Beiträge von Haus&Hund

    Im Rentenalter stoppt die Inflation ja nicht.:/
    Bleiben wir bei Deinem Beispiel: Der ETF schüttet 5% aus. Bei 100.000€ macht dass dann 5.000€ p.a. vor Steuern. Davon bleiben nach Steuern 4.050€ übrig (mit 30% TFS). Oder die 5.000€, wenn Du keine weiteren Kapitaleinkünfte hast.

    Bei 2% Inflation im Jahr bleiben Dir nach 10 Jahren von 4.050€ noch rund 3.300€ an Kaufkraft übrig.
    Es braucht daher ein Depotwachstum allein schon um die Inflation auszugleichen, wenn man nicht einen aktiven Vermögensverzehr anstrebt.

    Nochmal: Dass hier auf einmal alle eine Entnahme ohne Kapitalverzehr anstreben ist im Rentenalter untypisch.


    Siehe hierzu auch das neueste Video von Finanztip:

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    Irgendwie habe ich Probleme mit Deiner Denke. Natürlich macht es einen Unterschied ob 60/40 (Aktien/Anleihen) oder 100 % Aktien. Der Unterschied ist deutlich und nicht nur marginal.

    Mir ist es wichtig, dass der ETF auch nach der Ausschüttung noch genug Wertsteigerung erzielen kann, um langfristig die Inflation auszugleichen. Bei einer Ausschüttung von 5 % wird das in vielen Jahren nicht klappen.

    Ich sehe keinen Grund, warum ich eine Entnahme von 5 % versteuern soll, wenn der Basiszins meist bei 2 bis 4 % liegen wird. Mir ist es am liebsten wenn ein ETF immer gerade so viel ausschüttet, dass keine Vorabpauschale besteuert werden muss. Wenn mir diese Ausschüttung nicht ausreicht, verkaufe ich von Zeit zu Zeit Anteile.

    Ok alles gut. Es ist nur etwas ungewöhnlich wenn im Rentenalter noch auf Depotwachstum wert gelegt wird, davon konnte ich ja jetzt nicht ausgehen und hätte mit diesem Wissen natürlich nicht 5% Ausschüttung vorgeschlagen.

    Wenn das Risiko für dich zwischen 60% und 100% Aktienanteil ohnehin nur marginal ist, warum dann nicht einen ETF mit ca. 5% Ausschüttung statt nur 2,5% ?

    Nicht jeder Vergleich trifft zu.

    Der LS60 bildet ein Depot aus 60 % Aktien in Kombi mit 40 % Anleihen ab. Das galt über viele Jahrzehnte als der Weisheit letzter Schluss bei der Geldanlage. Eine solche Zusammensetzung führt zu einer bestimmten Ertragssituation und genau die bildet der ETF ab.

    Das verstehe ich soweit. Was ich nicht verstehe ist wo hier der Mehrwert liegt. Mehrwert im Sinne von Fokus auf very low risk?

    Wieso denkst Du Ausschüttung wäre der Fokus dieses ETFs? Der hat keinen Fokus darauf, es sind schlicht die "normalen" Ausschüttungen, die dem Anleger überwiesen werden.

    Naja wenn man schon auf maximales Kurswachstum verzichtet dann will man doch wenigstens einen ordentlichen laufenden Cashflow haben oder? Auf beides gleichzeitig zu verzichten wäre ja so als würde ich im Restaurant den vollen Preis zahlen aber nur die Hälfte essen und nicht mal den Rest einpacken lasse.

    Ich bin mittlerweile auf dem Stand, dass ich es später möglichst einfach haben will und einen möglichst großen Grundstock der Entnahme als Ausschüttung haben möchte. (auch psychologisch bei Krisenzeiten)

    Problem ist das mein bereits fetter World ETF kein Ausschütter ist und weder mein Tech ETF noch mein Amumbo Hebel ETF als Ausschütter verfügbar sind.

    Ich werde also nur ca. 30-40% meines Portfolios ausschüttend hin bekommen.
    Zum einen wird dies ein neuer, zusätzlicher ausschüttender Welt ETF, zum anderen brauche ich aber auch etwas deutlich stärker ausschüttendes, also vermutlich den Morningstar Dividend Leaders.

    Ich sehe das faktisch so:

    Ansparphase: Kleiner Vorteil für Thesaurierer

    Entsparphase: Großer Vorteil für Ausschütter


    Fazit: Über den gesamten Zeitverlauf ( Ansparphase + Entsparphase ) ist der Ausschütter insgesamt klar vorteilhafter

    Um das Thema von Katzen mal wieder auf Autos zu lenken: Wenn man zufällig einen ALDI oder LIDL mit Ladesäulen in der Nähe hat, wo man günstig laden kann, würde ich mir ein billiges Elektro-Auto für um die 100 bis 150 Euro pro Monat leasen. KfZ-Steuer entfällt, THG-Quote zahlt die Hälfte der Versicherungskosten und die Fahrkosten kann man halbieren bis dritteln. Idealer Weise wählt man ein Fahrzeug, welches nur alle zwei Jahre zur Inspektion muss.

    Darüber habe ich tatsächlich auch schon nachgedacht aber Leasing hat den Ruf dass der Teufel im Detail steckt. Ich bin da wirklich unsicher ob Leasing wirklich günstiger sein kann, zumal du dann ein Neuwagen fährst und irgendjemand muss diesen enormen Wertverlust bei Neuwagen ja zahlen. Also entweder du oder das Autohaus, ich wage zu bezweifeln dass es das Autohaus ist

    Das ist nun wirklich schon sehr OT, aber für Hunde gilt dasselbe, sie benötigen sogar weniger Fleisch als Katzen, zusätzlich Gemüse und Kohlehydrate, Öle und Mineralstoffe. Ob barf besser als kochen ist, ist m.E. eine ideologische Frage, ich verneine sie.

    Ich frage mich, warum wir uns von der Industrie einreden haben lassen dass sie die Haustier- und sogar die Babyernährung besser hinkriegt als wir. Wir selber essen doch auch nicht immer aus der Dose sondern wissen, dass das ungesünder und teurer ist als Selbermachen.

    Und damit kratze ich immerhin wieder die Kurve zum Forum, in dem es ums Selbermachen ubd Finanzen Optimieren geht und bin nicht mehr OT sondern im topic😅

    Es gibt aber auch sehr hochwertiges Futter in Dosen. Mein Hund bekam sein Leben lang das Futter von Biopur welches Lebensmittelqualität hat. Aber selbst gekocht ist natürlich nochmal etwas hochwertiger

    Bei 35km Arbeitsweg würde ich mir einen anderen Job suchen oder umziehen. Was die Fahrt an Nerven, Kosten und vor allem Lebenszeit kostet ist unbezahlbar. Das gibt einem Niemand mehr zurück.

    Vermutlich meint er gleich sobald die Finanzierung durch ist. Aber schon ein komisches Vorgehen, dauerhaft zahlen / finanzieren. Es ist echt verrückt was bei einigen so für ihr Auto drauf geht. Wieso wird einer der dicksten Kostenblöcke nicht hinterfragt?

    Die gesamte Laufzeit der Finanzierung läuft knapp 3 Jahre und kostet ca. 15€ Zinsen monatlich (endet bald). Ja ich hätte das Auto auch bar kaufen können aber wollte den Betrag lieber investiert/arbeiten lassen. Und klar wird es hinterfragt aber Auto fahren ist nun mal leider purer Luxus und ich wüßte nicht wie ich mein Leben ohne Auto bewältigen könnte

    Hallo zusammen,

    Haus&Hund ist nach seinen eigenen Angaben ein 41-jähriger Arbeitnehmer mit relativ durchschnittlichem Einkommen, einem fast vollständig abbezahlten Eigenheim von ca. 250.000 €, wenig sonstigem Vermögen und einer monatlichen Kreditrate von 850 €. Interessant ist vor allem, dass er nach der Entschuldung über einen relativ aggressiven Vermögensaufbau mittels Aktien/ETFs und gegebenenfalls Fremdkapital nachdachte.

    Ein Hundy erwähnte er bisher nicht. Somit kann über eventuelle Kosten eine Hundy eher nicht sinnvoll spekuliert werden.
    Diese sind jedoch nicht zu unterschätzen.

    LG

    Ich hätte nicht gedacht dass man sich hier rechtfertigen muss wenn sich die Lebenssituation verändert. Dies passiert übrigens im Leben eines jeden Menschen sehr oft und ist völlig normal. Das was du glaubst über meine Situation zu wissen ist veraltet denn ich bin 43 und dadurch dass mein Hund leider verstorben ist war das Haus mit Garten mehr oder weniger überflüssig und ich wohne jetzt auf Miete. Und bevor jetzt zweideutige Kommentare kommen zum Gesamtvermögen ist das hier nicht das Thema gewesen worum es gehen sollte. Ich versuche mit dem zu wirtschaften was mtl. an Einkommen reinkommt und nicht über meine Verhältnisse zu leben indem ich mich für größere Anschaffungen an meiner laufenden Altersvorsorge bediene.

    In meinem Fall ist der größte Hebel der PKW. Ich habe einen alten sehr günstigen gebrauchten. Keine Ahnung wo derzeit die Gebrauchtwagenpreise liegen, kann mir aber nicht vorstellen das meiner mehr als 2k bringt. Habe jährliche Reparatur und Wartung, die nicht günstig ist, aber weit unter deinem Finanzierungspreis. Ich würde persönlich hier ansetzen, auch wenn es in Deutschland wohl den meisten Leute zuwider ist.

    315€ pro Monat ohne einen Meter gefahren zu sein empfinde ich als sehr hoch. Wie oben beschrieben habe ich keine ahnung von Gebrauchtwagen, aber kann mir Preise über 5k eigentlich nicht gut vorstellen, wenn man Abstriche macht. Wäre knapp 150% von meinen bisherigen gebrauchten entfernt, auch wenn die ne zeit zurückliegen.

    Nur um Spekulationen vorzubeugen ich fahre nen passat bj 2006 als Benziner. Verbraucht bei 120km/h über 8.5 Liter, die ich auf dem Arbeitsweg (25km, davon 20km autobahn) mit selbstdrosselung auf 100km/h auf 7.2l reduziert habe. Der Wagen ist mMn massiv durstig, aber ein umstieg lohnt bisher nicht. Ca. 1800€ (11k km) Spritkosten sind fix für die Fahrt zur Arbeit. Dazu kommen noch locker 300-400€ (4k km) sonstige nutzung. Glaub 1.5k Steuer und Versicherung sind zu zahlen.

    Für meine Verhältnisse ist dein Wagen einfach zu teuer und ich würde den in der Form definitiv nicht fahren. Das wäre mir eine zu große Einschränkung in den restlichen Lebensbereichen. Fast 4k€ davon habe ich mit der Familie 3 Wochen Urlaub in Spanien gemacht, ohne Abstriche.

    Danke! Meiner hat aktuell noch so ca. Wert von 4k. Normalerweise würde ich jetzt bald verkaufen um eine solide Anzahlung für den nächsten zu haben anstatt ihn komplett herunter zu wirtschaften und Gefahr zu laufen dass große Reparaturen anfallen und er dann trotzdem nach etlichen Reparaturkosten irgendwann schlapp macht. Dann stehe ich halt da ohne vernünftige Anzahlung und muss einen höheren Betrag finanzieren was automatisch mehr Zinszahlungen bedeutet.

    Aber vielleicht hat man auch mal Glück und er stellt sich als Reparaturarm und langlebig heraus. Muss mir da echt nochmal Gedanken machen. Wieviel KM hat dein Passat schon auf der Uhr?

    Ich finde das Budget für Lebensmittel für einen Single auch etwas erhöht. Ich spare da nicht groß aber wir benötigen zu zweit ca. 400€.

    In dem Budget sind auch Getränke und 1-2 Restaurantbesuche mtl. enthalten. Bei 30 Tagen im Monat und 3 Mahlzeiten pro Tag kommt man mit diesem Budget auf 3,33€ pro Mahlzeit, wobei Mittagessen oft etwas teurer ist als Frühstück und Abendessen.


    Ist da wirklich Sparpotential vorhanden?

    Man müsste halt wissen, welchen Beruf der Fragesteller ausübt und ob er diesen auch von Chemnitz aus weiter ausüben könnte oder ob er dort einen mit vergleichbarem Einkommen finden würde.

    Sonst bringt das ja nix.

    Ich sehe das auch eher kritisch aus vielen Gründen. Vorallem die Heimat und Familie und Freunde hier zu verlassen etc.


    Aber an sich natürlich ein starker Hebel, am Ende muss man wohl bereit sein Opfer zu bringen

    Nein bin kein Student.

    Also noch wichtiger als das Futter wäre eine Krankenversicherung. Je jünger das Tier ist desto günstiger lässt sich eine Vollversicherung abschließen. Aber selbst wenn das Tier noch jung ist kann man mit ca. 100€ mtl. rechnen, dann kommt noch Futter usw. dazu. Ein Haustier ist definitiv nicht günstig