Hallo zusammen,
ich spare derzeit zwei ETFs in der üblichen 70% zu 30% Kombination bei der ING-Diba und bin dabei, meinen monatlichen Sparbetrag zu erhöhen. Die ETFs sind:
- IE00B4L5Y983 - ISHSIII-CORE MSCI WLD DLA
- IE00BKM4GZ66 - IS C.MSCI EMIMI U.ETF DLA
Letztens habe ich mich mit dem Thema etwas genauer beschäftigt, da ich mein Portfolio diversifizieren und krisensicherer aufstellen möchte. Der Hauptgrund dafür ist Trump – ich gebe es zu. ![]()
Gedacht habe ich an folgendes:
10% Europa: IE00B4K48X80 iShares Core MSCI Europe UCITS ETF EUR (Acc)
5% Welt Small Caps - IE00BF4RFH31 iShares MSCI World Small Cap UCITS ETF (Acc)
Ich habe auch über einige Quality-ETFs nachgedacht. Macht es Sinn, diese einzubeziehen? Sie scheinen ähnlich zu performen, und ich möchte die Sache nicht unnötig komplizieren.
Zusätzlich habe ich überlegt, die ETF* ex-China und ex-USA einzubauen. Allerdings bin ich mir hier nicht sicher, ob das sinnvoll ist. In der Vergangenheit war es nicht notwendig, aber die Marktbedingungen waren damals auch stabiler. Meiner Meinung nach stehen uns turbulente Zeiten bevor, auch wenn es nicht zum Weltuntergang kommt. Sollte ich mich für diese ETFs entscheiden, würde ich die entsprechenden Prozentsätze von meinem Welt-ETF und EM IMI ETF abziehen, beispielsweise jeweils 10%.
Habt ihr eure Investitionen diversifiziert? Ist meine Überlegung überhaupt schlüssig? Habt ihr noch andere ETFs? Gold und Silber lasse ich außen vor, und derzeit bin ich auch nicht in Kryptowährungen investiert.
Ich habe noch eine Überlegung, falls die Kurse deutlich fallen sollten. Ich dachte daran, ein neues Depot zu eröffnen und alle Anteile bis zu einem bestimmten Kurs (z.B. 90 EUR) dorthin zu übertragen. Im bestehenden Depot würde ich weiterhin sparen. Sollte es einbrechen, kann ich im aktiven Depot schneller reagieren, verkaufen und die besseren Kurse sichern. Alternativ könnte ich für die beiden bestehenden ETFs alternative Produkte besparen und diese beiden pausieren. Ziel ist es, den FIFO-Effekt bei einem größeren Kurssturz zu umgehen.
Welche Überlegungen habt ihr in dieser Hinsicht? Als Beispiele nenne ich die Finanzkrise, die Dot-Com-Blase und die Corona-Pandemie. Es geht darum, ab einem bestimmten Zeitpunkt zu verkaufen (z.B. bei einem Rückgang von 15 % in einer Woche) und gegebenenfalls etwas abzuwarten und wieder zurückzukaufen (der Sparplan läuft dennoch weiter). Es geht mir nicht darum, den Markt zu schlagen und eine höhere Rendite zu erzielen. Das Abwarten ist zwar notfalls auch in Ordnung, aber etwas zu steuern und “Kontrolle” zu haben, ist nicht verkehrt. Zumindest sich darauf vorzubereiten, ist sinnvoll.
Vielen Dank schon mal.
*ETFs aber da ex folgt, wird das böse sein und wurde zensiert ![]()