Zum einen:
Zum sicheren Gold sollte man wissen :
(nachträglich gefettet von mir)
Mit den "Sicherheiten" im Bereich "private Finanzen" ist es beim Blick in die lange Geld-, Währungs- und Finanzgeschichte und nach meinen eigenen Erfahrungen folgendermaßen bestellt:
Die einzigen absoluten drei "Sicherheiten" in dem Bereich "private Finanzen" sind aus meiner Sicht die Steuern, die Inflation und die mit jedem Investment verbundenen (mehr oder weniger hohen) Gebühren bzw. Kosten.
Zum anderen:
In den USA gab es 1933 unter Präsident Franklin D. Roosevelt ein Goldverbot (Executive Order 6102), bei dem Bürger ihr Gold an staatliche Stellen abgeben mussten.
(nachträglich gefettet von mir)
Bei dem stets zu empfehlenden Realitätsbezug ist das "mussten" durch ein "sollten" zu ersetzen.
Das wollen die „Goldys“ doch nicht hören…
Ohne ansatzweise ein "Goldy" oder gar ein Goldbug zu sein - sondern lediglich ein Bürger, der eine "Versicherung" gegenüber dem Fiat-Money System im Allgemeinen und insbesondere gegenüber mit diversen schweren Konstruktionsfehlern behafteten Währungsexperimenten - wie der europäischen Einheitswährung - im Speziellen seit 1999 für indiziert hält ...
Was jemand ggf. "hören" will ist das eine - wie die Bürger sich in praxi verhalten ist das andere.
Wie ein Blick in die Historie solcher verhängten Verbote seitens der Obrigkeit bestätigt (Beispiel: Goldbesitzverbot in den USA für Private - von 1933 bis 1974 nach meiner Erinnerung), zeigte sich der Bürger (in dem Fall der US-Bürger) jedenfalls viel resilienter, als oftmals vermutet.
Trotz extrem hoher Geldstrafen von bis zu 10.000 $ (inflationsbereinigt heute im sechsstelligen Bereich) und drastischen Strafandrohungen (bis zu 10 Jahren Haft) hat nur der deutlich kleinere (Bruch)Teil der US-Bürger ihr Gold beim Staat zu dem künstlich niedrig angesetzten Preis abgeliefert.
Wie sich das im - nach meinen langjährigen Beobachtungen - tendenziell eher obrigkeitsgläubigen und obrigkeitshörigen Deutschland verhalten würde, kann nur vermutet werden.