Beiträge von Einundzwanzig

    Venezuela hat mit die größten Erdölvorkommen weltweit - Ein Schelm wer Schlechtes dabei denkt (bspw. Monroe-Doktrin).

    Und weltweit größten Bitcoin-Bestände. Wollen die USA nicht ihre BTC-Reserve aufbauen, ohne BTC aktiv kaufen zu müssen? :/

    Venezuela’s $60B Bitcoin Holdings Could Trigger a Global Supply Shock
    Bitcoin jumped to $93,000 as the U.S. forces took Venezuelan President Nicolas Maduro into custody over drug trafficking charges. Beyond the headlines, crypto…
    www.tradingview.com

    Am Ende führen moralische Bewertungen zu nichts: Es setzt sich stets der Stärkere durch, der seine Interessen im Zweifel mit Gewalt durchzusetzen weiß. Das ist uns in den vergangenen Jahren immer deutlicher vor Augen geführt worden. Gerade deshalb ist es so wichtig, jetzt konsequent aufzurüsten – nicht, um anzugreifen, sondern um abzuschrecken und nicht angegriffen zu werden. Traurig, aber wahr...

    Immerhin hast Du es geschafft. Kannst Du bei Dir die Umschaltung denn reproduzieren?

    Mir ist schon vor einigen Wochen aufgefallen, daß die Umschaltung ziemlich kritisch ist. Es reichte damals nicht, den Farbbalken herunterzuziehen und dann zu klicken, sondern man mußte an einer ganz bestimmten Stelle klicken. Dieses Verhalten war damals reproduzierbar. Aktuell läuft bei mir aber absolut nichts.

    Ich frage mich, ob das seitens Check24 Absicht ist oder ob sich der Programmierer nur in der immer komplizierteren Javascript-Programmierung verheddert hat.

    Wohlgemerkt: Mein Glück hängt nicht davon ab, daß die Ergebnisliste bei Check24 nach Preisen sortiert werden kann. Schließlich gibt es andere Preisportale. Der Mensch ist dennoch ein Gewohnheitstier. Check24 war bisher immer meine erste Anlaufstelle, wird es aber nicht bleiben können, wenn diese für mich wichtige Funktion nicht mehr vorhanden ist.

    Ich tippe eher auf ein Anwenderproblem.

    Sinkt der Ölpreis, sinkt die Inflation, gleichzeitig steigt die Wahrscheinlichkeit von Zinssenkungen im Frühjahr, die Donald mit aller Gewalt herbeiführen will. Dadurch wird wiederum die Wirtschaft angekurbelt. – Der Markt spekuliert aktuell darauf.

    Der offizielle Kanal des Weißen Hauses... Sound on!

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    😅

    Man kann aktuell am Bitcoin-Kurs, der bekanntlich rund um die Uhr gehandelt wird und in der Vergangenheit häufig wie ein Seismograph auf einschneidende weltpolitische Ereignisse reagiert hat (z. B. Krieg Russland–Ukraine, Krieg in Israel, Handelskrieg und Zölle unter Trump), oft schon gut ablesen, was am Montag passieren wird. In solchen Phasen hat Bitcoin zumindest temporär stark mit den klassischen Aktienmärkten korreliert, weil Risikoanlagen insgesamt gleich bewertet und bewegt werden. Entsprechend ist sehr wahrscheinlich erst einmal gar nichts Spektakuläres zu erwarten. ;)

    Gut, wenn aber die großen Drei da sind ist die Option zu wechseln dadurch ja reduziert. Ich glaube, das meint er. Diese Pools haben durch die Bereitstellung von Hardware allein schon ein zentrale Macht.

    Du hast es leider noch nicht verstanden :( – Nochmal: Mining-Farmen ≠ Mining-Pools.


    Man besitzt gar nichts. Letztlich ist es die Wette darauf, dass es jemanden gibt, der dir deine Anteile an Nichts teurer abkaufen. Das wird dort auch erwähnt. Das ist nicht wie bei Aktien, wo du Firmenanteile erwirbst, oder wie bei Gold, wo du immerhin einen Klumpen Edelmetall in der Hand hast. Bitcoin besteht nur aus der Summe der Einzahlungen. Was einer mehr hätte, muss ein anderer abgeben. Ein Nullsummen-Spiel.

    Du bleibst beim gleichen Denkfehler stehen: Bitcoin wird von dir weiterhin mit Ansprüchen oder Sachwerten verglichen, obwohl er eine eigene Kategorie darstellt. Zu sagen „man besitzt gar nichts“, ist nur dann richtig, wenn Besitz zwingend an einen physischen Gegenstand oder an eine Forderung gegen einen Dritten gebunden ist. Genau diese Annahme ist bei Bitcoin falsch.

    Bei Bitcoin besitzt man keinen Anteil an einem Unternehmen und keinen Anspruch gegen jemanden – aber man besitzt sehr wohl einen exklusiven Zugriff auf einen eindeutig definierten, weltweit anerkannten Eintrag in einem unveränderlichen Register. Dieser Zugriff ist durch kryptografische Schlüssel abgesichert und kann nicht verwässert, enteignet oder beliebig vermehrt werden. Das ist kein „Nichts“, sondern digitales Eigentum mit klaren Regeln. Dass man es nicht anfassen kann, macht es nicht wertlos – genauso wenig wie Buchgeld, das niemand physisch in der Hand hält.

    Die Behauptung, Bitcoin bestehe „nur aus der Summe der Einzahlungen“, ist ebenfalls unzutreffend. Bitcoin ist kein Umlagesystem und kein Versprechen, zukünftige Einzahler auszuzahlen. Sein Wert entsteht nicht dadurch, dass jemand anderes „abgeben muss“, sondern dadurch, dass immer mehr Menschen Bitcoin als Geld- und Wertspeicher akzeptieren, weil er Eigenschaften besitzt, die vorher kein System zuverlässig vereint hat: absolute Knappheit, Zensurresistenz, globale Übertragbarkeit und Eigentum ohne Gegenpartei. Das ist ein Adoptionsprozess, kein Verteilungsspiel.

    Das Nullsummen-Argument greift nur dann, wenn man Bitcoin isoliert betrachtet und ihm jeden eigenen Nutzen abspricht. Sobald ein Gut aber realen Nutzen hat, ist Wertschöpfung möglich. Gold ist historisch nicht wertvoll geworden, weil jemand anderes Verlust gemacht hat, sondern weil Menschen es als Geld akzeptiert haben. Genauso verhält es sich bei Bitcoin. Frühe Teilnehmer profitieren nicht, weil andere „beraubt“ werden, sondern weil das Netzwerk wächst – wie bei jeder neuen monetären oder technologischen Infrastruktur.

    Der Vergleich mit Aktien führt ebenfalls in die Irre. Aktien sind produktive Vermögenswerte mit Cashflows, Bitcoin ist Geld. Geld hat keinen inneren Ertrag, sondern einen monetären Nutzen. Niemand sagt, der Euro oder der Dollar sei ein Nullsummenspiel, nur weil man keine Dividende erhält. Bitcoin wird hier mit Maßstäben bewertet, die für Geld schlicht nicht passen.

    Bitcoin ist keine Wette auf „Nichts“, sondern eine Wette darauf, dass feste Regeln, Knappheit und Eigentum ohne Gegenpartei langfristig wertvoller sind als versprochene Ansprüche. Wer Bitcoin für ein Nullsummenspiel hält, verneint nicht nur Bitcoin – sondern im Kern jede Form von Geld, die nicht durch eine Schuld gedeckt ist. Genau darin liegt der kategoriale Fehler.


    Im Übrigen hat der Professor eingangs betont, keine Kryptos zu halten, um unabhängig lehren zu können. Ist die Unabhängigkeit bei dir gegeben?

    Er wird von XRP finanziert und hat lange bei der Bundesbank gearbeitet. Bitcoin ist ein Angriff auf solche Strukturen, ist doch logisch, dass er sich kritisch positioniert.

    Also Gemini spricht auch von drei großen Playern in Bezug auf Serverfarmen:

    In der Branche werden oft diese drei als die „Big Three“ der börsennotierten Mining-Giganten bezeichnet:

    1. Marathon Digital Holdings (MARA): Sie gelten oft als die Nummer 1 nach Marktkapitalisierung und Rechenleistung. Sie haben Standorte über die ganzen USA verteilt und expandieren stark international (z. B. nach Abu Dhabi).
    2. Riot Platforms (ehemals Riot Blockchain): Bekannt für die riesige Anlage in Rockdale, Texas. Riot ist besonders deshalb ein „Major Player“, weil sie die gesamte Infrastruktur (einschließlich der Stromversorgung und Kühlung) oft selbst besitzen und kontrollieren.
    3. CleanSpark: Dieses Unternehmen hat in den letzten zwei Jahren extrem aufgeholt und wird heute meistens in einem Atemzug mit Marathon und Riot genannt. Sie setzen stark auf Effizienz und erneuerbare Energien.

    Wenn man dann weiter nachfragt, kommt das gleiche Argument: Bitcoin ist nicht so dezentral wie allgemein angenommen. Mit den angesprochenen Gefahren.

    Wird dann wohl so sein. Es macht für mich auch Sinn, weil die Zeiten lange vorbei sind, wo man zuhause an seinem PC Bitcoin schirfen konnte. Dahinter steckt heute eine ganze Industrie.

    Hier werden zwei Dinge durcheinandergebracht, die man sauber trennen muss: Mining-Farmen ≠ Mining-Pools.

    Unternehmen wie Marathon Digital Holdings, Riot Platforms oder CleanSpark betreiben große Mining-Farmen, also Hardware in industriellem Maßstab. Das sagt jedoch erst einmal nichts über Macht oder Kontrolle im Bitcoin-Netzwerk aus, sondern nur darüber, dass Mining heute professionalisiert ist.

    Ein Mining-Pool ist keine zentrale Instanz, die Entscheidungen trifft, sondern ein reiner Koordinationsmechanismus. Der einzige Zweck eines Pools besteht darin, die Rechenleistung vieler einzelner Miner zu bündeln und die Arbeit sinnvoll aufzuteilen, weil die Schwierigkeit inzwischen so hoch ist, dass ein einzelner Miner praktisch keine Chance mehr hätte, regelmäßig einen Block zu finden. Der Pool weist Suchbereiche zu und verteilt die Belohnung proportional zur eingebrachten Hashrate – mehr nicht.

    Der entscheidende Punkt, den der Professor einfach falsch dargestellt oder nicht verstanden hat, ist folgender: Ein Mining-Pool kann keine Entscheidungen über Bitcoin erzwingen. Jeder Miner entscheidet selbst, welche Software er nutzt, welche Regeln er akzeptiert und welchem Pool er sich anschließt. Dieses Anschließen oder Verlassen dauert wenige Sekunden. Wenn ein Pool versuchen würde, ungültige Blöcke zu minen oder gegen den Konsens zu handeln, würden die Miner schlicht wechseln. Genau hier liegt der Denkfehler vieler Kritiker: Sie setzen koordinierte Hashrate mit zentraler Entscheidungsgewalt gleich – und das ist technisch falsch.

    Ja, Mining ist heute eine Industrie. Ja, es gibt große Player und Skaleneffekte. Aber Hashrate ist keine Macht über das Protokoll. Die eigentliche Entscheidungsinstanz sind die Nodes, die Blöcke validieren und Regeln durchsetzen. Und Nodes kann jeder betreiben – unabhängig von Mining-Farmen oder Pools.


    Viel relevanter fand ich den anderen Herren der immer wieder betonte, dass man mit BItcoin einen Andpruch auch nichts erwirbt. Also wie in dem anderen Video wieder das Null-Summem-Spiel.

    Auch mein Argument wurde erwähnt: Gold bleibt Gold. Wer sagt, dass es in 10 Jahren nicht was besseres als Bitcin gibt.

    So ist es einfach.

    Bitcoin ist kein Unternehmensanteil, keine Forderung und kein Schuldversprechen – und genau das ist der entscheidende Punkt. Man hält keinen Anspruch gegenüber einem Dritten, sondern besitzt direkt ein knappes, nicht beliebig vermehrbares Gut. Der „Anspruch“ liegt nicht außerhalb des Systems, sondern im Besitz selbst: Wer die Schlüssel kontrolliert, besitzt Bitcoin – ohne Emittent, ohne Schuldner, ohne Gegenpartei. Das ist kein Nachteil, sondern eine grundlegend neue Eigenschaft von Geld. Am Ende geht es bei Bitcoin genau darum: dem System und seinen fundamentalen Eigenschaften zu vertrauen – nicht einer Institution, nicht einem Versprechen, sondern festen und unveränderbaren Regeln.

    Steuern sind keine Strafe für falsches Verhalten, sondern eine Notwendigkeit. Sie finanzieren die Grundlagen für die Erwirtschaftung von Gewinnen.

    Aus aktuellem Anlass:

    EZB unter Druck: Chefin kassiert unglaubliches Monster-Gehalt
    Ein Bericht der „Financial Times“ bringt die Europäische Zentralbank unter Druck. Im Zentrum steht das tatsächliche Gehalt von…
    www.oe24.at

    Dafür zahlst du Steuern ;)

    er Mann scheint hoch ideologisiert zu sein:

    Bitcoin ist eine Ideologie.


    wie der Herr Reher selbst die Darlegung einen Uni Professors zu dem Fachgebiet niederbügelt.

    In dem Fall meiner Ansicht nach zu Recht. Die Kritik richtet sich gegen die inhaltlichen Annahmen, die er getroffen hat – und die waren hier schlicht falsch. Ein akademischer Grad schützt nicht vor Irrtümern, und Argumente werden nicht dadurch richtig, dass sie von einer Universität kommen.

    Warum du den Professor verteidigst, erschließt sich mir daher nicht. Dr. Co-Pierre Georg ist in der Bitcoin-Debatte mehrfach durch problematische oder unzutreffende Aussagen aufgefallen und wird von vielen nicht als neutraler Analyst wahrgenommen. Hinzu kommt, dass sein Umfeld enge Bezüge zum Krypto-Sektor jenseits von Bitcoin hat. Die private Hochschule, an der er tätig ist, wird unter anderem durch Spenden aus dem Ripple/XRP-Umfeld unterstützt – einem Altcoin-Projekt, das sich ausdrücklich als Konkurrenz zu Bitcoin positioniert.

    Das ist relevant, weil aus genau diesem Umfeld in der Vergangenheit bereits gezielte Kampagnen gegen Bitcoin finanziert wurden, etwa die „Change the Code“-Kampagne von Greenpeace US. Vor diesem Hintergrund ist Skepsis gegenüber seinen Aussagen nicht ideologisch, sondern rational. Entscheidend sollten am Ende nicht Titel oder Institutionen sein, sondern ob die Argumente sachlich korrekt sind – und das waren sie hier eben nicht (speziell in Bezug auf seine Sichtweise der Mining-Pools).

    Ich stelle mir gerade die folgende Frage: Was ist nun sicherer,

    Bitcoin im Wallet einer regulierten deutschen Kryptobörse wie bspw. BSEDX, oder
    Selbstverwahrung auf einer Hardware-Wallet samt Backup des Seeds (also der 24 Wörter auf Papier) im Bankschließfach?

    Meine Meinung: Eine Hardware-Wallet ist sicherer, dazu sollte man mindestens eine Kopie des Seeds anlegen und dezentral sichern. In dieser Kombination fällt mir kaum ein realistisches Szenario ein, in dem man seine Bestände verlieren würde.

    Der Aufwand lohnt sich allerdings nur, wenn es um relevante Beträge geht. Für 1.000 € ist das sicher nicht zwingend nötig – außer, man möchte sich bewusst mit der Technik vertraut machen und Erfahrungen sammeln.