Wer sagt denn so etwas?
Stimmt, eigentlich sagt das kaum jemand. Eigentlich wird die Frage immer nur rhetorisch gestellt.
Wer sagt denn so etwas?
Stimmt, eigentlich sagt das kaum jemand. Eigentlich wird die Frage immer nur rhetorisch gestellt.
Alles anzeigenAchim ist durch Aktien an sehr vielen Firmen weltweit beteiligt.
Einen ETF auf den MSCI World hat er auch.
Bitte nicht immer diesen Ishares Core so betonen.
Nochmal : es ist egal von welcher Firma du eine ETF auf den MSCI World kaufst.
Schau mal:
Alles klar, danke dir! ![]()
Das verstehe ich. Hast du, wenn ich fragen darf, auch nur den einen ETF (iShares Core MSCI World UCITS ETF (Acc)) ?
Ich habe mehr als den einen ETF (nämlich auch einen auf den ACWI). Das ändert an meiner Empfehlung aber nichts.
Als ich damals angefangen habe, Geld an die Börse zu bringen, redete noch keiner von ETFs. Es gab sie zwar schon, aber sie liefen unter dem Schirm. Also habe ich in etliche Einzelaktien investiert, um so für eine Diversifizierung zu sorgen. Die meisten von denen habe ich noch. Würde ich sie jetzt umsetzen, müßte ich den Gewinn jetzt versteuern (oder schlimmer: würde die Steuerfreiheit der Altbestände aufgeben). Das rechnet sich somit nicht.
Neues Geld habe ich längere Zeit in den MSCI World gesteckt, aktuell stecke ich es in den ACWI.
Mein Depot ist dennoch übersichtlich.
Einzelaktienanleger schaffen sich oftmals ein ziemliches Sammelsurium an, teils mit mehreren hundert Werten, etwa Ben von divantis.de. Das wäre mir schon am Anfang meines Anlegerlebens zu kleinteilig gewesen. So mancher Einzelaktienanleger hat das Ziel, Gewinneraktien herauszusuchen, die besser laufen als der Markt. Das habe ich nie angestrebt. Ich wollte mit möglichst wenig Aufwand den Durchschnitt kaufen, beispielsweise mit relativ geringen Mitteln eine ordentliche Diversifizierung erreichen. Das ist mir gelungen. Meine Einzelaktien laufen ähnlich wie die vergleichbaren ETFs. Ich habe mir damals Gedanken machen müssen, welche Aktien wohl am besten ins Portfolio passen. Heute kann man sich diese Mühe sparen. Man kauft einen ETF und hat damit dann gleich tausend oder so Firmen im richtigen Verhältnis mit an Bord.
Wenn ich heute nochmal anfangen würde, würde ich mein Geld in einen ETF auf einen breiten Aktienindex stecken. In der letzten Zeit ist der MSCI World etwas besser gelaufen als der ACWI, weil US-Aktien besser gelaufen sind als der Rest der Welt. Aber der Unterschied ist nicht groß.
Wenn jeder Posten sechsstellig ist, kann man sich überlegen, ob man den ETF einer anderen Firma dazunimmt oder ein Depot bei einer anderen Bank aufmacht. Auch das ist ja Diversifizierung, auch das ist ja ein: Auf zwei Beinen steht man besser als auf einem. Aber das sind Gedanken für Fortgeschrittene.
Für einen Anfänger reicht meines Erachtens erstmal ein ETF, und zwar ein möglichst neutraler. Kommt dieser Anleger nach einigen Jahren zu dem Schluß, daß er EM dabei haben will oder eben nicht oder daß ihm Blackrock gefällt oder nicht, so mag er gern den alten ETF liegenlassen und verlassen und einen anderen breiten ETF wählen.
Für unsinnig halte ich das vielfach vertretene Nachgesalze: Als "Beimischung" kaufe ich für 3% meines Portfolios einen queerfreundlichen Umweltfonds, um ein Zeichen zu setzen in dieser Welt. Was soll das bringen? Der Spezialfonds explodiert auf den 5fachen Wert, während sich der Rest nur verdoppelt. Das merke ich am Gesamtportfolio doch kaum, auch könnte der Spezialfonds das restliche Portfolio nicht halten, wenn dieses in die Tiefe saust.
Mach mir Deinem Geld, was Du für richtig hältst. Mach das so wie ich oder mach das anders. Vergiß nicht, daß ich zu einer anderen Zeit mit dem Investieren angefangen habe und daß ich schon ein Weilchen dabei bin. Ein älteres Portfolio hat mit höherer Wahrscheinlichkeit Jahresringe und Altlasten als ein neu aufgebautes.
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Alles anzeigenIch habe mehr als den einen ETF (nämlich auch einen auf den ACWI). Das ändert an meiner Empfehlung aber nichts.
Als ich damals angefangen habe, Geld an die Börse zu bringen, redete noch keiner von ETFs. Es gab sie zwar schon, aber sie liefen unter dem Schirm. Also habe ich in etliche Einzelaktien investiert, um so für eine Diversifizierung zu sorgen. Die meisten von denen habe ich noch. Würde ich sie jetzt umsetzen, müßte ich den Gewinn jetzt versteuern (oder schlimmer: würde die Steuerfreiheit der Altbestände aufgeben). Das rechnet sich somit nicht.
Neues Geld habe ich längere Zeit in den MSCI World gesteckt, aktuell stecke ich es in den ACWI.
Mein Depot ist dennoch übersichtlich.
Einzelaktienanleger schaffen sich oftmals ein ziemliches Sammelsurium an, teils mit mehreren hundert Werten, etwa Ben von divantis.de. Das wäre mir schon am Anfang meines Anlegerlebens zu kleinteilig gewesen. So mancher Einzelaktienanleger hat das Ziel, Gewinneraktien herauszusuchen, die besser laufen als der Markt. Das habe ich nie angestrebt. Ich wollte mit möglichst wenig Aufwand den Durchschnitt kaufen, beispielsweise mit relativ geringen Mitteln eine ordentliche Diversifizierung erreichen. Das ist mir gelungen. Meine Einzelaktien laufen ähnlich wie die vergleichbaren ETFs. Ich habe mir damals Gedanken machen müssen, welche Aktien wohl am besten ins Portfolio passen. Heute kann man sich diese Mühe sparen. Man kauft einen ETF und hat damit dann gleich tausend oder so Firmen im richtigen Verhältnis mit an Bord.
Wenn ich heute nochmal anfangen würde, würde ich mein Geld in einen ETF auf einen breiten Aktienindex stecken. In der letzten Zeit ist der MSCI World etwas besser gelaufen als der ACWI, weil US-Aktien besser gelaufen sind als der Rest der Welt. Aber der Unterschied ist nicht groß.
Wenn jeder Posten sechsstellig ist, kann man sich überlegen, ob man den ETF einer anderen Firma dazunimmt oder ein Depot bei einer anderen Bank aufmacht. Auch das ist ja Diversifizierung, auch das ist ja ein: Auf zwei Beinen steht man besser als auf einem. Aber das sind Gedanken für Fortgeschrittene.
Für einen Anfänger reicht meines Erachtens erstmal ein ETF, und zwar ein möglichst neutraler. Kommt dieser Anleger nach einigen Jahren zu dem Schluß, daß er EM dabei haben will oder eben nicht oder daß ihm Blackrock gefällt oder nicht, so mag er gern den alten ETF liegenlassen und verlassen und einen anderen breiten ETF wählen.
Für unsinnig halte ich das vielfach vertretene Nachgesalze: Als "Beimischung" kaufe ich für 3% meines Portfolios einen queerfreundlichen Umweltfonds, um ein Zeichen zu setzen in dieser Welt. Was soll das bringen? Der Spezialfonds explodiert auf den 5fachen Wert, während sich der Rest nur verdoppelt. Das merke ich am Gesamtportfolio doch kaum, auch könnte der Spezialfonds das restliche Portfolio nicht halten, wenn dieses in die Tiefe saust.
Mach mir Deinem Geld, was Du für richtig hältst. Mach das so wie ich oder mach das anders. Vergiß nicht, daß ich zu einer anderen Zeit mit dem Investieren angefangen habe und daß ich schon ein Weilchen dabei bin. Ein älteres Portfolio hat mit höherer Wahrscheinlichkeit Jahresringe und Altlasten als ein neu aufgebautes.
Vielen Dank für deine ausführliche Antwort - es hilft jemanden wie mir der recht neu ist und gerade in diesen aktuellen Zeiten viele Eindrücke sammelt sehr!
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Vielen Dank für deine ausführliche Antwort - es hilft jemanden wie mir der recht neu ist und gerade in diesen aktuellen Zeiten viele Eindrücke sammelt sehr!
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Noch eins: Niemand auf dieser Welt macht alles richtig! Natürlich solltest Du versuchen, Fehler zu vermeiden, aber oft sieht man erst in der Rückschau, ob etwas ein Fehler war oder nicht. Per saldo solltest Du allerdings mehr richtig machen als falsch. Perfektion ist ein hohes Ziel, das erreicht man nicht. Gut genug ist gut genug. ![]()
Wenn Du mit der Geldanlage anfangen willst, mußt Du irgendwann mal anfangen. Viele Leute planen und planen und planen - und wenn sie nicht gestorben sind, dann planen sie noch heute. Wenn Du Dich nicht so recht traust, fang mit kleinen Beträgen an, damit Du weißt, wie es ist. Aber fang an! Die Schwelle dafür ist viel niedriger, als sie es damals war, als ich angefangen habe.
Man sollte (erstmal) nur das Geld an der Börse einsetzen, das im Extremfall weg sein könnte. Die Wahrscheinlichkeit für einen Totalverlust ist gering, sofern Du die üblichen Richtlinien beachtest. Aber die Leute, die alles auf Wirecard gesetzt haben (Das soll man ja nicht, alles auf ein Pferd setzen!), haben ihr Geld komplett verloren.
Geld anlegen darf Dir schon Spaß machen, so wie Dir am besten alles in Deinem Leben Spaß machen sollte. Aber ein Spiel ist das halt nicht. Ich mag das nicht, wenn die Leute von ihrem Spieldepot sprechen. Zumindest ich habe für mein Geld gearbeitet, ich will es nicht einfach vertändeln.
Mach hin! Sei mutig mit einem (für Dich) kleinen Betrag und fang einfach an. Wie Du weiter machst, siehst Du dann.
Hätte ich auch mal machen sollen, auch wenn ich nur je 10% Schwellenländer und Europa "beigemischt" habe.
Ich habe mir heute nochmal den Artikel von Hartmut Walz zum US Klumpen im World und auch im ACWI durchgelesen, weil ich ihn sehr gelungen finde.
Demnach hast du alles richtig gemacht und dein Risiko reduziert.
Nochmal : es ist egal von welcher Firma du eine ETF auf den MSCI World kaufst.
Hattest du nicht neulich gemeint, du empfiehlst nur noch UBS und Xtrackers?
Hattest du nicht neulich gemeint, du empfiehlst nur noch UBS und Xtrackers?
Es ist egal und ich empfehle (aber) schließen sich doch nicht aus.
Hallo zusammen,
ohne Welt ETF ist es schwer.
Einer der ca. 30 Finanztip Empfehlungen, da ist man auf der richtigen Seite.
Wenn einem der US Anteil nicht stört ist es der MSCI.
Wenn einem das stört wählt man einen anderen aus, der etwas anders gewichtet ist.
Wenn ich es richtig verstanden habe meinen viele nur nicht zu lange „eine Wissenschaft daraus machen“ und das investieren vergessen.
In einen der o.g. investieren - da ist man auf der richtigen Seite.
LG
Hattest du nicht neulich gemeint, du empfiehlst nur noch UBS und Xtrackers?
Wenn ich sage, er kann (im Prinzip) den MSCI World egal von welchem Anbieter kaufen, schließt das meine wirklich persönliche Empfehlung für europäische Anbieter (Ausnahme Amundi) nicht aus.
Auch sollte klar sein, dass eine Firma Blackrock keinerlei Vorteile bietet.
Dann in dieser „vertrumpten“ Welt als EuropäerIn sicherheitshalber europäische Anbieter wählen.
Ich habe für den „Inner-Circle“ um Trump immer noch die Idee, dass die Europäer zur Rettung der USA eine kleine Sondersteuer auf ihre ETF-Anteile zahlen dürfen, um die schändliche Ausbeutung der letzten 40 Jahre etwas abzumildern…
Noch eins: Niemand auf dieser Welt macht alles richtig! Natürlich solltest Du versuchen, Fehler zu vermeiden, aber oft sieht man erst in der Rückschau, ob etwas ein Fehler war oder nicht. Per saldo solltest Du allerdings mehr richtig machen als falsch. Perfektion ist ein hohes Ziel, das erreicht man nicht. Gut genug ist gut genug.
Wenn Du mit der Geldanlage anfangen willst, mußt Du irgendwann mal anfangen. Viele Leute planen und planen und planen - und wenn sie nicht gestorben sind, dann planen sie noch heute. Wenn Du Dich nicht so recht traust, fang mit kleinen Beträgen an, damit Du weißt, wie es ist. Aber fang an! Die Schwelle dafür ist viel niedriger, als sie es damals war, als ich angefangen habe.
Man sollte (erstmal) nur das Geld an der Börse einsetzen, das im Extremfall weg sein könnte. Die Wahrscheinlichkeit für einen Totalverlust ist gering, sofern Du die üblichen Richtlinien beachtest. Aber die Leute, die alles auf Wirecard gesetzt haben (Das soll man ja nicht, alles auf ein Pferd setzen!), haben ihr Geld komplett verloren.
Geld anlegen darf Dir schon Spaß machen, so wie Dir am besten alles in Deinem Leben Spaß machen sollte. Aber ein Spiel ist das halt nicht. Ich mag das nicht, wenn die Leute von ihrem Spieldepot sprechen. Zumindest ich habe für mein Geld gearbeitet, ich will es nicht einfach vertändeln.
Mach hin! Sei mutig mit einem (für Dich) kleinen Betrag und fang einfach an. Wie Du weiter machst, siehst Du dann.
Ja, dass werde ich weiter machen
Vielen Dank ![]()
Was haltet ihr davon, wenn ich 70% in einen MSCI World investiere und die anderen 30% in den MSCI Emerging Markets UCITS ETF stecke? Findet ihr 30% zu viel?
Was haltet ihr davon, wenn ich 70% in einen MSCI World investiere und die anderen 30% in den MSCI Emerging Markets UCITS ETF stecke? Findet ihr 30% zu viel?
70/30 ist ein oft verwendetes Verhältnis bzgl. MSCI World & EM ![]()
70/30 ist ein oft verwendetes Verhältnis bzgl. MSCI World & EM
Das Konzept hat sich meines Wissens noch nicht bewiesen. Ich frage mich allerdings, warum das noch kein Indexanbieter als Ein-ETF-Weltportfolio-Lösung zusammengebaut hat, ich sehe da reißenden Absatz.
Ich würde eher einen ACWI mit etwa 10 Prozent Schwellenländern nehmen.
Das Konzept hat sich meines Wissens noch nicht bewiesen. Ich frage mich allerdings, warum das noch kein Indexanbieter als Ein-ETF-Weltportfolio-Lösung zusammengebaut hat, ich sehe da reißenden Absatz.
Ich würde eher einen ACWI mit etwa 10 Prozent Schwellenländern nehmen.
das stimmt, so spart man sich das rebalancing ![]()
Hallo zusammen,
kann man machen, wobei einer reichen würde.
LG
Samstag, 19.4.2025
Hallo Forumsfreunde
es ist immer wieder köstlich zu lesen, wie viel Mühe und Gedanken sich viele Anleger machen um das für sie "richtige" Mischungsverhältnis zwischen den ETF Fonds zu finden.
Ich gehöre zu den Anlegern die schon seit Jahrzehnten Aktien kaufen, auch zu Zeiten wo es noch keine ETFs gab.
In den letzten Jahren habe ich neues Geld vor allem in ETFs investiert.
Hierbei hat sich gezeigt dass am Ende die Unterschiede zwischen den vielen Fonds oder den Anbietern unwesentlich sind.
Wenn ein bestimmter ETF mal stärker unter die Räder kommt, so wie im Moment des NASDAQ, dann hat er oft davov eben auch einen überdurchschnittlichen Wertzuwachs erzielt.
Am Ende gleicht sich das aus und man kann sich den ganzen Aufwand sparen.
Wenn ich meine Einzelaktien immer noch behalte dann aus dem Grund den schon
@Achim Weiss Weiss geschildert hat.
Ich habe genauso wie er noch viele steuerfreie Altbestände.
Oder zahlreiche Einzelaktien die ich wohl später gekauft habe, die aber inzwischen hohe Buchgewinne haben.
Bei einem Verkauf der Aktien und Kauf von ETF Fonds fällt Steuer an und man hat hinterher wenier Kapital als vorher Also lässt man es einfach laufen und widmet sich anderen Dingen im Leben.
Viele Grüße McProfit
Unter 10 Prozent, wenn man(n) passiv investieren will.
Unter 10% ist je nach Größe des Depots kaum merklich.
Ich persönlich kaufe nur etwas ein, wenn es eine gewisse nominal Größe auch überschreitet, diese habe ich für mich bei 10 000€ festgesetzt. wenn sich dass dan im Vergleich zum Referenz Index entsprechend bewegt hat es zumindest ein wenig Einfluss auf die gesamt rendite, zumindest mal nominal.
Wenn 10% nur 500€ wären, ist selbst bei einer 50% Anstieg gerade mal 250€ gewonnen, und damit kaum merklich.
Unter 10% ist je nach Größe des Depots kaum merklich.
Ich persönlich kaufe nur etwas ein, wenn es eine gewisse nominal Größe auch überschreitet, diese habe ich für mich bei 10 000€ festgesetzt. wenn sich dass dan im Vergleich zum Referenz Index entsprechend bewegt hat es zumindest ein wenig Einfluss auf die gesamt rendite, zumindest mal nominal.
Wenn 10% nur 500€ wären, ist selbst bei einer 50% Anstieg gerade mal 250€ gewonnen, und damit kaum merklich.
Das ist nach der Portfoliotheorie ein Trugschluss.
Die absolute Zahl ist nicht relevant, höchstens aber im Vergleich zu den gesamten Vermögenswerten bzw. Ansprüchen zu relativieren.
Die Portfolio Theorie interessiert mich nicht.
Genauso wenig wie das Thema rebalancing.
Die Portfolio Theorie interessiert mich nicht.
Genauso wenig wie das Thema rebalancing.
DEM kann man nichts hinzufügen.