Beiträge von Depotfee

    Ich könnte mir auch vorstellen ein Paket mit vieleicht 10 Akzien fertig zu kaufen. Ich will nicht reich werden ich möchte nur den Wert erhalten, also Gewinn von 5 bis 8 Prozent machen ohne jeden Tag zu kontrolieren. Wer hat da Erfahrung und einen Tip.

    Ein fertiges Aktienpaket mit 10 Stück gibt es nicht zu kaufen, die Aktien muss man sich schon selbst zusammensuchen.

    Was du aber machen könntest, wäre einen Aktien-ETF auf einen Weltindex zu kaufen, da hast du nicht nur 10 Stück drin, sondern erwirbst Anteile an weit über 1000 Aktien auf einmal. Da musst du auch null kontrollieren, den ETF kauft man und lässt ihn einfach jahrelang im Depot liegen. Je länger umso besser, aber mindestens 10 -15 Jahre.

    Wäre nur das Problem mit der Rendite. Kurzfristig können aus deinen investierten 20.000 Euro in einem heftigen Börsencrash auch mal vorübergehend 10.000 Euro werden. Schaffst du das nervlich? Einfach nichts tun, wenn das Geld auf dem Depot immer weniger wird? Falls ja, kann dir das Forum sicher mit Ratschlägen weiterhelfen. Und nach länger Zeit stellt sich mit größerer Wahrscheinlichkeit die gewünschte Zielrendite ein.

    Von dem was diverse Finfluencer von sich geben, würde ich Abstand nehmen und zwar den größtmöglichen. Das kann nur schiefgehen und das mit ziemlicher Sicherheit.

    Du musst etwas weiter denken. Denn dieser Vorstand würde dann auch auf jeden Euro seiner Einkünfte von 70.000 Euro Steuern zahlen. Und aus Steuereinnahmen werden zum Beispiel Straßen und Brücken saniert. Hat dann ein Bürger, der nur sehr wenig Steuern zahlt, kein Recht mehr über sanierte Straßen und Brücken zu fahren???

    Ja, aber dem Vorstand wird laut Brutto/Nettorechner von seinen 50.000 Euro brutto nach Abzug von Lohnsteuer, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung bereits monatlich schon 20.000 Euro abgezogen, die der Staat für seine Straßen und ärmeren Bürger verwenden kann. Bei einem weiteren Abzug von 14.000 Euro für Kassenbrille und Gebiss, bleiben also 16000 Euro monatlich.

    Also für das bisschen Kohle leite ich kein Unternehmen und stehe rund um die Uhr zur Verfügung. Und ja, ich würde Deutschland verlassen. Subito. Gemeinsam mit den Chef- und anderen Fachärzten Richtung Schweiz. Das sind nämlich die Leute, die wir dann verlieren.

    Die Grundversorgung umfasst auch Leistungen, die aktuell in der GKV ausgeschlossen sind (z. B. Kostenübernahme für das "Kassengestell" als Sehhilfe und für den einfachen Zahnersatz wie Brücke und Krone). Beiträge sind einkommensabhängig und nach oben hin nicht gedeckelt. Zu den beitragspflichtigen Einnahmen gehören alle Einnahmequellen (Lohn/Gehalt, Renten, Gewinne aus allen Kapitalanlagen, Mieteinnahmen, Spekulationsgewinne für irgendwelche Veräußerungen innerhalb gewisser Zeiträume).

    ich habe neulich im Zuge einer Vermietung den Gehaltszettel eines Vorstands eines Unternehems gesehen. Monatsgehalt 50.000 Euro brutto, der Rest war geschwärzt.

    Jetzt frage ich mich, was der gute Mann sonst noch so auf der hohen Kante hat. Ok, eine Wohnung für sein Kind in München anscheinend nicht, aber irgendwas wird bei dem Einkommen schon übrigbleiben. Gehen wir also nochmal von weiteren 20.000 Euro monatlichen Zusatzeinkommen aus, ein bisschen Vermietung, ein bisschen Dividenden, also 70.000 Euro monatlich.

    Und dieser Mensch soll nun ungedeckelt um die 14.700 Euro monatlich zahlen für einfachen Zahnersatz und Kassenbrille? Wem kommt das noch übertrieben vor?

    P.S. Sein Kind hat die Wohnung bekommen.

    Gerecht ist, wenn auch Zugewinne aus Kapital und Grundbesitz geteilt werden. Warum sollte dieser gerade diese Zugewinne anders als Zugewinne aus Lohnarbeit behandelt werden?

    Das hat doch mit Lohnarbeit nichts zu tun? Beim Vermögensaufbau während der Ehe waren beide beteiligt, beide haben gearbeitet, erzogen oder gespart. Ich sehe eine gemeinsame Leistung während der Ehe, die gerecht geteilt werden muss.

    Aber warum soll Lieschen oder Hans Müller auch noch gleich die Früchte aus einem Vermögen ernten, wofür sie genau nichts geleistet haben, wenn beispielsweise schon vorher eine Immobilie vorhanden war?

    Es reicht ja wohl wenn Lieschen oder Hans vom Cashflow aus vermietetem Eigentum oder Dividenden profitieren bei gemeinsamen Finanzen. Das ist auch ok, aber wenn die Ehe entfällt, warum soll auch noch der Zugewinn auf vorher erarbeitetes, geerbtes Vermögen geteilt werden? Gewohnheitsrecht? Was man mal gewohnt war, gibt man nicht mehr her?

    Nach einer Scheidung, die (ohne Ehevertrag) in maximaler Harmonie (incl. gemeinsamer anwaltlicher Begleitung) durchgeführt wurde, die bis heute hält, habe ich für mich entschieden, dass ich es für die zweite Ehe für blauäugig halten würde, keinen Ehevertrag zu schließen.

    Karl-Ernst, bist du es? :D

    Nicht, dass ich hier womöglich unerkannt mit meinem Ex-Mann kommuniziere?

    Ich denke, dass du modifizierte Zugewinngemeinschaft nicht kennst. Da bleibt es grundsätzlich bei Zugewinngemeinschaft, man kann aber die (in meinen Augen) falsche Richtung rausnehmen. Und hier profitiert der Ehegatte, der durch Erbschaft oder Schenkung Werte erhalten hat, zu denen der andere nichts beigetragen hat.

    Hm, aber die modifizierte Zugewinngemeinschaft muss doch durch einen Ehevertrag notariell bekundet werden. Ist das damit nicht automatisch ein Ehevertrag?

    Ich finde den modifizierten Ehevertrag maximal gerecht. Es geht mich nichts an, was mein Mann vor mir an Geld erwirtschaftet hat und das Erbe seiner Eltern geht mich schon mal überhaupt nichts an, das haben andere erarbeitet. Ebenso möchte ich, dass er die Finger von meinem Vorvermögen lässt, das sich inklusive Wertsteigerung doch recht anständig entwickelt hat, wozu er aber null Leistung beigetragen hat.

    Gemeinsames Vermögen, das während der Ehezeit erwirtschaftet wird, wird dagegen geteilt. Wie könnte das nicht gerecht sein?

    Wenn man einem Kind z.B. einen sechs- oder siebenstelligen Betrag überträgt, kann so etwas die Wertschätzung eines ersten (kleinen), selbst verdienten Gehalts auch entwerten. Ich bin ehrlich gesagt bei dem Thema noch ziemlich unsicher.

    Ja, kann ich nachvollziehen. Mein Junior war 24 als er das Depot seiner Großeltern vererbt bekam. Da hatte er aber bereits schon mal eigenes Geld verdient, weil er vor dem Studium eine Ausbildung absolviert hat.

    Keiner weiß, ob die Motivation 100 Euro von der Ausbildungsvergütung zu sparen so groß gewesen wäre, wenn er damals schon ein 6-stelliges Depot mit Dividenden gehabt hätte und auch ob die Versuchung eines PS-starken Autos nicht gewonnen hätte. So hat er finanziell klein angefangen und fährt selbst heute noch lieber geldbeutelschonend meinen 12 Jahre alten Zweitwagen. ;)

    Das Depot spart er tatsächlich weiter an und hat noch kein Geld für den Konsum abgezogen. Ich könnte nun sagen, ich habe bei der finanziellen Erziehung alles richtig gemacht, wahrscheinlich hatte ich aber nur Glück. :)

    Ich glaube tatsächlich, dass es vorteilhaft ist, wenn das Poser-Alter der jungen Männer schon etwas abgeflaut ist, bis sie in Kontakt mit viel Geld kommen. Wenn er 15 oder 16 Jahre alt gewesen wäre, hätte ich meine Eltern wahrscheinlich nicht überredet, das Depot direkt ihrem Enkel zu vermachen.

    Ich bin fasziniert vom Bierdeckel. 8|
    Speziell von der Simplizität der Vermögensaufstellung. Ich weiß nicht, ob ich mich das trauen würde, aber ich gebe zu, die Einfachheit dieser Lösung fixt mich an.

    Allein schon durch den Wegfall von Immobilien samt Eindepot-Lösung verringert sich der Betreuungsbedarf quasi auf Null. Und die minimalistische Anzahl der Versicherungen finde ich geradezu überwältigend. Die Steuererklärung muss traumhaft sein. Da verspüre ich glatt ein kleines Neidgefühl.

    Ich führe Tabellenblätter für Vermögensübersicht, Versicherungen und Versorger für eigengenutzte und vermietete Immobilien. Ich habe um die 14 Versicherungen und 8 Versorger für Privat- und vermietete Immobilien, die Anzahl der Konten, Depots, Sparpläne sind nicht minder zahlreich.

    Ja, man kann sagen, ich bin besser diversifiziert, allerdings geht das mit einer gewissen Komplexität im Leben einher, die man so auch erst mal akzeptieren muss. Spannend diese unterschiedlichen Lebensentwürfe.

    Jemand, der über 4Millionen (!) gemeinsames Vermögen hat,.l kann natürlich ganz anders über 100% Aktien reden als der durchschnittliche AN.

    Ja, definitiv. Mit 4 Mio ist ein Kurseinbruch von 50 Prozent zwar heftig, aber schlägt sich das wirklich im Alltag nieder? Die Dividenden betrifft der Kursrückgang erstmal nicht und wer die sowieso nur als Sahnehäubchen braucht, kann eine Erholung völlig entspannt abwarten.

    Die großen Zahlen machen den Unterschied. Wer sein Depot im Ruhestand abbauen muss um seine Rentenlücke zu schließen, sollte von 100 Prozent Aktienquote Abstand nehmen. Die Sahnehäubchenabstauber bleiben investiert und werden immer wohlhabender.

    Inkl. Dividenden?

    Portfolio Performance berücksichtigt die Dividenden beim IZF. Es gab Käufe in den Jahren 2015, 2016, 2021.

    Mal zum Vergleich: Ein Euro Stoxx 50-ETF kommt seit 2015 auf eine Rendite von 7,78% p.a.

    Ja, Novo Nordisk ist hoch geflogen um tief zu fallen. Seit dem ATH 2024 hat Novo rund 53% verloren. Statt Kursüberflieger ist die Aktie jetzt zum Dividendenzahler mutiert.

    Vielfach wird bekanntlich vom „Crash“ geredet, der irgendwann mal kommen soll.

    Für Anleger:innen in Einzeltiteln ist der aber längst da.

    Das würde ich jetzt so nicht unterschreiben. Der beliebte VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders mit 100 Aktien ist aktuell bei rund +5,8% lfd. Jahr.

    Je geringer die Anzahl der Aktien umso höher natürlich die potenzielle Abweichung nach oben oder unten. Und auch das Alter eines Depots spielt eine Rolle. Die Zeit heilt viele Wunden. Im Depot meines Mannes ist die Novo Nordisk ebenfalls enthalten. Die kommt aber trotz Absturz noch auf 7,60 % IZF, weil 2015 gekauft.

    Man kann mit Einzelaktien auf die Nase fallen, auf der Stelle treten oder auch Vermögen aufbauen. Es kommt wirklich auf die individuelle Depotzusammenstellung an. Das ist kein Plädoyer für Einzelaktien, sondern nur eine differenzierte Sicht aus meiner Perspektive.

    Klar, wenn Du sämtliche weiteren Sparraten nur noch in einen Welt-ETF fließen lässt, wird auf lange Zeit der Einzelaktien-Anteil immer geringer.

    Das hätte ich jetzt auch geschrieben. Ich finde den Anteil der Aktien eigentlich gar nicht mal so wild, gemessen am Alter und dem geplanten Anwachsen der ETFs, allerdings ist das Depot schon sehr US-lastig und viel steckt in Technologie. Man sollte sich zumindest bewusst sein, dass Turbulenzen in diesem Sektor aufs Depot stark durchschlagen werden.

    Interessant finde ich, dass du Alphabet verkaufen willst. Mein Junior, in etwa dein Alter, hat erst vor sechs Wochen gekauft. Aber solange sich Käufer - Verkäufer gegenüberstehen, ist der Markt in Ordnung.

    Hast du schonmal deine Daten bei Check24 eingegeben? Wenn du einmal ein Profil dort hast, fallen künftige Versicherungsvergleiche deutlich leichter.

    Da hier keiner weiß, wie lange du deinen Führerschein hast, ob du Punkte hast, einen abgeschlossenen Parkplatz, eine Bahncard, beim Autoclub bist, in Eigentum wohnst, ob du eine freie Werkstattwahl haben willst und welches Wild mitversichert sein soll und welcher Nager an deinem Auto nagen darf, kann man dir hier nicht raten.

    Eine jährliche Zahlung ist meist günstiger als der monatliche Einzug. Es lohnt sich also ein Polster anzusparen.