Beiträge von Sovereign

    Ich habe vor 30 Jahren mit Einzelaktien begonnen, weil es ETFs noch nicht gab und Fonds einen grauenhaften Ausgabeaufschlag hatten.

    Kleine Ergänzung: Wenn es denn "nur" der (heftige bzw. "grauenhafte") einmalige Ausgabeaufschlag wäre ... - dazu kommen meist bis in der Regel exorbitante - jedenfalls im Vergleich zu ETFs - laufenden Kosten u. a. Management Fee (zusammen nicht selten > 2%), die nicht einmalig sondern jedes Jahr wieder anfallen (in einem der ansonsten gar nicht sooo schlechten Flagschiff-Fonds der Volksbanken sprich der "Genossen" (Fondsgesellschaft Union) beispielsweise beim Uniglobal - net -, zwar wohl ausnahmsweise ohne Ausgabeaufschlag zu bekommen, dafür aber dann um die stolze 2,2% Kosten per annum nach meiner Erinnerung). Fondsvolumen dürfte (nichtsdestotrotz) bei > 13 Mrd. € liegen ... was einiges über das Kostenbewußtsein vieler Volksbankkunden aussagt. Bei der Fondsgesellschaft der Sparkassen (Deka) dürfte sich das nicht anders verhalten.


    Übrigens volle Zustimmung zu Deinem Beitrag Nr. 27

    Ich kenne da eine Möglichkeit, mit der man auf einen Schlag mit wenig Geld in 1300 Aktien investiert ist.

    Wer hätte das gedacht ... ? Welche Überraschung.

    Das verrate ich hier aber nicht.

    Wie schade ... ! Willst Du dieses Geheimnis wirklich exklusiv für Dich behalten .und mit ins Grab nehmen .. ?

    Ich mache daraus ...

    ... (Dividenden) bevorzugt bei jeder sich bietenden und auch nicht bietenden Gelegenheit gerne einen Glaubenskrieg ... :)


    War sonst noch was ... ? Ach ja ...

    Ansonsten gilt wie immer auch bezüglich der individuellen Vorgehensweise letztlich:

    "Nicht das Erzählte reicht, sondern das Erreichte zählt".


    Und natürlich (Gott sei Dank):

    "Paragraph Eins - jeder macht Seins"

    :thumbup: Aus meiner Sicht und meinen eigenen Erfahrungen - bin zwar auch alt aber noch nicht ganz so alt wie Du, nichtsdestotrotz aber noch einen Tick länger aktiv dabei u. a. in Sachen Aktien und Immobilien.

    Wobei bekanntlich ja viele Wege nach Rom führen.

    Eine live miterlebte Anekdote. Auf die Frage, wie er so reich geworden sei (der Mann war wirklich reich und schon sehr alt), meinte dieser nur lapidar: "Wie die katholische Kirche". Ungläubige Blicke und die Nachfrage, was das heißt. Knappe Antwort: "Mein ganzes Leben nur gekauft und nie verkauft" ...

    Wobei er dies nicht nur auf Aktien sondern auch auf Grund und Boden, Immobilien, Kunstwerke, Edelmetalle usw. bezog.

    Dir weiter einen schönen, netten und gesunden Ruhestand ... !

    Die Steuerphobie ist bei manchen arg ausgeprägt......

    Schon mal den Gedanken zugelassen, daß es eine Korrelation geben könnte zwischen einerseits der "Gesamtbelastung mit direkten und indirekten Steuern, Abgaben und staatlichen Gebühren" in einem Land und andererseits den "Bemühungen und Anstrengungen (von Bürgern und Unternehmen) auf legale Art und Weise, Steuern zu sparen" in dem gleichen Land ...

    Ganz unabhängig von der Frage, was der jeweilige Staat mit dem Geld (aus den Steuereinnahmen) macht und wie es um die Ratio "Das vom Staat Geforderte" sprich "Staatskonsum" vs "Das dafür vom Staat Gebotene" inklusive "Rahmenbedingungen des Standorts" bzw. "internationale Wettbewerbsfähigkeit" und "äußere Sicherheit" beispielsweise, bestellt ist.

    Ganz generell speziell zu Deiner Erinnerung:

    Zur Erinnerung zudem:

    "Wer die Pflicht hat Steuern zu zahlen, hat auch das Recht Steuern zu sparen"

    (Helmut Schmidt (SPD), ehemaliger Bundeskanzler; nach meiner Erinnerung in Anlehnung auch an einen Tenor eines damaligen Urteils des BVerfG.

    Sich vor dem Hintergrund

    nach Dänemark auszuwandern

    mit ggf. länderspezifischen und zu Deutschland unterschiedlichen, steuerlichen Aspekten sozusagen antizipatorisch zu beschäftigen, scheint mir zudem generell ein nachvollziehbarer Gedanken (auch wenn ich dies - ganz persönlich - in einer solchen Konstellation stets den Profis überlassen würde - und nicht allein auf allgemeine Infos im Internet im individuellen Einzelfall setzen und vertrauen würde).

    Externer Inhalt youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    stammt wohl aus 2024, und bleibt immer aktuell.

    Ob es - insbesondere hier und aus makroökonomischer Sicht - "sinn"voll sein kann, ausgerechnet Prof. Sinn zu verlinken ... ? Von mir (und vielen anderen) zwar sehr geschätzt und - nach meiner Erinnerung - sehr lange Präsident des ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung in München (1999 - 2016) ... - käme mir aber fast so vor, als würde in einem Vegetarier- oder Veganer-Forum ein renommierter Steak-Experte mit einer seine Aussagen präsentiert ... Hast Du zu dem speziellen Thema kein Statement von Marcel Fratzscher ("Kernkompetenz Umverteilung") oder Heiner Flassbeck ("staatsgläubiger Keynesianer") ... ? Würde in dem Umfeld hier vermutlich besser passen.

    So sehr ich Herrn Sinn bezüglich seiner ökonomischen Makrosicht schätze - zu persönlichen Geldangelegenheiten sprich dem Bereich "private Finanzen" in der Mikrosicht, wäre er nicht meine jedenfalls erste Adresse.

    Das zeigt sich schon daran, daß er mit dieser seiner sehr pauschalen Aussage auf identischer Linie mit ausgerechnet Ulrike Herrmann (taz) liegt ...

    Finanzwesir, Folge 106 mit Ulrike Herrmann; Titel "Alles Hütchenspieler" vom 29. 11. 2021

    "Wahrscheinlich das Sinnvollste in dem allgemeinen Wahnsinn, daß man die Immobilie, in der man wohnt, die Wohnung in der man ist, selbst besitzt. Das ist auf jeden Fall schon mal so, daß man die Miete spart. Darüber hinaus bin ich ratlos. Wobei: Immobilien sind genauso eine Blase wie der Aktienmarkt" (Podcast bei 37:20)

    Mit so pauschalen Empfehlungen a la Herrn Sinn oder a la Frau Herrmann tue ich mich generell schwer. Insbesondere bei dem speziellen Thema.

    Beispielsweise:

    Wohneigentum (selbst abbezahltes sprich dann lastenfreies) allein ist keine hinreichende Altersvorsorge sondern sollte als ein integraler Bestandteil (von mehreren) der privaten Altersvorsorge gesehen und verstanden werden. In strukturschwachen Gegenden und Regionen würde ich die Anschaffung von Wohneigentum noch sorgfältiger prüfen als ohnehin immer schon (jedenfalls als "Otto Normalverbraucher").

    Nach meinen Beobachtungen ist das (Wohneigentum selbst genutzt) dennoch eine sehr häufig zu beobachtende - und vermutlich probate - Vorgehensweise in richtig schlecht regierten Ländern mit den meist dazu "passenden" sprich entsprechend schlechten Währungen. Ist mir in Italien in den 70er, 80er und 90er Jahren ständig begegnet, ebenso später in der Türkei aber sehr häufig auch in Südamerika wie in Brasilien etwa - um nur einige konkrete Beispiele zu nennen. Die eigene Bleibe im Eigentum (sei es Haus oder Wohnung) - nicht selten in Verbindung mit etwas physisch gehaltenem Gold - war da ein bzw. das Standard-Programm als sozusagen "Rettungsanker" oder "finanzielle Notwehr" (insbesondere der mittleren Schichten).

    Hierzulande fehlt es an Vernunft, was solche Abstimmungen angeht.

    Verstehe.

    Wer könnte schließlich die "Vernunft" hierzulande - im Allgemeinen und im Vergleich mit der "Vernunft" in anderen Länder - besser und valider beurteilen als Du.

    Überzeugend. So gesehen: Top :thumbup:...

    Das mag in der Schweiz möglicherweise funktionieren.

    Wenn ich mir eine kleine Präzisierung eher Richtigstellung erlauben darf: Das funktioniert in der Schweiz nicht "möglicherweise" oder nur in der Theorie - sondern de facto schon extrem lange und in praxi.

    In Deutschland hätten wir dann 95% Spitzensteuersatz und 110% auf Mieteinnahmen, weil der deutsche Neidhammel wieder durchkommt.

    Zumindest die Richtung betreffend könnte das mit einer nicht ganz kleinen Wahrscheinlichkeit (zunächst) so laufen.

    Das spezielle Thema ("Neidhammel" - nur um Deine Formulierung aufzugreifen) hatte ich hier schon einige Male aufgegriffen.

    Über das deutsche Phänomen inkl. einem Ranking ("Social Envy Coefficient" (SEC)) hatte ich an anderer Stelle hier schon mal was geschrieben.

    In dem Kontext

    In Deutschland hätten wir dann 95% Spitzensteuersatz und 110% auf Mieteinnahmen, weil der deutsche Neidhammel wieder durchkommt.

    Es spricht eine nicht ganz kleine Wahrscheinlichkeit dafür, daß es sich zumindest (zunächst) in diese Richtung (Tendenz) bewegen würde.

    Bei kongruenter Umsetzung (via echter Reformen) der konkreten Vorschläge (Nr. 867 - konsequenter Föderalismus a la Schweiz in Verbindung mit deutlich mehr direkter Demokratie) - wäre es aber vielleicht auch denkbar, daß es via Konkurrenz und (auch steuerlichem) Wettbewerb unter den Bundesländern und Kommunen zu entsprechenden Wanderungsbewegungen innerhalb Deutschlands kommt ... - und sich dann auch die Politik vor Ort "bewegen" muß ...

    Sollte Dein Szenario sich aber als bundesweites etablieren, werden die dadurch generierten Ergebnisse die entsprechenden sein. Dieses

    "Rendezvous mit der Realität"

    könnte oder dürfte (Konjunktiv) einen Lernerfolg und Erkenntnisgewinn bei den Bürgern auslösen.

    Zudem eröffnet ein noch weiter beschleunigter Niedergang zumindest die Chance auf einen Neustart.

    Es besteht dennoch die Möglichkeit, daß sich eine Mehrheit (hierzulande) für das Modell "Armut für Alle" entscheidet. Dann hat man aber klare bzw. geklärte Verhältnisse. Und sozusagen eine endgültige persönliche Planungssicherheit.

    Wobei das dann doch wohl eher als Triumfeminat zu bezeichnen wäre.

    Den von Dir thematisierten Aspekt (Feminismus) hatte ich - aus guten Gründen - bei der Zusammenstellung des Triumvirats selbstverständlich mehr als gebührend berücksichtigt. ;)

    Die historische Bedeutung Richtung "Drei-Männer-Bund" konnte somit per se kein Ansatz sein. Dazu kommt ja bei meinem konkreten Vorschlag (Nr. 858) als "vierte Person im Bunde" noch die legendäre KGE .... Im Sinne "nachholender Gerechtigkeit" ist damit - via "Verhältnis von Drei gegenüber Eins" - auch im Sinne des Feminismus das Ganze sicherlich absolut "politisch korrekt".

    Die Schweiz wird hier im Forum immer wieder als vorbildlich angeführt.

    Aber bei so manchen eher nicht als Ganzes sprich in ihrer Gesamtheit - sondern nur einzelne Aspekte betreffend im Sinn eines Cherry Picking für die eigene Haltung ...

    Die haben schon lange keine Beamten mehr. Scheint deswegen nicht schlechter zu laufen...

    Da Länder als Gesamtpakt - im Sinne eines Angebots an die Bürger aber auch Menschen in anderen Ländern - zu verstehen sind, ist das isolierte und selektive Herausgreifen einzelner Aspekte bei Vergleichen wenig zielführend.


    Zum Thema Schweiz (als Vorbild) einige Anmerkungen:

    Die Wirtschaftsleistung pro Kopf liegt in der Schweiz rund um ein Drittel höher (!) als in Deutschland. Die Staatsausgaben machen dagegen nur rund ein Drittel (!) der Wirtschaftsleistung aus - in Deutschland ist es dagegen fast die Hälfte (!). Die Schweizer Bürger deutlich müssen deutlich weniger Steuern und Sozialabgaben (!) entrichten - als die Deutschen. Dennoch dürfen sich die Schweizer Bürger über eine bessere öffentliche Infrastruktur (!) freuen (Stichwort: Bahn - um nur ein Beispiel zu nennen). Last but not least ist der Schweizer Staat relativ zur Wirtschaftsleistung um rund ein Drittel weniger verschuldet (!) als der deutsche Staat.

    (Zahlen aus der Erinnerung - die wirklichen Experten hier mögen das gerne präzisieren bzw. korrigieren).

    Praktisch jeder, der sich einmal näher mit dem Thema Schweiz beschäftigt hat, stößt schnell auf den wesentlichen Grund - und sozusagen "roten Faden" - der wirtschaftlichen Erfolge der Schweiz: Die vorherrschende wirtschaftsliberale Grundhaltung

    Dazu gesellt sich bei deutlich mehr Schweizer Bürgern - jedenfalls im Vergleich zu Deutschland - auch eine gewisse, generelle und typische Schweizer Freisinnigkeit (*)

    Dazu kommt noch eine gewisse (historisch gewachsene) Freisinnigkeit viele Schweizer - die sich aus meiner Sicht wohltuend von dem hierzulande nicht selten anzutreffenden überzogenem Staatsvertrauen (bei manchen muß man fast von Staatsgläubigkeit sprechen) abhebt.

    Zwei für den Schweizer Erfolg entscheidende Hebel veranschaulichen diesen Ansatz (über das Thema hatte ich vor über 15 Jahren schon mehrere Artikel verfasst):

    Ein konsequenter Föderalismus, der in der Schweiz Hand in Hand geht mit diversen Formen der Direkten Demokratie (insbesondere auch in Finanzfragen).

    Der Föderalismus Schweizer Art bedeutet nicht nur, daß Entscheidungen, die sich nur auf bestimmte Gemeinde oder Kantone beziehen, auch dort getroffen werden. Darüber hinaus sind die Kantone (und auch viele Gemeinden) finanziell viel autonomer als die entsprechenden Gebietskörperschaften in Deutschland. Diese könne die Höhe der Einkommenssteuer und vieler anderer Steuern selbst bestimmen. Um Steuerbürger anzuziehen, sind sie nachdrücklich motiviert, eine attraktive Infrastruktur möglichst effizient sprich kostengünstig anzubieten, also mit niedrigen Steuern. Diese Konkurrenz mindert auf wohltuende Weise die Macht der Gebietskörperschaften.

    Die verschiedenen Formen der Direkten Demokratie ergänzen diesen Ansatz auf idealtypische Art und Weise. In Deutschlang sind meines Wissens Bürgerentscheide bestenfalls auf kommunaler Ebene möglich. In der Schweiz dagegen gibt es in allen Kantonen und sehr vielen Gemeinden sogenannte Finanzreferenden, bei denen nicht nur - wie in Deutschland - über geplante größere Investitionsprojekte abgestimmt wird - sondern auch über die dafür benötigten Kredite. Dadurch wird den Wählern nicht nur der Nutzen, sondern auch die Kosten eines Projekts bewußt. Regelmäßig lehnen die interessierten und daher gut informierten Bürger der Schweiz auch Vorschläge der Politiker ab. Ein Grund, warum Kommunen mit Finanzreferenden je Bürger deutlich weniger ausgeben und effizienter arbeiten, als die Kommunen ohne Finanzreferenden. Die meisten der Kommunen mit Referenden sind auch weniger verschuldet. Außerdem dürfen die Bürger im Rahmen von Referenden auch über Steuersätze entscheiden. Dies gilt auch auf Bundesebene. Deshalb ist es für Schweizer Politiker viel schwieriger, hohe Steuern und Abgaben durchzusetzen (*). Gerade das verhindert, daß sich der Staat aufbläht (Stichwort: Staatskonsum), den Bürgern und Unternehmen zu viele Ressourcen entzieht und so die private Wirtschaft schwächt. Ein Trend, der sich in Deutschland seit 2019 immer mehr versschärft hat (die Kurve "Staatskonsum" hat sich nach oben hin losgelöst - zu Lasten der Kurven "BIP" und der privaten "Investitionsquote").

    Wer also den Unternehmen in Deutschland (endlich) eine bessere Infrastruktur und (endlich) wieder international wettbewerbsfähige Steuern bieten will, kommt - nach meiner Überzeugung (und nicht nur der meinigen) - nicht um eine echte Föderalismusreform und deutlich mehr direkte Demokratie gerade in Finanzfragen herum.

    Oder um beispielsweise Frau Dr. Gertrud Traud (seit über 20 Jahren Chefvolkswirtin der Helaba) aus einem persönlichen Gespräch (und einem jüngsten veröffentlichen Interview) zu zitieren: "Wir werden dann erfolgreich sein, wenn wir Unternehmen Spielräume eröffnen".


    (*) Schon damals hatte ich mir - im Kontext eines Vergleichs "Deutschland vs Schweiz" - erlaubt, einige Male auf ein in der Schweiz mehrfach vernommenes Bonmot zu verweisen:

    Vielleicht eines der Geheimnisse (hat mir mal ein Ur-Schweizer verraten):

    "Ihr habt glückliche Politiker aber eher unglückliche Bürger - wie haben unglückliche Politiker aber ziemlich glückliche Bürger".

    Da könnte ein guter Funken Wahrheit darin liegen.

    So - also ohne tiefgreifende, strukturelle Reformen - wird das jedenfalls, nach meinem Dafürhalten, hierzulande nichts.

    Diese sog. "Steuerreform" (bei Licht betrachtet ein "minimales Steuerreförmchen mit bestenfalls homöopathischer Wirkung") wird jedenfalls den seit Jahren zu konstatierenden "Investitionsboykott von privater Seite" - der Staatskonsum dagegen wächst weiterhin ... - nicht umkehren.


    Eventuell könnte ein überzeugendes - sowohl politisches als auch personelles - Angebot an die Bevölkerung hier einen Ausweg eröffnen. Könnte mir beispielsweise ein Triumvirat bestehend aus der Heidi (Reichinnek; Die Linke), dem Kevin (Kühnert; SPD) und der Saskia (Esken; SPD) vorstellen unter der Führung und Leitung der medienerfahrenen Katrin (Göring-Eckhardt; Die Grünen), die auch die Kommunikation (Presse-und Öffentlichkeitsarbeit neudeutsch Public Relation) übernimmt.

    Geballter und fundierte ökonomischer Sachverstand, ein ebensolches tiefgreifendes Verständnis von Wirtschaft und reichlich - auch international - eigene Erfahrungen samt Erfolgen in der Praxis. So könnten die Internationale Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland (endlich) wieder verbessert bzw. wiederhergestellt werden, die privaten Investitionen (endlich) wieder anspringen und auch der Standort (endlich) wieder für internationales Kapital attraktiver werden.

    Positive "Nebenwirkung" sprich ebensolcher Begleiteffekt: Der Standort gewinnt (endlich) auch mehr an Attraktivität für die weltweit begehrte "Qualifizierte Zuwanderung".

    Diese politische Star-Quartett müßte dann nur noch als Regierung gewählt werden, dann kann Deutschland (endlich) wieder durchstarten.

    In diesem Forum beispielsweise stünden - nach meiner Einschätzung - die Chancen dafür nicht schlecht.

    Eine mehr als bemerkendwerte Ausdauer und Intensität rund um das Thema "Beamte" (sprich Staatsdiener) - und deren eventueller Einbezug in die GRV beispielsweise. Bestenfalls ein kleiner Puzzlestein im Grand Design den Standort Deutschland betreffend.

    Noch dazu ausgerechnet in einem Strang mit dem Titel "Steuerreform 2027" ... nach meiner Erinnerung integraler Bestandteil eines jetzt beschlossenen Maßnahmepakets für "Wachstum und Beschäftigung" ... und zwar hierzulande, nicht an anderen Standorten.

    In Relation jedenfalls zu einer zielführenden Ordnungspolitik, die (endlich) beginnt - mit dem Schwerpunkt auf Verbesserung der entscheidenden "Internationalen Wettbewerbsfähigkeit" sprich der Standortbedingungen - wieder die entsprechenden Rahmenbedingungen für private Investitionen, Spielraum für Unternehmen, den dafür adäquaten Grad der wirtschaftlichen Freiheit und damit für wirtschaftliches Wachstum zu setzen und zu schaffen - eine absolute Petitesse.

    Auch wenn ich nicht KaffeeOderTee bin in dem Kontext

    Magst du die kurz erklären?

    Eingeblendeter Untertitel übrigens: "Mehr Steuern, weniger Krise .. ?"

    Becks Tenor: "Mehr Steuern, eher noch (deutlich) mehr Krise ... !"

    - jedenfalls, wenn man via Erbschaftsteuer in das Produktivkapital (von Familienunternehmen) eingreift und zudem die Ineffizienz des Staates berücksichtigt.

    Interessant übrigens seine Ausführungen in dem Kontext zum "sozialistischen Familienbegriff", nachdem die "Gesellschaft ausnahmslos aus dem Staat und Individuen besteht" und eine Art sozialistischer Familienbegriff in dieser Lehre nicht existiert. So gesehen können Erbschaften innerhalb der Familie als "hochgradig ungerechter Akt" verstanden werden. Ein Tenor, der bei "SPD und Gewerkschaften immer mitklingt" bei Diskussionen um das Thema Erbschaftteuer).

    Vielleicht magst Du statt ein Video anzuschauen lieber lesen ... einige Auszüge:

    Intro:

    Die Wirtschaftsdaten sind wirklich desaströs ... Das ist etwas, was sich über längere Zeit aufgebaut hat ...Man kann sehr, sehr viel auf politische Fehlentscheidungen zurückführen ... Firmeninsolvenzen sind auf Rekordniveau ... : Auch dramatisch: Die Nettoinvestitionsquote ist in den letzten zwei Jahren auf praktisch Null gesunken ... Pro Monat gehen 10.000 Industriearbeitsplätze verloren in 2025 ... Dieses Jahr sind es schon 15.000 Industriearbeitsplätze, die pro Monat verloren gehen ...


    "Um den Wirtschaftsstandort Deutschland muß man sich Sorgen machen. Es steht sehr schlecht. Wir stehen an einem Scheideweg. Alle Kennzahlen deuten nach unten und damit beginnen jetzt auch die Steuereinnahmen einzubrechen. Entweder es kommen wirtschaftsliberale, harte Reformen oder der Staat, die Politik muß versuchen neue Steuereinnahmen aufzutun, ansonsten geht diese Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben so auseinander, daß das Alles jede Tragfähigkeit verliert".

    "Das jetzt beschlossene Maßnahmepaket für Wachstum und Beschäftigung, um den Originalnamen zu zitieren, wird an dieser Situation nichts ändern. Es wird ja heiß diskutiert, wer wird eigentlich belastet, wer wird entlastet. Insgesamt ist es ein schöner Beweis, daß die Politik irgendwie handlungsfähig ist, aber es sind so geringe Reformen, daß es am Wirtschaftsstandort Deutschland nicht viel verändern wird"

    "Es müssen also neue Einnahmen her, wenn man mal unterstellt, daß die jetzige Regierung nicht in der Lage ist zu harten Reformen. Und, was könnte man tun ? Einkommenssteuer und Sozialabgaben bei Arbeitnehmern erhöhen, aber das geht nicht mehr, da sind wir eigentlich schon am Anschlag, das ist nicht mehr steigerbar. Das Gleiche gilt aber auch für die Unternehmensgewinn-Besteuerung. Die liegt ungefähr bei 30% in Deutschland und damit deutlich höher als bei den meisten konkurrierenden Ländern, wo im Schnitt 25 oder 20 Prozent zum Teil auch weniger aufgerufen wird".

    "Möglich auf die Schnelle zu holen wäre etwas bei der Substanzbesteuerung von Produktivkapital. Man muß kein Hellseher sein, um vorherzusagen, daß die Politik jetzt mit freundlicher Unterstützung großer Teile der Presse wahrscheinlich in diese Richtung argumentieren wird, daß dies gerecht und notwendig sei. Die SPD hat hierzu schon vor ein paar Monaten ihre Forderungen platziert. Und das Ganze wird begleitet davon, daß eine Entscheidung des BVerfG zu den Verschonungsregeln ansteht, so daß das Produktivkapital von Familienunternehmen insbesondere im Feuer steht".

    Beck beleuchtet das Thema dann im Weiteren in Bezug auf die beiden Punkte "moralische Aspekte" (die hierzulande "oft im Vordergrund" stehen) und die umfangreiche "empirische Datenlage" zu unterschiedlichen Vorgehensweisen (Effizienz "staatliche Investitionen" vs "private Investitionen" - dabei kommt auch der 750 Mrd. € schwere EU-Corona-Hilfsfonds und dessen Versprechungen zur Sprache ... (inzwischen "Next Generation" genannt)). Unter anderem im Kontext mit einer aktuellen Studie in über 100 Ländern zum Thema "Grad der wirtschaftlichen Freiheit" (vom kanadischen Fraser Institute) im Zusammenhang mit dem Wohlstand, den Einkommen, der Gerechtigkeit und der Zufriedenheit in den untersuchten Ländern.

    "Wenn wir wirtschaftlich wieder vorankommen wollen, wenn wir den Wohlstand sichern wollen, wenn wir den Wirtschaftsstandort stärken wollen, dann muß Produktivkapital gerade bei Familienunternehmen wieder gestärkt werden und jeder Zugriff des Staates schädigt nicht nur das Produktivkapital selbst, sondern führt auch nicht dazu, daß ein Staat selber wieder effizienter würde".

    Ansonsten noch lesenswerte Passagen:

    "Ausländische Investitionen sind in Deutschland eingebrochen und die deutschen Unternehmen verlagern ihre Produktion und ihre Investitionen zunehmend ins Ausland. Also die Wirtschaftsdaten sind wirklich desaströs. Und das ist etwas, daß sich über längere Zeit aufgebaut hat. Man kann sehr, sehr viel auf politische Fehlentscheidungen zurückführen. Und die Belastung der deutschen Unternehmen sind nicht nur die Steuern sondern auch die höheren Energiekosten zum Beispiel. Das wird oft vergessen"

    "Und die Bürokratiekosten, indirekt auch eine Form von Steuern, weil damit zentrale planwirtschaftliche Ideen der Politik finanziert werden"

    "Schauen wir auf die andere Seite die Steuereinnahmen, die noch 2025 auf Rekordniveau waren. Zwei Zahlen im Vergleich: 2005 mit 450 Mrd. € Steuereinnahmen und 2025 mit 1.000 Mrd. Steuereinnahmen. Das heißt in diesen 20 Jahren Steuereinnahmen mehr als doppelt so schnell erhöht, als die Inflation gewachsen ist. Inflationsbereinigt müßte der Staat im Geld schwimmen. Und diese hohen Einnahmen sind auch noch miz einer steigenden Verschuldung verbunden gewesen, so daß wir unter dem Strich nichts anderes gewonnen haben, als einen immer ineffizienterer werdenden Staat, mit immer höheren Sozialleistungen, immer komplexerer Bürokratie und immer mehr Staatseingriffen in die Wirtschaft.

    Da Beck mit guten Gründen längst eine Grenze bei den Steuern im Allgemeinen und den Unternehmenssteuern im Besonderen erkennt (die Unternehmens-Gewinnbesteuerung beträgt hierzulande rund 30% - in vergleichbaren Ländern und/oder Staaten als Wettbewerber aber nur 25, 20 oder noch weniger Prozent) - wirft er im Verlauf des Videos einen Blick auf die Erbschaftssteuer (siehe oben).

    "Zu Beginn ein paar Zahlen, wo wir eigentlich stehen, weil ich habe immer mal das Gefühl, daß es vielen Menschen gar nicht bewußt ist, wie stark es mit der deutschen Wirtschaft schon seit Jahren bergab geht".

    "Eine ganz entscheidende Größe ist das Wirtschaftswachstum. Wenn ich hier mal vergleiche: China hatte seit 2019 ... 33% Wirtschaftswachstum, die USA über 15% - das deutsche Wirtschaftswachstum seit 2019 ist quasi bei Null. Ganz genau bei 0,3%, das ist praktisch nichts"

    Im Verlauf präsentiert Beck eine (alt)bekannte Grafik bzw. Folie, diese zeigt die bereits seit 2019 laufende Loslösung des steigenden Staatskonsums (die Kurven laufen auseinander wie die Scherenhälften einer sich öffnenden Schere) vom Bruttoinlandsprodukt (BIP) und der privaten Investitionsquote. Der Staat wurde immer raumgreifender auf Kosten der Privatwirtschaft. Mit den entsprechenden Folgen.

    Magst du die kurz erklären? Mir fehlt gerade die Zeit für ein Video mit 25 Minuten.

    ?

    Nach meinem Dafürhalten:

    Besser kann Zeit (präziser ja nur 25 Minuten ...) kaum investiert werden, als sich dieses Video aufmerksam anzusehen und anzuhören (noch zielführender ist es: Die Inhalte auch zu "inhalieren") ... !

    Hätte ich, ehrlich gesagt, einem Herrn Beck in der Klarheit nicht zugetraut. Zugegebenermaßen kenne ich von ihm auch nur extrem wenig Texte oder Videos (präziser lediglich zwei und nunmehr drei - das mit dem Titel bzw. seiner Aussage "Mit dem Euro, das wird nichts mehr" hatte ich mir beispielsweise mal angeschaut).

    Fast jeder (eher so gut wie jeder) Satz - inklusive Zahlen, Grafiken, Ergebnisse von Untersuchungen usw. - ist sozusagen "Gold" wert - sowohl in Sachen Realitätsbezug als auch in Sachen Wirtschaftsverständnis und ökonomischer Sachgesetzlichkeiten.

    Dies gilt umso mehr für die Fraktion der Staatsgläubigen hierzulande im Allgemeinen und auch eine "gewisse Fraktion" hier im Forum, die zwar via ETFs (zumeist als "ETF-Sparbüchsen" mit monatlichem Sparplan) - und zu ihrem eigenen Vorteil - in Aktien und damit in Unternehmen, Unternehmer und marktwirtschaftliche Ansätze investiert - die aber ansonsten durch eine erstaunliche Melange aus fehlender Affinität (um die Formulierung "Ferne" zu vermeiden) zur Wirtschaft und zum Unternehmertum sowie einer Art der Sozialromantik gekennzeichnet ist.

    Versuch mir gerade vorzustellen, wie besagter Dr. Andreas Beck versucht sich beispielsweise via Nischenblättchen "taz" über Wirtschaft und Kapitalmarkt zu informieren ...


    PS: LebenimSueden , es ist meinerseits nur ein Zufall, einen Beitrag von Dir in dem Kontext zitiert zu haben. Es bedeutet nicht, daß ich Dich damit - jedenfalls automatisch - unter die Gruppe der Staatsgläubigen im Allgemeinen und/oder die "gewisse Fraktion" hier im Forum subsumiere.

    Und wie kommen wir da hin?

    Du richtest ausgerechnet an mich eine direkte Frage ... ?

    Du wolltest nicht mehr mit mir kommunizieren.

    Das kommt ja einer "Anstiftung" nahe.

    Übrigens:

    Diese Erinnerung ist ein kostenloser Service.

    :)


    Auf diese simple, limitierte und einseitige Sichtweise

    Meine Lieblingsfrage an dieser Stelle ist, wann es die letzte bahnbrechende Innovation eines deutschen Autoherstellers gab.

    lasse ich daher mein Patenkind Sabrina pointiert via Original-Zitat - gefallen in einer Gesprächsrunde - stellvertretend antworten:

    "Bei Diskussionen im Ortsverein der SPD und bei dem der Linken ohnehin, sind an der Misere hierzulande die schlechten, schlimmen, gierigen und innovationsunfähigen Unternehmer und Unternehmen schuld - mit den von der Politik gesetzten Rahmenbedingungen hierzulande hat das Ganze überhaupt nichts zu tun. Besonders schwere Schuld an der Misere tragen die Millionäre, die Milliardäre ("Abschaffen !") und ohnehin sowie generell alle Überreichen"


    Gegendert wird übrigens nach meiner Beobachtung nur bei den "Guten" - bei Millionär*innen und erst recht Milliardär*innen scheint das dagegen eher nicht angesagt.


    Dir nichtsdestotrotz weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    Pepekeke

    Vielen Dank für Deinen netten und freundlichen Hinweis samt Deiner "Richtigstellung".

    Zum einen: Zugegebenermaßen und wie schon offen geschrieben

    aus meiner Sicht des sprachlichen Laien

    Zum anderen: Könnte es mir ganz einfach machen und es mit einem Vertippen erklären (*), da - bei mir jedenfalls - die beiden Buchstaben "n" und "m" auf der Tastatur direkt nebeneinander liegen.

    (*) Die Variante "Tippfehler" scheint mir dagegen bei der fehlerhaften Verwendung von "als" und "wie" beispielsweise eher sehr unwahrscheinlich ...

    So oft wie hier in einem Fall das Ignorieren von Beiträgen bei allen möglichen Themen extra betont wird (für meinen Teil muß ich das nicht praktizieren, da ich andere Meinungen aushalte - würde ich es praktizieren, dann aber ohne ständig und an jeder Stelle extra darauf hinzuweisen) - hatte ich kongruent dazu über die Zeit hinweg nicht ein sondern mehrere solcher Rendezvous (Plural) im Sinn.

    Sollte ich damit dennoch - rein grammatikalisch (inhaltlich liege ich meines Erachtens auf jeden Fall richtig) - falsch liegen - siehe selbstverständlich oben Zeile 1.

    Sollte ich damit auch rein grammatikalisch richtig liegen - diese Deine Einlassung retour

    Um sich nicht selbst zu beschmutzen sollte man nicht in jeden Haufen treten den man rumliegen sieht.

    War sonst noch was ... ? Ach ja ...

    Vollständige Übereinstimmung übrigens hierzu - zumal das Sprüchlein von mir hier eingeführt wurde

    Aber wie immer gilt natürlich - Paragraf eins jeder macht seins.

    Auf das generelle Thema hier in einem Finanz-Forum angewandt:


    Dir weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    dennoch klappt es nicht ohne Mehrbelastung.

    unterm Strich werden fast alle von uns mehr zahlen müssen.

    Die Möglichkeit über ein (endlich) wieder anspringendes Wirtschaftswachstum und ein sich von nahe Null weg bewegendes Potentialwachstum die bekannten Probleme zu lösen oder zumindest signifikant abzumildern, scheint (bei manchen Protagonisten) nicht einmal mehr als Option vorzukommen ...

    Fast könnte da eine Parallele zu Fußball-Fans gezogen werden, die - nach einem Zeitraum von über 12 Jahren und drei vergeigten Fußball-Weltmeisterschaften in Folge - sich daran gewöhnt und den ernsthaften Glauben verloren haben, daß die eigene Mannschaft (als mehrfacher ehemaliger Weltmeister und mehrfacher ehemaliger Vizeweltmeister) noch einmal über die Vorrunde oder (bei einem erstmals um 16 Teilnehmer auf 48 Länder erhöhten Teilnehmerfeld) über das Sechzehntelfinale hinauskommt ...

    Neben dem Dauerthema der "Internationalen Wettbewerbsfähigkeit" (sukzessiver Absturz Deutschlands seit über 10 Jahren von einstigen Top-Platzierungen) wäre es - gerade auch vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung - schon vor sehr langer Zeit indiziert gewesen, sich intensiver um die - weltweit begehrte -"Qualifizierte Zuwanderung" zu kümmern und zu bemühen.

    Dafür hätte man aber das Land samt Rahmenbedingungen attraktiver für diese Zielgruppe aufstellen müssen ...


    Ein Beispiel aus diversen:

    Vor diesem Hintergrund ist es schwer bis kaum verständlich, warum man sich als Land nicht schon längst attraktiver aufgestellt hat für die weltweit begehrte "qualifizierte Zuwanderung" (in Sachen Bürokratie, Regulatorik, Steuern, Sozialabgaben, Gründungen, Infrastruktur, Wohnraumversorgung usw.) - und stattdessen eine (in relevanten Anteilen) unregulierte oder sogar irreguläre Migration zuläßt, die zudem (in relevanten Anteilen) eher einer Zuwanderung in die Sozialsysteme gleicht.

    Da gönne ich mir ein Minzeis…

    Sollte das eventuell der - beständig wiederholte - Hinweis bzw. das Synonym für das Ausblenden bzw. Unkenntlichmachen von Beiträgen sein ... ?

    Mir ist kein Fall bekannt, bei dem es - im Speziellen - gelungen wäre die Regeln der deutsche Grammatik durch diese Vorgehensweise zu verändern oder - im Allgemeinen - den letztlich unvermeidlichen Rendezvous mit der Realität zu entgehen.


    Dir weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    Die Sprachpolizei sollte aber von "besten Grüßen" absehen. Die gibt es nämlich nicht. Auch keine guten Grüße. Gut - Besser - Paulaner ist hingegen auch außerhalb Bayerns geläufig.

    Auch wenn ich nicht die selbst so bezeichnete "-Sprachpolizei" bin - siehe Nr. 684

    Beste Grüße von der Sprachpolizei!

    Wenn erst jüngst in einer privaten Runde ein immerhin amtierender parlamentarischer Staatssekretär die Frage in die Runde wirft:

    "Da muß es aber doch noch eine optimalere Lösung geben" ...

    (optimal, optimaler, am optimalsten ...)

    Dann könnten doch vielleicht auch "beste Grüße" gestattet sein ?


    Mit ebensolchen an Dich verbleibt

    Sovereign

    ALS man denkt. Bei Steigerungen immer ALS. Größer als, mehr als, besser als!!!

    Dem ist - aus meiner Sicht des sprachlichen Laien, wenn auch einem an solchen Themen Interessierten - zuzustimmen.

    Eine eventuelle Empfehlung oder Tipp für sprachlich noch fragilere oder schwächere Protagonisten als (bzw. als wie) meine Wenigkeit: Die konsequente und generelle Verwendung von "als wie" - dann ist auf jeden Fall zumindest immer etwas sprachlich Korrektes dabei.

    Im konkreten Beispiel:

    Auf jeden Fall ist die Sache wie immer viel gefährlicher, wie man denkt.

    "Auf jeden Fall ist die Sache wie immer viel gefährlicher, als wie man denkt"

    aber eben auch

    "Auf jeden Fall ist die Sache wie immer genauso gefährlich, als wie man denkt".


    Womit selbstverständlich keinerlei inhaltliche Bewertung verbunden ist.

    In diesem inhaltlichen Kontext:

    Ein Schweizer Vermögensverwalter, den größere Teile unseres Clans beauftragen, ist inzwischen bei einem USA Anteil von 12 % im Aktienteil angekommen.

    Von dem würde ich mich, ganz persönlich, umgehend verabschieden sprich ihm das Mandat entziehen.


    Schön, aus meiner Sicht, - Polarlicht - daß es hier noch Protagonisten gibt, die auf die Sprache achten.


    Dir Tomarcy - und Deiner Familie - weiter ganz viel Glück mit den privaten Finanzen ... !