Beiträge von Jochen Emm

    Die möchten also den Nachweis, das das Geld, was bei ihnen angelegt ist, bei ihnen angelegt ist.

    Ich würde die fragen ob sie noch richtig ticken.

    Die haben meine Steuererstattung auch eiskalt wegen Geldwäscheverdacht zurückgebucht.

    Sie wollten wissen "wer ist das Finanzamt xyz?" ...Und haben gedroht, das Finanzamt(!) darüber zu informieren.....

    Kannste Dir nicht ausdenken....

    Auf den bekommt man immer noch 27-28% Rabatt. Aber wenn du den voll ausstattest, bist du bei 52k plus Überführung. Das ist aber eine andere Klasse. Und: Im Leasing dürfte der fast das Doppelte kosten wie der Mazda

    Okay.... Das wären dann aber "nur" rund 10k mehr... (und nicht die von Dir genannten 20k) und wahrschein ein Haufen Extras, die es beim Mazda gar nicht erst gibt.

    Gibt es wirklich "Leder" im Mazda? Die werben doch mit einem "voll veganen" Konzept?

    Also. Der Mazda. Der kostet 42.000 Euro nach Rabatten. Volle Hütte. Alles Leder. Panoramadach. Großer Bildschirm. Das Ding würde von BMW, Audi bzw. VW, Mercedes mindestens 20.000 Euro mehr kosten.

    Für wie blöd halten die deutschen Hersteller den Kunden eigentlich?

    Ich habe für meinen BMW i4 e40 ziemlich genau 41500 gezahlt (nach 29% Rabatt und 5k BEV Prämie)....ok, kein Panoramadach - willl ich aber auch gar nicht. Fand ich persönlich fair und relativ günstig.

    BMW Z4 behalten vs. Tesla Model 3 Leasing vs. Polestar 2 Auto-Abo – was ist finanziell am sinnvollsten?

    Ich würde mich über eine möglichst objektive Einschätzung freuen.

    Zu mir:
    33 Jahre alt
    83.000 € Brutto/Jahr
    15.000 km/Jahr
    Geld, das nicht im Auto steckt, würde investiert werden.

    Meine persönliche Meinung: Wenn das Auto nicht der emotional wichtigste Lebensinhalt ist, würde ich mir bei dem eher durchschnitllichen Gehalt ein Auto mit geringem Wertverlust und Unterhaltskosten suchen.... Aber wie gesagt, das ist nur IMHO

    Anders sähe es auch, wenn signifikantes Geldvermögen oder eine eigene Immobilie vorhanden ist.

    Die Kosten für den Aufenthalt in einem Pflegeheim werden meiner Meinung nach überschätzt. Geht man von einer monatlichen Rentenzahlung von 2000 EUR aus, bleiben nach Zahlung der Pflegeversicherung zwischen 1000 und 2000 EUR Eigenanteil. Die durchschnittliche Verweildauer in einem Pflegeheim beträgt 25 Monate. Mithin also Gesamtkosten von durchschnittlich 50.000 EUR. Das sollten doch die meisten hier locker vom Tagesgeldkonto zahlen können.

    Im Kern nicht falsch.....Bei Männern sinds wohl im Schnitt 18 Monata bei Frauen sind es satte 35 Monate....Zuzahlung sind im Standardpflegeheim rund 3500 Euro.... Deine 50k passen also bei einer Frau und 2k Nettorente.

    Will man allerdings einen Pflegplatz in einem "besseren" Heim, so sind in D leicht 8-10k pro Monat und mehr fällig (natürlich abzüglich der Pflegeversicherung).....

    ...

    Die Frage ist ja auch, was ist die Alternative zum Vererben? Das vorhandene Vermögen exakt passgenau aufzubrauchen wird ja den wenigsten gelingen. Und "auf Lücke setzen" und soviel ausgeben, dass das Geld spätestens mit 75 sicher leer ist, möchten die meisten wohl auch eher vermeiden.

    ....

    Das Vermögen bis auf wenige 10k € bis zum 85. Geburtstag runterzufahren.... Und die letzten Jahre (sofern man die 85 erreicht und diese einem überhaupt gegönnt sind) ohne großen Konsum (z.B. teure Reisen & Autos) ruhig und zufrieden von den Renten zu leben.

    Stirbt man früher, so erbt eben die Cousine 3. Grades oder so....ist aber auch egal.....muss man ins Pflegeheim, so wird eben das Vermögen verzehrt. Ist man überdurchschnittlich lang in Pflege, muss notfalls der Staat für die letzten Monate einspringen...

    ...

    Solaranlage für Klimamaßnahmen würde ich auch einplanen und Begrünung der Dachterrasse prüfen. Nicht dass das ganze zum Backofen wird, wo man Spiegeleier auf dem Dach braten kann.

    Splitklimaanlage für 1500,- Euro sorgt selbst in unserem großen Bestandshaus bei 42 Grad außen für angenehme 24 Grad innen.

    Stromkosten dafür: Nicht der Rede wert ... Die Anlage läuft im Sommer meist dann, wenn die Sonne auf das Balkonkraftwerk knallt :)

    Und die abgebrannten Brennelemente können gern in deinem Nahbereich verbuddelt werden?

    Die Castoren werden gerade in Sichtweite oberirdisch in Biblis gelagert. Damit habe ich kein Problem (wie gesagt in meiner Sichtweite). Nicht blauäugig, sondern weil ich mich aus technischem Interesse als Ingenieur mit den Dingern vertraut gemacht habe.

    Und ja, würde ich z.B. im Südschwarzwald oder der Nordschweiz wohnen, dann hätte ich Nul Probleme mit einem Endlager in dortigen Tonschichten, weil diese extrem gut geeignet sind...dort entsteht ja auch das Endlager in der Schweiz.

    Probleme hätte ich nur mit Endlagern an politsch motivierten Endlager Orten, die ein erhebliches Risiko abbilden, wie z.B. in Asse der Fall war.

    ... Und wenn man fragt, wer ein AKW in einer Umgebung von 10 km seines Wohnorts will, wird es auf einmal sehr dünn mit der Befürwortung.

    Ist dem wirklich so?

    Ich wohne in Sichtweite zu Biblis. Und mir tut es eher weh, diese zwangsabgeschaltete Einrichtung sehen zu müssen, weil ich leicht überschlagen kann, wieviel Volksvermögen hier sinnfrei vernichtet wurde.

    Und irgendwie hatte und hat kaum jemand im Ort Probleme damit, in der Nähe zu diesem KKW zu wohnen.

    Warum auch?


    (BTW: Ich habe auch Blick auf dutzende von Windkraftanlagen und auch keinerlei Probleme damit)

    Als Quintessenz bleibt für mich: Wir müssen Erneuerbare, Netze und Speichermöglichkeiten ausbauen, was geht und so schnell es geht. Ob wir wirklich bei 100 % Erneuerbaren im Strommix landen sollten, weiß ich nicht. Der Grenznutzen nimmt halt im Verhältnis zu den Kosten massiv ab, und es gibt vermutlich Bereiche, wo der nächste Euro zunächst effizienter eingesetzt werden kann.
    Mein unwissenschaftliches Gefühl sagt mir: 85 % Erneuerbare, 5 % Kohle, 5 % Gas und 5 % Wasserstoff wären ein realistisches Ziel. Hierüber würde ich gerne mal eine wissenschaftliche Ausarbeitung lesen.


    Ich gehe zwar prinzipiell mit, möchte aber ergänzen: Solange es wirtschaftlich vertretbar ist.

    Weiterhin sollte man keine Technologie komplett verbieten. Vielleicht macht eine gewisse Dosis CCS oder Kernenergie ja durchaus Sinn.

    Eine etwas ältere aber gute Ausarbeitung dazu ist "Energiesystem Deutschland 2025" vom Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE.

    Wobei aber unbedingt die Hinweise im Disclaimer zu beachten sind, wo darauf hingewiesen wird, dass die Randbdeingungen des Auftraggebers nicht unbedingt realistisch sind.

    So ganz unlimited ist das vom TO verlinkte Angebot auch nicht, es richtet sich vor allem an Leute die Hauptsächlich in Frankreich das Angebot nutzen, die ersten 4 Monate ist das Angebot erst mal ohne Einschränkung in den beworben Ländern nutzbar, danach müssen mehr Daten in Frankreich als im Ausland verbraucht werden, wenn nicht kommt eine Warn SMS und kurz danach werden 0.013 Cent pro MB fällig. Auch mal das Kleingedruckte lesen.

    Weiterhin passt es längst nicht in jedes Reisprofil. Nur Internet (keine Telefonie) in Thailand und gar nichts von beiden u.a. auf den Philippinen... Damit passt es z.B. für mich überhaupt nicht.

    Nun ist für mich schon sehr praktisch das Ganze. Fliege oft durch die Weltgeschichte hab neulich in Phuket damit 140GB Daten verbraucht:thumbup:

    Kann ich gut nachvollziehen. Ich meide irgendwelche WIFI Verbindungen so gut es geht, weil Mobilfunknetze ja als wesentlich sicherer gelten und es extrem praktisch nicht, nicht immer den Zugangsdaten hinterher laufen zu müssen. Da zahle ich gerne auch ein paar Taler mehr.

    In Thailand habe nutze ich einen Prepaid AIS Tarif, ansonsten hat Airalo meist etwas Passendes.

    Meine Zustimmung meinerseits.

    Es kommt vielleicht noch ein weiterer Punkt hinzu:

    Ein regelmäßiger Verkauf kostet viele Menschen jedesmal eine emotionale Überwindung. Hier droht die "Gefahr", dass man zuungunsten seines Lebensstandards und zugunsten der Erbmasse zuviel Vermögen hält.

    Selbst erlebt: Eine fitte ältere Dame mit sehr einem sehr stattlichem Depot aber eher mittlerer Pension hegt den Lebenswunsch einer aufwendigen USA Reise.

    Aus der laufenden Pension ist die Wunschreise eher schwer zu stemmen. Ca. 1% ihres Depotbestandes (alles Fonds, aber das ist ein anderes Thema...) dafür zu verkaufen will sie aber nicht. Sie hat ihr Leben lang "noch nie etwas aus dem Depot verkaufen müssen".

    Ja, vollkommen übergriffig. Der AG hat ja jetzt schon das Recht einem AN vorzuschreiben, das er ab dem ersten Tag eine AU vorzulegen hat. Man kennt doch seine Pappenheimer. Was die dann aber nicht davon abhält eben eine AU vorzulegen. Die haben auch immer einen Arzt, der sofort krank schreibt.

    Bisher war der Betriebsrat mitbestimmungspflichtig, wenn man als AG eine pauschale Regelung für die gesamte Belegschaft einführen wollte.

    Und irgendwie wollte dieser, soweit meine Erfahrungen, bei solchen Anliegen nie mitziehen.

    Aber ist trotzdem Käse. Angenommen man hat Magen-Darm, das ist meistens nach einem Tag durch, eventuell noch ein zweiter zur Erholung. Da sitzt man dann kotzend im Wartezimmer...

    Der Plan kann auch nach hinten losgehen. Was bisher nach 2 Tagen einigermaßen OK war, kann jetzt auch leicht eine ganze Woche Krankschreibung werden. Ich tippe darauf, dass das so nicht kommt

    Dann geht man in die Videosprechstunde. Die ist nämlich im Gegensatz zur telefonischen Krankschreibung weiterhin gültig.

    Funktioniert in anderen Ländern seit Jahren problemlos.

    Das ist nicht nur naheliegend und muss auch nicht beschlossen werden. Das ist einfache Mathematik. 0,3% pro Monat -> 3 Jahre a 12 Monate -> 36 x 0,3% = 10,8%

    Der Abschlag darf übrigens nur so hoch sein, das er die Verluste der Rentenkasse ausgleicht. Es ist nicht zulässig als "Strafe" mehr abzuziehen.

    Vielleicht ist es aber zulässig, versicherungsmathematisch korrekt zu rechnen?

    Tut man dies, müsste der Abschlag schon jetzt eher bei 0,4 % bis 0,5 % pro Monat (abhängig vom Zinsniveau) liegen.