Wozu zählen denn Wohnimmobilien an einem A Standort in Deutschland? Und Rentenansprüche zählen vermutlich zu risikoarm?
Ich finde es in der Praxis wenig praktikabel, andere Assets wie Immobilien/Rentenansprüche etc.in das Raster risikoarm:risikoreich zu pressen.
Natürlich muss man die Gesamtsituation bewerten und dazu gehört auch, ob man Mieten berücksichtigen muss, Instandhaltungsrücklagen haben oder eine Pension.
Das wäre für mich aber eher die Grundlage auf der man dann seine Risikotragfähigkeit und damit die Aktienquote im Depot schätzen kann.
(Also ob man 80/20 oder lieber 60/40 wählt).
Daher können solche Statistiken immer nur grobe Schätzungen sein.
Die Frage wäre ja auch, welche Relevant sie haben.
Den Heuhaufen zu kaufen, weil man die Nadel nicht findet, ist m.E. vor allem im Aktienmarkt wichtig - und selbst da reicht es aus, sich auf den MSCI WORLD zu beschränken, oder wenn man das political risk noch mitnehmen möchte den ACWI.
Im Anleihenbereich kennt nan aber den YtM und durch das Rating die Ausfallwahrscheinlichkeit. Hier kann man sehr viel gezielter vorgehen, indem man sich bspw. auf ein AAA Rating und kurze Laufzeit beschränkt oder gezielt ins Junk Rating geht.
Hier sehe ich nicht so viel Sinn darin, einfach alles zu kaufen, was es so gibt…