Gutverdiener stützen das System

  • nennt man glaube ich "whataboutism". :S .

    Was "man" wie nennt, entzieht sich denknotwendig meiner Kenntnis.

    Für meinen Teil nenne "ich" das eine sachlich-nüchterne Einordnung mithin also Realitätsbezug.

    Nö verhält sich keinesfalls anders, aber gehört zur Einordnung eben dazu

    Eben. Siehe oben. Das dürfte eher die Regel und nicht die Ausnahme bei solchen Studien sein.

    und ist hier mehr als offensichtlich.

    So offensichtlich wie bei Studien, die vermeintlich Forderungen nach noch höheren Steuern und/oder Abgaben (Erbschaftssteuern, Vermögenssteuer, Wegfall der BBG, Einbezug weitere Einkunftsarten in die Sozialversicherung, Erhöhung der Kap.Steuer et. pp.) von andere Seite aus begründen sollen - ausgerechnet in einem Land mit im internationalen Vergleich bereits sehr hohen Abgaben und Steuern, einer schon sehr lange nicht mehr international wettbewerbsfähigen Unternehmensbesteuerung, einer seit gut 10 Jahren insgesamt abgestürzten internationalen Wettbewerbsfähigkeit (von einstmaligen Top-Platzierungen), mit einer ohnehin schon sehr hohen Staatsquote in dem seit vielen Jahren nur noch der staatliche Sektor samt Staatskonsum stark wächst - nicht aber die Privatwirtschaft, bei parallel seit Jahren zu konstatierenden Rekord-Nettokapitalabflüssen in dreistelliger Milliardenhöhe per annum aus dem Land heraus ... :rolleyes:

  • Gutverdiener != Reiche

    Und zwischen Reich und Reich gibt es auch viele unterschiede, auch wenn die Medien es gerne anders suggerieren.

    Daher wäre es imho interessant gewesen, wie weitere Staffelungen ausgesehen hätten. Z.b. Monatsverdienst (als Familie) 20k, 50k, 100k, 1 Mio. (ja auch die gibt es ;-)). Dann wären auch Geschäftsführer von größeren Mittelständlern und auch Vorstände mit abgebildet.

  • Und zwischen Reich und Reich gibt es auch viele unterschiede, auch wenn die Medien es gerne anders suggerieren.

    Daher wäre es imho interessant gewesen, wie weitere Staffelungen ausgesehen hätten. Z.b. Monatsverdienst (als Familie) 20k, 50k, 100k, 1 Mio. (ja auch die gibt es ;-)). Dann wären auch Geschäftsführer von größeren Mittelständlern und auch Vorstände mit abgebildet.

    Hier fängt ja die oberste Stufe schon bei 5.300 EUR brutto im Monat an. Das heißt, ein Single mit einem Bruttoeinkommen ab 63.600 EUR wird in einen Topf geworfen mit Geschäftsführern, Vorständen und Erben, die im Jahr ein hohes sechs- oder gar siebenstelliges Einkommen haben. Das ergibt überhaupt keinen Sinn.

  • So offensichtlich wie bei Studien, die vermeintlich Forderungen nach noch höheren Steuern und/oder Abgaben (Erbschaftssteuern, Vermögenssteuer, Wegfall der BBG, Einbezug weitere Einkunftsarten in die Sozialversicherung, Erhöhung der Kap.Steuer et. pp.) von andere Seite aus begründen sollen - ausgerechnet in einem Land mit im internationalen Vergleich bereits sehr hohen Abgaben und Steuern, einer schon sehr lange nicht mehr international wettbewerbsfähigen Unternehmensbesteuerung, einer seit gut 10 Jahren insgesamt abgestürzten internationalen Wettbewerbsfähigkeit (von einstmaligen Top-Platzierungen), mit einer ohnehin schon sehr hohen Staatsquote in dem seit vielen Jahren nur noch der staatliche Sektor samt Staatskonsum stark wächst - nicht aber die Privatwirtschaft, bei parallel seit Jahren zu konstatierenden Rekord-Nettokapitalabflüssen in dreistelliger Milliardenhöhe per annum aus dem Land heraus ... :rolleyes:

    Sehen wir auch schön am pro Kopf Vermögen im Europavergleich. Trotz unserer Wirtschaftsstärke liegen wir im Prokopf Vermögen auf Rank 15 im Europavergleich und weltweit auf Platz 19. Alleine in Europa müssten wir eigentlich unter den Top 3 sein.

    Das alleine zeigt schon, was denen, welche den Apparat hier am Laufen halten, weggenommen wird, oder um es positiv zu formulieren:

    Es zeigt, wie sozial Deutschland doch schon ist. Da entbehrt sich jede weitere Form der (Zwangs-)Abgabe.