möglichen Kanälen. Im Zweifel schon mal per E-Mail vorab, aber auf jeden Fall dann nochmal via Post mit Einschreiben und Unterschrift. Und zwar an die Adresse des jeweiligen Unternehmens.

    So wie das klingt kann ich mir ja nicht vorstellen, dass du wirklich irgendeinen wirksamen Vertrag unterschrieben hast.

    Ich bin gerade übrigens via Onlinerecherche direkt hierauf gestoßen. Solltest du dir unbedingt durchlesen:

    Vorsicht bei Kreditportal Maxda: unnötige Versicherung statt Kredit | Verbraucherzentrale.de
    Unnötige Versicherung statt schufafreien Kredit: Warum Sie beim Kreditportal Maxda.de vorsichtig sein sollten und worauf Sie unbedingt achten sollten.
    www.verbraucherzentrale.de

    Wenn Zweifel bestehen, dann frag mal bei einer Verbraucherzentrale! Die kennen das Problem, diese Masche, ja anscheinend.

    Viel Erfolg!

    Wie gut läuft der Wechselservice der Banken? Was muß man noch selber umstellen? Abbuchen von Festnetz, Handy, Strom, Gas, Arbeitgeber etc?

    Ich hab gute Erfahrungen damit gemacht. Hab weil ich der Sache nicht traute überall manuell überprüft, ob es funktioniert hat. Hatte mir dafür eine Excel-Tabelle angelegt. Wäre aber nicht nötig gewesen. Auch so hatte alles funktioniert. In der Regel zeigt der Kontowechselservice an welche Partner eventuell fehlen könnten.

    Kennt jemand die "Lazy Investors" und kann eine Wertung abgeben? Ich habe so das Gefühl, dass sich deren Tipps überwiegend an die Generation meiner Kinder (32 Jahre plus) bzgl. Altersvorsorge und Sparpläne ETFs richten und ich mich eher hier im Forum und in den hier empfohlenen Büchern einlesen werde.

    Kenne ich, schaue ich ab und zu Videos von. Eher zu Unterhaltungszwecken nebenbei. Ich beschäftige mich einfach hobbymäßig viel mit dem ganzen Thema und schaue mir auch Quellen an, bei denen ich vielleicht nicht immer 100% zustimme. Die beiden sind vom Grundtenor her völlig in Ordnung. Mir ist es ein bisschen zu viel „raus aus dem Hamsterrad“, passives Einkommen und Frugalismus und die wollen offensichtlich ihre Kurse verkaufen. Aber Buy and hold, langfristig passiv investieren und so weiter, dafür werben sie auch. Da ich zur besagten Generation deiner Kinder (32 plus) gehöre, kann ich dir nicht sagen ob das was für dich ist. Sie gehören aber nicht zu den „negativen“ Flinfluencern aus meiner Sicht.

    Würde dir aber eher zu Finanztip-Videos raten. Das geht für alle Generationen und finde ich auch inhaltlich besser. Finanzfluss gefällt mir auch in der Regel, tendenziell vielleicht eher für eine etwas jüngere Generation als Zielgruppe.

    Hallo! :)

    Bislang verwalten wir eine große Summe in Festgeld 60 % und 40 % Tagegeld

    Einfache Antwort: Im Grunde genommen genau das, wenn eure Risikoprofil und/oder euer Anlagehorizont zu einer maximal risikoarmen, aber auch renditearmen, Anlageform führen soll.

    Eine Alternative wären noch Geldmarkt-ETFs. Das ist sowas wie ein „ETF auf Tagesgeld“ mit ebenfalls geringem Risiko. da hat man den Komfort immer den aktuellen ungefähr besten Tagesgeldzins zu haben ohne das Konto wechseln zu müssen und ist außerdem deutlich flexibler als Festgeld.

    Von Festgeld bin ich persönlich nicht so der Freund, da sehr unflexibel und zumindest aktuell bekommt man nicht mal einen besonders guten Zins für längere Festgelder.

    Wir wollen das gesparte Geld nicht in 15 Jahren nutzen sondern im Rentenalter gut leben(keine Kinder da)

    ETF scheinen aufgrund der langen Laufzeit ungünstig)

    Nun warum Frage und Antwort nicht ganz so einfach sind.

    Genau das wäre der Punkt: ihr rechnet gerade offensichtlich damit, dass ihr in fünf Jahren all euer Geld brauchen werdet. Das ist völlig legitim. Aber ich würde es an eurer Stelle nochmal hinterfragen: was genau wollt ihr wann mit dem Geld? Wollt ihr in fünf Jahren einen großen Urlaub machen, eine Immobilie erwerben? Dann ergibt es Sinn das dafür notwendige Geld maximal sicher anzulegen.

    Wollt ihr zumindest einen Teil davon aber vielleicht doch erst in 10, 15 oder 20 Jahren verwenden? Benötigt ihr es vielleicht sogar in 25 oder 30 Jahren wenn ihr älter werdet als Altersvorsorge? Dann ergibt es Sinn über breit gestreute weltweite Aktien-ETFs nachzudenken. Die müsst ihr nicht in fünf oder in zehn Jahren dann komplett entsparen, sondern die kann man langsam entsparen. Entweder mit oder ohne Kapitalverzehr. Das Risiko, das der Aktienmarkt hat, kann natürlich niemand wegdiskutieren. Dafür gibt es eben die Renditechance. Und ab 15 Jahren bei einer Einmalanlage geht man davon aus, dass der Kurs auch in ungünstigen Fällen (heute angelegt, morgen Crash) positiv ist und sich gegenüber einer risikoarmen Anlage gelohnt hat. Bisher war es so und alle wissenschaftliche und statistische Erkenntnis geht in diese Richtung. Die Entscheidung, ob ihr das Risiko eingehen wollt, müsst ihr selbst entscheiden.

    Habt ihr schon mal Erfahrung mit der Börse gemacht? Wenn nicht sollte man sich damit vorher etwas beschäftigen und sich drüber klar werden was es bedeutet. Heute einzusteigen und morgen im Crash panisch wieder auszusteigen ist nicht sinnvoll.

    Übrigens möchte ich euch hiermit auch vermitteln, dass ihr keineswegs 100% in einen Aktien-ETF stecken solltet. Vielleicht wäre ein gewisser Prozentsatz von dem Geld, das ihr eben erst in frühestens 10, besser in 15 oder 20 Jahren benötigt, an der Börse sinnvoll. Und der Rest dann in risikoärmere Anlagen.

    Eine empfehlenswerte risikoarme Anlage für weniger als zehn Jahre außer Tagesgeld, Festgeld und Geldmarkt-ETF gibt es aus meiner Sicht nicht.

    Wenn euch die Sache zu heiß ist: niemand muss zwingend mit 60 Jahren an die Börse gehen und entsprechend das Risiko tragen, gerade wenn er/sie bereits genügend Vermögen aufgebaut hat.

    Du machst keine detaillierten Angaben zu deiner/eurer Gesamtvermögenssituation. Um gute Ratschläge zu bekommen muss man Vermögen ganzheitlich betrachten. Du musst hier natürlich keineswegs etwas angeben, nur dann kann man dir auch höchstens allgemein helfen. Um welche Summen geht es, welche Rentenansprüche gibt es, wird das anzulegende Geld zwingend benötigt oder ist eine Art Bonus für Annehmlichkeiten…?

    Viel Erfolg bei deinen/euren Entscheidungen!

    Nutze gerade mal diesen Thread dafür:

    Ich bin gerade erst auf die Info gestoßen, dass TR wohl auch explizit aufgrund der Kritik von Finanztip deutsche Einlagen ab sofort nicht mehr befindet irischen Citibank lagert. HSBC (Frankreich) sei aber noch dabei. Wobei man sich schon streiten kann, ob das Risiko bei Frankreich jetzt wirklich entscheidend gewachsen ist in letzter Zeit.

    Die grundsätzliche Aufteilung auf zwei Konten und Geldmarkt-Fonds bleibt wohl.

    Quellen:

    Finanztip-App (gibts irgendwie keinen Link zu? Bin echt nicht überzeugt von dieser App - die müsste definitiv einfach normale Website-Artikel verlinken)

    Und YouTube:

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    Weiter hab ich noch nicht gesucht.

    Also die 3,31 % Rendite sind hier ziemliche Augenwischerei. Ich lasse mich ja noch drauf ein, dass man die Wohnungsbauprämie in die Rendite mit einrechnet, da man die ohne BSV nicht erhält.

    Du hast hier quasi das Optimum an Bausparvertrag rausgesucht, dass es gibt. Das lässt sich in keinster Weise skalieren. Und dass das Beispiel eine so schlechte Rendite fährt, sagt eigentlich alles.


    Jetzt kann man noch über den Vorteil des Kredits diskutieren. Ich denke, der steht in keinem Verhältnis zu der Flexibilität die man sich nimmt und dem Risiko, dass man, wenn man nicht alles genau timen kann, eine noch schlechtere Rendite einfährt.

    Der Grundaussage deines Beitrags stimme ich natürlich völlig zu, vor allem diesen Teilen ;)

    Bei der ING gibt es für VL Sparen ohne irgendwelche Kosten 1,5%. Also 0,2% besser als in dem BSV. Da wirst Du doch hoffentlich keinem Kunden empfehlen, die VL in einen schlechter verzinsten BSV anzulegen.


    Demnach kann man man die VL Zulage auch nicht mit in die Berechnung mit einbeziehen. Daraus ergibt sich über 280€ weniger Rendite. Dann komme ich auf einen Zins von 2,7%.

    Hierzu muss man aber sagen, dass die Rechnung an der Stelle auch etwas zu einfach ist. Beim ING-Banksparplan bekommt man ja gar nicht die ANSZ, weswegen man wenn man Anspruch auf diese hat entweder in einen BSV und/oder in einen VL-ETF-Sparplan einzahlen müsste. Es geht hier auch beides zusammen mit 43€ und 80€. Der ING-Banksparplan ergibt lediglich Sinn, wenn man einfach nur die Arbeitgeber-VL mitnehmen will und keinen (über mehrere Jahre gesicherten!) Anspruch auf die ANSZ hat. Dass letzteres recht schnell passieren kann ist mir klar. Aber in seiner Rechnung sind die 43€ dann ja Teil der Rendite, was auch in Ordnung ist sobald man sich genau in dem Szenario befindet (zu versteuerndes Einkommen Single 35.000/40.000).

    Ich würde allerdings niemals Jemandem für die 43€/Jahr einen neuen BSV vorschlagen. Ein VL-ETF-Sparplan ist dahingegen ja noch recht flexibel und günstig und bei 80€ ANSZ auf 400€ Einzahlung eher zu empfehlen wenn man die ANSZ mitnehmen kann und will.

    Aus unserer ganzen Diskussion folgt für mich übrigens auch wieder, dass der BSV anscheinend wirklich ein kompliziertes Produkt ist. Sonst würde es diese Diskussionen wohl gar nicht geben.

    Übrigens kann sich der Der Buhmann gerade wohl nicht mehr verteidigen, weil er glaube ich gesperrt ist, wenn ich das Schloss bei seinem Profil richtig deute. ;)

    Ich würde zum „parken“ auch an einen Geldmarkt ETF z.B. auf den €str denken. Meine Frage an die Experten hier wäre, ob z.B. der DBX0A0 so sicher ist, daß man auch eine größere Summe da in einem Schwung parken kann. Bin in einer etwas ähnlichen Situation. Auch Haus verkauft und brauch erstmal Zeit. Würdet ihr da auch eine halbe Million oder mehr parken? 100.000 hab ich da schon hingeschaufelt, aber zu mehr hab ich mich bisher nicht getraut. Ist das wirklich ein guter und sicherer „Parkplatz“?

    Es gibt keine vollständige Sicherheit. Das sollte einem vorab klar werden. Das zweite was einem klar werden sollte ist, dass die Einlagensicherung zwar vermutlich eines der sichersten Sicherheitsinstrumente ist, aber auch hier keine absolute Sicherheit garantiert ist. Wir wissen nicht was im Falle eine wirklich großen Krise geschehen würde. Zunächst leiht man einer Bank Geld, die dann irgendetwas anderes damit tut, zum Beispiel es selbst in Wertpapiere anzulegen oder anderen Menschen zu leihen, und man hat ein Recht darauf es eben wiederzukriegen.

    Der genannte Geldmarkt-ETF ist wie alle gängigen ETFs/Fonds sogenanntes Sondervermögen. Die Wertpapiere darin gehören also dir. Die Bank kann das Geld nicht irgendwie für eigene Geschäfte verwenden und im Fall einer Pleite der Bank, bei der du das Depot hast, oder einer anderen Stelle in der Kette, gehören diese Wertpapiere immer noch dir in der Höhe der Anteile, die du gekauft hast. Manche bezeichnen das als sogar sicherer als die Einlagensicherung. Ich würde sagen, dass es durchaus Sinn ergibt einen Teil in der Einlagensicherung zu haben, einen anderen Teil als Sondervermögen in Wertpapieren. Bei letzterem ist die Höhe egal. Auch eine halbe Million bleibt Sondervermögen in deinem Besitz.

    Zu beachten ist noch, dass der genannte Geldmarkt-ETF ein Swap-ETF ist, auch synthetischer ETF. Etwas vereinfacht gesagt sind in diesem ETF nicht exakt die Wertpapiere drin, die 100% den Kurs bieten, die der jeweilige Index, hier der €STR, vorgibt. Diesen Kurs sichert stattdessen tagtäglich eine Bank ab, der sogenannte Swap-Partner oder -Kontrahent. Und da gibt es dann das Kontrahentenrisiko. Wenn diese Bank, in diesem Fall soweit ich weiß die Deutsche Bank, ausfallen würde, dann würde ab diesem Moment niemand mehr den genauen Kurs des Index garantieren/absichern. Und dann könnte es sein, dass die Wertpapiere, die gerade in diesem ETF sind, bis zu 10% weniger wert sind als es eigentlich nach Index sein müsste. Es könnte natürlich ein neuer Swap-Partner gefunden werden. Dieses Risiko besteht aber eben.

    Ich persönlich halte den Geldmarkt-ETF für meinen (!!!) risikoarmen Vermögensteil für sicher genug. Einen kleineren Teil hab ich in der Einlagensicherung. (Den größten auch als Sondervermögen in Aktien-ETFs, was aber bei einem geplanten Immobilienkauf nicht unbedingt sinnvoll wäre.)

    Jeder muss Risiko und Sicherheit selbst abwägen und einschätzen. Ich halte Sondervermögen für nicht unsicherer als die Einlagensicherung. Auf jeden Fall nicht so, dass ich für eine halbe Million fünf verschiedene Konten öffnen und verwalten würde.

    1. Welche weiteren Nachteile ergeben sich eventuell für die Kunden (außer Wegfall der Tagesgeldzinsen und schlimmstenfalls keinen Zugriff auf sein bisheriges Verrechnungskonto) wenn man den Änderungen NICHT zustimmt ?

    Soweit ich weiß erstmal nur der Wegfall der Verzinsung. Der Zugriff auf das Verrechnungskonto wird wohl kaum gesperrt werden können, außer TR kündigt dir. Das steht aktuell meines Wissens nach nicht im Raum. Ich kann es mir auch kaum vorstellen, zumindest zunächst. Ihr Hauptgeschäft dürfte immer noch das Brokerage sein. TR hat momentan glaub ich wenig Interesse daran Kunden komplett zu verlieren als Broker. Irgendwann könnte es dann Pflicht werden. Ist aber nur meine persönliche Einschätzung.

    2. Ergeben sich bei einer Zustimmung durch den Trade Republic - Kunden eventuell irgendwelche Nachteile bei der Schufa wie z.B. eine Herabstufung des Bewertungs - Score oder andere ?

    Nein. Soweit man bisher weiß zumindest. Es gibt auch keinen Grund für eine Abfrage bei der Schufa und den damit zusammenhängenden Eintrag bei der Schufa, solange du kein Konto bekommst, das du irgendwie in den roten Zahlen führen könntest bzw einen Kredit benötigen könntest. Insofern ist das TR Konto bislang auch noch kein vollwertiges Girokonto.

    Für eine Schufa-Abfrage oder die bei einer anderen Wirtschaftsauskunftei müsste man außerdem irgendwo zustimmen in den Bedingungen. Eventuell sogar explizit. Dazu wurde bisher noch nichts gefunden soweit ich weiß. Du kannst die Bedingungen ja selbst gern mal absuchen.

    Ich hab mir die Mühe bisher nicht selbst gemacht, da ich den Entschluss gefasst hab es erstmal nicht mitzumachen, um es mir anzuschauen. Und weil es was den Zins und auch den Broker angeht bessere oder mindestens gleichwertige Alternativen gibt aus meiner Sicht und ich die Bedingungen gern klar durchschauen würde.

    Ich sehe hier schon Handlungsbedarf, wenn es um viel Geld geht und das nur bei einer Bank liegt (Einlagensicherung).

    Grundsätzlich hast du recht. Aber ich weiß nicht ob es nicht sinnvoller ist einem völlig Unerfahrenen erstmal vorzuschlagen die Priorität darauf zu legen sich selbst zu informieren, sich einzulesen.

    Vielleicht kann ja tatsächlich auch beides parallel erfolgen. Mein „nichts“ kann gerne etwas relativiert werden. Ich wollte die Prioritäten nur verdeutlichen, halte das Risiko ein bisschen Geld über der Einlagensicherung für ein paar Wochen liegen zu haben aber auch für überschaubar. Es geht schließlich nicht um die Existenzsicherung, schätze ich.

    Ohne konkrete Zahlen stochert man da aber in der Luft.

    Den Fonds manage ich dann selbst oder über die Bank? Oder ein Depot?

    Du brauchst ein Depot bei einer (Depot-) Bank. Das kann auch die Bank sein bei der du schon bist, wenn die ein Depot anbietet. Meistens haben Hausbanken aber nicht die besten Konditionen, besonders an dieser Stelle. Gerade für renditeschwache Geldmarkt-ETFs bieten sich Depots bzw Broker an, die möglichst günstig sind. Neobroker wie Trade Republic, Scalable.Capital oder Finanzen.net Zero. Mancher möchte aber lieber eine alteingesessene Bank und zahlt dafür dann eben auch mehr Gebühren. Ein Mittelding wäre hier eine Direktbank wie ING, Comdirect oder DKB. Wenn du nicht zu oft Etwas von dem ETF kaufen oder verkaufen möchtest und es eher um eine mittel-bis längerfristige Anlage geht, ist das verschmerzbar.

    Allgemein würde ich allerdings anregen erstmal genau eines mit deinem Geld zu machen: nichts. Deine Trauer überwinden (mein herzliches Beileid an dieser Stelle!) hat Priorität. Und was anschließend in finanzieller Hinsicht aus meiner Sicht Priorität hat: nimm dir etwas Zeit und lies dich ein. Ein paar Wochen oder auch ein paar (wenige) Monate. Beschäftige dich etwas mit dem Thema Finanzen, wenn du es selbst in die Hand nehmen möchtest, wozu ich dir nur raten kann. Es ist nicht schwierig, erfordert aber ein bisschen anfängliche Überwindung. Ein gutes Buch oder diverse möglichst strukturierte Internetquellen (Artikel, Podcasts, Videos) sind je nach persönlicher Präferenz und Typ sinnvoll. An Büchern würde sich vielleicht das hier häufiger empfohlene Buch von Hartmut Walz „Ihre Finanzen fest im Griff“ (2. Auflage) oder von Thomas Kehl „Das einzige Buch, das Du über Finanzen lesen solltest“ empfehlen. Letzteres habe ich selbst gelesen, ersteres noch nicht. Am Titel kannst du ein bisschen die Zielgruppe erkennen. Das erste ist von einem Professor geschrieben, das zweite von einem der größten Finanzen-YouTuber. Beide sind sehr seriös und geschätzt. Ansonsten was Internet angeht: Finanztip und Finanzfluss wären gute Quellen.

    Nimm dir die Zeit und überlege dir, was du eigentlich im Leben noch planst und wofür du dein Geld einzusetzen gedenkst. Dann entwickle eine einfache Strategie. Die kann sehr einfach sein. Mehr als ein Tagesgeldkonto und einen ETF braucht es meistens nicht. Aber da will ich gar nicht voraus greifen. Aus meiner Sicht schadet es nicht, wenn du dir etwas Zeit nimmst - solange du die auch nutzt. Nach dem sich informieren kommt dann das handeln :) bei konkreten Fragen hilft das Forum dann wieder gerne.

    Übrigens hilft es für konkretere Ratschläge auch ungemein, wenn man auch konkrete Zahlen nennt. Und das am besten nicht nur für das neu hinzugekommene Geld, sondern die gesamte Vermögenssituation. Wenn dir das zu intim ist, kann ich das gut verstehen - du musst das natürlich nicht machen. Manche machen es aufgrund der weitgehenden Anonymität hier, andere nicht. Das ist deine eigene Entscheidung. Wie ohnehin die über deine eigenen Finanzen. Viel Erfolg schon mal dabei!

    Hallo RoaringWhistle und herzlich willkommen im Forum, auch wenn die Umstände für dich sehr schwierig zu sein scheinen aktuell.

    Das Wichtigste ist wohl nicht die Hoffnung zu verlieren, dass man es schafft, und das drittwichtigste nach der akuten Situation einen Mindset-Wechsel zu wollen und auch konsequent durchzuziehen. Also deine Finanzen endlich in den Griff zu kriegen, vielleicht auch einige andere Dinge im Leben, da du ja offenbar einige Konsumschulden angehäuft hast, was man eben nie tun sollte. Zumindest beim Finanzproblem wird dir hier sicher gerne und, soweit in einem Laienforum möglich, kompetent geholfen, zumindest bei der Umsetzung dieser Änderungen. Wie solltest du dich informieren, was solltest du beachten. Die psychologische Seite zu der auch das Thema Hoffnung gehört, wird hier wohl niemand so richtig professionell angehen können.

    Das von mir als das „zweitwichtigste“ bezeichnete wäre dann die akute Situation. Es gibt den ein oder anderen hier im Forum, der schon einmal finanzielle Engpässe hinter sich hat und hier vielleicht mehr zu schreiben oder sich mit dir austauschen kann. Vielleicht hilft dir der Austausch ja auch schon.

    Hast du die Möglichkeit eines Dispos und/oder dein Konto etwas zu überziehen? Das ist absolut nichts was ich leichtfertig empfehlen würde. Und da solltest du wenn dann so schnell wie möglich wieder raus.

    Ansonsten: etwas über, das du verkaufen kannst recht schnell? Ich weiß ja nicht wofür deine Konsumkredite drauf gegangen sind… aber vielleicht gäbe es hier eine Möglichkeit?

    Oder doch nochmal versuchen über den (eigenen?) Schatten zu springen und die Familie bitten?

    Ohne dich persönlich zu kennen und die genaue Situation ist das natürlich schwierig. Ich hoffe trotzdem dir vielleicht ein paar Anstöße gegeben zu haben und wünsche dir viel Erfolg dafür, dass du die aktuelle Situation schaffst und danach daran arbeiten kannst nie mehr da rein zu kommen!

    Sicherheitsmoment :)

    Tatsächlich fühle ich mich bei meinem Depot, auf dem der Großteil meines Vermögens ist, sicherer wenn ich den nicht immer in meiner Hosentasche mit mir rum trage. Weshalb ich mit geteilten Apps etwas flexibler bin. Geht bei mir aber auch nur auf, weil ich die Depot-Apps dann eben nur auf einem Tablet hab, das ich nicht ständig mit mir herum trage, aber dennoch mit reist, wenn es um größere Standortwechsel geht.

    Bei Girokonten verspüre ich dieses Sicherheitsbedürfnis nicht ganz so sehr. Da ist mir dann wichtiger unterwegs auch mal schnell etwas überweisen zu können. Was wohlgemerkt nicht gegen separate Apps spricht und auch nicht dagegen, dass Hardware-Tokens wie FIFO-Keys (Yubee oder ähnlich) eigentlich als zweiter oder dritter Faktor bei Banken sinnvoll sein könnten. Aber ich möchte nicht zu sehr abschweifen.

    Es ist jetzt nicht so, dass ich mich bei TR oder SC komplett unsicher fühlen würde. Es ist eher so, dass ich eben eine Alternative gesehen hab, die mir insgesamt etwas mehr zusagt. :)

    Diese Einstellung, gepaart mit gefährlichem Halbwissen legitimiert aus meiner Sicht zur unabhängigen Hilfe nicht und gut wäre es in einem Forum dann, wenn man seine Sichtweise mit seiner Sichtweise kennzeichnet, es als Rat aus meiner Sicht, statt alles zu pauschalisieren und mit einer Allgemeingültigkeit zu kennzeichnen

    Nun, aus der Sicht einiger hier gehst du eben selbst nicht kritisch genug mit BSVen um und bist nicht unabhängig, da du dein Geld (unter anderem) mit Provisionen von BSVen verdienst. Korrigiere mich, sollte ich da falsch liegen.

    Auf jeden Fall tust du nun wirklich auch so als sei das was du schreibst die objektive und einzig richtige Sichtweise. Das ist eine Frage des Blickwinkels.

    Du bist beispielsweise immer noch nicht darauf eingegangen wo denn deine „Links“ zu unabhängigen, wissenschaftlichen, Verbraucher-nahen Quellen sind. Du hast sogar einmal angedeutet, dass so etwas existiere und bist es dann übergangen trotz nochmaliger Nachfrage. Das ist dein gutes Recht, hilft aber eben nicht kritische User hier im Forum zu überzeugen. Und dass Finanztip und Co eher von Bausparverträgen abraten ist nun mal Fakt.

    Ich persönlich verteufele keine Bausparverträge grundsätzlich. Wir sind uns ja anscheinend alle zumindest in dem

    Punkt einig, dass die real existierenden BSVe zum größten Teil unsinnig sind und vor allem im Sinne der Finanzprodukteverkäufer abgeschlossen wurde. Aber auch bei kleinen vielleicht rechnerisch nicht katastrophalen bis (mit allen Förderungen) ordentlichen Verträgen widerspricht das der Philosophie von „Geld ganz einfach“. Wer sich wenig mit der Thematik auseinandersetzt sollte keinen BSV abschließen, weil er/sie das Produkt und/oder seine Auswirkungen in X Jahren vermutlich nicht versteht und wer sich viel damit auseinandersetzt wird meist bessere Alternativen sehen. Natürlich gibt es eine kleine Schnittmenge an Menschen, die die Produkte verstehen und für die sie ok sind. Bei Hornie würde ich das nun positiverweise unterstellen. Dass man individuell schauen kann, ob dieses oder jenes Produkt Sinn ergeben könnte: einverstanden. Ich frage mich nur wer das machen kann. Ein provisionsfinanzierter Makler/Verkäufer jedenfalls nicht, da hier die Unabhängigkeit nicht gegeben ist. Und als Laie selbst ist es nicht möglich.

    Also sollte die Tendenz auch hier im Forum aus meiner Sicht sein von solchen Produkten abzuraten oder sie zumindest sehr stark kritisch zu hinterfragen. Eben genau weil es ein paar mehr Profis und Experten gibt, auf die wir uns hier als Laien berufen, die von BSVen recht deutlich abraten. Und wenn mir persönlich da niemand etwas ähnlich Fundiertes entgegensetzt, höre ich mir zwar gerne sachliche Argumente der Gegenseite an, aber überzeugen wird mich eben nur wenn man mir mit entsprechenden Quellen kommt und mir zeigt, dass die mir bekannten Quellen nicht richtig lagen. Ich bezweifle ein bisschen, dass das einfach sein wird, da es eben offensichtlich mehr als die Meinung eines einzelnen Verbraucherportals ist. Lasse mich aber gerne überraschen und bin stets offen.

    Ich fahre hier eine Kombination aus Tagesgeld, ohne Hopping sondern bei meinen beiden Girokonten, und Geldmarkt-ETF. Ich halte die Wahrscheinlichkeit drei, vier, fünf oder gar sechs Monatsgehälter wirklich plötzlich schnell zu brauchen für sehr gering und hab in der Regel für den nächsten Urlaub etc. auch noch weitere Rücklagen auf dem Tagesgeld. Insofern bin ich auch der Meinung keinen vollständigen „Notgroschen“ unbedingt auf einem Tagesgeldkonto zu brauchen. Da reicht mir dann das was ich als „absoluten Notgroschen“ bezeichne. Da orientiere ich mich an etwa drei Monatsausgaben ohne Sparraten.

    Mit so einer Kombination ist man denke ich flexibel. Aber im Grunde kann man natürlich auch den Dispo verwenden. Jeder hat ein anderes Sicherheitsbedürfnis und fühlt sich anders wohl.