Hallo.
Ich investiere seit einigen Jahren in ETFs (70% MSCI World, 30% MSCI EM) zur Altersvorsorge bei Flatex (Steuereinfach in Österreich). Nebenbei möchte ich eine selbstgenutzte Kreditfinanzierte Eigentumswohnung mit Garten kaufen. Dass beides, also ETF und kreditfinanzierte Immobilie, finanzmathematisch nicht der rationalste Weg ist und mit einem eventuellen negativen Zinsdifferenzgeschäft einhergeht, ist mir bekannt. Ich möchte dennoch beide Welten miteinander vereinen.
Um für die Immobilie Eigenkapital anzuhäufen, überlege ich vom Tagesgeldkonto in einen Geldmarkt ETF zu wechseln. Mit Geldmarkt ETFs kenne ich mich nur bedingt aus und würde demnach zu folgendem tendieren (iShares EUR Government Bond 0-3 Month UCITS ETF EUR (Acc) IE000JLXYKJ8). Also einen Index auf Staatsanleihen höchster Bonität.
Mit dem ESTR Geldmarkt ETFs kenne ich mich zu wenig aus. Sie würden aber, soweit ich es verstanden habe, die aktuellen Geldmarktzinsen, die man bei klassischen Tagesgeldkonten nur als Neukunde für bspw. 6 Monate bekommt, als Rendite abwerfen (exkl. TER versteht sich). Ein Tagesgeldhopping wird hierbei vermieden.
Macht es Sinn, zum EK-Aufbau für eine selbstgenutzte Wohnimmobilie statt einem Tagesgeldkonto einen Geldmarkt ETF zu besparen? Und welcher der beiden Varianten (Anleihen oder ESTR) würdet ihr bevorzugen?
Danke für den Austausch ![]()
Marius