https://de.euronews.com/2026/10/23/us-…e-bei-diamanten
Keine Ahnung ob das stimmt, hätte aber langfristig mit Sicherheit Einfluss…
Das ist ein alter Hut. Natürlich kann man aus Quecksilber Gold machen, wenn man es mit Neutronen beschießt. Das weiß man seit einem Jahrhundert. Dumm ist daran nur, dass man viele Größenordnungen mehr an Energie da reinstecken muss, als das erzeugte Gold wert ist.
Zitat aus dem Artikel:
CERN teilte 2025 mit, dass sein Large Hadron Collider (LHC), der stärkste Teilchenbeschleuniger der Welt, während des Betriebs von 2015 bis 2018 rund 29 Pikogramm Gold erzeugt habe, also 29 Billionstel Gramm.
Zitat aus dem X-Post dieses Startups:
Last month, we demonstrated high-rate alchemy: turning mercury into real, stable gold, beating CERN’s record by a factor of 10.
Damit wird die Gold-Erzeugungsrate gemeint sein. Da diese Firma ihr Gerät wohl nicht 3 Jahre wie CERN betrieben hat, dürften sie sicherlich einige Hundert Goldatome erzeugt haben.
Rechnen wir das mal um auf die CERN-Daten. Dann könnten das Startup innerhalb von 3 Jahren als ca. 300 Pikogramm Gold erzeugen oder 100 Pikogramm (10^-10g) pro Jahr. Man müsste dieses alchemistische Wunderwerk als nur 10^10 oder 10 Milliarden Jahren laufen lassen, um 1 g Gold zu produzieren. Das entspricht von der Größenordnung dem Alter unseres Universums.
Da könnte es mit dem ROI schon schwierig werden.
Das ist ein echter B*llsh*t-Artikel, um die Leute für dumm zu verkaufen. Erst erzählt man die alte Geschichte von Quecksilber zu Gold und verquickt dann das Ganze mit der Herstellung künstlicher Diamanten, die tatsächlich zu einem Preisrückgang bei Naturdiamanten geführt hat. Hier vergleicht man aber bewusst Äpfel mit Birnen.