Alles klar, das bekommt man näherungsweise hin.
Nicht vergessen, dass in der Entnahmephase die Ausschüttungen die Steuern auf die Vorabpauschalen mit bezahlen müssen. Aber sollte ja kein Problem sein. Notfalls ein paar Anteile verkaufen.
Alles klar, das bekommt man näherungsweise hin.
Nicht vergessen, dass in der Entnahmephase die Ausschüttungen die Steuern auf die Vorabpauschalen mit bezahlen müssen. Aber sollte ja kein Problem sein. Notfalls ein paar Anteile verkaufen.
ch so, dass ist ein Missverständnis. Die 3% bezogen sich auf den neuen Teil, also die Ausschütter.
Also:
Je 1/3 Vanguard All World, Vanguard All World High Dividend, VanEck Dividend = 2,53% Brutto jährliche Dividendenrendite.
Wirfst du den Vanguard All Word raus, dann werden es die gewünschten 3,12% Dividende.
Da der VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders hier angesprochen wurde: CW Röhl pflückt aktuell in seiner Instagram-Story mal dessen gar nicht so geringe Veränderungen zum Jahreswechsel auseinander. Da das vermutlich noch nicht alle Portale so 1:1 übernommen haben (justetf z.B. hat noch die alte Zusammensetzung), empfiehlt es sich, da mal näher hinzuschauen, jedenfalls bei denjenigen, die ein solches Produkt gerne etwas tiefgründiger kennen wollen.
Wesentliche Änderungen:
Als Vergleich die Zusammensetzung Stand 28.11.: https://www.justetf.com/de/etf-profile…3594#uebersicht
Da das vermutlich noch nicht alle Portale so 1:1 übernommen haben (justetf z.B. hat noch die alte Zusammensetzung), empfiehlt es sich, da mal näher hinzuschauen, jedenfalls bei denjenigen, die ein solches Produkt gerne etwas tiefgründiger kennen wollen.
Ja, die letzten Änderungen waren bemerkenswert. Aber logischerweise wird es bei einem ETF mit nur 100 Positionen deutlich öfter zur Verschiebungen kommen als in einem Welt-ETF mit 1600 Positionen.
Interessant in diesem Zusammenhang ist, wie dehnbar der Fonds seine ESG-Ausrichtung definiert, wenn er als größte Position ausgerechnet Exxon hält. ![]()
Wie ist denn das eigentlich mit der Versteuerung bei diesem ETF? ISIN beginnt mit NL….
Es fällt eine Quellensteuer von 15% an, die aber angerechnet wird.
Wie ist denn das eigentlich mit der Versteuerung bei diesem ETF? ISIN beginnt mit NL….
Das kommt auf deinen Freibetrag an. Es ist eher sinnvoll, den ETF erst ins Depot zu legen, wenn die jährlichen Kapitalerträge über den persönlichen Freibetrag liegen.
Die niederländische Quellensteuer wird nämlich einbehalten (Quellensteuertopf). Hat man seinen Freibetrag verbraucht, wird der Quellensteuertopf verrechnet. Alternativ kann man anderweitig beliebt Gewinne aus Fonds realisieren. So zumindest mein Verständnis.
Ich habe beide Dividenden ETFs. Den VanEck schon deutlich länger. Ich liebe den einfach. Egal was die Theorie sagt.
In der Praxis erhalte ich ca. 5% Ausschüttung im Jahr UND habe noch einen Kursgewinn. 18-19% pro Jahr in den letzten 3 Jahren.
Das ist die gleiche falsche Begründung, die bei Riesterverträgen auch immer vorgeschoben wird: Da gebe es angeblich staatliche Zulagen und zusätzlich noch Steuervorteile.
Hinter jedem Aktienfonds steht ein Portfolio. Die Aktien in diesem Portfolio haben eine Kursentwicklung (hoffentlich eine Steigerung) und schütten Dividenden aus. Beides schlägt sich erstmal im Portfolio nieder.
Es gibt Aktienfonds mit unterschiedlichen Anlageklassen. Wenn es auf das gleiche Portfolio sowohl thesaurierende als auch ausschüttende Anteile gibt, dürfte klar sein, daß beide Typen Anteile sich insgesamt gleich entwickeln. Bei den thesaurierenden Anteilen schlägt sich das allein im Kurs nieder. Bei den ausschüttenden Anteilen bekommt der Anleger seine Ausschüttungen. Die Kursentwicklung des Ausschütters wird allerdings von den Ausschüttungen vermindert, nicht etwa erhöht, wie so mancher Dividendenanleger das suggeriert.
Die 5% Ausschüttungen pro Jahr waren mal, aktuell sind sie mit 3,54% angegeben. Das ist ja auch naheliegend, das ist ja der Durchschnitt der Ausschüttungsquoten, und so hoch sind die Ausschüttungen im Durchschnitt ja halt nicht. Ich habe den Eindruck, bei der Werbung für Dividenden-ETFs ist eine Menge Wunschvorstellung dabei.
Wie ist denn das eigentlich mit der Versteuerung bei diesem ETF? ISIN beginnt mit NL….
Es fällt eine Quellensteuer von 15% an, die aber angerechnet wird.
Das gilt für US-Aktien prinzipiell auch (die ja auch in dem beschriebenen ETF mit drin sind). Stecken diese Aktien in einem üblichen ETF, wird die Quellensteuer eben nicht angerechnet. Eben das wurde ja als Begründung für die Teilfreistellung genannt.
Ich hätte diesbezüglich gern eine konkrete Abrechnung gesehen (natürlich anonymisiert), vorher glaube ich das nicht.
Auf jeden Fall ist diese Abrechnung nicht nachvollziehbar und daher unverständlich.
Mag ja sein, daß es so ist, wie Du behauptest. Hier im Forum wird immer mal wieder was erzählt, was ich nicht wußte, was ich also lernen kann.
Wäre es so wie behauptet, müßten wir alle die IE-ETFs abstoßen (bei denen es keine Quellensteueranrechnung gibt) und dafür NL-ETFs kaufen.
Bei den thesaurierenden Anteilen schlägt sich das allein im Kurs nieder. Bei den ausschüttenden Anteilen bekommt der Anleger seine Ausschüttungen. Die Kursentwicklung des Ausschütters wird allerdings von den Ausschüttungen vermindert, nicht etwa erhöht, wie so mancher Dividendenanleger das suggeriert.
Das sich der KURS durch die Dividenden erhöht, hat hier wohl niemand behauptet. Er steigt aber TROTZ der Ausschüttung. Und in der reinen Theorie hast du bestimmt recht. Aber wir wissen doch alle, das die Kurse nicht nur auf Basis rein wirtschaftlicher Bewertung entstehen. Da sind auch immer ganz viel Erwartungen drin (mich dünkt, sogar überwiegend)
Die Auswahlkriterien des VanEck sollten sicherstellen, das da nicht nur Unternehmen mit nominel hoher Div-Rendite drin landen, sondern vor allem wirtschaftlich gesunde Unternehmen die ihre Dividende auch erwirtschaften. Und dadurch bringen die halt auch eine gute Kurssteigerung mit.
hier war das auch schon mal Thema
Wenn der Freibetrag ausgeschöpft ist, hat man scheinbar einen leichten Steuervorteil.
Ich zitiere "Die exakten Werte für die Steuer ohne Rundung sind 17,6375% und 18,4625% (Differenz 0,825)."
Das passt auch genau zum Beispiel von Micha-1
Auf jeden Fall ist diese Abrechnung nicht nachvollziehbar und daher unverständlich
zumindest schwer verständlich.
Aber schauen wir uns mal die Zusammenfassung an:
Ausschüttung ist 261,04€
Teilfreistellung 30% bleibt 182,73€
davon wären 26,38% Steuern 48,20€
Steuern gezahlt:
KaSt 6,52€
SoLi 0,36€
Quelle 39,16€
========
46,04€
also 2€ weniger
keine Ahnung, wie das geht
Das sich der KURS durch die Dividenden erhöht, hat hier wohl niemand behauptet.
Wohl aber suggeriert.
Er steigt aber TROTZ der Ausschüttung.
Je nachdem, wie sich das Portfolio entwickelt. Angenommen, das Portfolio nimmt 3% an Wert zu, so steigt die thesaurierende Anlageklasse um 3%. Die ausschüttende Anlageklasse stagniert im Kurs, weil die 3% ja ausgeschüttet werden.
Dieser Zusammenhang ist vielen nicht so ganz klar. Die hohen Steigerungen der letzten Jahre verdecken das.
Die üblichen ETF-Vergleichsseiten berücksichtigen das bei ihren Vergleichen. Man kann dort explizit wählen, wie mit Ausschüttungen umgegangen werden soll. Entweder schaltet man die Ausschüttungen weg, dann bekommt man die echte Kursentwicklung zu sehen, aber nicht die Wertentwicklung. Oder man schaltet die Ausschüttungen dazu, dann bekommt man die Wertentwicklung des ETFs zu sehen, aber der Kurs stimmt nicht.
Wer in einen Dividenden-ETF investiert, bekommt ja nicht etwa die Dividenden ausgezahlt. Das geht ja überhaupt nicht angesichts der vielen unterschiedlichen Dividendentermine und der nur 4 Ausschüttungstermine des ETF. Das Fondsmanagement nimmt die Dividenden ein und legt sie sofort wieder an - wie beim thesaurierenden Bruder auch (wenn es sich nicht sogar um das gleiche Portfolio handelt). Es notiert sich allerdings den Betrag der eingenommenen Dividende. Pünktlich zum Ausschüttungstermin werden Papiere verkauft, damit den Anlegern die Ausschüttung gezahlt werden kann.
Und in der reinen Theorie hast du bestimmt recht. Aber wir wissen doch alle, das die Kurse nicht nur auf Basis rein wirtschaftlicher Bewertung entstehen. Da sind auch immer ganz viel Erwartungen drin (mich dünkt, sogar überwiegend)
Das macht im vorliegenden Fall keinen Unterschied. Die Erwartung liegt in den Aktienkursen, nicht im ETF-Kurs. Das Fondsmanagement rechnet laufend den Nettoinventarwert aus, aus dem sich der Anteilskurs errechnet.
Die Auswahlkriterien des VanEck sollten sicherstellen, das da nicht nur Unternehmen mit nominell hoher Div-Rendite drin landen, sondern vor allem wirtschaftlich gesunde Unternehmen die ihre Dividende auch erwirtschaften. Und dadurch bringen die halt auch eine gute Kurssteigerung mit.
Aktives Fondsmanagement halt. Der Fondsmanager gibt vor zu wissen, welche Papiere besser laufen als der Markt und kauft diese dann. In der Regel klappt das aber nicht.
Ist wohl wie mit den Hummeln. Die können physikalisch auch nicht fliegen, wissen das aber nicht und tun es trotzdem.
Wenn der Freibetrag ausgeschöpft ist, hat man scheinbar einen leichten Steuervorteil.
Danke für den Link! Das war mir bisher in der Tat nicht klar. Dank der extrem komplexen Abrechnungen der Banken und der bisher recht niedrigen Beträge neigte ich auch dazu das immer ungelesen abzuspeichern.
Ich zitiere mal aus dem anderen Thread:
ZitatSobald Du über dem Pauschbetrag bist, werden die in NL abgezogenen Steuern mit denen in Deutschland anfallenden Kapitalertragssteuern gegengerechnet. Dann kostet es Dich praktisch nichts mehr. Statt in Deutschland hast Du dann in den NL Steuern bezahlt und de facto sparst Du den Solizuschlag darauf.
Verstanden habe ich nun das ich den Freibetrag tunlichst vor der ersten Ausschüttung ausschöpfen sollte. Dann spare ich sogar ein wenig, weil der Soli nur auf die in DE gezahlte KaST anfällt und nicht auf die 15% für NL. Genial.
Wie ist das eigentlich beim Verkauf? Da spielt die NL Steuern keine Rolle, oder?
Ist wohl wie mit den Hummeln. Die können physikalisch auch nicht fliegen, wissen das aber nicht und tun es trotzdem.
Jeder hier im Forum weiß, daß man Leute, die auf Dividenden eingerastet sind (Das gilt auch für Dich), nicht davon überzeugen kann, daß Dividenden ein ganz normaler Kapitalertrag sind, der gleichrangig (nicht höher, nicht tiefer) neben anderen Kapitalerträgen steht.
Das ist ja auch egal, weil jeder sein Geld selber anlegt. Bade Dich gern in der Überzeugung, daß Du der schlauere Anleger bist, der allen anderen eine Nase dreht. Einem Realitätcheck wird das nicht standhalten, aber das spielt bei Luftschlössern ja auch keine Rolle.
Daß Du nicht sachlich auf mein Posting antwortest, deutet an, daß Du mit Deiner Argumentation am Ende bist.
Belassen wir es also dabei.
Quellensteuern sind nicht gleich Quellensteuern. Das Domizil ist zunächst nachteilig für US-Aktien im Vergleich zu einem irländischen Domizil. Diese Quellensteuern werden in der Abrechnung aber nicht explizit ausgewiesen. Das besondere an diesem Fonds mit NL Domizil ist, dass zusätzlich zu den Quellensteuern auf die Dividenden der enthaltenen Aktien auch Quellensteuern auf die Ausschüttungen des Fonds selber erhoben werden. Diese sind dann tatsächlich wegen der Anrechenbarkeit vorteilhaft, wenn man seinen Pauschbetrag bereits ausgeschöpft hat. Man spart den Soli auf die angerechnete niederländische Quellensteuer.