Altersvorsorgedepot und Portfolio Performance

  • Hi Leute,

    eine vielleicht (im Sinne von: ziemlich sicher) nebensächliche Frage … aber hat sich jemand von Euch schonmal Gedanken gemacht, ob / wie er das neue Altersvorsorgedepot in Portfolio Performance abbildet?

    Viele Grüße

    W. D.

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  • Hi,

    ich habe mir darüber noch keine konkreten gedanken gemacht, habe aber da generell keine Altersvorsorgeverträge drin. Bringt mich aber auf eine Idee ;-).

    Spontan würde ich es als neues Depot mit entsprechendem Sparplan einrichten. Sofern Gebühren anfallen, wird man die manuell von einer der Sparplanraten abziehen müssen. Die Zulagen fügt man als Einmalinvestition hinzu.

    Klar, die Besteuerung ist anders als bei den anderen Depots. Aber mit der Abbildung der Besteuerung tue ich mich sowieso schwer. Bei einem nicht versteuerten Tagesgeld müsste ich formal zum Zeitpunkt der Steuererklärung die Steuer abbuchen. Da es aber insgesamt immer eine Rückzahlung gibt, landet die irgendwo als positiver Gesamtbetrag. Normale Depots sind noch schwieriger, die sind halbbesteuert abgebildet (die Steuer auf die Vorabpauschale buche ich weg, wenn sie anfällt).

  • Ich würde das einfach wie ein normales Depot behandeln und jede Buchung einzeln eingeben bzw. auslesen lassen. Jede Buchung heißt konkret: die jährliche Einzahlung sowie das Einbuchen der Förderung.

    Spontan würde ich es als neues Depot mit entsprechendem Sparplan einrichten. Sofern Gebühren anfallen, wird man die manuell von einer der Sparplanraten abziehen müssen. Die Zulagen fügt man als Einmalinvestition hinzu.

    Nutzt ihr die Sparplan-Funktion von PP tatsächlich? Muss man nicht den korrekten Kurs in jedem Fall nachtragen?

  • Die Zulagen fügt man als Einmalinvestition hinzu.

    Aber als eigenes Investment? Eigentlich ist es ja eher geschenktes Geld, also … Rendite?

    Klar, die Besteuerung ist anders als bei den anderen Depots. Aber mit der Abbildung der Besteuerung tue ich mich sowieso schwer. Bei einem nicht versteuerten Tagesgeld müsste ich formal zum Zeitpunkt der Steuererklärung die Steuer abbuchen. Da es aber insgesamt immer eine Rückzahlung gibt, landet die irgendwo als positiver Gesamtbetrag. Normale Depots sind noch schwieriger, die sind halbbesteuert abgebildet (die Steuer auf die Vorabpauschale buche ich weg, wenn sie anfällt).

    Die Besteuerung wäre mir sogar einigermaßen egal. Wer weiß, wie alles sein wird, wenn es ans Entsparen geht - deshalb würde ich mir darüber nicht mal den Kopf zerbrechen.

    Mir geht es um die oben angedeutete Frage, wie man sinnvollerweise den Zuschuss verbucht - und, grundsätzlich, ob es sinnvoll ist, das überhaupt aufzunehmen, neben dem normalen Depot, obwohl es ja nicht so frei verfügbar ist wie normale Depotbestände.

  • Aber als eigenes Investment? Eigentlich ist es ja eher geschenktes Geld, also … Rendite?

    Ich hab mal das PP-Forum durchsucht. Da hat jemand die Idee gehabt, das als Steuererstattung zu buchen. Mit dem gleichen Argument, was du genannt hast - dass es nämlich als Einlage oder Kauf als "selbst eingezahlt" gilt und nicht als Teil der Rendite.

    Als Steuererstattung würden die Beträge wohl in allen Auswertungen zu Steuern erscheinen. Vielleicht lieber "Gebührenerstattung"?

  • Ich hab mal das PP-Forum durchsucht. Da hat jemand die Idee gehabt, das als Steuererstattung zu buchen. Mit dem gleichen Argument, was du genannt hast - dass es nämlich als Einlage oder Kauf als "selbst eingezahlt" gilt und nicht als Teil der Rendite.

    Als Steuererstattung würden die Beträge wohl in allen Auswertungen zu Steuern erscheinen. Vielleicht lieber "Gebührenerstattung"?

    Warum nicht als Einlage? Der ist es doch egal, wo sie herkommt. Teil der Rendite ist es ja definitiv nicht.

  • Warum nicht als Einlage? Der ist es doch egal, wo sie herkommt. Teil der Rendite ist es ja definitiv nicht.

    Weil es keine eigene Einlage ist. Rendite natürlich auch nicht im eigentlichen Sinn … aber ich zahle von meinem Geld 150 Euro ein und habe am nächsten Tag 195 Euro … irgendwie ist es schon eher Rendite als Einlage. Zumal ich finde: Sieht man das nicht als Rendite, macht es (wegen der Verwendungsbindung und der Besteuerung) das attraktive AVD auf dem Papier unattraktiver als es ist …

  • Ich hab mal das PP-Forum durchsucht. Da hat jemand die Idee gehabt, das als Steuererstattung zu buchen. Mit dem gleichen Argument, was du genannt hast - dass es nämlich als Einlage oder Kauf als "selbst eingezahlt" gilt und nicht als Teil der Rendite.

    Als Steuererstattung würden die Beträge wohl in allen Auswertungen zu Steuern erscheinen. Vielleicht lieber "Gebührenerstattung"?

    Oh, interessant. Den Grundgedanken finde ich nicht schlecht - richtig stringent aber auch nicht. Kam dort evtl. die Idee auf, „Staatliche Förderung“ als zusätzliche Kategorie aufzunehmen?

    Mir kommt gerade die Idee: Wie wäre es, das als Dividende oder Ausschüttung zu sehen? Ich meine, dem legendären Gratisgeld kommt es doch beinahe nahe.

  • Man kann da sicher Ideen einbringen. Mir dem AVD wird das wohl relevanter.

    Evtl sollte man eine zweite Datei für alles rund um Altersvorsorge anlegen? Dann gerät die Steuerauswertung des normalen Depots nicht durcheinander, wenn man Zulagen als Steuererstattung bucht.

  • Dann eher als Zinsen aufs Verrechnungskonto?

    Oder so! Ist die Mechanik im AVD nicht so, dass man bspw. 150 in einen FTSE All World investiert, und die dazugehörige Förderung aufs selbe Wertpapier investiert wird? So kam mein Gedanke mit der Dividende … Aber Zins aufs Verrechnungskonto ist auch eine Idee!

  • Das kann ich nicht nachvollziehen. Die Zulage generiert doch auch Rendite im Depot.

    Man hat da Kurscharts pro Wertpapier. Alle x Monate ist ein Symbol für eine Dividendenzahlung gesetzt und die Dividende steht unter dem Chart.

    Wenn es nicht stört, dass da dann die Zulage steht, kann man es so machen.

  • Oder so! Ist die Mechanik im AVD nicht so, dass man bspw. 150 in einen FTSE All World investiert, und die dazugehörige Förderung aufs selbe Wertpapier investiert wird? So kam mein Gedanke mit der Dividende … Aber Zins aufs Verrechnungskonto ist auch eine Idee!

    Ja, so hatte ich das mit den Zulagen auch verstanden.

    Die Schwierigkeit in PP ist, dass praktisch jede Buchung in irgendwelchen Auswertungen wieder auftaucht und man das erst später rausfindet, wenn man die Auswertung anschaut und sich wundert. So ging es mir jedenfalls. Ich habe dann anfangs unzählige Buchungen korrigiert… (während Corona hatte ich viel Zeit dafür).

  • Man hat da Kurscharts pro Wertpapier. Alle x Monate ist ein Symbol für eine Dividendenzahlung gesetzt und die Dividende steht unter dem Chart.

    Wenn es nicht stört, dass da dann die Zulage steht, kann man es so machen.

    Ja, ich werde das wohl als Dividende einpflegen.

    Zins aufs Verrechnungskonto fänd ich halt suboptimal, weil das Verrechnungskonto nix mit der Rendite im Depot zu tun hat.

  • Ja, ich werde das wohl als Dividende einpflegen.

    Zins aufs Verrechnungskonto fänd ich halt suboptimal, weil das Verrechnungskonto nix mit der Rendite im Depot zu tun hat.

    Man könnte ein Depot anlegen „AVD“ (oder wie man es halt nennen will) und verknüpft damit das „Verrechnungskonto zum AVD“. Dann lässt man das zusammen auswerten … dann zerschießt einem das nicht das jeweilige Wertpapier. Von daher gefällt mir die Idee von andiii_98 ziemlich gut!

  • Man könnte ein Depot anlegen „AVD“ (oder wie man es halt nennen will) und verknüpft damit das „Verrechnungskonto zum AVD“. Dann lässt man das zusammen auswerten … dann zerschießt einem das nicht das jeweilige Wertpapier. Von daher gefällt mir die Idee von andiii_98 ziemlich gut!

    Ja, so hatte ich mir das vorgestellt - ein zugeordnetes Verrechnungskonto zum AVD. Die Fake-Zinsen muss man dann als Einmalkauf ins AVD investieren, was auch dem entspricht, was wirklich passiert.

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