Emerging Markets Government Bond

  • Hallo Leute,


    Mit meinen jungen 52 bin ich schon länger am überlegen, daher möchte ich das Thema noch einmal aufgreifen…einen Emerging Markets Government Bond ETF ins Depot mit aufzunehmen, denke das könnte nicht ganz so verkehrt sein, oder ?

    Und stellt sich die Frage, wieviel Prozent ?



    Bei mir läuft der ACWI IE00B6R52259 stand heute Volume 8000 Euro und der Amundi Core Stoxx Europe 600 UCITS ETF stand heute Volume 2000 Euro als Sparplan


    Nach wie vor soll alles für eine entsprechende Rentenlücke gelten

  • Machen kann man vieles... würde aber spontan sagen, dass Du erstmal bei Deinen beiden ETFs bleibst bis dort nennenswerte Sümmchen zusammengekommen sind.

    Es ist fast wie im richtigen Leben, deswegen heißt das hier auch Erde und nicht Paradies.

  • Meine Frage wäre, was Du Dir davon versprichst?
    Wie steht es um Dein Gesamtvermögen abseits des Depots? Wie hoch ist der Risikoteil in Deinem Vermögen?

    So rein aus meiner Sicht würde es bei dem genannten Depotwert (10K€) keinen Sinn machen in einen Anleihe ETF zu investieren.

  • Meine Frage wäre, was Du Dir davon versprichst?
    Wie steht es um Dein Gesamtvermögen abseits des Depots? Wie hoch ist der Risikoteil in Deinem Vermögen?

    So rein aus meiner Sicht würde es bei dem genannten Depotwert (10K€) keinen Sinn machen in einen Anleihe ETF zu investieren.

    Danke für die Antwort


    Der Gedanke ist später zur monatlichen gesetzlichen Rente inkl. Altersvorsorge in Höhe von 1900 Euro stand heute noch eine zusätzliche monatliche Auszahlung zu erhalten.

    Ja, der Betrag ist wohl heute in der Tat zu gering. Habe noch 10.000 Euro in Qualitäts Aktien u.a. Allianz investiert.

  • Spare in Ausschüttenden ETFs weiter und lege die Ausschüttungen wieder in den Aktien-ETFs an.

    Das Anleihenspiel kannst du spielen wenn die Rente ich Sichtweite ist und ob es dann solche Anleihen sein sollten?

    Zum Rendite machen sind Aktien eindeutig die bessere Anlageklasse. Wenn du die Schwankungen der Aktien nicht aushältst würde ich auf kurzlaufende Anleihen gehen.

    Die Aktien müssen die Rendite bringen und nicht die Anleihen.

  • Der Gedanke ist später zur monatlichen gesetzlichen Rente inkl. Altersvorsorge in Höhe von 1900 Euro stand heute noch eine zusätzliche monatliche Auszahlung zu erhalten.

    Ja, der Betrag ist wohl heute in der Tat zu gering. Habe noch 10.000 Euro in Qualitäts Aktien u.a. Allianz investiert.

    Dafür gibt es ja diverse Methoden. Entweder man investiert vor vornherein in ausschüttende Aktien-ETF und verteilt die Ausschüttungen (z.B. Quartalsweise) dann so, dass man davon jeden Monat etwas davon hat.
    Oder bei thesaurierenden ETF verkauft man regelmäßig ETF-Anteile z.B. alle 6 Monate und verteilt dann die Auszahlung wieder auf jeden Monat.

    Ich plane später in der Entnahmephase einmal im Jahr Verkäufe von ETF-Anteilen vorzunehmen. Dann geht das Geld auf ein Tagesgeldkonto und ich richte mir entweder Daueraufträge ein oder hole mir dann Geld nach Bedarf vom Tagesgeldkonto.
    Unsere Renten werden später voraussichtlich für die Basiskosten des Lebens ausreichen, und es sind dann eher Zahlungen für Reisen/Spaß aus dem Ersparten zu finanzieren.

  • Spare in Ausschüttenden ETFs weiter und lege die Ausschüttungen wieder in den Aktien-ETFs an.

    Das Anleihenspiel kannst du spielen wenn die Rente ich Sichtweite ist und ob es dann solche Anleihen sein sollten?

    Zum Rendite machen sind Aktien eindeutig die bessere Anlageklasse. Wenn du die Schwankungen der Aktien nicht aushältst würde ich auf kurzlaufende Anleihen gehen.

    Die Aktien müssen die Rendite bringen und nicht die Anleihen.

    für mein Verständnis, meine beiden vorh. thesaurierende ETFS liegen lassen und die Sparraten in einem Ausschüttenden ETF investieren, dann die Ausschüttung in die theausierende investieren ?

    und was wäre die alternative vor der Rente statt Anleihen mit Ausschüttung ?


    Gruß

  • Mit den Ausschüttungen erzeugst du schon mal einen Cashflow aus deinem angesparten Vermögen.

    Vor dem Rentenalter kannst du dann schauen wie weit du schon mit diesem Cashflow kommst und wie wohl du dich mit den schwankenden Aktienmärkten fühlst.

    Einige Zeit vor dem Rentenantritt stoppst du die Sparrate auf die AktienETFs und sparst die erstmal einen ordentlichen Cashpuffer an. Dieser Cashpuffer kann auch ruhig in kurzlaufenden Anleihen sein.

    Zum Renteneintritt entscheidest du dich dann wie du weiter dein bis dahin angespartes Vermögen aufteilst. Teile es zwischen flüssigem bzw. schwankungsarmen Teil und Rendite Teil der in AktienETFs steckt auf so das du dich wohlfühlst.

    Aus den AktienETFs kommt dir dann ohne Verkauf immer noch der Cashflow zugute den du dann direkt mit verbrauchen kannst.

    So hab ich das für mich mal vor. Obs klappt wird sich zeigen wenn die erste Rente auf dem Konto ist.