Professor Hartmut Walz erklärt die Vorabpauschale

  • Er hat es getan…

    Der völlig veraltete Blog-Beitrag ist jetzt mit Stand 16. Januar 2026 aktualisiert worden.
    Interessant zu lesen, wobei ich einige kleinere Kritikpunkte habe.

    Vorabpauschale - Prof. Dr. Hartmut Walz
    Die Vorabpauschale verfolgt das Ziel, bei nicht ausschüttenden oder nur minimal ausschüttenden Fonds (thesaurierend oder teilthesaurierend) eine jährliche…
    hartmutwalz.de
  • Zitat

    Im Falle von Kursverlusten eines Investmentfonds am Ende der gesamten Haltedauer werden die vorab geleisteten Steuern ebenfalls zusammenaddiert und als Verlust vorgetragen.

    Das finde ich doof, warum erhalte ich dann nicht einfach die Steuern wieder zurück?! Ich muss also weiter verkaufen mit Gewinnen, um da wieder dran zu kommen. Was aber, wenn ich nichts mehr zum Verkauf hätte?

    (Denkfehler?)

  • Das finde ich doof, warum erhalte ich dann nicht einfach die Steuern wieder zurück?! Ich muss also weiter verkaufen mit Gewinnen, um da wieder dran zu kommen. Was aber, wenn ich nichts mehr zum Verkauf hätte?

    (Denkfehler?)

    Ich denke, das ist dann der Verlusttopf "Allgemein". Da können dann auch zukünftige Zinsen, Dividenden oder andere Ausschüttungen mit verrechnet werden.

  • Das finde ich doof, warum erhalte ich dann nicht einfach die Steuern wieder zurück?! Ich muss also weiter verkaufen mit Gewinnen, um da wieder dran zu kommen. Was aber, wenn ich nichts mehr zum Verkauf hätte?

    (Denkfehler?)

    Nein, kein Denkfehler. Merke: der Staat verdient immer, auch wenn Du Verluste machst. War z.B. während der Griechenlandkrise auch schon der Fall. Selbst mit heftigen Verlusten musste man damals Steuern auf nicht vorhandene (Umschuldungs)-Gewinne zahlen.

  • Das Butterfach wurde auch in den Kommentaren von einem gewissen Jörg angesprochen, worauf sich ein interessantes "Spiegelgefecht" entwickelt.

    Sehr interessant, und deutlich höflicher als so mancher Mitforist in diesem Forum 😉

    Ob dieser Joerg (ein "autodidaktischer Besserwisser") auch hier unterwegs ist?

  • Ich habe immer Schwierigkeiten mit dem Verständnis der Definitionen.
    Es gibt thesaurierende Fonds (Die stecken die normalen Dividenden wieder zum Hauptkapital)
    Und es gibt thesaurierende Dividendenfonds (Ausrichtung auf Firmen mit hohen Dividenden, die dann auch wieder zum Hauptkapital gesteckt werden.)
    Dividendenfonds werden auch High Dividend oder ähnlich genannt. Und die Vergangenheit hat gezeigt, dass diese Dividendenfonds nicht gerade die besten Renditen zeigen.

    Also stimmt der vom Walz zitierte Satz:

    „Das heißt, ein thesaurierender Dividendenfonds ist etwa so sinnvoll wie ein geheiztes Butterfach im Kühlschrank.“