Beiträge von Sovereign

    Jetzt sind die Grünen auch noch am Euro schuld. :rolleyes:

    Nur am Rande: Davon findet sich bei mir keine Silbe. Wo steht das ... ?

    Wobei die generelle EU-Begeisterung und EU-Euphorie der Grünen offenkundig ist (ein Bundesbanker hatte das pointierter als "EU- und Euro-Besoffenheit" der Grünen bezeichnet ...).

    Bei Realitätsbezug:

    Nö, die DM hatte ein Kanzler (Kohl) aus dem konservativen Teil der Politik (allerdings einer - nach meinem Dafürhalten - nahezu ohne ökonomischen Sachverstand; von Kenntnissen der monetäre Ökonomik und der Währungsgeschichte ganz zu schweigen) den Deutschen "abgeschwatzt" und die europäische Einheitswährung (Euro) "aufgeschwatzt".

    Sein persönlicher Vorteil: Hierzulande war das - im Gegensatz zu manchen anderen Ländern - möglich ohne das Volk via Referendum zur Aufgabe ihrer nationalen Währung zu befragen. Wie ein solches Referendum hierzulande wohl ausgegangen wäre ... ^^

    Im Übrigen ein interessantes Phänomen der deutschen Politik, seitdem ich diese verfolge:

    So wie vermutlich nur ein Kanzler der Union (Kohl) den Deutschen den Euro aufschwatzen und aufdrängen konnte - war auch nur ein Kanzler der SPD (Schröder) in der Lage endlich - längst überfällige - angebotsseitige Sozial-Reformen (Hartz 4) durchzuführen.

    Auf denen und deren Erfolgen konnte sich dann eine Frau Merkel über Jahre hinweg ausruhen ... Wäre aber wieder ein anderes (trauriges) Thema.


    "So was, kommt von so was"

    Wobei ich "Senior will Recht haben" nicht unbedingt zur Sozialwissenschaft adeln wollen würde.

    Hoffentlich ist diese Deine Zuschreibung ("Senior") - in diesen hoch gutmenschlichen Zeiten der Political Correctness, Wokeness und in der Wolle gefärbter Wokies - nicht in Richtung einer Altersdiskriminierung zu verstehen ... ? :rolleyes:

    Unabhängig von der Tatsache, daß - nach meinem bescheidenen Kenntnisstand - unter den Sammelbegriff "Sozialwissenschaften" auch so unbedeutenden Felder sprich Disziplinen wie beispielsweise die Wirtschaftswissenschaft (BWL und VWL), die Politikwissenschaft und die Rechtswissenschaft subsumiert werden könnten ... ?

    Aber da kennst Du Dich mit Deiner überragenden Allgemeinbildung und Deinem umfassenden und fundierten makro-ökonomischen Wissen und Verständnis sicherlich viel besser aus ...

    Der besagte "Senior" wollte nicht Recht haben - sondern hatte in sehr vielen Fällen schlicht Recht sprich er lag mit seinen Einschätzungen und Prognosen richtig - aus der Retrospektive betrachtet.

    Erstaunlich, daß Newb in seinem diesbezüglichen Beitrag (Nr. 657) nicht auch gleich noch der Redaktion des renommierten Wall Street Journals empfohlen hatte - neben Herrn Prof. Sinn - sich zu bestimmten Themen nicht mehr zu äußern ...^^

    Meines Wissens sind da zudem "Senioren" in der Redaktion eine Seltenheit.


    In diesem Sinne ...

    Bei Herrn Sinn reicht es, glaube ich, vollkommen aus, wenn dieser in den Sozialwissenschaften verbleibt.

    Das wage ich - selbst als nicht studierter Naturwissenschaftler - stark zu bezweifeln.

    Wohin es führt, wenn ein einziges Thema (Klimaschutz) nicht im Verbund sprich integrativ sondern isoliert durch die "grüne Brille" betrachtet und behandelt wird, kann bei der real existierenden EU, der real existierenden Eurozone und inzwischen auch seit vielen Jahren in Deutschland "bewundert" werden.

    Wenn dabei die internationale Wettbewerbsfähigkeit, der Investitionsstandort, die Produktivität, das Potentialwachstum, das Wirtschaftswachstum, die Verteidigungsfähigkeit, die strategische geopolitische Diplomatie, die Wohnraumversorgung usw. vernachlässigt werden und/oder leiden - wird dem Klimaschutz letztlich ein typischer "Bärendienst" erwiesen.

    Wenn der politische "Murks" samt der so generierten Ergebnisse der vielbeschworenen sog. politischen "Mitte" (in Berlin scheint diese "Mitte" nicht mal mehr mit der Lupe auszumachen zu sein ... oder aber diese Mitte wurde extrem nach links verschoben ...) so weitergeht, könnte man sich irgendwann mit relevanten Teilen in einer Regierung oder gar einer Mehrheit in der Regierung wiederfinden (präziser konfrontiert sehen), die den menschengemachten Klimawandel ohnehin für eine Chimäre hält. =O

    Ob dies dann dem Klimaschutz hierzulande dienlich sein wird ... ?


    "So was, kommt von so was"


    In diesem Sinne ...

    Von McProfit an Sovereign

    Von Sovereign an den geschätzten McProfit

    Deinen Einwand, dass sich immer weniger Menschen einen Neubau leisten können, kann ich gut nachvollziehen.

    (nachträglich gefettet von mir)

    Dies läßt den anderen Teil meiner Aussage (aus Nr. 1.425) aber leider weg; siehe hier

    Apropos "in Deutschland bauen" - das können und wollen aber tendenziell eher immer weniger.

    In dem Kontext:

    Allerdings fehlt nicht immer das Eigenkapital. Mancher hätte das Geld, lässt es aber bleiben, weil die Rechnung nicht aufgeht.

    So sieht es bei Realitätsbezug aus.

    Wobei im Bereich (selbst genutztes) Wohneigentum oft das unzureichende Eigenkapital zu den Gründen zählt - im (zur Vermietung) gebauten Geschosswohnungsbau dagegen die oftmals "nicht mehr aufgehende Rechnung" (um Deine Formulierung aufzugreifen).

    Ein Beispiel aus diversen von mir erwähnten:

    Der Vorstand einer gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft:

    "Komme mir schon lange vor wie ein Koch, der gemäß staatlichen Vorgaben ein ziemlich hochwertiges Mehrgang-Menü inkl. Meeresfrüchten samt adäquater Getränkebegleitung auf den Tisch bringen soll - dessen Preis aber ebenfalls staatlicherseits mit max. 19,95 € vorgegeben ist. Da hätte ich besser statt den Beruf des Kochs zu erlernen, denn des Zauberers erlernen sollen"


    Kostenmiete hier "vor Ort" in guter Stadtlage und bei Einhaltung aller staatlichen Vorgaben bei 22 € pro qm (aufwärts) + Nebenkosten + TG-Platz (teilweise obligatorisch aufgrund der städtischen Stellplatzverordnung) - nähert sich bei 3ZKBB mit 98 qm Wohnfläche den 3.000 € Gesamtmiete (= Warmmiete) an. Da würde ich auch eher versuchen eine solche Wohnung zu verkaufen, anstatt diese zu vermieten. Alternative: Keine Wohnungen mehr neu bauen ... Was in weiten Teilen auch passiert sprich unterbleibt. So laufen hier ("vor Ort") Nachfrage und Angebot immer weiter auseinander.

    Diese strukturell bedingte Problematik ist hier "vor Ort" - Großstadt in einem Ballungsgebiet mit zwei Landeshauptstädten und mehreren Universitätsstädten - jedem auch nur halbwegs Kundigem bekannt. Evident ist das Auseinanderlaufen von Nachfrage und Angebot hier in der Region übrigens bereits seit fast 20 Jahren - mit seit damals steigender Tendenz und Dynamik ...

    Seitens der Politik wird darauf mit einer Intervention nach der anderen reagiert, was längst in einer typischen Interventionsspirale gemündet ist mit den daraus resultierenden klassischen Kollateralschäden (inkl. Fehlanreizen).

    Das ursächliche Problem wurde allerdings bis zum heutigen Tag von politischer Seite weder adäquat angegangen, geschweige denn (ansatzweise) gelöst.


    "So was, kommt von so was"

    Sag das mal jemand der nächstes Jahr bauen will.

    Apropos "in Deutschland bauen" - das können und wollen aber tendenziell eher immer weniger.

    Das Zinsniveau - im historischen Langfristvergleich ein eher sehr moderates bis niedriges - ist dabei (nur) ein Aspekt in einem ganzen Bündel von Ursachen.


    Um nur eine Meldung aus diversen zu erwähnen ...

    Die schwedische "Heimstaden Bostad AB" - laut Wikipedia "ein führendes europäisches Wohnimmobilienunternehmen mit über 160.000 Wohnungen in neun Ländern" (meines Wissens gut 20.000 Wohnungen davon allein in Berlin ...) - hat angekündigt, aufgrund der Rechtsunsicherheit (Stichwort: Vergesellschaftung/Enteignung) von weiteren Investitionen in den deutschen Immobilienmarkt abzusehen.

    Zu dem Thema existieren - ganz offensichtlich - (sehr) unterschiedliche Meinungen.


    Es gibt - bei Realitätsbezug - auch eine von dem hier jedenfalls Forum-Mainstream abweichende Haltung und Meinung, die angefangen von der "dümmsten Energiepolitik der Welt" (Redaktion des renommierten Wall Street Journal, bereits im Jahr 2019 so konstatiert und zusammengefasst) bis hin zur "Energiewende ins Nichts" reicht (Prof. H. J. Sinn; von 1999 bis 2016 Präsident des renommierten ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung).

    Prof. Sinn hatte erst jüngst in einem Interview nachdrücklich, eindrücklich und vehement gefordert "15 Jahren Merkel rückabwickeln", sprich (endlich) einen Turnaround einzuleiten.

    (Quellen: "Die Welt", "Merkur", "Finanznachrichten" etc. pp.)

    Wie schon mehrfach meinerseits erwähnt:

    In jener Zeit (2005-2021) kam es - auch nach meinem Dafürhalten - zu diversen schweren - teilweise historischen - Fehlentscheidungen oder Unterlassungen. Die den energiepolitischen Bereich betreffenden sind übrigens nur ein "Baustein in diesem Mosaik". Die anderen reichen von unterlassenen angebotsseitigen Reformen (ab spätestens 2005/6 ff, obwohl diese zwingend indiziert waren) über den Umgang mit der Eurokrise (ab 2010 ff sprich die Euro-"Rettung" a la Merkel) bis hin zum Umgang mit der Asyl- und Migrationskrise (ab 2015 ff a la Merkel).

    Oder - beim Blick auf die so generierten Ergebnisse von der internationalen Wettbewerbsfähigkeit über das seit Jahren reale Nullwachstum inkl. einem Potentialwachstum um Null bis hin zur politischen Fragmentierung samt Stärkung der linken und rechten politischen Ränder - prägnant zusammengefasst:

    So was, kommt von so was.


    In diesem Sinne ...

    Aus eigener Erfahrung: Wenn du nichts mehr in die RV einzahlst, kann es passieren, dass du nicht in die Krankenversicherung der Rentner reinkommst, sondern während der Rente einen deutlich höheren Betrag zahlen musst :(

    Nach meinem bescheidenen Kenntnisstand sind - nach aktueller Rechtslage - die beiden Voraussetzungen für den Status "KVdR" (sprich Krankenversicherung der Rentner) lediglich, daß a) zum einen eine Gesetzliche Rente (egal in welcher Höhe) vorhanden ist und b) daß der Betreffende 90% der zweiten Hälfte seines Erwerbslebens gesetzliche krankenversichert war (sei es nun als Pflichtversicherter oder freiwillig Versicherter in der GKV).

    (Sachkundigere diesen Bereich betreffend mögen das gerne präzisieren bzw. korrigieren)

    Wenn der Fragende (Beitrag Nr. 1) nunmehr "nichts mehr in die RV einzahlt" ändert dies nichts an der oben genannten Voraussetzung unter a), da ja bereits ein Anspruch auf eine gesetzliche Rente besteht. Oder auch: Die Weiterzahlung von Beiträgen in die GRV ist in dem Fall für den Status KVdR irrelevant (die erste Voraussetzung betreffend).

    Zu seinem Status Quo den Bereich "Krankenversicherung" betreffend (als zweite Voraussetzung für den späteren Status KVdR) wurde meines Wissens keine Angabe gemacht oder ich habe diese übersehen.


    PS: Sorry, ekki54 , mein Beitrag hatte sich mit dem Beitrag Nr. 8 überschnitten. Aus meiner Sicht ist das (Weiterzahlung in die GRV) in dem Fall nicht "mißverständlich" sondern irrelevant, weil es sich um zwei verschiedene Voraussetzungen handelt, von der die eine bereits erfüllt ist (Gesetzlicher Rentenanspruch) und von der anderen (Vorversicherungszeit in der GKV) nichts geschrieben wurde sprich nichts bekannt ist.

    petestuhl , habe nur Deinen Beitrag Nr. 1 überflogen.

    Aus meiner Sicht klingt das - die finanzielle Seite betreffend - schon mal recht solide.

    Sofern man darauf setzen kann, das die gesetzlich Rente kommt, kann ich Stand jetzt ca 1500€ und meine Frau 1000€ erwarten (die mittlere Zahl auf dem Rentenbescheid)

    Kann nach meinem Dafürhalten als eine Art sehr "risikoarmer (*) Baustein" in Deiner späteren Ruhestandsplanung gesehen und verstanden werden. Ob man das nun als ein persönliches (und auch persönlich via Rentenpunkten erarbeitetes) "Grund-, Sockel- oder Basiseinkommen" bezeichnet, kann dahinstehen.

    (*) Mit der Begrifflichkeit "sicher" hantiere ich ungern, da im Leben der Tod die einzige absolute "Sicherheit" darstellt und im Bereich "private Finanzen", die einzigen "absoluten Sicherheiten" die Inflation, die Steuern und die (mehr oder weniger hohen) Kosten (sprich Gebühren) jedes Investments sind. Für meine Teil präferiere ich daher eine Terminologie um den Tenor "risikoarm" und "risikoreich" herum.

    Unser Haus haben wir in 8 Jahren abgezahlt.

    Kann als ein weiterer "Baustein" Deiner Altersvorsorge/Ruhestandsplanung angesehen werden.

    Auch wenn eine selbst genutzte Immobilie in aller Regel eine Melange aus "Konsum/Lebensstil" einerseits und "Vermögensaufbau/Altersvorsorge" andererseits ist - mit im Einzelfall (sehr) unterschiedlicher Gewichtung der beiden Aspekte.

    Natürlich nicht völlig kostenfreies aber immerhin mietfreies Wohnen kann im Ruhestand - je nach Region - ein ziemlicher bis erheblicher finanzieller Vorteil sein. Zudem stellt das Haus einen gewissen Vermögenswert dar - abhängig vom Standort ggf. auch einen ziemlich relevanten - in dem man als Ruheständler gut leben und/oder diesen auch irgendwann mal liquidieren kann.

    Aktuell haben wir ca 6500€ netto.

    Dieses Nettoeinkommen bietet sicherlich Raum für einen regelmäßigen Sparplan zum Aufbau eines "freien Vermögens" (beispielsweise via eines oder mehrerer ETFs).

    Zumal Du (Ihr) noch rund 20 Jahre Zeit bis zum (offiziellen) Renteneintrittsalter habt; siehe hier

    47J, verheiratet, Frau 46J

    und sich dieser finanzielle Spielraum nach dem "Abzahlen des Hauskredits" noch (vermutlich relevant) erweitern dürfte.

    Vor dem Hintergrund:

    Meine Frau hat auch ca. 20 Jahre gearbeitet und die Erziehungszeiten für unsere zwei Kinder auf dem Rentenkonto. Die letzten drei Jahre ist sie nicht erwerbstätig. Die Kids sind 11&13.

    Eventuell nimmt Deine Frau - wenn die Kids aus dem Gröbsten raus sind beispielsweise - auch wieder Ihre Arbeit auf, was den finanziellen Spielraum weiter vergrößern würde.

    Um noch kurz zwei Aspekte zu erwähnen, die mir wichtig erscheinen:

    Als Paar oder Ehepaar sollte man stets auch ein finanzielles "Stand alone"-Szenario mitdenken (sozusagen als "worst case"). Habe einige solcher Fälle in meinem Umfeld erlebt (Unfalltod, frühes krankheitsbedingtes Ableben, Trennung/Scheidung usw.).

    Als Hauseigentümer ist neben der üblichen adäquaten "Rücklage für Notfälle" (als Selbständiger mit Frau und Familie sowie Hauskredit ist für mich diesbezüglich etwas anderes "adäquat" als beispielsweise für einen Single ohne Immobiliendarlehen) auch eine solche adäquate "Rücklage für die Immobilie" empfehlenswert.


    Ich - ganz persönlich - würde an Deiner Stelle neben den bereits vorhandenen (zudem sehr risikoarmen aber "gebundenen") Ansprüchen (siehe oben GRV/Renten) als Ergänzung nunmehr ganz schwerpunktmäßig auf die Bildung "freien Vermögens" (beispielsweise via Aktien-ETFs - risikoreich, aber entsprechend auch renditeträchtig) setzen. Da sollte sich aufgrund Deiner/Eurer objektiven Rahmenbedingungen noch so einiges erreichen lassen (siehe oben). Das würde ich bevorzugt in Eigenregie durchziehen.

    "Conditio sine qua non" ist dafür aber Deine/Eure sozusagen subjektive Seite. Zum einen die persönliche "Risikobereitschaft" sprich Risikotoleranz (Aktienkurse können auch über längere Zeit mal einbrechen) und zum anderen die nötige "Compliance" (Disziplin) den eigenen Sparplan im Finanzplan betreffend.

    Wer bei schwankenden Aktienkursen ständig schlaflose Nächte hat und/oder seinen Sparplan aussetzt oder gar seine Aktien (seinen ETF) verkauft, sollte von Aktien besser die Finger lassen. Gleiches gilt für (sehr) unsichere und/oder konsumfreudige Kantonisten, die dann ggf. mit einer privaten Rentenversicherung, die monatlich abbucht, besser fahren. Oder dann weiter in die GRV einzahlen, weil das Geld dann ihrem Zugriff entzogen ("gebunden") ist und sie erst später via einer monatlichen Rente davon profitieren (bzw. nur dosiert wieder an das Geld herankommen).

    Deine Infos inkl. dem Eigenheim sprechen aber eher für einen umsichtig-disziplinierten Umgang mit dem Thema private Finanzen. Zudem ist die rein passive Vorgehensweise via ETFs (als Finanz-Vehikel) sowohl eine einfache als auch eine sehr kostengünstige und zudem sehr gut diversifizierte (sprich weltweit gestreut innerhalb der Anlageklasse "Aktien").


    Dir/Euch gute Gedanken und ebensolche Entscheidungen ... !

    Das betrifft nicht nur die Zugewanderten, sondern die Frage, ob die jüngere Generation vielleicht generell ein schlechteres durchschnittliches Einkommen (und ggf. auch Lebensstandard) hat, als ihre Elterngeneration. Es muss ja nicht nur Zahlenenverhältnis der Rentenbezieher vs. der Beitragszahler selbst sein.

    Apropos "generell" und "jüngere Generation" bzw. "nicht nur Zugewanderte":

    Da es als rohstoffarmes Land entscheidend auf den Rohstoff im Kopf (Bildung) ankommt ...

    ... kann es eine etwas bis ziemlich beunruhigende Wirkung entfalten, wenn es inzwischen eine Rekordzahl an Schülern/Schülerinnen gibt (ca. 65.000), die per annum eine Schule ohne jeden Abschluß verlassen ...

    und

    ... die Pisa-Ergebnisse für Deutschland die schlechtesten sind, seit erstmaliger Erhebung der Studie (seit 2000 herum)

    und

    ... der wissenschaftliche Leiter von PISA in Deutschland (Samuel Greiff) - und meines Wissens auch Ludger Wößmann (ifo Zentrum für Bildungsökonomik) sich dahingehend mit dem Tenor einlassen, daß "heute 15-jährige Jugendliche können und wissen, was vor 10 Jahren noch 13-jährigen Jugendliche konnten und wußten" ... deute ich als einen bildungsökonomischen Rückstand von zwei Jahren - akkumuliert in nur einem Jahrzehnt ...


    (Kundigere in dem Sachgebiet mögen obige Aussagen und Zitate gerne korrigieren)

    In Sachen "Forenabstinenz" wäre aus meiner Sicht nicht das Wetter "vor Ort" kausal - sondern eher der nächste EZB-Zinsentscheid (nach meiner Erinnerung sollte das nämlich heute sein; ab 14.15). Deutlich interessanter aber die Pressekonferenz ab 14:45 und ob da semantisch seitens Madame Lagarde ein paar Worte oder gar ein Tenor zum Thema "Frankreich und Spreads" zu vernehmen ist ...

    Damit hatte sich die Madame L. zum Beginn ihrer Amtszeit schon mal kräftig in die Nesseln gesetzt. Eventuell oder vermutlich hatte sie sich (oder jemand ihr) den Art. 123 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) mit einem Marker gekennzeichnet, der offiziell das "Verbot der monetären Staatsfinanzierung seitens der Notenbank" normiert ...

    Gleich zu Beginn ihrer Amtszeit als EZB-Präsidentin hatte sich Frau Lagarde coram publico den Klops geleistet, sich dahingehend einzulassen, die "EZB kaufe keine Anleihen, um den Euro zu stabilisieren " und es "sei nicht Aufgabe der EZB sich um die ZIns-Spreads bei den Staatsanleihen diverser Euroländer zu kümmern" - worauf diese Spreads sofort anfingen stark zu steigen. Am Thema Interessierte sind hier vor Ort fast vom Stuhl gekippt ... Inklusive meiner Wenigkeit. Philip R. Lane (Chefvolkswirt der EZB) gab danach wochenlang Interviews, um den verbalen Murks (präziser Stuss die real existierende EZB betreffend) seitens Frau Lagarde wieder glattzubügeln und einzufangen.

    Seitdem liest Madame vom Blatt oder Prompter ab ...

    hat von euch jemand Erfahrungen mit dem Vermögensverwalter Fischer Investments?

    (nachträglich gefettet von mir)

    Dazu an anderer Stelle:

    Wenn damit "Fisher Investments" gemeint ist ... Aus meiner Sicht: Extrem penetranter Laden. Eine derartige Akquisitionspraxis hat eine gute Vermögensverwaltung (Ratio "Preis/Leistung") - nach meinen Erfahrungen - nicht nötig.

    Hierzu

    Ich überlege, ob es Sinn macht die Verwaltung meines Aktiendepots an einen professionellen Vermögensverwalter zu übergeben.

    (nachträglich gefettet von mir)

    Aus meiner Sicht entfaltet das eher keinen Sinn.

    Dazu kommt: Würde ich die "Verwaltung meines Aktiendepots an einen professionellen Vermögensverwalter" delegieren wollen oder müssen - wäre dies jedenfalls nicht Fisher Investments.

    Ganz generell:

    Was eine "sinnvolle" Anlage ist, leitet sich aus Deiner "individuellen Situation" heraus ab (Gesamtbilanz/Vermögensstatus, schon vorhandene Altersvorsorgeansprüche, ggf. Versorgungslücke, Höhe derselben, Anlagehorizont, objektive Risikotragfähigkeit, subjektive Risikobereitschaft (Risikotoleranz) - um einige typische Stichworte zu nennen).

    Soll dies via rein passiver Anlage-Vehikel umgesetzt werden, ermöglichen ETFs eine breit gestreute (global diversifizierte) und sehr kostengünstige Möglichkeit.

    Will man mit dem Thema ("Verwaltung" oder "Bewirtschaftung" seiner Finanzmittel) - aus welchen Gründen auch immer - absolut nichts zu tun haben, würde ich für eher überschaubare Volumina einen der bankenunabhängigen Vermögensverwalter wählen und bei größerem Vermögen (ab achtstellig und aufwärts) mich an eines der renommierten Family-Offices dranhängen oder ein eigenes gründen.

    Die Kosten für eine aktive Vermögensverwaltung (Gebühren) werden auf jeden Fall (sehr) deutlich über denen liegen, die bei einer Abbildung der Asset-Allocation via passiver ETFs anfallen. Grundregel in dem Segment: Je geringer die der Vermögensverwaltung (VV) zur Verfügung gestellten Mittel, je höher die Kosten (Gebühren) oder vereinfacht: Mit dem der VV zur Verfügung gestellten Volumen sinken in aller Regel die Kosten (inkl. des Management Fees) also das verhält sich sozusagen umgekehrt proportional.


    Gute Gedanken und danach ebensolche Entscheidungen wünsche ich ... !

    Nur das zuvor die Boomer erst mal alt werden. Und damit deutlich höhere Kosten für die Sozialsysteme anfallen werden (GKV/PV). Und diese Kosten müssen temporär auch geschultert werden.

    :thumbup:

    Und im Übrigen so "geschultert" oder gestaltet werden, daß unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit und die Attraktivität des Investitionsstandort Deutschlands nicht noch mehr leiden bzw. erodieren.

    Kann man ja Alles über Sondervermögen lösen. :evil:

    Die Verschiebung oder Verlagerung auf zukünftige Generationen via Verschuldung inkl. der daraus resultierenden Zinslasten (oder präziser die "Abgaben und Steuern von morgen" ...) - siehe beispielsweise die historische Rekord-Neuverschuldung hierzulande - ist ein beliebtes politisches Instrument.


    Apropos "Sondervermögen": Dieses politische Wording (präziser Framing) habe ich längst für die Kommunikation mit meinem Banken übernommen bezüglich meiner Immobiliendarlehen und den damit verbundenen Rest-Schulden. In dem Kontext spreche und schreibe ich mit den Banken ausschließlich nur noch von meinen diversen "Sondervermögen" ... ;)

    Das demografische Problem der GRV wird übrigens temporär sein, wenn die Boomer mal unter der Erde sind, wird alles wieder gut.

    Unabhängig von der Frage, was bei dieser Einlassung konkret unter "temporär" zu verstehen ist und ob dem tatsächlich rechnerisch dann so wäre ...

    Ob in dem "Ableben" (Restlebenserwartung) einer bestimmten Alterskohorte generell eine "Lösung" gesehen werden kann, die zudem Reformen im "Hier und Jetzt" ersetzt oder überflüssig macht, wäre eine eigenständige Fragestellung. Die internationale Wettbewerbsfähigkeit und die Attraktivität des Investitionsstandort Deutschlands (inkl. der Arbeitskosten) sind jetzt (bzw. seit vielen Jahren) ein entscheidendes Problem.


    Im Übrigen: Beim Blick auf meine durchgängigen - sprich nahtlosen - Ekst.-Bescheide seit Mitte der 70er Jahre bis zum heutigen Tag - und den meinerseits zusätzlich entrichteten Sozialbeiträgen, Abgaben und staatlichen Gebühren (von der Mwst. über die indirekten Steuern bis zur Grunderwerbssteuer) - drängt sich zwangsläufig die Frage auf, ob mein Wohnsitzfinanzamt im Speziellen und der (jeweilige) Finanzminister im Allgemeinen diese Deine Haltung teilen, daß "wenn die Boomer mal unter der Erde sind, alles wieder gut wird " ... ^^


    In diesem Sinne ...

    Ein kleiner Gegenentwurf:

    https://www.dgb.de/rentenkommission/

    Die Lektüre habe ich mir erspart ... , weil ich ungefähr ahne, welche Vorschläge das sind ...

    Mir sind aus der Vergangenheit diverse Vorschläge des DGB zu diversen Themen erinnerlich, die aber im Ergebnis oft bis meist auf eine Schwächung sprich Verschlechterung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und der Attraktivität des Standorts Deutschland (private Investitionen betreffend) hinausliefen.

    Ausgerechnet diese beiden elementaren Aspekte (seit Jahren gesunkene Internationale Wettbewerbsfähigkeit sowie sehr schwache private Investitionsquote (Stichworte: Negative Nettoinvestitionen, Investitionsstreik des privaten Sektors) bilden aber schon seit Jahren das interne Kernproblem des deutschen Dilemma inkl. realem Nullwachstum seit vielen Jahren - neben den ohnehin externen Belastungen (Russland a la Putin, Amerika a la Trump und einem China a la Xi Jinping).

    Daneben wäre eine veränderte Gewichtung mit dem Schwerpunkt "Workfare statt Welfare" indiziert, um Fehlanreizen im Sozialstaat zu begegnen sowie parallel (endlich) ein spürbarer Rückbau der hierzulande längst überbordenden Bürokratie und ebensolchen EU-Regulatorik im Allgemeinen. Die Thematik einer zielführenden "Wende in der Energiepolitik", die ebenfalls unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit adäquat berücksichtigt, überlasse ich gerne den Protagonisten, die sowohl Ökonomen als auch Naturwissenschaftler sind.

    Die Rentenkommission (von Bärbel Bas (SPD) und/oder Friedrich Merz (CDU) als "Gesamtkunstwerk" bezeichnet ... ?) hat - meines Erachtens und dem vieler anderer - ein richtungsweisendes Reformpaket vorgelegt, welches auch zügig umgesetzt werden sollte.

    Auch wenn so manches (Stichwort: "Gesetzliche Kapitalrente"), wie der sukzessive Einbezug kapitalgedeckter Elemente beispielsweise - vor dem Hintergrund der lange absehbaren demographischen Entwicklung - bereits vor 30 oder 35 Jahren zwingend angezeigt war (sprich erforderlich gewesen wäre ...).

    Von politischer Seite sollte jedenfalls die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland bei allen Entscheidungen und Reformen (auch denen die GRV betreffend) die prioritäre Rolle spielen.


    War sonst noch was ... ? Ach ja ...

    Dazu gehört auch das Unterlassen von politischen Diskussionen, Ansätzen oder gar eingeleiteten Maßnahmen, die den Investitionsstandort Deutschland und unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit (noch) weiter schwächen - und auch einzelne Themen betreffend kontraproduktiv sind. Stichwort: Die Hauptstadt Berlin und dortige Koalitionsverhandlungen.


    In diesem Sinne ...

    Ich habe auf einer Schweizer Finanz-Seite einen interessanten Artikel gefunden:

    ETF-Boom in Deutschland: Was Schweizer Anbieter aufhorchen lässt

    ...

    Ich würde mal behaupten, die Grundlagen die Finanztip gelegt hat, sind nicht ganz ohne Wirkung

    Zum Realitätsbezug bzw. finanziellen Status Quo hierzulande:

    Ob vor dem Hintergrund von 8,5 Mio. Menschen mit dem Konto im Minus (Dispokredit), fast 20 Mio. Menschen mit Ratenkrediten und 7 Mio. Menschen mit Immobilienkrediten - in dem ganzen Paket aus Miesen und Krediten ist der Trend zu "Mikrokrediten" oder das "Buy now, pay later" Phänomen noch gar nicht berücksichtigt - dann lediglich rund 14 Mio. Besitzer von Aktien und ETFs (wobei da eventuell die Direktanleger und Besitzer aktiver Fonds auch noch mitgezählt werden ... ?) eher viel oder eher wenig sind, dürfte im Auge des jeweiligen Betrachters liegen.

    (Zahlen aus der Erinnerung - Kundigere mögen das gerne präzisieren bzw. korrigieren)

    Das - aus meiner Sicht - eigentliche Faszinosum hier in dem Forum sind die nicht ganz wenigen "Salon-Kommunisten" oder zumindest "Salon-Sozialisten", die aber dann nicht in Kuba, Laos, Vietnam oder China investieren (oder in deutsche Unternehmen mit staatlicher Beteiligung oder der eines Bundeslandes wie Volkswagen AG, Deutsche Telekom AG usw.) - sondern als "ETF-Sparbüchsen" ausgerechnet in einen globalen Aktien-ETF (nicht selten auch noch einen mit starker oder sehr starker US-Gewichtung ...), also in Unternehmen, Unternehmer und unternehmerische Leistungen ...

    Eine Erklärung könnte hier zu finden sein

    Eventuell liefert das auch eine (von diversen) Erklärungen, warum sich - aus meiner Sicht (und nicht nur der meinigen) - ein solches Finanz-Forum teilweise durch eine Melange "auszeichnet", die einerseits aus einer erstaunlichen Ferne zu Unternehmen, Unternehmern und dem Unternehmertum generell gekennzeichnet ist (bei parallel aber ausgeprägtem Staatsvertrauen) und andererseits durch dagegen eher nur geringes Vertrauen in marktwirtschaftliche Dynamik, Anreize und Prozesse. Diese ganze Melange dann manchmal noch garniert mit einer Portion "Sozialromantik" und dem Negieren ökonomischer Gesetzmäßigkeiten (auch wenn selbst damit die - früher oder später unvermeidlichen - "Rendezvous mit der Realität" nicht verhindert werden können; Frankreich beispielsweise nähert sich seit vielen Jahren einem solchen "Rendezvous-Termin").


    Nichtsdestotrotz: Für meinen Teil kann ich jede Initiative und Anstrengung, die eine Verbesserung der Finanzbildung und Finanzkompetenz hierzulande - auf objektiver Basis - zum Ziel hat, nur begrüßen. Ebenso, wie jedes Prozentpünktchen mehr an Menschen, die neben ihren Nominalwerten und Nominalansprüchen auch Sachwerte (im weitesten Sinne) in ihrem Portfolio haben.

    Von Vorteil, da zielführend, wäre sicherlich auch ein Initiative für wieder mehr Eigeninitiative, Selbstverantwortung und Selbstwirksamkeit. Nach meinem Eindruck scheinen das hierzulande nicht wenige (etwas bis ziemlich) verlernt zu haben und/oder es wurde ihnen abtrainiert. Das wäre aber wieder ein anderes Thema.

    Thema ist für mich durch.

    Insoweit besteht immerhin Konsens. :)

    Dein Beitrag bzw. Replik (Nr. 139) ist - aus meiner Sicht - so (ab)wertend, abseitig und abwegig, daß ich mir da jedes weitere Wort zu erspare.

    Wobei für mich hier auch so einige Foristen längst "durch sind" (nur um Deine Formulierung aufzugreifen)- was aber ein anderes Thema wäre.

    Abschließend: Mußte in dem Kontext unseres kleinen Austauschs (bzw. des kleinen verbalen "Scharmützels") zwangsläufig an den ehemaligen Mitforisten "Achim Weiss" denken - dieser hatte sich nach der X-ten Sperre hier freiwillig verabschiedet. Auch wenn ich bei so einigen Themen dezidiert anderer Meinung war als er - meines Erachtens ein Verlust für das Forum, da er - nach meiner Einschätzung - zum einen über ein breites Spektrum an Sach- und Fachwissen verfügte und zum anderen auch die üblichen Standardsprüche, Phrasen, Pauschalempfehlungen, Floskeln usw. stets kritisch hinterfragt sprich auf den Prüfstand gestellt hatte.

    Nach meiner Einschätzung hier passend aus seinem (überlangen aber in weiten Teilen zutreffenden) Statement zu seinem freiwilligen Abschied:

    Dieses Forum ist voller Wokies, und diese sind nunmal aus Prinzip schnell mal ausgesprochen respektlose Gesellen.


    In diesem Sinne ...

    Spar dir ...

    Apropos: Was ich von meinem selbst verdienten Geld spare oder ggf. ausgebe, hatte ich schon als 15-jähriger Schüler eigenständig entschieden. Gleiches gilt für Meinungsäußerungen meinerseits. Auch da gehört es zu meinen Usancen eigenständig zu entscheiden, welche ich mir spare und welche nicht. Gehe Du daher von Folgendem aus: Das werde ich nicht ändern.

    Dazu kommt, daß diesbezügliche Bewertungen meiner Beiträge von fremden Dritten - bis auf wenige Ausnahmen generell und hier (zu denen Du nicht zählst) - für mich ohne Belang sind.

    ... diese oberlehrerhafte Art insgesamt und mir gegenüber.

    Diese Deine Interpretation steht Dir völlig frei.

    So wie mir meine Meinung und die Schilderung meiner Erfahrungen. Wenn Du das (bereits) als "oberlehrerhafte Art" wahrnimmst, sagt dies - nach meinem Dafürhalten - mehr über Dich und Deine Haltung aus - als über den besagten Beitrag.

    Du gräbst ein fast zwei Jahre altes Zitat aus

    Apropos: Wie schon in Nr. 129 ganz einfach nachzulesen, war mir dieses Dein Statement in Erinnerung geblieben und ich hatte es mir "gemerkt",

    Ich finde ein Buch ist schon echt extrem voraussetzungsvoll. Ich glaube selbst schon einige Ahnung über das Thema zu haben, aber ein Buch über Finanzsachen würde ich mir tatsächlich selbst nie reinziehen.

    welches ich daher binnen Sekunden auch wieder gefunden hatte. Unter "Ausgraben" verstehe ich etwas anderes.

    es ging damals um den ersten Einstieg für komplette Neulinge ...

    Die Ich-Aussage Deines Statements (siehe oben) hat einen anderen Tenor und Inhalt.


    Meinen eigenen 10 Finanz-Geboten folgend (und da dem § 1)

    "Paragraph Eins - jeder macht Seins"

    bleibt es Dir - natürlich und selbstverständlich - völlig unbenommen, Dich zu Finanzthemen so zu informieren, wie es Dir gefällt, nützlich, sinnvoll, bequem, hilfreich etc. pp. erscheint - und dies auch zu propagieren sprich anderen zu empfehlen. So wie es mir - natürlich und selbstverständlich - völlig unbenommen bleibt, mich da an meine eigene Vorgehensweise, eigene Erfahrungen und meine Usancen zu halten und diese zu empfehlen. Zumal dieser mein Ansatz nicht ohne Erfolg geblieben ist, sprich sich für mich als ein probater herausgestellt hat.

    Das Eingehen auf diverse Deiner Zuschreibungen

    ... irgendwelche Strohmänner zusammenzubauen.

    ... schlechter Stil.

    ... ist schlicht Quatsch.

    erspare ich mir, weil auch diese - meines Erachtens - für sich selbst sprechen.


    In diesem Sinne ...

    Nachtrag: Hier sind einige unterwegs, die soweit abgehoben sind, dass sie die Finanz- und Gedankenwelt der Durchschnittsmenschen, deren Eigenheim Erwerb das größte Geschäft ihres ganzen Lebens ist, nicht mehr nachvollziehen können.

    Unabhängig von der Tatsache dieser Deiner kryptischen Andeutung ("hier sind einige unterwegs") und ohne "Ross und Reiter" zu nennen ... :rolleyes:

    Für meinen Teil beispielsweise kann ich das ("die Gedankenwelt des Durchschnittsmenschen, deren Eigenheim-Erwerb das größte Geschäft ihres ganzen Lebens ist") bestens nachvollziehen, weil das bei mir Mitte der 70er exakt auch so war.

    Es ist nur nicht das "größte Geschäft meines ganzen Lebens" geblieben.


    Oder, wie von mir hier schon mehrfach betont:

    Eine eigengenutzte Immobilie stellt in aller Regel stets eine Melange aus "Konsum/Lebensstil" einerseits und "Vermögensaufbau/Altersvorsorge" andererseits dar - mit im Einzelfall ggf. (sehr) unterschiedlicher Gewichtung der beiden Aspekte. Und: Das Projekt selbst genutztes "Wohneigentum" sollte stets als ein integraler Bestandteil des eigenen Finanzplans inkl. der eigenen privaten Altersvorsorge gesehen und verstanden werden - sprich es stellt in nicht wenigen Fällen bis oftmals, isoliert betrachtet und allein, noch keine finanziell auskömmliche Altersvorsorge/Ruhestandsplanung dar.

    Dazu gehört übrigens u. a. auch mein hier ebenfalls mehrfach geäußerter Hinweis, daß solche Protagonisten mit selbst genutztem Wohneigentum neben der ohnehin üblichen adäquaten "Rücklage für Notfälle" - auch eine solche adäquate "Rücklage für die selbst genutzte Immobilie" benötigen.


    In diesem Sinne ...

    Rein rational, dürften die meisten gar keine Immobilie kaufen, weil das Volumen so hoch ist, dass es ohne mindestens temporäre Klumpenbildung gar nicht gehen würde. Wenn die alle der Ratio folgen würden, wäre die Wohneigentumsquote noch viel niedriger als sie so schon ist.

    Was "rational" ist, liegt zudem nicht ganz selten im Auge des Betrachters ...

    Siehe hier schon Nr. 104:

    Für meinen Teil wollte ich aber gerne schön und nett wohnen und insbesondere auch mein Zuhause nach meinen Wünschen gestalten. Halte ich übrigens auch für eine sehr rationale Heran- und Vorgehensweise, denn "Du hast nur ein Leben" ...

    Ein kleiner Nebeneffekt oder Zusatznutzen (da ich als Kind mit finanziell prekären Verhältnissen in Berührung gekommen war): Danach hatte ich mit keinem Vermieter, keinen Mieterhöhungen und keiner Kündigungsgefahr bezüglich meinem Zuhause mehr zu tun.