Bitcoin wird "Status eines Gold-Ersatzes" erreichen

KI-Zusammenfassung

: Welche Rolle Bitcoin künftig im Finanzsystem spielen kann, fragt der Startbeitrag mit Blick auf Wertspeicher gegen Inflation und kleine Portfolio-Beimischung.

Welche Rolle Bitcoin künftig im Finanzsystem spielen kann, fragt der Startbeitrag mit Blick auf Wertspeicher gegen Inflation und kleine Portfolio-Beimischung.

  • Mehrere Beiträge sehen knappes digitales Geld mit Netzwerkeffekten und wachsender institutioneller Nachfrage, während Kritiker Bitcoin als spekulatives Gut ohne laufende Erträge oder inneren Wert einordnen.
  • Aus der Community kommen praktische Hinweise zu kleinen Positionen, starker Volatilität und sicherer Verwahrung über Seed-Phrasen oder Hardware-Wallets.
  • Viele Beiträge behandeln begrenzte Beimischung eher als spekulative Option denn als risikoarme Standardanlage oder Ersatz für Gold, Aktien oder ETFs.

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  • https://de.euronews.com/2026/10/23/us-…e-bei-diamanten

    Keine Ahnung ob das stimmt, hätte aber langfristig mit Sicherheit Einfluss…

    Das ist ein alter Hut. Natürlich kann man aus Quecksilber Gold machen, wenn man es mit Neutronen beschießt. Das weiß man seit einem Jahrhundert. Dumm ist daran nur, dass man viele Größenordnungen mehr an Energie da reinstecken muss, als das erzeugte Gold wert ist.

    Zitat aus dem Artikel:

    CERN teilte 2025 mit, dass sein Large Hadron Collider (LHC), der stärkste Teilchenbeschleuniger der Welt, während des Betriebs von 2015 bis 2018 rund 29 Pikogramm Gold erzeugt habe, also 29 Billionstel Gramm.

    Zitat aus dem X-Post dieses Startups:

    Last month, we demonstrated high-rate alchemy: turning mercury into real, stable gold, beating CERN’s record by a factor of 10.

    Damit wird die Gold-Erzeugungsrate gemeint sein. Da diese Firma ihr Gerät wohl nicht 3 Jahre wie CERN betrieben hat, dürften sie sicherlich einige Hundert Goldatome erzeugt haben.

    Rechnen wir das mal um auf die CERN-Daten. Dann könnten das Startup innerhalb von 3 Jahren als ca. 300 Pikogramm Gold erzeugen oder 100 Pikogramm (10^-10g) pro Jahr. Man müsste dieses alchemistische Wunderwerk als nur 10^10 oder 10 Milliarden Jahren laufen lassen, um 1 g Gold zu produzieren. Das entspricht von der Größenordnung dem Alter unseres Universums.

    Da könnte es mit dem ROI schon schwierig werden.

    Das ist ein echter B*llsh*t-Artikel, um die Leute für dumm zu verkaufen. Erst erzählt man die alte Geschichte von Quecksilber zu Gold und verquickt dann das Ganze mit der Herstellung künstlicher Diamanten, die tatsächlich zu einem Preisrückgang bei Naturdiamanten geführt hat. Hier vergleicht man aber bewusst Äpfel mit Birnen.

  • Wie schätzen denn die "Krypto-Fans" den aktuellen Fall Binance ein? Gold ist da irgendwie sicherer, scheint mir.

    Not your keys, not your coins. ;) – Es ist doch immer dasselbe. Wer seine Bitcoin nicht selbst verwahren möchte, überträgt die Verantwortung auf Dritte und geht damit zusätzliche Risiken ein. Gerade auf Bitcoin bezogen führt man die ursprüngliche Idee damit eigentlich ad absurdum. Schließlich wurde Bitcoin genau dafür geschaffen, dass man eben keinem Dritten mehr vertrauen muss.

    Zum konkreten Fall. Mit rund 6,3 Milliarden Dollar handelt es sich nach bisherigen Berichten um den größten Hack in der Geschichte von Krypto. Allerdings wurde hier nicht das Bitcoin-Netzwerk gehackt, sondern die Infrastruktur einer zentralen Kryptobörse. Vor fünf Jahren hätte ein solcher Vorfall vermutlich noch eine ganz andere Panik ausgelöst und den Kurs möglicherweise innerhalb weniger Stunden halbiert. Heute zuckt der Markt vergleichsweise kurz, was für mich durchaus dafür spricht, dass das Vertrauen in Bitcoin mittlerweile deutlich größer geworden ist.

    Was man in diesem Zusammenhang meiner Meinung nach berücksichtigen sollte, ist das beginnende KI-Zeitalter. Ein Großteil unserer heutigen digitalen Infrastruktur wurde zu einer Zeit entwickelt, in der die Möglichkeiten von KI noch gar nicht absehbar waren. Diese Systeme treffen nun auf eine Technologie, mit der sich beispielsweise Sicherheitslücken wesentlich schneller aufspüren und Angriffe zunehmend automatisieren lassen. Ich bin deshalb ziemlich überzeugt davon, dass wir in den kommenden Jahren noch viele solcher Vorfälle erleben werden, und zwar längst nicht nur bei Kryptobörsen, sondern auch im klassischen Bankwesen und anderen Bereichen unseres digitalen Alltags.

    Letztlich ist das aber auch nichts Neues. Bei technischen Entwicklungen war es schon immer ein Katz-und-Maus-Spiel. Neue Technologien schaffen neue Angriffsmöglichkeiten, woraufhin die Sicherheitsstandards angepasst und die Systeme verbessert werden. Gleichzeitig können natürlich auch die Verteidiger KI einsetzen, um Angriffe frühzeitig zu erkennen. Und so wird sich dieses Spiel vermutlich immer weiter fortsetzen.

    Ich kann deshalb nur dafür werben, Bitcoin-Bestände nach dem Kauf von einer Börse abzuziehen und selbst zu verwahren. Wer sich das nicht zutraut oder die Verantwortung schlicht nicht übernehmen möchte, kann alternativ in einen physisch besicherten Bitcoin-ETP investieren, bei dem professionelle Verwahrer die Sicherung der Bestände übernehmen. Natürlich besteht auch dort ein Gegenparteirisiko, aber zumindest muss man sich nicht selbst um die technische Verwahrung kümmern.

    Und was den Vergleich mit Gold betrifft, wenn du dein Gold zu Hause im Tresor lagerst, bist du gegen Hackerangriffe natürlich geschützt. Dafür kannst du Opfer eines Einbruchs werden. Lagerst du es hingegen bei einem Dritten, hast du letztlich dasselbe grundsätzliche Problem wie bei Bitcoin auf einer Börse. Du musst jemandem vertrauen.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Ja, klar, der Tresor mit dem Gold kann entwendet werden, aber das ist bei Hardware Wallets doch auch nicht anders.

    Doch schon. Mit einer gestohlenen Hardware-Wallet kann ein Dieb zunächst einmal nichts anfangen, solange er deine separat aufbewahrte Seed-Phrase nicht hat. Die Bitcoin liegen ja nicht auf dem Gerät selbst, sondern auf der Blockchain.

    Dementsprechend ist es auch kein Problem, wenn deine Hardware-Wallet verloren geht, gestohlen wird oder kaputtgeht. Man kauft sich einfach eine neue und stellt mithilfe der eigenen Seed-Phrase den Zugriff auf seine Bitcoin-Bestände wieder her.

    Bei einem gestohlenen Goldbarren dürfte das etwas schwieriger werden.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Bei der Selbstverwahrung von Wertsachen und Vermögensgegenständen wie Gold lässt sich das Risiko begrenzen über eine geeignete Hausratversicherung. Bitcoin und Co. fallen nicht darunten.

    Mir wäre auch nicht bekannt, das mal so eben jemand Gold im Wert von 6,3 Mrd. erbeutet hat. 56 Tonnen vorzufinden und unbehelligt wegzuschaffen, stelle ich mir ungleich schwieriger vor, als einen Mitarbeiter-Laptop zu kapern.

  • Bei der Selbstverwahrung von Wertsachen und Vermögensgegenständen wie Gold lässt sich das Risiko begrenzen über eine geeignete Hausratversicherung. Bitcoin und Co. fallen nicht darunten.

    Stimmt, dafür bräuchte man dann einfach eine andere Versicherung. Du versicherst ja auch nicht dein Auto mit einer Zahnzusatzversicherung:

    https://bitsurance.io/de/de/

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Der Punkt ist, eine Hausrat habe ich persönlich völlig unabhängig davon, ob ich Wertgegenstände besitze. Ich brauche bei Gold also keine Zusatzversicherung zur Risikobegrenzung.

    Ganz so einfach ist es allerdings nicht. Gold ist zwar grundsätzlich über die Hausratversicherung mitversichert, allerdings gelten laut Finanztip bestimmte Entschädigungsgrenzen. Häufig liegt die Obergrenze für ungesichert aufbewahrtes Gold bei etwa 20.000 €. – „Bei etwas teureren Tarifen sind die Grenzen höher. Oft ist die Entschädigung höher, wenn Wertsachen in einem Tresor, einem sogenannten Wertschutzschrank, eingeschlossen sind. Dieser muss mindestens 200 Kilogramm wiegen oder fachmännisch verankert sein."

    Für nen 200 Kilogramm-Safe kann man ganz schön lange eine Bitcoin-Versicherung zahlen und spart noch den Platz in der eigenen Bude ;)

    https://www.finanztip.de/hausratversicherung/wertsachen/

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Dafür das ich keinen Premium-Tarif habe, sind meine persönlichen Entschädigungsgrenzen sogar höher. Und das unabhängig davon, ob die Wertsachen innerhalb oder außerhalb eines Wertbehältnisses aufbewahrt werden. Wobei ein Wertbehältnis nicht als 200kg-Schrank definiert ist.

  • Dafür das ich keinen Premium-Tarif habe, sind meine persönlichen Entschädigungsgrenzen sogar höher. Und das unabhängig davon, ob die Wertsachen innerhalb oder außerhalb eines Wertbehältnisses aufbewahrt werden. Wobei ein Wertbehältnis nicht als 200kg-Schrank definiert ist.

    Absolut richtig. Viele wissen es nur nicht. Details mit der Versicherung abklären und die Existenz nach den Wünschen der Versicherung belegen. Dann darf das alles auch im Wohnbereich z.B. in Vitrinen präsentiert werden.

  • Absolut richtig. Viele wissen es nur nicht. Details mit der Versicherung abklären und die Existenz nach den Wünschen der Versicherung belegen. Dann darf das alles auch im Wohnbereich z.B. in Vitrinen präsentiert werden.

    Und das gilt jetzt exklusiv für Gold? Das ursprüngliche Argument war doch, dass eine ohnehin vorhandene Hausratversicherung die eigenen Goldbestände pauschal und vollständig absichert. Und das stimmt schlicht nicht. Natürlich kann man höhere Deckungssummen oder besondere Konditionen vereinbaren. Dagegen hat niemand etwas gesagt. Allerdings gelten je nach Tarif unterschiedliche Grenzen und Bedingungen, und zusätzlicher Versicherungsschutz kostet in der Regel auch entsprechend Geld.

    Bitcoin-Bestände lassen sich ebenfalls über spezielle Verwahr- und Versicherungslösungen gegen bestimmte Risiken absichern. Natürlich auch nicht kostenlos.

    Insofern verstehe ich gerade nicht, was das ursprüngliche Argument noch mit der Diskussion zu tun hat.


    Dafür das ich keinen Premium-Tarif habe, sind meine persönlichen Entschädigungsgrenzen sogar höher. Und das unabhängig davon, ob die Wertsachen innerhalb oder außerhalb eines Wertbehältnisses aufbewahrt werden. Wobei ein Wertbehältnis nicht als 200kg-Schrank definiert ist.

    Was heißt das konkret? Welche Haftpflicht hast du und zu welchen Konditionen?


    Ständig liest man bei Bitcoin & Co. von kriminellen Machenschaften...

    Da bin ich deiner Meinung!

    https://www.handelsblatt.com/finanzen/banke…/100257873.html


    Und was nützen Cold Wallets wenn selbst die von Kriminellen wie im Falle Ledger trojanisiert werden?

    Beim Hersteller direkt kaufen, dann passiert auch nichts. – Kriminelle die mit Falschgold handeln, gibt es schließlich auch:

    https://www.ardmediathek.de/video/mehr-wer…ZmZmZmZlZmE5YzA

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Mit einer gestohlenen Hardware-Wallet kann ein Dieb zunächst einmal nichts anfangen, solange er deine separat aufbewahrte Seed-Phrase nicht hat

    Offenbar muss man die Wallet gar nicht erst stehlen *hust*ledger*

    Überzeugt mich alles voll.

    Oder Typen die Müllkippen durchsuchen, etc PP. Safe. Oder Schließfächer bei der Sparkasse. Safe.

    Ich habe mir das ganze Prozedere vor Jahren mal angeschaut. Abstrus so Geld sicher aufbewahren zu wollen.

    Hat schon mal jemand über ähnliche Vorfälle mit Aktien oder ETF gehört? Nicht antworten, ist eine rhetorische Frage.

  • Offenbar muss man die Wallet gar nicht erst stehlen *hust*ledger*

    Überzeugt mich alles voll.

    Oder Typen die Müllkippen durchsuchen, etc PP. Safe. Oder Schließfächer bei der Sparkasse. Safe.

    Ich habe mir das ganze Prozedere vor Jahren mal angeschaut. Abstrus so Geld sicher aufbewahren zu wollen.

    Hat schon mal jemand über ähnliche Vorfälle mit Aktien oder ETF gehört? Nicht antworten, ist eine rhetorische Frage.

    Die Selbstverwahrung ist sicherlich nicht für jeden geeignet, das stimmt. Wer allerdings über rudimentäre technische Kenntnisse verfügt und ein Smartphone bedienen kann, bekommt das ziemlich schnell hin. Zwei bis drei Testtransaktionen, und man hat das grundlegende Prinzip verstanden.

    Natürlich muss man sich einmal damit beschäftigen, wie man seine Seed-Phrase sicher aufbewahrt und welche Fehler man vermeiden sollte. Aber das ist nun wirklich keine Raketenwissenschaft. Moderne Hardware-Wallets sind mittlerweile ziemlich benutzerfreundlich und führen einen Schritt für Schritt durch die Einrichtung.

    Und nur weil es einzelne Sicherheitsvorfälle oder Menschen gibt, die ihre Zugangsdaten verlieren, ist das gesamte Konzept doch nicht gleich „abstrus“. Auch Bank- und Depotzugänge können kompromittiert werden. Der Unterschied besteht eben darin, dass du bei Bitcoin die Möglichkeit hast, die Verantwortung selbst zu übernehmen, statt dich vollständig auf einen Dritten verlassen zu müssen.

    Wer das nicht möchte, kann schließlich weiterhin auf einen Bitcoin-ETP zurückgreifen. Niemand wird zur Selbstverwahrung gezwungen. ;)

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Offenbar muss man die Wallet gar nicht erst stehlen *hust*ledger*

    Überzeugt mich alles voll.

    Oder Typen die Müllkippen durchsuchen, etc PP. Safe. Oder Schließfächer bei der Sparkasse. Safe.

    Ich habe mir das ganze Prozedere vor Jahren mal angeschaut. Abstrus so Geld sicher aufbewahren zu wollen.

    Hat schon mal jemand über ähnliche Vorfälle mit Aktien oder ETF gehört? Nicht antworten, ist eine rhetorische Frage.

    Bei ETFs und Bankvermögen gibt es andere Gesetze mit denen dich der Staat im Notfall enteignen kann und wenn es hart auf hart kommt und Euroclear oder Clearstream "mal platzt" hast auch nix gewonnen, solang du deine Aktien nicht teuer über Amerika registrierst via Computershare, nur dann hat man quasi "echtes Eigentum" und Anspruch darauf.
    Ähnlich wie mit dem Geld bei den Banken man gibt den Banken nur einen kostenlosen Kredit, rechtlich gesehen gehört es nicht dir. Verstehen nur die wenigsten.


    Wie schätzen denn die "Krypto-Fans" den aktuellen Fall Binance ein? Gold ist da irgendwie sicherer, scheint mir.

    Ganz entspannt auf der eigenen Wallet. Ich freue mich, dass die Kurse runter gehen gut zum Nachkaufen :). Wenn´s unter 74k$ geht, wird´s noch mal lustig.

    Binance hat ja zudem keine MiCa Lizenz bekommen.
    https://arkm.com/explorer/entit…01-6542e23005e8

    Hier konnte man bis vor kurzem auch noch einsehen wieviel Geld usw. wohin immer wieder ganz spannend.

    Einundzwanzig hattest du nicht mal ein eigenes STRC Thema hier eröffnet ?

    Was ist damit passiert ist das zu ?
    Strive hat ja jetzt SATS rausgebracht mit 15% Dividendenrendite und für 100$, für Cashflow Menschen, oder Dividendenfreunde natürlich nett, oder Cashflow für BTC.

    Was denkst du dazu ? ;)

    panem et circenses

    "Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh."

  • Einundzwanzig hattest du nicht mal ein eigenes STRC Thema hier eröffnet ?

    Was ist damit passiert ist das zu ?
    Strive hat ja jetzt SATS rausgebracht mit 15% Dividendenrendite und für 100$, für Cashflow Menschen, oder Dividendenfreunde natürlich nett, oder Cashflow für BTC.

    Was denkst du dazu ? ;)

    Hab heute erst ein Update im STRC-Thread gepostet. ;) – Strategy wird ab November ebenfalls täglich Dividenden ausschütten. Bemerkenswert ist, dass sich STRC mittlerweile sogar besser hält als SATA und wieder unmittelbar an der 100-Dollar-Marke notiert. Zu den Gründen habe ich im Thread bereits einiges geschrieben, insbesondere zur deutlich vergrößerten Cash-Reserve, den umfangreichen STRC-Rückkäufen und dem neuen Capital Framework.

    Einundzwanzig
    30. Oktober 2026 um 16:35

    Von SATS halte ich persönlich aktuell weniger. Zwar sind die 15 % Dividende durchaus attraktiv, allerdings fehlt mir hier das Konzept der Preisstabilisierung, das wir von STRC und SATA kennen. SATS bietet eine feste Dividendenrate, verfolgt aber ausdrücklich kein Kursziel um 100 Dollar.

    Was nützen mir langfristig 15 % Ausschüttung, wenn der Kurs beispielsweise auf 50 Dollar fällt und dort möglicherweise dauerhaft bleibt? Bei STRC und SATA kann die Dividendenrate dagegen angepasst werden, um den Kurs wieder in Richtung 100 Dollar zu bewegen. Dazu kommen weitere Instrumente wie Aktienrückkäufe und Cash-Reserven.

    Eine Garantie ist das natürlich auch nicht, wie wir bei STRC im Sommer gesehen haben. Aber genau diese Mechanismen machen für mich den entscheidenden Unterschied. Das Risiko eines dauerhaften Kursverlustes erscheint mir bei STRC deshalb geringer. Für die zusätzlichen drei Prozentpunkte bei SATS würde ich dieses Risiko aktuell nicht eingehen wollen.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

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