Anpassung Depot - Mehr Europa & EM

  • Hallo in die Runde,

    nachdem ich bislang ausschließlich den MSCI World bespart habe, möchte ich gerne mein Portfolio anpassen. Die meisten Experten (Kommer, Walz) raten dazu den USA Anteil zu reduzieren, den Europa Anteil zu erhöhen und gleichzeitig in Schwellenländer zu investieren.

    Aktuell bin ich mit ca. 150.000€ im MSCI World investiert, den ich auch als Basisinvestment behalten werde und weiterhin mit 50% besparen möchte. 30% werde ich in einen reinen EM-ETF investieren.

    Die restlichen 20% würde ich gerne in einen europalastigen ETF investieren. Hier bräuchte ich eure Hilfe!

    Macht es aus eurer Sicht mehr Sinn in einen MSCI World ex USA oder in den Eurostoxx 600 zu investieren?


    Vielen Dank für eure Einschätzung :)

  • Wenn das Ziel eine bewusste Europa-Übergewichtung und die Reduktion des USA-Klumpenrisikos ist, dann ist ein Europa-ETF (MSCI Europe oder STOXX Europe 600) das passendere Instrument.
    Ein MSCI World ex USA ist breiter, verwässert aber das Ziel, da er stark Japan und Pazifik enthält.

  • Der MSCI World ex USA hat rund

    56 % Europa
    23 % Asien (davon 19 % Japan)
    13 % Nordamerika (im wesentlichen Kanada)
    6 % Pazifik

    Wenn es tatsächlich um eine Erhöhung des Europa Anteils geht, erreicht man das mit diesem ETF nur teilweise. Dafür hat man alle anderen entwickelten Länder auch mit an Board. Für mich ist diese Übergewichtung "breiter" als ein reiner Europafonds. Letztendlich musst Du als Anleger entscheiden was Dir wichtiger ist.

    Wenn Du die aktuellen Sparraten anpasst, wie lange dauert es, bis Dein Depot die Wunschaufteilung erreicht? Macht es Sinn für eine Übergangszeit sämtliche Sparraten in die neuen ETFs zu stecken?

  • Der MSCI World ex USA hat rund

    56 % Europa
    23 % Asien (davon 19 % Japan)
    13 % Nordamerika (im wesentlichen Kanada)
    6 % Pazifik

    Wenn es tatsächlich um eine Erhöhung des Europa Anteils geht, erreicht man das mit diesem ETF nur teilweise. Dafür hat man alle anderen entwickelten Länder auch mit an Board. Für mich ist diese Übergewichtung "breiter" als ein reiner Europafonds. Letztendlich musst Du als Anleger entscheiden was Dir wichtiger ist.

    Wenn Du die aktuellen Sparraten anpasst, wie lange dauert es, bis Dein Depot die Wunschaufteilung erreicht? Macht es Sinn für eine Übergangszeit sämtliche Sparraten in die neuen ETFs zu stecken?

    Vielen Dank für eure Antworten.


    Prinzipiell habe ich kein Problem mit dem hohen US Anteil im MSCI World. Die USA waren, sind und werden wahrscheinlich auch in Zukunft das Maß aller Dinge sein.

    Allerdings sehe ich auch gute Chancen für Europa und EM mit Blick auf die aktuellen Freihandelsabkommen zwischen Europa und Südamerika/Indien. Ich denke der Eurostoxx 600 ist daher die richtige Wahl. Insbesondere auch weil Japan bereits den 2. größten Anteil im MSCI World nach den USA hat.

    Den MSCI World als Basisinvestment möchte ich weiter besparen. Bis 2029 ist dann der Anteil im Portfolio auf 74 % gesunken. Damit kann ich ganz gut leben

  • Vielen Dank für eure Antworten.

    Ich denke der Eurostoxx 600 ist daher die richtige Wahl.

    Kleine Begriffsklärung: Meinst du einen Euro Stoxx, um kein Währungsrisiko zu haben? Oder meinst du einen Stoxx Europe 600, um Europa breit abzudecken? Im ersten sind nur Euro-Länder wie zum Beispiel Frankreich und Deutschland drin. Im zweiten machen Großbritannien und die Schweiz einen großen Teil aus.

  • Kleine Begriffsklärung: Meinst du einen Euro Stoxx, um kein Währungsrisiko zu haben? Oder meinst du einen Stoxx Europe 600, um Europa breit abzudecken? Im ersten sind nur Euro-Länder wie zum Beispiel Frankreich und Deutschland drin. Im zweiten machen Großbritannien und die Schweiz einen großen Teil aus.

    schon wieder was gelernt... ;)


    Jetzt musste ich tatsächlich nachgucken. Habe aber den richtigen Stoxx Europe 600 inkl. GB und Schweit gekauft. So wie ich es vorhatte.


    Danke dir