Auswahlkriterien etf

  • Hallo,

    Ausgangslage: seit ein paar Wochen lese ich mich nun langsam aber stetig in das Thema Finanzen ein. (vor allem durch das nahelegen der Profis hier).

    Ich will im ersten Schritt : 20. 000 freigewordene Euro langfristig anlegen. Risiko: mir bewusst (Entscheidung für ETF ist gefallen)

    Art: ausschüttender Etf (warum da ich eine Wiederanlage selbst hinbekomme und jährlicher Freibetrag)

    Im 2 Schritt: 2 uniglobal Fond DE0008491051 20.000Euro (1mal 10.000 mit Hälfte Anteil von vor 2008 und einer Vertrag ebenso mit 10.000 Euro aber alles Anteile nach 2008) auflösen (warum: wg Gebühren) ansonsten war ich mit dem Fond zufrieden.

    Und 3. Schritt: das erspart Geld von Tochter (19j.student10.000 Euro ) ebenfalls langfristig in Etf. Sollte es fatal schief gehen spring ich mit Notgroschen ein. (ja sie sollte sich selber drum kümmern .(Theorie und Praxis) .. aber ich machs deshalb Notgroschen)

    Welcher Broker: Ing (warum: wg Gemeinschaftskonto und erste Direktbank (Telefonkontakt für mich sehr wichtig)

    Dachte das krieg ich hin und wollte loslegen.

    Bei Etf finder (Angabe: weltweit mit Schwellenländer, ausschütter bekomme ich diese beiden: IE000DD75KQ5 Spdr und IE00B3RBWM25 vanguard.

    Seh mir die Gebühren an und entscheide mich innerlich für spdr. Bei genauer Betrachtung seh ich aber der ist ca erst 1 Jahre alt. (und der Satz ich kaufe nichts was erst ein Jahr ist hallt nach irgendwo hier im Forum gelesen)

    FRAGE an euch: wie würdet ihr entscheiden. Mich interessiert vor allem warum! Bzw übersehe ich was grundlegendes. Also eure Gedanken.

    1. Den Fond von vor 2008 stehen lassen oder beide an Raiffeisenbank zurückgeben.

    Würdet ihr lieber bei den neuen ETF auf ausschüttend verzichten, oder auf die niedrigere Gebühr oder stört euch das Alter bei breiten Etf nicht.

    Ich würde mich aufrichtig über eure Hilfe freuen!

    P. S. Mir ist bewußt dass ich am Schluss selbst entscheide. Ich will abwägen und aus heutiger Sicht sowenig Fehler machen wie mgl.

  • So schlimm ist es nicht, dass ich es ihr aus der Sparbüchse heimlich klaue.

    Sie weiß Bescheid, vertraut aber meinem Rat. Und im Gegensatz zur Bank würde ich auch haften.

    Hat halt andere Dinge im Kopf (Diskussionen sinnlos)

  • Du musst beim SPDR den Thesaurierer von 2011 mitdenken, das sind zwei Anteilsklassen desselben Fonds. Eine gute Wahl, denke ich.

    Wer Haarspaltereien mag, schaut hier auf die Liquidität. Der Vanguard hat laut Extra-ETF ein iXLM von etwa vier, der SPDR eines von etwa 24. Beim Spread geht also ein Teil des TER-Vorsprungs verloren. Oder anders ausgedrückt: Münze werfen ist auch eine Option. ;)

  • Bei Etf finder (Angabe: weltweit mit Schwellenländer, ausschütter bekomme ich diese beiden: IE000DD75KQ5 Spdr und IE00B3RBWM25 vanguard.

    Seh mir die Gebühren an und entscheide mich innerlich für spdr. Bei genauer Betrachtung seh ich aber der ist ca erst 1 Jahre alt. (und der Satz ich kaufe nichts was erst ein Jahr ist hallt nach irgendwo hier im Forum gelesen)

    Das sind beides top Produkte. Wie bereits oben geschrieben, ist beim SPDR die sog. "Anteilsklasse" (also ausschüttend vs. thesaurierend) noch recht jung. Da der Thesaurierer aber sehr groß ist, kannst du diesen scheinbaren Nachteil ignorieren.

    Letztlich ist die Wahl zwischen beiden nahezu egal. Der SPDR hat noch Kleinunternehmen mit drin, der Vanguard nicht. Daher würde ich zum SPDR tendieren. Jedoch nicht da dieser womöglich besser performen wird, sondern da man dann nie denken braucht, man sei nicht überall mit dabei.

    1. Den Fond von vor 2008 stehen lassen oder beide an Raiffeisenbank zurückgeben.

    Schwierig. Das muss man ausrechnen. Der Fonds (bzw. die Anteile) der noch der Altbestandsregelung unterliegt, hat eine deutlich höhere Kostenstruktur. Auf der anderen Seite hast du bei geschickter Gestaltung und Vererbung/Schenkung eine zeitlich nahezu unbegrenzte Steuerfreiheit. Bei einer guten Aktienmarktrendite ist es wahrscheinlich günstiger, trotz der hohen Kosten die Fondsanteile zu behalten.