Im Rentenalter stoppt die Inflation ja nicht.
Bleiben wir bei Deinem Beispiel: Der ETF schüttet 5% aus. Bei 100.000€ macht dass dann 5.000€ p.a. vor Steuern. Davon bleiben nach Steuern 4.050€ übrig (mit 30% TFS). Oder die 5.000€, wenn Du keine weiteren Kapitaleinkünfte hast.
Bei 2% Inflation im Jahr bleiben Dir nach 10 Jahren von 4.050€ noch rund 3.300€ an Kaufkraft übrig.
Es braucht daher ein Depotwachstum allein schon um die Inflation auszugleichen, wenn man nicht einen aktiven Vermögensverzehr anstrebt.
Nochmal: Dass hier auf einmal alle eine Entnahme ohne Kapitalverzehr anstreben ist im Rentenalter untypisch.
Siehe hierzu auch das neueste Video von Finanztip:
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