Hallo Ozymandias Nordnordlicht Hornie
11.04.2026
die Stiftungsaufsicht (bei uns das Regierungspräsidium) ist heute deutlich entspannter als noch vor ein paar Jahren. Aktien und ETFs sind grundsätzlich kein Problem mehr – wenn man es ordentlich macht: breit gestreut und ohne Zockerei.
Der entscheidende Punkt wird aber oft übersehen:
Eine Stiftung kann von schönen Kursgewinnen nicht leben.
Oder anders gesagt:
Buchgewinne zahlen keine Fördergelder.
Was eine Stiftung braucht, sind laufende Einnahmen – also Zinsen, Dividenden oder Mieten. Nur daraus kann der Stiftungszweck erfüllt werden.
Ob der Aktienkurs gerade steigt oder eine Immobilie im Wert zulegt, ist nett fürs Gefühl – hilft aber erstmal niemandem konkret weiter. Das Stiftungskapital selbst bleibt ja in der Regel unangetastet.
Gerade weil Stiftungen langfristig denken (im Idealfall „für die Ewigkeit“), akzeptiert die Aufsicht inzwischen auch höhere Aktienquoten.
Mein Ansatz dabei:
breit gestreute, ausschüttende Dividendenfonds oder ETFs.
Ich bin aktuell selbst dabei, meine Stiftung Schritt für Schritt stärker in diese Richtung umzubauen.
Viele Grüße und ein entspannter Sonntag McProfit